Newsarchiv des Monats Oktober, 2009

Oberliga Herren unterliegen in Freiburg

Mittwoch, 21. Oktober 2009 um 15:29 Uhr

Am Sonntag den 18.10.2009 war der USC Heidelberg II zu Gast bei den ebenfalls noch ungeschlagenen Freiburgern. Den Gastgebern gelang der bessere Start und man führte schnell 20:11 nach den ersten 10 Minuten..  Nach verschlafenem Auftakt fanden die Heidelberger besser ins Spiel und konnten vor allem durch eine aggressive Defense den Vorsprung verkürzen. Auch in der Offensive lief es besser und so ging man mit einem Rückstand von 2 Punkten (30:28) in die Pause. Nach der Halbzeit waren die Spieler aus Heidelberg zunächst deutlich aggressiver als ihre Gegner und so konnte man einen Vorsprung von 5 Punkten zu Mitte des Viertels herausspielen. Doch so leicht wollte sich Freiburg nicht geschlagen geben und schaltete einen Gang höher, um schließlich mit das Spiel für das Schlussviertel wieder offen zu gestalten (45:42). Im letzten Abschnitt drehte der Gastgeber  nun auf und spielte deutlich aggressiver und mit mehr Intensität. Die gute Defense zwang den USC aus Heidelberg zu schlechten Würfen, welche prompt in Fastbreaks umgewandelt wurden. In den Schlussminuten wirkte die Mannschaft der Heidelberger nicht mehr mit dem nötigen Kampfgeist entgegen und so kassierte man eine 69:51 Niederlage. Am kommenden Wochenende trifft man auf den Nachbarn aus Kirchheim, der sicherlich kein leichter Gegner sein wird. Ziel der Mannschaft wird es sein, an den guten Ansätzen der vorigen Wochen anzuknüpfen.

Schönhals 16, Rothmann 12 (1), Breuer 8, Heller 6, Sommer 3, Marcante 2, Hirscher 2, Konate 2



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MLP USC BasCats müssen sich Niederlage selber zuschreiben

Dienstag, 20. Oktober 2009 um 13:47 Uhr

Die jungen Mädels der MLP USC BasCats haben wieder einmal ein gutes Spiel abgeliefert, aber sich wieder nicht dafür belohnt. Gegen eine starke Viernheimer erste Fünf gab es eine weitere Niederlage. Die Vierte in dieser Saison, und wieder einmal unnötig. Das Spiel begann zunächst ein wenig zerfahren. Trotz der zwei schnellen erfolgreichen Drei-Punkt-Würfen von Sandy Heller haderten die jungen BasCats mit einer unerklärlichen Wurfquote. Das Team um Kapitänin Toni Hofmann musste weiterhin auf Julez Koch und Angie Oehler verzichten. Dazu kam dann noch die frühe Verletzung von Kapitänin Toni Hofmann, weil Centerin Agi Kiersz bei einer Rebound-Situation auf diese fiel. Die Folge eine Quetschung und Prellung im Schienbeinbereich. Trotz dieser Rückschläge trat das USC Team mutig auf, und wollte die Marschroute immer wieder am Brett abzuschließen verfolgen.

Viernheim merkte früh, dass es gegen dieses Team kein einfaches Spiel werden würde und so schonte man nicht wie im nachhinein verlautbart die erste Fünf. Im Gegenteil die Starting Five stand über 151 Minuten auf dem Feld und ohne die kurzfristige Verletzung von Centerin Rollins wären es noch mehr Minuten gewesen. Die restlichen fünf Viernheimerinnen teilten sich die 49 Minuten unter sich auf. Das einzige was den USC’lerinnen an diesem Tag fehlte war eine halbwegs normale Abschlussquote. „Mit 26% Wurfquote gewinnt man in der zweiten Liga keinen Blumentopf. Wir hatten an diesem Tag einfach das Pech an der Hand kleben.“ analysierte Coach Czygan nach dem Spiel. Sicherlich, die USC’lerinnen waren im Rebound unterlegen, dafür hat der selbsternannte Aufstiegsaspirant zuviel Masse am Brett, aber in Punkte Wurfversuchen und Turnover waren die Heidelbergerinnen überlegen. 72 Versuche gegenüber 61 von Viernheim, sowie nur 9 Turnover gegen deren 22 von Viernheim belegen diese Aussage deutlich.

Die BasCats werden sich in dieser Saison weiter steigern, das ist klar. Es wird nur eine Frage der Zeit sein, wann der Knoten platzt. Erfreulich auch, das auf Seiten des USC jede der 10 Spielerinnen auf zweistellige Einsatzzeiten kam, eventuell auch ein Bonus im Laufe einer langen Saison.



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Imponierende Vorstellung des USC in München

Montag, 19. Oktober 2009 um 0:38 Uhr

Was vielen Fußballmannschaften meist vergönnt bleibt, die Basketballer des USC Heidelberg haben es am Sonntagnachmittag geschafft und den favorisierten Bayern in heimischer Umgebung vor 1000 Zuschauern in der Sporthalle an der Säbener Straße mit einer sehr beherzten Leistung „die Lederhosen ausgezogen“. Man kann allerdings einschränken: Dem Ensemble von Bayern-Trainer Georg Kämpf fehlten mit Rotim, Wohlers und dem Amerikaner Banks verletzungs-, und krankheitsbedingt drei Optionen für die Rotation. Umso motivierter begannen die Bayern die Partie. 9:0 hieß es in der 3. Min. Beim 11:4 eine Minute später war die 1. USC-Auszeit fällig. Trainer Torsten Daume stellte auf Zonenverteidigung um, mit der sich die Bayern zusehends schwerer taten. Schritt für Schritt kamen die Gäste vom Neckar jetzt besser ins Spiel. Nach dem 18:11 folgten zwei Freiwurftreffer von Oliver Komarek und in der 9. und 10. Minute die ersten beiden Würfe von Jibril Hodges – beide aus der Dreierdistanz, beide mit Erfolg. Am Viertelende führte der USC 21:19.

 Im 2. Abschnitt wechselte Torsten Daume ziemlich durch und erfreulich war, dass sein Team gerade hier die Initiative ergriff. Ausgangspunkt war jetzt eine starke Defensivvorstellung, aus der heraus immer wieder pfeilschnell fastbreaks vorgetragen und von dem erneut hervorragend spielenden Danilo Barthel, Jibril Hodges und Lyndale Burleson erfolgreich abgeschlossen wurden. Oliver Komarek und Danilo Barthel verteidigten stark gegen Ex-Nationalcenter Robert Maras und ließen diesen nie voll zur Entfaltung kommen. Hinzu kamen in dieser Phase drei lupenreine Dreier des sehr effektiv spielenden Eric Vierneisel, an dem das Spiel in der Anfangsphase noch vorbeigelaufen war. Über 26:35 (16.) und 30:42 (17.) zogen die Heidelberger bis zum 32:47 auf und davon; und das, obwohl der insgesamt einmal mehr sehr überzeugend und einsatzfreudig spielende Mannschaftskapitän Sebastian.Adeberg im 2. Viertel auf der Bank saß – und eben sehr gut vertreten wurde.

 Auch nach der Pause diktierten Burleson, Hodges, Komarek und jetzt auch wieder Adeberg das Spielgeschehen und hielten den Abstand bis zum 53:68 (26.). Danach wollten die USC-Spieler die Begegnung durch einige früh genommene Dreier vorzeitig entscheiden. Diese gingen jedoch allesamt daneben, führten zu schnellen Münchner Gegenangriffen, welche von diesen unter anderem mit Dreiern von Barker und Greene erfolgreich abgeschlossen wurden, woraufhin die Gastgeber beim Viertelstand von 65:72 nochmals eine Siegchance witterten.

 Im Schlussviertel agierten Burleson, Hodges, Adeberg & Co. aber wieder ruhiger und ausgeglichener und bekamen die Partie  über 65:78 (32.) und 70:84 (34.) erneut gut unter Kontrolle. Beim 77:90 durch zwei sichere Freiwürfe von Vierneisel, nach fünftem Foul von Maras, war die Begegnung zweieinhalb Minuten vor Schluss so gut wie gelaufen. Der 95:82-Endstand war verdient und spiegelt eine starke Auswärtsleistung des USC Heidelberg wieder.

 USC-Trainer Daume: „Wir haben gegen die variablen Pressverteidigungen der Bayern gut agiert, hatten wenig Ballverluste (insgesamt nur 9) und kamen unsererseits mit schnellem Spiel aus der Defense zu vielen fastbreaks“.

 Bayern-Trainer Kämpf: „Heidelberg hatte mehr Qualität auf dem Feld, hat insgesamt hochprozentiger getroffen und verdient gewonnen“.           

 Bayern: Barker 23 (3/9 Dreier), Mueller 18 (2/9), Greene 17 (3/9), Maras 15, Hübner 9

 USC: Hodges 20 (3/6 Dreier,6 Rebounds, 7 Assists), Burleson 18 (1/5 Dreier, 4 Rebounds, 8 Assists, 6 Steals), Komarek 17 (1/8 Dreier), Adeberg 16 (6/8 Feldquote, 4 Rebounds), Vierneisel 11 (3/4 Dreier, 4 Rebounds), Barthel 9 (6 Rebounds), Dietz 2, Rodriguez 2, Hirschberg.

 Claus Ebert



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Hohe Ehre für den USC – Vorsitzenden Prof. Dr. Gerhard Treutlein

Sonntag, 18. Oktober 2009 um 14:29 Uhr

Für seine Verdienste in Forschung und Lehre sowie sein damit verbundenes unermüdliches Engagement in der Dopingprävention ist Prof. Dr. Gerhard Treutlein vom Bundespräsidenten mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Der Staatssekretär des Kultusministeriums, Georg Wacker, überreichte die Ehrung im Rahmen eines Festaktes an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg am 09. Oktober vor 250 Gästen.

Prof. Dr. Gerhard Treutlein und Georg Wacker

Prof. Dr. Gerhard Treutlein und Georg Wacker

Dr. Gerhard Treutlein war von 1971 bis 2007 Professor an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Neben seinen ausgewiesenen Qualitäten als Wissenschaftler mit den Schwerpunkten Gesundheitspädagogik, Geschichte und Soziologie des Dopings, Dopingprävention sowie Leichtathletik hat er sich in zahlreichen Ehrenämtern um den Hochschulsport auf nationaler und internationaler Ebene, vor allem bei den Beziehungen zu französischen Hochschulen und Sportorganisationen, verdient gemacht. Treutlein hat sich als einer der ersten in Deutschland gegen den Missbrauch von Medikamenten und Drogen zur Leistungssteigerung im Sport eingesetzt. Er erkannte frühzeitig, dass Doping kein ausschließliches Problem des Spitzensports ist, sondern sich in den Amateurbereich ausgeweitet hat und auch den Kinder- und Jugendsport infiziert. Als Professor im Fach Sportpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg hat er das Zentrum für Dopingprävention gegründet, das er seit dem Ende seiner Dienstzeit 2007 im Ehrenamt leitet. Das erst vor wenigen Jahren gegründete Zentrum, von der Manfred Lautenschläger-Stiftung und der Dietmar Hopp-Stiftung finanziell unterstützt, hat sich bereits als kleine, aber höchst wirksame Einrichtung einen auch international viel beachteten Ruf erarbeitet. Eine zentrale Zielrichtung des Institutes ist es, Jugendliche vor Medikamentenmissbrauch zu schützen.

Im USC hat Gerhard Treutlein in ehrenamtlicher Tätigkeit  als Sportler, Jugendtrainer, Trainer und Funktionär seit 1959 einen weit umfassenden Wirkungskreis und steht in all dieser Zeit auch der Basketballabteilung besonders nah, wie es Dr. Treutlein mit eigenen Worten am besten zum Ausdruck bringt: „In der letzten Zeit ist der Verein auf dem Weg zurück zu alter Größe, nicht zuletzt dank der Erfolge der Basketballer, vor allem aber auch dank der großzügigen Unterstützung durch den Hauptsponsor, die MLP AG, deren Firmengründer Manfred Lautenschläger, mittlerweile vieler anderer Sponsoren sowie dank der Kooperationsbereitschaft des ISSW, der Universität Heidelberg und der Stadt Heidelberg. Wir alle stehen dafür, in einer Zeit des schon zu stark kommerzialisierten Leistungssports Jugendlichen aus der Region eine Chance zu geben, ihren Ambitionen in heimischer Umgebung unter kompetenter Anleitung nachgehen zu können; der nachwachsenden Generation werden in einem finanziell vertretbaren Rahmen Möglichkeiten bis hin zum nationalen und internationalen Spitzensport eröffnet.“



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Der nächste Brocken steht an!

Freitag, 16. Oktober 2009 um 13:25 Uhr

Die Spielplangestalter meinte es nicht gut mit den jungen Aufsteigerinnen, den MLP USC BasCats. Nach den drei schweren Auftaktspielen gegen die Topfavoriten Leimen, Sandhausen und Mainz folgt nun am Samstg um 20 Uhr in  Viernheim mit dem TSV Amicitia Viernheim der vierte Brocken. Viernheim peilt in dieser Saison die Play-Offs an und will seit Jahren den Sprung ins Oberhausen schaffen. Dafür verpflichtet das Team aus Hessen in jedem Jahr einige Hochkaräter. In diesem Jahr scheint Ihnen ein besonders guter Wurf gelungen zu sein. So spielt mit Emily Tay wohl eine der stärksten Aufbauspielerinnen in Ihren Reihen, dazu haben sie mit den Kiersz-Schwestern eine Familienzusammenführung der besonderen Art vollbracht. Die große Amerikanerin Rollins komplettiert das starke Führungsduo und so sind die Ziele zwar ehrgeizig, aber scheinbar machbar.

Für die BasCats heißt es nun, die starken Vorstellungen gegen die Topteams der Liga und im Pokal gegen Saarlouis mitzunehmen und gegen Viernheim 40 Minuten präsent zu sein. Der erste Sieg scheint greifbar nah. Im Moment plagen den USC aber einige Personalsorgen aufgrund von Krankheit oder Verletzungen. Das Team um Coach Dennis Czygan möchte aber so schnell wie möglich den ersten Sieg einfahren und das am liebsten schon am Samstag in Viernheim. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr in der Waldsporthalle.



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Pokal: BasCats fahren Krallen aus

Freitag, 16. Oktober 2009 um 13:15 Uhr

Die jungen Mädels der MLP USC BasCats haben am Donnerstag in der 2. Runde des DBBL-Pokal ihre Krallen ausgefahren. Der amtierende Meister und Pokalsieger trat komplett an und zeigte von Anfang an, dass man das Spiel gegen die Heidelbergerinnen ernst nahm. Die USC BasCats ihrerseits schienen die ersten drei Minuten des Spiels ein wenig vor Respekt zu erstarren, was zu einer sofortigen Auszeit führte. Danach legten die jungen Mädchen ihre Scheu ab und gerade Serena Benavente überzeugte mit einer klasse Leistung. Immer wieder angetrieben von ihr steigerten sich nun auch die restlichen Spielerinnen des USC, so dass sich ein schnelles und schönes Spiel entwickelte. Die BasCats hatten zwar keine Siegchance, aber sie gaben nie auf und forderten den Meister immer wieder raus. Das hohe Ziel 50 Punkte gegen die Mannschaft aus Saarlouis zu erzielen wurde erreicht und insgesamt wurden viele Dinge, die vom Trainerteam gefordert wurden gut umgesetzt. Einziger Wermutstropfen ist die Verletzung von Angela Oehler die sich in der letzten Sekunde bei einem Kontakt im Gesicht verletzte. Insgesamt präsentierten sich die Royals aus Saarlouis als ein sehr sympathisches Team. Der USC drückt für den weiteren Saisonverlauf die Daumen. Jetzt gilt es die gute Leistung mit in die Liga zu nehmen und den ersten Saisonsieg einzufahren.



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U14m Kräftemessen gegen Post/Südstadt Karlsruhe

Donnerstag, 15. Oktober 2009 um 10:41 Uhr

Am kommenden Sonntag, 18.10. um 18:30 Uhr treffen unsere Jungs auf einen sehr starken Gegner aus Karlsruhe. Die Karlsruher sind ein ernster Kandidat  für die ersten zwei Plätze, die für die Teilnahme an den Baden-Württembergischen – Meisterschaften berechtigen. Für Spannung ist also gesorgt und die USCler wollen Ihren Heimvorteil nutzen und den zweiten Sieg in Folge einfahren.

Thomas Schmidt


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USC Heidelberg beim FC Bayern

Mittwoch, 14. Oktober 2009 um 22:54 Uhr

Nach dem High-Score-Game (100:122) gegen eines der Top-Teams der Liga, BBC Bayreuth, geht die Reise für den USC Heidelberg am Sonntag zu Bayern München, einem weiteren Team, das mit großen Erwartungen und Ambitionen in die dritte Pro A-Saison gestartet ist. „In der Pro A ist Basketball beim FC Bayern dauerhaft nicht überlebensfähig“ erklärte Bayern-Vizepräsident Bernd Rauch vor Saisonbeginn die Situation. Sowohl für den Bau einer vereinseigenen Halle als auch für eine weitere finanzielle Unterstützung durch den Hauptverein ist der – zumindest mittelfristige – Aufstieg der Bayern-Basketballer in die BBL laut verschiedener Presseartikel unabdingbare Voraussetzung. Entsprechend groß ist wohl der Erfolgsdruck.

 In den ersten Spielen der neuen Saison kamen aus dem Kader des Vorjahres nur David Rotim (derzeit verletzt) und Markus Hübner zum Einsatz. Dazu hatten die Bayern den 2,15 m großen 30jährigen, 66-maligen Ex-Nationalcenter Robert Maras (zuletzt Gießen 46ers) und die drei ehemaligen A2-Nationalspieler Sebastian Greene (von BBC Bayreuth), Moritz Wohlers (Eisbären Bremerhaven) und Christian Hofmann (TBB Trier) verpflichtet, allesamt also mit Erstliga-, oder Pro A-Erfahrung. Nachdem somit die „deutsche Abteilung“ im Team bestens ausgestattet war, holte man die Amerikaner Barker, Banks und Moore frisch vom College sowie deren Landsmann Josh Mueller (zuletzt Phönix Hagen) als dritten amerikanischen Guard. Er spielte 07/08 schon einmal für den FC Bayern München.

 Der Saisonstart war für das nominell starke neue Bayern-Team trotz bisher zweier Erfolge noch nicht berauschend und genügte sicherlich nicht ganz den hohen Ansprüchen in der bayrischen Landeshauptstadt. Gleich am 1. Spieltag setzte es eine überraschende    75:78-Niederlage beim Neuling Crailsheim Merlins. Danach rang man den weiteren Aufsteiger USC Freiburg mühsam mit 74:69 nieder, ehe es zu einem in der Schlussphase äußerst glücklichen 77:75-Erfolg in Essen kam, wobei die Münchner zwischenzeitlich allerdings dank einer bis dahin souveränen Vorstellung schon eine überdeutliche 54:28-Führung herausgespielt und dabei ihre Stärken demonstriert hatten. Kenny Barker (bisher 7 sowie 21 und 22 Punkte), Robert Maras (17 Punkte, 12 Rebounds; 10/12 und 14/9), Sebastian Greene, Centerspieler Jabril Banks und Josh Mueller trugen in den bisherigen Partien die Hauptlast des Bayern-Spiels.

 Gegen den USC Heidelberg können sich die klar favorisierten Bayern – gemessen an ihren Ansprüchen – eine Heimniederlage natürlich keinesfalls leisten und werden entsprechend motiviert an den Start gehen. Aber auch die Jungs von USC-Trainer Torsten Daume haben  nichts zu verschenken und können am Sonntagnachmittag, 17 Uhr, nach den bisher gezeigten Saisonleistungen mit gesundem Selbstbewusstsein in der Sporthalle an der Säbener Straße auftreten. Einen Auswärtssieg erwartet indes niemand, eigentlich eine ganz gute Ausgangsposition. Schau´n mer mal.

 Paul Zipser on fire!

Beim Bundesjugendlager vom 02.10.09 – 05.10.09 siegte bei den Jungs unter den Augen von Dirk Bauermann  die Auswahl der SG Südwest . Absolut mitentscheidend für diesen Erfolg war Paul Zipser vom USC Heidelberg. Er zeigte bei diesem Turnier eine überragende Leistung, wobei er selbst seine Trainer in vielen Situationen in Erstaunen versetzte.

Als Lohn für seine Leistung wurde Paul nicht nur in den 40-Bundeskader der U16 berufen, nein er erhielt auch eine Einladung zum Lehrgang der U17 Nationalmannschaft,  die sich auf die U17 Weltmeisterschaft nächstes Jahr in Hamburg vorbereitet.

Der USC Heidelberg ist stolz und gratuliert Paul zu seiner hervorragenden Leistung!

Claus Ebert



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Der deutsche Meister gibt sich die Ehre!

Mittwoch, 14. Oktober 2009 um 9:24 Uhr

Am Donnerstag, 15.10. um 19:30 Uhr im ISSW 700

Die junge Aufstiegstruppe des USC Heidelberg um Kapitänin Antonia Hofmann bekommt hohen Besuch. Die TV Saarlouis Royals geben sich im altehrwürdigen ISSW 700 die Ehre. Der DBBL-Pokal macht es möglich. In der ersten Runde hatten beide Teams noch ein Freilos, der USC weil er Losglück hatte und Saarlouis weil die Erstligateams grundsätzlich erst in Runde zwei eingreifen. „Ein Wahnsinnslos. Wir freuen uns riesig auf Saarlouis. Wann hat man schon mal die Gelegenheit das beste deutsche Team live vor Ort zu haben und dann auch noch gegen sie spielen zu dürfen.“ freut sich Coach Czygan. Saarlouis hatte in der vergangenen Saison relativ souverän den Meistertitel gefeiert und auch der Pokal wurde ins Saarland geholt. Zudem wurde Romy Bär als MVP der Liga ausgezeichnet, was sie auch diese Saison wieder einmal beweist. Mit Stina Barnert steht eine weitere A-Nationalspielerin in den Reihen der Royals. Dazu kommt noch reichlich nationale und internationale Erfahrung im Team. „Saarlouis ist ein komplettes Team. Sie lieben das schnelle Fastbreakspiel und können dabei jedes Tempo gehen. Wir wollen uns nicht verstecken und befreit aufspielen. Wir habe nichts zu verlieren“ gibt der Coach die Marschroute aus. Wir hoffen, dass die Region diese Chance wahrnimmt und sich das deutsche Spitzenteam live anschaut.

Wir weisen darauf hin, dass Dauerkarten im Pokal aufgrund der Ausschreibung und Einnahmeteilung leider keine Gültigkeit haben.



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MLP BasCats weiter sieglos – 52:71-Niederlage gegen Titelfavorit Mainz

Mittwoch, 14. Oktober 2009 um 8:53 Uhr

Heidelberg. (mir) Auch im dritten Spiel der 2. Damen-Basketball-Bundesliga blieb Aufsteiger MLP BasCats USC Heidelberg der erste Sieg verwehrt. Mit 52:71 (24:32) verloren die Czygan-Schützlinge gegen den Titelfavoriten ASC Theresianum Mainz und zeigten dabei gegenüber den ersten beiden Partien eine deutlich schlechtere Leistung. Vor allem im ersten Viertel agierte Heidelberg nicht so stark wie gewohnt. „Da haben wir viele Punkte liegen gelassen“, ärgerte sich Trainer Dennis Czygan. Eigentlich hätte seine Mannschaft nach dem ersten Viertel führen müssen. Technisch und vom Tempo her waren die BasCats vor 120 Zuschauern – die übliche Zahl von 250 Besuchern wurde wegen des parallel stattfindenden WM-Qualifikationsspieles der deutschen Fußballer in Moskau nicht erreicht – nicht unterlegen. Doch in der Offensive klappte zu wenig. „Wir haben teilweise freiere Würfe als in der Regionalliga, doch wir treffen einfach nicht“, hat Czygan einen Schwachpunkt erkannt. Gegen die ausgebuffte Mainzer Centerspielerin Gaby Jandova hielten sich Friederike Güttner und Katrina Stage lange Zeit glänzend. Jandova konnte in der ersten Halbzeit nur sieben Punkte verbuchen. Am Ende waren es jedoch 20.
Die Vorentscheidung fiel in den ersten drei Minuten des dritten Viertels, als Mainz einen 8:0-Lauf zu einer 16-Punkte-Führung nutzen konnte. Im vierten Viertel wurde die Defensivarbeit Heidelbergs immer schlechter, so dass Mainz sich noch klar durchsetzte. Serena Benavente alleine konnte das nicht verhindern. Sie war mit 18 Punkten erneute beste Schützin der BasCats. Bei Mainz trafen neben Jandova Neufurth (13) und Bleise (10) am besten.

Stenogramm: 6:11 (8.), 12:16 (10.), 20:22 (16.), 24:32 (Halbzeit), 24:40 (23.), 34:47 (30.), 52:71 (Endstand).

Punkte MLP BasCats: Benavente 18, Güttner 8, Stage 7, Maurer 6, Oehler 5, Adrion 4, A. Hofmann 2, E. Hofmann 2, Heller, Meusel, Zipser .

von Michael Rappe



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