Newsarchiv des Monats August, 2009

Trainingsauftakt beim USC Heidelberg

Dienstag, 25. August 2009 um 8:31 Uhr

25.08.2009: In fünf Wochen startet die 2. Basketball-Bundesliga, Pro A, in ihre dritte Saison und am Montagnachmittag begrüßte Trainer Torsten Daume sein – nahezu – komplettes Team im Heidelberger Olympiastützpunkt zum ersten gemeinsamen Training innerhalb der intensiven Saisonvorbereitung. 13 Spieler – inklusive der beiden Amerikaner Jibril Hodges und Neuzugang Lyndale Burleson – legten bei ohnehin heißen Außentemperaturen gleich einige schweißtreibende Einheiten aufs Parkett. In Abstimmung mit Athletiktrainer Manuel Ruep wird dem jungen Team – momentanes Durchschnittsalter unter 21 Jahren! -  bis zur Saisoneröffnung ein hartes Vorbereitungsprogramm bevorstehen. Bereits am kommenden Wochenende nimmt die Mannschaft an einem Turnier aus sechs Mannschaften beim Liganeuling in Crailsheim teil, für Dienstag, 1.9. (18 h, voraussichtlich ISSW) gegen SG Kirchheim und  Donnerstag, 3. September (19 Uhr, OSP) gegen die Starwings aus Basel sind bereits weitere Trainingsspiele vorgesehen. Hier könnte es zu einem Wiedersehen mit Michael Jones kommen. Er stand vor zwei Jahren im USC-Team und wird kommende Saison für den Schweizer Nationalligisten starten.

Das Zauberwort heißt für die neue Saison „Kontinuität“, wie Thomas Riedel vom USC-Organisationsteam beim abendlichen gemeinsamen Essen mit den Spielern nochmals betonte. Man setzt im Wesentlichen auf das in der vergangenen Saison so gut harmonierende Team.  So war unter den Spielern auch lediglich ein neues Gesicht, eben das des neuen Pointguards Lyndale Burleson, zu entdecken. Ansonsten legt der USC Heidelberg in dieser Saison großen Wert  darauf, den erfolgreichen Weg der vergangenen Saison und die hierbei begonnene Entwicklung fortzusetzen. Nur ein, voraussichtlich amerikanischer, Spieler soll – als Ersatz für Ben Beran -  das junge Team noch vervollständigen. Hier gestaltet sich die Suche für Trainer Daume allerdings als sehr schwierig. Bisherige Optionen haben sich für höher dotierte Verträge im Ausland entschieden, Trainer Daume wirkt etwas besorgt. „Ben Beran kann man im Grunde nicht ersetzen“, meint er und spricht die außergewöhnliche Vielfalt seines „Big Man“ der vergangenen Saison an. Klar, ein Spieler, der in durchschnittlich 32,5 Minuten 16,3 Punkte bei 63,6 % Zweierquote, 38,3 % Dreier und 7,5 Rebounds aufzuweisen hat, ist unter USC-Bedingungen kaum ein zweites Mal zu finden. Zumindest wird man sehr viel  Glück benötigen, etwa so wie zu Beginn der letzten Saison, als sich Jibril Hodges gerade noch rechtzeitig als Volltreffer erwies. Schön wäre es, wenn der neue Hoffnungsträger beim „USC-Saison-Opening“ – am 13. September ab 18 Uhr im ISSW –  schon  an Bord sein könnte.

Claus Ebert



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Der neue Point Guard des USC Heidelberg heißt Lyndale Burleson

Freitag, 7. August 2009 um 8:30 Uhr

07.08.2009: Lyndale Burleson wird die Nachfolge von Japhet McNeil auf der Pointguard-Position des USC Heidelberg antreten. Er wurde am 20.9. 1985 in Seattle geboren und ist ein jüngerer Bruder von Kevin Burleson, der in der Saison 2003/2004 in der 2. Bundesliga Süd maßgeblich dazu beitrug, dass der USC seinerzeit den 3. Platz belegte und eine neue Basketballbegeisterung in der traditionsreichen Basketballstadt weckte. Dieser Zusammenhang hat sicherlich den Vorteil, dass  Lyndale Burleson sich bei seinem großen Bruder ein bisschen darauf einstimmen kann, welche Situation ihn im deutschen Basketballgeschehen und speziell in Heidelberg erwartet. Umgekehrt ist man beim USC schon ein wenig über das familiäre Umfeld des neuen Aufbauspielers informiert. Begleiterscheinungen, die sicherlich als günstig anzusehen sind.

Der 1,89 m große Guard hat seine vierjährige Studienzeit an der Universität von Nevada verbracht und erzielte dort für die „Nevada Wolf  Packs“ (NCAA I) 2008/2009 in 34 Spielen bei 24,6 Minuten Spielzeit 3,6 Punkte, 2 Assists, 1,4 Rebounds, bei 0,8 Turnovers. „Lyndale Burleson ist ein schneller, athletischer Guard mit guten Defensiv-Qualitäten. Ich bin überzeugt, dass er der Richtige ist, um die durch den Weggang von Japhet McNeil entstandene Lücke im Backcourt des USC zu schließen“, so USC-Trainer Torsten Daume.

Damit stehen nunmehr – zusammen mit Jibril Hodges, Oliver Komarek, Sebastian Adeberg, Jens Hirschberg, Danilo Barthel und Sebastian Dietz – sieben Stammspieler für die neue USC-Grundformation in den Startlöchern. Für die geplante Achterrotation fehlt nun – gemessen an der erfolgreichen Rückrunde der vergangenen Saison – lediglich noch ein Ersatz für Power Forward Ben Beran, um Ende August in kompletter Besetzung in die Intensivphase der Saisonvorbereitung einzusteigen.

Claus Ebert


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Danilo Barthel sammelt wertvolle internationale Erfahrungen.

Donnerstag, 6. August 2009 um 8:29 Uhr

06.08.2009: „Keiner  kommt von einer Reise so zurück wie er weggefahren ist“. Wenn diese Lebensweisheit des britischen Schriftstellers Graham Greene Gültigkeit hat, müsste sich das 17jährige Basketball-Nachwuchstalent des USC Heidelberg, Danilo Barthel, in diesem Frühling und Sommer gewaltig verändert haben. Seit April ist er nämlich im Grunde nur noch unterwegs. Mehrere  Lehrgänge, Internationale Turniere in Spanien, Holland, eine Länderspielreise in Frankreich und zuletzt der Höhepunkt eines jungen Basketballspielers, die U 18-Europameisterschaft in Frankreich (Metz) vom 23.7. bis 2.August, wechselten in rascher Aufeinanderfolge. Es gab kaum eine Pause und Danilo ist froh, dass  die USC-Vorbereitungen auf die neue Pro A-Saison  erst gegen Ende August beginnen, so dass wenigstens noch einige Tage der Erholung dazwischen liegen. „Absolutes Highlight war erst mal die Euro in Metz, ein großes Erlebnis für mich“, lautete nach der EM das Fazit des USC-Hoffnungsträgers. Übertroffen wurde dies dann allerdings in den letzten Tagen noch dadurch, dass Danilo Barthel als einziger Spieler des deutschen Teams eine Berufung für die Europaauswahl erhielt, die derzeit zusammen mit einer Asienauswahl  bei den „Adidas-Nations“ in Dallas Spiele gegen zwei US-Nachwuchsteams bestreitet. Eine ganz hohe Ehre!

Das Nahziel bei der EM in Metz, nämlich die Erhaltung der Erstklassigkeit auch für die nächstjährige U18-Generation, wurde in einer schweren Vorrundengruppe gleich im ersten Match, mit einem überraschend deutlichen 100:77-Erfolg gegen die Ukraine  gesichert. Das USC-Talent steigerte sich im Turnierverlauf zusehends, ohne die Niederlagen gegen den späteren Turnierachten Kroatien (51:73), den Fünften Spanien (56:83) und den neuen Europameister Serbien (68:89)  verhindern zu können. Auf jeden Fall ist Danilo Barthel im U18- Nationalteam in diesem Jahr aber eine ganz feste Größe geworden. Am Ende kam er bei einer durchschnittlichen Spielzeit von 23 Minuten auf 10 Punkte und 4,1 Rebounds pro Spiel. Zum 76:71-Zwischenrundensieg gegen Slowenien steuerte er 11 Punkte, 7 Rebounds bei. Danach wurde durch ein 59:71 gegen den favorisierten Gastgeber Frankreich (Turnierzweiter) leider das Viertelfinale verpasst. Nach einer weiteren Niederlage gegen Bulgarien (47:55) gab es mit einem 97:75 gegen Slowenien und einem letztendlichen 11. Platz unter den 16 Teilnehmern  einen versöhnlichen Abschluss. Insbesondere für Danilo Barthel, der in dieser Begegnung gegen Slowenien seine beste Turnierleistung mit 23 Punkten und 8 Rebounds in 23 Minuten bot. „Ich habe viel dazu gelernt und hoffe, dies auch in die nächste Pro A-Saison des USC einbringen zu können“, blickt  Danilo hoffnungsvoll in die Zukunft. Wie sagt doch ein chinesisches Sprichwort?: „Reisen macht einen jungen Mann an Erfahrungen alt“.

Claus Ebert


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