Newsarchiv des Monats September, 2009

Hitchcock Nr. 1 – mit unglücklichem Ende aus USC-Sicht

Montag, 28. September 2009 um 0:27 Uhr

Alles war ok, fast alles – Superspiel zum Saisonauftakt, tolle Stimmung in der Halle, Spannung ohne Ende, nur das letzte Quäntchen zur Seligkeit der trotz Wahlsonntag, Formel eins und herrlichem Herbstwetter am Ende doch noch 750 USC-Fans wollte sich nicht einstellen. Beim Spielstand von 84:85 überschlugen sich 12 Sekunden vor Schluss noch einmal die Ereignisse: 2 Freiwürfe von Gästepointguard Mark Dorris – daneben. Der Ball springt aber weit ab, so dass Sascha Kesselring den Rebound sichern kann. Jibril Hodges, überragender USC-Spieler, muss leider sein 5. Foul begehen, um 11,2 Sekunden vor der Sirene Kesselring an die Freiwurflinie zu schicken. Wieder beide Würfe daneben – Rebound Komarek. Der Ball kommt zu Sebastian Adeberg, der sich ein Herz fasst und vehement zum Korb zieht, der Ball geht nur an´s Brett und wird von Mark Dorris geblockt. Goaltending? Wie auch immer, der Ball landet jedenfalls nicht im Korb, kein Pfiff der Schiris – ein unglaublich intensives Spiel, das eigentlich alles gehalten hat, was man sich von einem ersten Saisonspiel versprechen kann, geht mit 84:85 (43:48) zu Ende. Was für eine Herzschlag-Dramatik!

Schon das erste Viertel (23:27) hatte Offensiv-Basketball ganz nach dem Herzen der Zuschauer geboten. Es ging mit hohem Tempo rauf und runter. Lee Jeka (14 Punkte) für Cuxhaven und Jibril Hodges (11) für Heidelberg lieferten sich ein spektakuläres Shooting-Duell. Auch im 2. Viertel erlaubte die USC-Defense den Gästen zu viele freie Würfe, welche von diesen hochprozentig verwertet wurden. Das Teamplay des USC wurde besser, die Punkte verteilten sich jetzt mehr, unter anderem je 1 Dreier von Burleson, Vierneisel, Hodges und Komarek hielten den USC bis zum 43:48-Pausenstand im Spiel. Vor allem das Reboundverhältnis von 12:21 hatte bis dahin den Ausschlag für die BasCats bedeutet.

Dieses besserte sich aber in der 2. Halbzeit (20:20). Allerdings konnte jetzt der schon im 2. Abschnitt zu großer Form aufgelaufene athletische Eric Williams kaum noch gehalten werden. Er erzielte im 2. und 3. Viertel 17 seiner 19 Punkte. Gegen Ende des 3. Viertels gab es im USC-Spiel einen Bruch, als beim Stand von 61:60 Hodges hintereinander ein Offensivfoul und ein unsportliches Foul wegen Trikotzupfens erhielt und kurz darauf auch Danilo Barthel mit einem Offensivfoul bedacht wurde. Die Gäste nutzten dies zum 63:69 (3. Viertel).

Nach dem Dreier von Jeka zum 65:74 (33.) sah es nach einer Vorentscheidung für die kompakten und kombinationssicheren BasCats aus, die ersten Dreierversuche auf Heidelberger Seite im 4. Viertel (Komarek, Adeberg, Hodges) waren daneben gegangen. Der neben Hodges herausragende Oliver Komarek und Hodges (per Dreier) brachten den USC aber beim 70:74 wieder auf Schlagdistanz (34.). Weitere Dreierersuche von Vierneisel (2) und Komarek fanden nicht das Ziel, so dass sich die BasCats durch Dreier von Morris und Stachula zum 71:84 (36.) endgültig abgesetzt zu haben schienen. Doch der Kampfgeist des Daume-Teams war enorm und knüpfte nahtlos an die gute Schlussphase der vergangenen Saison an. Nach 6 Punkten in Folge von Oliver Komarek, der viel Verantwortung übernahm, einem Korb von Eric Vierneisel und einem phantastischen Dreier von Jibril Hodges zum 84:85 war alles offen und das Publikum aus dem Häuschen. 12 Sekunden vor Spielende wurde Mark Dorris gefoult ….. „noch 12 Sekunden oder: Wie ein hochklassiges Basketballspiel einen ebenso verdienten wie glücklichen Sieger fand.“ – Mehr Unterhaltung kann man von einer Sportbegegnung kaum verlangen!

USC: Komarek 28 (2 Dreier, 9 Rebounds), Hodges 26 (6/11 Dreier), Adeberg 13 (10 Rebounds, 7 forcierte Fouls), Vierneisel 8 (1 Dreier, 4 Rebounds, 3 Assists), Burleson 7 (7Assists), Barthel 2, Hirschberg, Dietz,- Hug, Debus.

Cuxhaven: Jeka 25 (3), Williams 19, Fuller 10, Dorris 9 (2), Hasenkamm 8 (2), Kesselring 6, Wischnewski 5 (1), Stachula 3 (1).

Claus Ebert



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MLP USC BasCats Kartenverkauf auf dem Heidelberger Herbst

Freitag, 25. September 2009 um 12:25 Uhr

Der USC Heidelberg wieder auf dem Heidelberger Herbst vertreten

SAISONBEGINN am Sonntag, 27.09. um 13:45 Uhr im ISSW, Im Neuenheimer Feld 700.

HEIMSPIEL: MLP BasCats USC Heidelberg – KuSG Leimen

Schon traditionell ist der USC-Standplatz auf dem Heidelberger Herbst. Direkt an der Heiliggeist Kirche, einem der besten Standorte des Stadtfestes, steht der USC Heidelberg. Auch in diesem Jahr wird der Stand komplett von der weiblichen Abteilung des USC organisiert. Neben dem Getränkeangebot bieten die USC’lerinnen in diesem Jahr auch Eintrittskarten zu den Heimspielen der BasCats an – und das mit dem Heidelberger Herbst Bonus. Bis zu 25% lassen sich sparen. Die Tageskarte kostet so nur € 3,-, für Ermäßigte sogar nur €1,50. Bei den Dauerkarten sind die größten Einsparungen möglich. Die Dauerkarte für alle 11 Spiele gibt es bereits für € 23,50 (Ermäßigte 12,-). Der USC bietet damit seinen Fans, einen einmaligen Rabatt. „Diese Aktion ist ein Dank an alle Fans, die uns in die zweite Liga begleitet haben und für alle Interessierten, die diese Saison Bundesligaluft schnuppern wollen.“ so Mitorganisator Oliver Muth


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Positiver Saisonstart für USC Heidelberg?

Mittwoch, 23. September 2009 um 23:48 Uhr

Den vielen Basketballfans rund um Heidelberg wird am Sonntag die Wahl leicht gemacht. Denn unmittelbar nach dem Zweitliga-Damen-Derby zwischen den MLP Bascats Heidelberg und der KuSG Leimen (13:45 h, ISSW) starten nebenan im OSP um 16 Uhr auch die USC-Herren gegen Cuxhaven BasCats in die von den USC-Fans mit großer Spannung erwartete dritte Pro A-Saison der 2. Basketball-Bundesliga. Da dürfte es für viele Basketball-Anhänger ziemlich klar sein, wo sie den Sonntagnachmittag verbringen werden.

Das nahezu komplett erhaltene Herrenteam trifft dabei auf einen voraussichtlich sehr kompakten Gegner, obwohl das Team der Nordseestädter gewaltig umgekrempelt wurde. Während beim USC lediglich die beiden Amerikaner McNeil und Beran durch die neue Hoffnungsträger Lyndale Burleson und Eric Vierneisel ersetzt wurden, machen bei Cuxhaven zahlreiche Spieler ihre erste Erfahrung in der Pro A. Neu sind die Amerikaner Mark Dorris, Reggie Fuller und Eric Williams, vom USC Freiburg kam der Kanadier Lee Jeka nach mehrjährigen Gastspielen bei verschiedenen Vereinen zu den BasCats zurück. Auch der Tatsache, dass in dieser Saison in der Pro A stets zwei deutsche Spieler auf dem Parkett stehen müssen, haben die Verantwortlichen um den litauischen Cheftrainer Vilmantas Matkevicius Rechnung getragen – die Stammspieler Hasenkamm, Ruckhaber, Kleemichen und Dawidowski wurden behalten, hinzu kamen mit Patrick Wischnewski (vom Bramsfelder SV) und Sascha Kesselring (Schalke 04) zwei starke Neuzugänge, die sich in den Testspielen bereits sehr gut einfügten.

Das Vorbereitungsprogramm der Matkevicius-Schützlinge hatte es gewaltig in sich. Sechs Begegnungen gegen Erstligisten aus Deutschland, Niederlande und Dänemark wurden gespielt, dazu zwei Partien gegen die Ligakontrahenten Hannover und Jena, allesamt mit beachtlichen Ergebnissen. Als Kopf der Mannschaft kristallisierte sich bald Comboguard Mark Dorris heraus, der problemlos in die Fußstapfen des in der letzten Saison herausragenden Brandon Watkins zu treten scheint. Da haben die Norddeutschen offenbar wieder einen absoluten „Kracher“ verpflichtet. Beim 93:95 nach Verlängerung gegen den Erstligisten MBC führte Morris sein Team schon ganz hervorragend und haute nebenbei noch 27 Punkte raus. Auch Fuller, Williams und Jeka bewiesen in den Testspielen Scorerqualitäten. Bemerkenswert fielen zudem die Auftritte von Hasenkamm, Kesselring und insbesondere Wischnewski aus, der 17 Punkte zum 69:66 in Jena und 16 Punkte zum 68:75 gegen den dänischen Vizemeister Svendborg Rabbits beisteuerte.

Die BasCats wurden bei den Vorbereitungsspielen hart gefordert und deuteten mit bemerkenswerten Leistungen an, dass sie vielleicht sogar wieder eine ähnlich dominante Rolle wie vor zwei Jahren als Vizemeister spielen können.

Auch der USC Heidelberg stellt ein Team, das natürlich liebend gerne an die großen Spiele der Schlussphase der Vorsaison anknüpfen möchte. Entscheidend wird sein, wie rasch die Mannschaft wieder die vorbildliche kämpferische Einstellung dieser Phase findet und wie gut bereits die Integration von Lyndale Burleson und Eric Vierneisel gelungen ist. Noch kann man die Liga wie auch den ersten Gegner am Sonntag nicht zuverlässig einschätzen, In den bisherigen vier Pro A-Begegnungen gegen Cuxhaven gelang dem USC noch kein Erfolg. Favorisiert sind die Gäste. Aber wie heißt es so schön? „Einmal ist immer das erste Mal.“

Claus Ebert



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Highlights zum Bundesligastart

Dienstag, 22. September 2009 um 18:20 Uhr

22.09.2009: Nach dem großen Sommerloch lassen es die MLP USC BasCats am kommenden Wochenende gleich mehrfach krachen. Die Bundesliga-Saison wird in traditioneller BasCats-Manier auf und abseits des Feldes mit zwei absoluten Highlights eingeleitet!

Bereits am Samstag möchte Euch die weibliche Basketballabteilung des USC Heidelberg recht herzlich an Ihren Getränkestand auf dem Heidelberger Herbst 2009 einladen.

Direkt an der Heiliggeistkirche in Mitten der Fußgängerzone findet Ihr unseren Getränkewagen. Neben unserem Angebot wird sicherlich auch das ein oder andere interessante und anregende Gespräch rund um den Basketball der Region und die am darauffolgenden Tag beginnende Saison stattfinden.

Sonntags zeigen dann ab 13:00 (Spielbeginn 13:45 Uhr im ISSW 700 erstmal die MLP BasCats USC Heidelberg in der 2. Damen Basketball Bundesliga ihr Krallen, wenn es direkt zum Saisonbeginn gegen den Lokalrivalen und letztjährigen Rundenmeister und Playoff-Teilnehmer KuSG Leimen anzutreten gilt.

Es würde uns freuen möglichst viele aktive und passive Freunde des USC Heidelberg und besonders auch Freunde des Basketballs in der Region am Samstag an unserem Stand und am Sonntag in der Halle begrüßen zu können.

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Medizinische Betreuung beim USC in bewährten Händen

Samstag, 19. September 2009 um 10:30 Uhr

Auch in der Saison 2009/2010 dürfen sich die Pro A-Basketballer des USC Heidelberg wieder bei Mannschaftsarzt Dr. Markus Weber und Physiotherapeut Andreas Blüny wie schon in den Jahren zuvor erneut eines hervorragenden sportmedizinischen Umfeldes gewiss sein. Für die Spieler, die im professionellen Bereich des Basketballs inzwischen hohen Belastungen ausgesetzt sind, ist es sehr wichtig, bei den Trainingseinheiten und den Heimspielen absolute Fachleute auf Ihrem Gebiet an ihrer Seite zu wissen.

Dr. Markus Weber ist als ehemaliger aktiver USC-Spieler und erfahrener Sportmediziner mit den Verletzungsmechanismen im Basketballsport bestens vertraut. Als Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie gehört er zu den operativ tätigen Ärzten der großen Gemeinschaftspraxis an der Klinik St. Elisabeth mit einer Vielzahl von betreuten Sportlern regional und überregional aus den verschiedensten Bereichen. Unter anderem wurden auch schon der ehemalige USC-Mannschaftskapitän Jürgen Maaßmann an der Schulter und der frühere USC-Spieler Peer Wente am Knie (vordere Kreuzbandplastik) erfolgreich von Dr. Weber operiert.

Die vorhandenen diagnostischen Möglichkeiten an der Klinik St. Elisabeth mit Röntgen, Kernspintomographie und Nuklearmedizin sowie die Behandlungsmöglichkeiten bis zur eventuell erforderlichen Operation bieten ausgezeichnete Voraussetzungen.

Wenn zur Zeit die A-Nationalmannschaft bei der EM in Polen aufläuft, schaut unser Physiotherapeut Andreas Blüny schon mal genauer hin. Kennt er doch die Hälfte dieser Mannschaft bestens, da er seit 2000 die U16, U18 und U20-Nationalmannschaften bei internationalen Turnieren und Maßnahmen am Heidelberger OSP betreut. So mancher jetziger Nationalspieler „ging durch seine kundigen Hände“. Dieses Jahr begleitete er das U18-Nationalteam in der Vorbereitung zur Europameisterschaft in Frankreich – mit unserem Spieler Danilo Barthel. Andreas Blüny ist jetzt die fünfte Saison beim USC Heidelberg und kümmert sich auch dort mit all seiner Erfahrung um unsere Spieler.

Nicht nur Basketballer, sondern auch viele andere Leistunssportler aus Triathlon, Fußball, Tennis und Handball finden den Weg zu ihm in die Praxis Vitalis physio nach Dossenheim, um Sportverletzungen und Überlastungen von ihm behandeln zu lassen.

Claus Ebert


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Sehr gelungenes Season-Opening des USC!

Samstag, 19. September 2009 um 10:29 Uhr

„Anfangen ist leicht, beharren eine Kunst“ – In der letzten Saison haben die USC-Herren mit einer sehr erfolgreichen Rückrunde in der Pro A vor teilweise euphorischem Publikum ebenso einen sehr schönen Neuanfang auf´s Tableau gezaubert wie die Damenmannschaft, die MLP-Bascats USC Heidelberg, die ohne Niederlage den Aufstieg in die 2. Bundesliga schafften. Man durfte vor dem USC-Season-Opening im ISSW gespannt sein, ob die hierbei auf der OSP-Tribüne entstandene Basketball-Begeisterung auch in die neue Saison herüberschwappte. Und tatsächlich, mehr als 500 Zuschauer waren gekommen und bildeten einen sehr erfreulichen Rahmen, als sich die beiden Erwachsenen-Teams zusammen mit den immerhin inzwischen drei Jugendbundesliga-Mannschaften (männliche JBBL und NBBL, weibliche WBBL) am späten Sonntag-Nachmittag auf die näher rückende Saison einstimmten. Die Jugendarbeit profitiert dabei seit Jahren vor allem von der guten Zusammenarbeit mit der SG Mannheim. Auch insgesamt befindet sich die Zusammenarbeit der Vereine der Region ja in einer erfreulichen Aufwärtsentwicklung.

Thomas Riedel vom Herren-Organisationsteam und Abteilungsleiter Malte Luckenbach durften zum Auftakt der Veranstaltung insbesondere USC-Mäzen Manfred Lautenschläger und Heidelbergs Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner begrüßen, ehe USC-Hallensprecher Gerald Hanbuch souverän durch das bunte und vielseitige Programm führte. Unter der wie immer hervorragenden musikalischen Begleitung von Boulevard Bou von der „Nachtschicht“ und den glänzenden artistischen wie tänzerischen Einlagen der Cheerleadergruppe „Weinheim Longhorns“ gab es bei der Vorstellung der insgesamt fünf Bundesligamannschaften reihenweise „Gänsehaut-Feeling“. Dennis Czygan, Trainer mehrerer Damen- und Mädchenteams und Haupt-Impulsator der äußerst positiven Tendenz im weiblichen Bereich, meinte stellvertretend für seine Trainerkollegen: „ Es läuft derzeit rund und macht viel Spaß, beim USC zu arbeiten.“

Es folgte ein buntes Programm aus Spielen und kleinen Wettbewerben. Ein Raunen mit viel Beifall ging vor allem dann durch die gut besetzten Ränge, als beim 3-Punkte-Shootout auf Vorlage von Oliver Komarek (8 Dreier) die beiden Amerikaner Eric Vierneisel und Jibril Hodges 13 bzw. 16 von jeweils 25 Dreiern rund um die Dreierlinie einstreuten. Am Wurfvermögen von außen sollte es in der bevorstehenden Saison also nicht hapern.

Viele leuchtende Augen gab es dann, als zum Abschluss der rundum gelungenen Saisoneröffnung die schönen Preise der Tombola, insbesondere ein signierter Ball und etliche, ebenfalls vom Herrenteam signierte Original-Trikots und Polo-Shirts sowie einige Gutscheine für verschiedene Heidelberger Restaurants ihren Gewinnern überreicht wurden.

Alle USC-Teams sind vergleichsweise sehr jung, Wunderdinge wird man daher von ihnen allen auch in der Saison 2009/2010 vielleicht noch nicht erwarten können, doch wie heißt es so schön?: „Auch eine lange Reise beginnt mit dem ersten Schritt“ – Dieser ist getan.

Claus Ebert



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Eric Vierneisel – der dritte Amerikaner des USC Heidelberg

Samstag, 19. September 2009 um 10:27 Uhr

Nach den beiden Guards Jibril Hodges und Lyndale Burleson steht mit dem 23jährigen Eric Vierneisel nun auch der dritte Amerikaner, mit dem der USC Heidelberg in die Saison 2009/2010 der 2. Basketball-Bundesliga Pro A gehen wird, fest. „Eric entspricht genau dem Spielertyp, den wir gesucht haben. Er erfüllt das Anforderungsprofil, das wir letzte Saison auch an Ben Beran gestellt haben. Mindestens 2 m groß, schnell und beweglich, gefährlich auch von außen, Kämpfernatur, Allrounder-Qualität“, so Trainer Torsten Daume über seinen neuen Spieler. Beim 82:71-Erfolg im Trainingsspiel gegen den sich kräftig zur Wehr setzenden 1. Regionalligisten SG Kirchheim lieferte der 2,01 m-Forward bereits eine erste Kostprobe seines basketballerischen Könnens ab.

Eric Vierneisel wurde am 8.11.1985 in Algonquin, Illinois, geboren und durchlief seine wesentliche basketballerische Entwicklung an der University of California Berkeley, wo er in seinem „Senior“-Jahr 07/08 für die California Golden Bears in der renommierten PAC-Ten-Conference 19 Mal als Starter auflief und insgesamt bei durchschnittlich 24 Minuten Spielzeit 5,1 Punkte, 2,6 Rebounds und 2,3 Assists erzielte.

Von März bis Juni 2009 machte der vielseitig verwendbare Forward seine erste Auslandserfahrung in Neuseeland in der dortigen höchsten Klasse, der NBL (National Basketball League) bei den Devon Dynamos Taraniki und kam auf einen Schnitt von 18,3 Punkten, 4,6 Rebounds und 1,7 Assists. Da werden Erinnerungen an Dennis Trammell wach, der in der Saison 06/07 für den USC eine gute Saison spielte und zuvor auch positive Entwicklungsschritte in Neuseeland vollzogen hatte.

Bereits am Sonntag, 18 h ISSW, beim USC-Season Opening – mit Dauerkartenverkauf – wird Eric Vierneisel dabei sein. Mit dieser Verpflichtung hat der USC nunmehr sein Team komplettiert und die Basketballfreunde rund um den Heidelberger Traditionsverein dürfen der restlichen Vorbereitungsphase und der dritten Pro A-Saison gespannt entgegenfiebern.



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MLP USC BasCats mit guter Vorbereitung

Donnerstag, 17. September 2009 um 21:28 Uhr

04.09.2009: Seit Anfang Juni arbeiteten die Damen um Headcoach Dennis Czygan viermal die Woche an ihrer Fitness und Athletik. Unter Anleitung der Athletik-Coaches Manuel Ruep und Adriana Scavone feilten die USC-Spielerinnen zunächst an ihrer Ausdauer und Stabilität. „Dank unserer Sponsoren werden uns die beiden Athletik-Profis die ganze Saison über begleiten. Viermal die Woche mit dem Team und unter der Woche hat jede Spielerin die Möglichkeit Individualtraining unter professioneller Anleitung zu machen. Ich bin dankbar für die tolle Perspektive, jede Spielerin merkt jetzt schon deutlich den klaren Leistungsanstieg. Wir investieren nicht in externe Spielerinnen, sondern wollen die Eigengewächse fördern und fordern.“ so Coach Czygan. Diese Möglichkeit verdanken die USC Damen dem Engagement aller Sponsoren. Nachdem Manfred Lautenschläger und die MLP AG ihre Zusage für die kommende Saison gegeben haben, erweiterte auch der zweite Großsponsor seine Leistungen. Die Edeka aktiv märkte Zipser werden neben der Trikotwerbung nun auch auf den Shooting-Shirts und mit einem Werbebanner vertreten sein. „Ich unterstütze dieses Team, weil es authentisch ist. Es spielen Mädchen aus der Region, für die Region. Der USC leistet einen enormen Aufwand bei seiner Jugendarbeit und ich möchte mit meinem Beitrag den weiteren Weg im USC unterstützen. Die Jugendspielerinnen sollen auch im Seniorenbereich eine adäquate Heimat haben. Das ist die Motivation meines Sponsoringengagements.“ so der Inhaber Dieter Zipser

Ende August bekamen die Czygan-Schützlinge noch einmal für 10 Tage frei. Seit dem 27. August steht nun vermehrt die Basketball-Vorbereitung auf dem Programm. Nach zwei ersten Basketballeinheiten stand sogleich ein Testspiel beim Regionalligisten DJK Aschaffenburg an. Das Spiel hatte den Charakter eines lockeren Auftaktes. Nach fünf Minuten stand es bereits 20:2, so dass Dennis Czygan schnell die gesamte Mannschaft, die ohne ihre Etatmäßigen Centerinnen Katja Schneider und Berit Adrion angetreten waren, durchrotieren konnte. Es wurden einige Spielvarianten ausprobiert und gerade Rückkehrerin Anna Meusel wurde mit viel Spielzeit auf den großen Positionen bedacht. Coach Czygan: „Sie muss sich nach einem Jahr Auslandsaufenthalt wieder an unser Spiel gewöhnen. Es sah schon ganz gut aus.“ Am Ende stand ein klares 67-48 auf der Anzeigentafel. Nach zwei Einheiten kann man basketballerisch sicherlich nicht mehr erwarten, aber die Fitness stimmte zu 100%. Am Donnerstag trafen die USC-Damen dann auf die ambitionierte Regionaligamannschaft der SG HD-Kirchheim. In diesem Spiel haben vor allem die Spielerinnen aus der zweiten Reihe viel Spielzeit bekommen, damit auch diese bei den anstehenden Aufgaben echte Alternativen bieten können. Die Kirchheimerinnen präsentierten sich gut, ohne die MLP USC BasCats zu gefährden. Auf Seiten des USC konnte man aber vor allem mit der Verteidigung noch überhaupt nicht zufrieden sein. Gerade in diesem Bereich muss in den kommenden Wochen noch gearbeitet werden. „Das die Offensive noch überhaupt nicht passt, war uns nach vier Wurfeinheiten klar. In der Verteidigung habe ich mir aber eine bessere Einstellung erhofft.“ so Dennis Czygan nach dem Spiel.

Am 12./13. und 19./20. September nehmen die BasCats an internationalen Turnieren teil. Dort werden die Gegner ausschließlich aus der ersten und zweiten Liga ihrer jeweiligen Länder kommen und zu einem echten Härtetest für die junge Truppe des USC werden. Saisonauftakt ist am 27. September mit einem Heimspiel gegen den amtierenden Zweitligahauptrundenmeister KuSG Leimen. Die Damen und die ProA-Herren des USC werden am 27. ihre Heimspiele direkt nacheinander austragen und damit die jeweilige Saison einläuten.


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DBBL-Pokalauslosung

Donnerstag, 17. September 2009 um 21:26 Uhr

15.08.2009: DBB-Pokalauslosung beschert den MLP USC BasCats ein Freilos

USC Oberliga-Damen treffen auf die Bundesligamannschaft von Grüner Stern Keltern

Der USC Heidelberg ist mit zwei Teams im Pokal-Wettbewerb des Deutschen Basketball Bund vertreten. Die erste Mannschaft hat in ihrer letzten Saison den Baden-Württemberg-Pokal gewonnen und ist in die 2.Damen-Basketball-Bundesliga aufgestiegen. Als Bundesligateam sind die Damen des USC automatisch im Pokal spielberechtigt, so dass die zweiten Damen in den DBB-Pokal als Verbandsvertreter nachgerückt sind.

In der nun erfolgten Auslosung wurden gleich zwei Traumlose gezogen. Die MLP USC BasCats zogen ein Freilos und stehen damit kampflos in der zweiten Runde in der man dann auf einen Erstligisten treffen kann. Diese steigen erst in der zweiten Runde des Pokals ein.

Die ambitionierte Oberliga-Damenmannschaft des USC um Coach Oliver Muth trifft zu Hause auf das Bundesligateam von Grüner Stern Keltern. Ebenfalls ein absolutes Traumlos. Mit Keltern verbindet der USC eine gesunde Rivalität aus vielen Jugendbegegnungen auf höchstem Niveau, außerdem kann Headcoach Dennis Czygan einen Bundesligagegner vor Ort unter die Lupe nehmen. Das Spiel findet wahrscheinlich am 01. Oktober im ISSW statt.

Die weiteren Paarungen:

BG Rentrop Bonn – ASC Theresianum Mainz

Phoenix Hagen – BG Dorsten

DJK/MJC Trier – Bender Baskets Grünberg

ATSV Saarbrücken – TSV Towers Speyer

USC Heidelberg 2 – Grüner Stern Keltern

BSG mhplus Ludwigsburg – TSV Amicitia Viernheim

TG Sandhausen – KuSG Leimen

SV Germering – TG Ladybaskets Würzburg

CHemCats Chemnitz – TS Herzogenaurach

DJK DonBosco Bamberg – TuS Jena Burgaupark Ladybaskets

JUSTAB Halle – Lady Baskets Jena

1.SC Norderstedt – Rist SCALA Ladybaskets

Lok Bernau – EBC Rostock

BG Hamburg West – Rotenburg/Scheeßel 1

Osnabrücker SC Panthers – TSV Quakenbrück Dragons

Freilose: TV Bensberg, USC Heidelberg 1, TSVE Bielefeld Dolphins, Rotenburg/Scheeßel 2, ASV Berlin


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Twin-Power treibt die MLP USC BasCats weiterhin an

Donnerstag, 17. September 2009 um 21:22 Uhr

14.08.2009: Hofmann-Zwillinge werden beim USC weiterhin für Furore sorgen

Zwillinge an sich sind schon nicht so häufig. Das nun mit den beiden Hofmann-Schwestern Antonia und Elena ein Zwillingspärchen in der zweiten Liga für Furore sorgen will, ist sicherlich noch ungewöhnlicher. Für die Beiden aber typisch. Nicht nur, dass sie gemeinsam immer zusammengespielt haben, sie haben auch zusammen das Abitur gemacht und fangen Beide jetzt eine Ausbildung bei der Polizei an. Natürlich waren die Schwestern auch maßgeblich am Aufstieg in die zweite Bundesliga beteiligt. War es am Anfang noch eher Elena, die das Team puschte, so entwickelte sich gerade in der Rückrunde Antonia zu einer festen Größe in der Startig Five des Bundesliga-Aufsteigers. Beide haben ihre ersten Schritte im Basketball beim TV Neckargemünd gemacht und auch hier sämtliche Jugendmannschaften des Vereins durchlaufen. Bereits in der damaligen U16 wurde Headcoach Dennis Czygan auf die Beiden aufmerksam und fand schnell einen Kontakt zu ihrem damaligen Trainer Roald Neubert. Man traf sich und tauschte sich aus. Allen war klar, dass die „Hofmann-Sisters“ weiter gefordert werden sollten und so traten die beiden ausgestattet mit einer Doppellizenz ihre Karriere beim USC an. Mit der U16 wurden man Meister und auch in der U18 stellte sich schnell der Erfolg ein. Dann folgte noch einmal ein Jahr ausschließlich in der Oberliga des TV Neckargemünd, um dann den endgültigen Schritt beim USC zu wagen. Die Beiden sind mit dem Team aufgestiegen und haben sich jeweils zu echten Stützen im Team entwickelt, ohne dabei jemals ihre Wurzeln vergessen zu haben. Mittlerweile werden die Beiden bei den Heim- und teilweise Auswärtsspielen von so manchem Neckargemünder Basketballer begleitet und auch die Funktionäre untereinander haben einen guten Draht zueinander gefunden. Trotz der Belastung ihrer Ausbildung bei der Polizei wollen Beide weiterhin für die MLP BasCats USC Heidelberg auf Korbjagd gehen und für so manche Überraschung sorgen.

Elena HofmannFoto vaf


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