Newsarchiv des Monats November, 2009

Dritter Punktspielsieg des USC Heidelberg in Folge

Sonntag, 29. November 2009 um 6:05 Uhr

Mit einem 98:90 (42:38)-Erfolg vor 1000 Zuschauern in der Werner-Seelenbinder-Halle in Jena verschaffte sich der USC Heidelberg gegen Science City Jena eine hervorragende Ausgangsposition für das nun mit Spannung erwartete „Badenderby“ am kommenden Sonntag um 17 Uhr im Heidelberger Olympiastützpunkt. „98 Punkte sind erneut bei einem Auswärtsspiel sehr beachtlich. Wichtig war, dass wir gegen die aggressive Presse von Jena nur relativ wenige Ballverluste hatten“, meinte Torsten Daume auf der natürlich wieder in bester Stimmung angetretenen Busheimreise und ergänzte: „Besonders freut es mich, dass wir erstmals in dieser Saison das Reboundduell gewinnen konnten“. – Und das sogar weitgehend noch ohne Darrin Williams, der nur zu einem achtminütigen Kurzeinsatz mit zwei Rebounds und einem Block kam und trotz guter Ansätze sicherlich noch einige Zeit für die Integration benötigt.

Von Anfang an entwickelte sich eine temporeiche, kampfbetonte und mit großen Emotionen geführte Partie, in der sich beide Mannschaft zunächst in nichts nachstanden. Vor allem Jibril Hodges, Lyndale Burleson und Oliver Komarek begannen auf USC-Seite gewohnt stark und waren maßgeblich für die knappe Führung nach dem 1. Viertel verantwortlich. Danach fügten sich Danilo Barthel mit einer wiederum sehr soliden Leistung und Eric Vierneisel mit sieben Punkten im 2. Viertel nahtlos ein und trugen mit guten Impulsen ihren Teil dazu bei, dass es bis zur Pause (38:42) bei einer knappen USC-Führung blieb. Auf Jenaer Seite überzeugten bis dahin Diestelhorst, Schmitz und Jackson-Wilson.

Den eigentlichen Grundstein für den späteren Sieg legte das weiterhin gut harmonierende USC-Team mit einem ganz starken 3. Viertel (30:20 für den USC). Oliver Komarek (mit 2 Dreiern), Jibril Hodges, der überragende Spieler auf dem Parkett, und Kapitän Sebastian Adeberg waren hier die spielbestimmenden USC-Akteure. Wenn man in dieser Phase überhaupt etwas bemängeln wollte, dann allenfalls die Tatsache, dass man nach der 61:47-Führung weiterhin mit Volldampf spielte und mit einigen „gezwungenen“ Aktionen im Sekunden-Takt den Gegner immer wieder unnötig schnell ins Spiel brachte, anstatt auch mal das Tempo etwas herauszunehmen. Mit etwas Glück und einer zeitweise gut funktionierenden Zonen-Verteidigung konnte man immerhin verhindern, dass die Gastgeber dies ausnutzen konnten. So blieb es bis zum Ende des 3. Viertels bei der Vierzehn-Punkte-Führung des USC.

Im Schlussabschnitt kontrollierte das Daume-Ensemble Ball und Gegner zunächst recht gut. Kritisch wurde es nur, also die Saalestädter zwei Minuten vor Schluss mit einem Dreier von Jobst nochmals auf sechs Punkte heran kamen (78:84). Doch nach einem USC-Ballverlust gelang zuerst dem auch kämpferisch absolut herausragenden Hodges (11 Rebounds!) postwendend der Steal und Eric Vierneisel erzielte im daraus resultierenden USC-Angriff gegen den 2,16-Hünen Shabazz eiskalt den wohl wichtigsten Korb eines aufregenden Basketballspiels zum 78:86 (1:38 vor Spielende). 12 von 12 Freiwürfe des an der Linie einmal mehr traumhaft sicheren Hodges beseitigten schließlich gegen die nun zu taktischen Fouls gezwungenen Gastgeber alle Restzweifel bis zum 90:98-Endergebnis. Neben Hodges sind diesmal vor allem noch Oliver Komarek und der grundsolide und sehr abgeklärt agierende Danilo Barthel besonders erwähnenswert. Vor allem Letzterer hat sich seine fast 24 Minuten Einsatzzeit redlich verdient. Er hat in dieser Saison bereits jetzt einen weiteren großen Sprung absolviert. – Insgesamt gesehen knüpft das gesamte USC-Team inzwischen nahtlos an den guten Leistungen des Frühjahrs an und man kann den weiteren Spielen erwartungsvoll entgegensehen – insbesondere zunächst einmal dem „großen Baden-Derby“ am Sonntag.

Jena: Diestelhorst 20 (3 Dreier), Jackson-Wilson 19, Schmitz 13 (3), Jost 13 (1), Tucker 11, Uhegwu 6, Shabazz 4, Zlotowski 2, Reyes-Napoles 2.

USC: Hodges 37 (3/9 Dreier, 11 Rebounds, 4 Assists), Komarek 17 (2/4 Dreier, 8 Rebounds, 4 Assists), Adeberg 14 (7 Rebounds), Vierneisel 12 (2/4 Dreier, 4 Rebounds), Burleson 12, Barthel 6 (5 Rebounds), Williams, Hirschberg, Dietz, Hug, Rodriguez.

Claus Ebert



Zurück zum Newsarchiv

Schwere Aufgabe für den USC in Jena

Donnerstag, 26. November 2009 um 21:00 Uhr

Nach dem befreienden ersten Heimsieg gegen Giants Nördlingen (96:83) fährt der USC mit gestärktem Selbstvertrauen am Samstagabend an die Saale, um bei Science City Jena anzutreten, wo allerdings eine schwierige Partie erwartet werden darf.

Der Kader der Ostdeutschen ist in dieser Saison recht tief besetzt. Die Verantwortlichen landeten mit Simon Schmitz aus Speyer und Frieder Diestelhorst (bisher 9,8 Punkte, 3,9 Rebounds pro Spiel, vergangene Saison MBC) zwei richtige „Transfer-Coups“, die sich im bisherigen Saisonverlauf als Leistungsträger erwiesen haben. Daneben können sich die Saalestädter mit dem routinierten Micha Zlotowski, Gregor Blossey und Michael Jost (15 Punkte zuletzt in Essen) auf weitere solide deutsche Akteure stützen. Zudem umfasst das Thüringer Kontingent sechs US-Amerikaner; darunter mit Michael Lake und Lvi Dyer zwei Langzeitverletzte. Die Statistiken der Stammspieler können sich sehen lassen. Point Guard Gary Tucker legt 14,4 Punkte pro Partie auf; auch Simon Schmitz‘ Werte von 11,4 Punkten und 39 Prozent Dreier sind nicht von schlechten Eltern. Ergänzt wird das gut harmonierende Duo durch Forward Jermyl Jackson-Wilson, der mit knapp 14 Punkten pro Partie und starken 7,8 Rebounds aufwarten kann. Die Shotblock-Qualitäten von 2,16m-Hüne Karim Shabazz stellen den USC vor ein weiteres Problem. So wird USC-Neuzugang Darrin „Boomer“ Williams gefordert sein und hat weitere Gelegenheit, sich zu integrieren. Insbesondere soll der 23-jährige seine physische Präsenz in der Zone zur Geltung bringen. Der erfahrene Michael Lake (36), nach wie vor ein begnadeter Dreierwerfer, ist seit dem dritten Spieltag verletzt. Bleibt abzuwarten, ob er am Samstag wieder mit von der Partie sein kann. Er wäre für das junge Jenaer Team mit seiner Gefährlichkeit von draußen natürlich ein enorm stabilisierender Faktor.

Headcoach Tino Stumpf aus der Thüringer Metropole führte sein Team bisher zu drei Auswärtssiegen in sechs Gastspielen. Das Team hat aber noch keines seiner drei Heimspiele gewonnen. Dabei war die 80:81-Niederlage gegen Karlsruhe allerdings äußerst unglücklich: Mit einem Dreier in der letzten Aktion der Verlängerung riss Rouven Roessler die Thüringer aus allen Träumen. Im nächsten Spiel in Crailsheim hielt die Pechsträne an: Auch die Merlins siegten über Jena nach einer Verlängerung (90:86). Am vergangenen Wochenende ließ dann aber ein 75:69-Sieg in Essen aufhorchen. Ein tolles Ergebnis erzielten die Thüringer auch zum Saisonauftakt mit dem 98:94-Erfolg in Hannover bei den „Tigers“. Wir erinnern uns in diesem Zusammenhang nur ungern, dass der USC bei den Niedersachsen 82:114 unterging. Der nächste Beweis für die Tatsache, dass niemand in dieser Liga unterschätzt werden darf.

Unter diesem Motto wird der USC am Samstag die 380 km auf sich nehmen und dabei hoffen, dass die Heimfahrt ähnlich angenehm wie die aus Kirchheim (nach dem 105:98 für den USC) verlaufen wird. Die Jungs von Trainer Daume sind heiß und werden mit Sicherheit alles daran setzen, den dritten Punktspielsieg in Folge einzufahren. Doch auch in Jena sieht man im USC einen Gegner, den man schlagen kann. Auch das Team von Science City Jena möchte am jüngsten Erfolgserlebnis in Nördlingen anknüpfen.

Robin Herbert und Claus Ebert



Zurück zum Newsarchiv

Viel Lob, aber wieder keine doppelten Punkte

Mittwoch, 25. November 2009 um 15:00 Uhr

(mir, RNZ) Die MLP BasCats USC Heidelberg kassierten bei der 59:75 (31:44)-Niederlage bei den Bender Baskets Grünberg wieder viel Lob, aber keine Punkte. Nina Stage machte gegen Karolin Holtz ein sehr starkes Spiel, auch Kirsten Veith und Serena Benavente konnten überzeugen. Es war ein schnelles, attraktives Spiel. „Leider haben wir uns wieder kurze Verschnaufpausen gegönnt, in denen Grünberg jeweils davonziehen konnte”, ärgerte sich Trainer Dennis Czygan. Ein großes Manko der BasCats ist die fehlende Punktausbeute der anderen Center.

Stenogramm: 25:17 (10.), 46:31 (Halbzeit), 61:49 (30.), 75:59 (Endstand).

Punkte MLP BasCats: Stage 18, Benavente 17/1, Veith 14/2, Adrion 2, Güttner 2, Heller 2, A. Hofmann 2, Meusel 2, Maurer, Oehler.



Zurück zum Newsarchiv

U14m1: Zu Gast beim SSC Karlsruhe

Mittwoch, 25. November 2009 um 14:57 Uhr

Am kommenden Samstag beim vorletzten Vorrundenspiel sind unsere Jungs zu Gast beim SSC Karlsruhe. Die Karlsruher befinden sich im Mittelfeld der Tabelle und sind immer für eine Überraschung gut. Mit einer besseren Defense als gegen Kirchzarten ist ein Sieg auf jeden Fall möglich. Die Jungs versprachen ihrem Trainer bei der Spielbesprechung, dass sie in Karlsruhe wieder voll konzentriert bei der Sache sind.



Zurück zum Newsarchiv

He2: Auch in Keltern nicht zu schlagen!

Mittwoch, 25. November 2009 um 14:56 Uhr

Am Sonntag den 22.11.2009 musste die zweite Mannschaft des USC Heidelberg beim sieglosen Tabellenletzten in Keltern antreten. Die Heidelberger taten sich von Anfang an schwer ins Spiel zu finden, Keltern hingegen wirkte von Beginn an hell wach. Somit ging das erste Viertel mit 22:17 an die Gastgeber. Auch im zweiten Viertel zeigte sich Keltern besonders in der Offensive abgeklärter. Durch einige Ballgewinne kurz vor der Halbzeit konnte der USC allerdings mit einer knappen Führung in die Kabine (38:39) gehen.

Nach der Halbzeit zeigte sich ein ähnliches Bild, die Heidelberger verteidigten nachlässig und Keltern ging durch einige erfolgreiche Distanzwürfe wieder in Führung. Die Hausherren präsentierten sich in diesem Spielabschnitt stark und hatten zu jedem Versuch der Gäste, den Rückstand zu verkürzen, die passende Antwort. Das Schlussviertel begann der USC daher mit einem Rückstand von sieben Punkten (57:50). In den letzten zehn Minuten schien die Mannschaft der Heidelberger nun endlich aufgewacht zu sein. In der Verteidigung konnte mehrmals die Angriffszeit von 24 Sekunden heruntergespielt werden und durch die erzwungenen Fehlwürfe der Gastgeber wurden durch Rebounds immer wieder Schnellangriffe eingeleitet. Keltern konnte gegen die intensive Defense im Angriff nicht mehr viel entgegensetzen und bei Heidelberg lief es jetzt auch in der Offensive besser. Durch ein starkes letztes Viertel (6:28) konnte der USC Heidelberg gerade noch einmal den Kopf aus der Schlinge ziehen und gewann das Spiel letztlich deutlich mit 63:78.

Rothmann 20, Feist 15, Schönhals 10 (2), Sommer 10, Seim 8, Breuer 5 (1), Konate 5, Heller 4, Dugandzic 1



Zurück zum Newsarchiv

U14m – Ungefährdeter Sieg gegen Kirchzarten

Mittwoch, 25. November 2009 um 14:53 Uhr

Zu Spielbeginn dachten alle Jungs, sie hätten das Spiel bereits vorher gewonnen. Unkonzentriert, einfache Fehler. Bereits nach 3 Minuten die Auszeit für den USC. Laute Worte vom Coach waren nötig. Danach lief es deutlich besser. Schnellangriffe, gutes Passspiel und eine gute Quote von Außen und auch am Brett. Halbzeitstand 50:21. Sieben Spieler mit neun und mehr Punkten zeigen welch Potential in der Mannschaft steckt. 93:39 hieß es am Ende.

Doch zufrieden war der Coach heute nicht ganz.

Gegen einen Gegner, der im Schnitt 1-2 Jahre jünger ist, darf man keine 25 Fouls machen, von denen 13 Kirchzarten an die Linie brachten. Hier heißt es anzusetzen, denn die nächsten Aufgeben, beim SSC Karlsruhe, bei den Lokalderbys in Leimen und in Kirchheim sind absolut richtungsweisend wohin die Reise geht.



Zurück zum Newsarchiv

USC Heidelberg mit Sieg gegen Nördlingen auf gutem Weg

Montag, 23. November 2009 um 0:11 Uhr

Mit einem über weite Strecken ungefährdeten 96:83 (52:36)-Erfolg über Giants Nördlingen vor 700 Zuschauern im Heidelberger Olympiastützpunkt gab das Team des USC Heidelberg am Sonntagnachmittag die richtige Antwort auf die Samstagsergebnisse der Pro A. Am Samstagabend hatten mit dem TV Langen (99.75 gegen Crailsheim), Osnabrück (103:100 gegen die Braves), Jena (75:69 in Essen) und Freiburg (67:66 gegen Karlsruhe) vier Mannschaften aus dem unteren Tabellenviertel demonstriert, dass auch in dieser Saison in der Pro A wieder alles möglich ist. Es gibt kein schwaches Team!

Umso wichtiger ist es, dass man sich mit eigenen Siegen frühzeitig etwas Abstand im auch in der Saison 2009/2010 offensichtlich wieder erbarmungslosen Abstiegskampf verschaffen kann.

Gegen die ohne den verletzten Ex-USCler Janis Heindel angetretenen Giants legte das USC-Team im ersten Viertel mit einer äußerst soliden Leistung den Grundstein für den späteren Erfolg. Mehrfach gelangen aus einer sehr aufmerksamen Zonenverteidigung Ballgewinne, die durch rasant vorgetragene Schnellangriffe nach dem 8:8 (4.) durch Hodges und den in der 1. Halbzeit herausragenden Burleson, nach Pässen von Vierneisel und Komarek zu einer 15:8-Führung (6.) führten. Nach einem Dreier und einem 3-Punktspiel von Burleson sowie 4 Punkten von Mannschaftskapitän Sebastian Adeberg hieß es nach dem 1. Viertel 25:16 für das von Trainer Daume erneut sehr gut eingestellte USC-Team.

Bis zur Pause (52:36) hatten es die Gäste eigentlich fast nur dem gut aufgelegten Benjamin Fumey (14 Punkte bis dahin) zu verdanken, dass ihr Rückstand nicht noch größer ausfiel. Jibril Hodges, Oliver Komarek und der wiederum überzeugende Danilo Barthel waren zusammen mit Burleson im 2. Viertel für die sehr beruhigende Pausenführung verantwortlich.

Auch in der 2. Halbzeit war der USC-Sieg nahezu ungefährdet. Neuzugang Darren „Boomer“ Williams deutete in seiner ersten Partie auf europäischem Boden mit 5 Rebounds in 10 Einsatzminuten an, dass er für den USC genau die gewünschte Verstärkung werden dürfte. Hodges, Burleson und der im 3. Viertel sehr effektive Eric Vierneisel (7 Punkte ohne Fehlversuch) sorgten für die Einhaltung des Abstandes (75:59).

Im Schlussviertel kamen die Giants nach dem 81:63 (33.) zweimal noch in Reichweite (85:74, 37. Min., und 90:81 zwei Minuten vor Schluss), doch jedes Mal beseitigte Oliver Komarek – nach seiner Glanzleistung in Kirchheim auch diesmal wieder mit einer überzeugenden Partie – restliche Zweifel. Nach seinem 92:81 (1:30 vor Spielende) war der 96:83-USC-Sieg nicht mehr in Gefahr.

Nördlingen: Fumey 16, Michael 16 (2 Dreier), Tesfaldet 12 (1), Ferguson 11 (1), Niebuhr 10, Toles 9 (1), Liyanage 5 (1), Eichler 4.

USC: Burleson 25 (2), Hodges 24 (2), Komarek 17 (1), Adeberg 11, Viereisel 9 (1), Barthel 7 Williams 2, Dietz 1, Hirschberg, Hug, Rodriguez, Debus.

Claus Ebert



Zurück zum Newsarchiv

USC am Sonntag mit Darrin Williams.

Freitag, 20. November 2009 um 13:46 Uhr

Die formellen Voraussetzungen liegen inzwischen vor. Der neu verpflichtete, 2,04 m große Darrin Williams von der Loyola University of Chicago kann am Sonntag, 17 h, gegen Giants Nördlingen mit dem USC-Team auf dem Parkett stehen und vielleicht erste Impulse vermitteln.

Giants aus Nördlingen besuchen den USC

Als die Sirene am Samstagabend in Kirchheim unter Teck ertönte, war es soweit: Der USC hatte seinen dritten Auswärtssieg im vierten Spiel mit 105:98 (40:45) errungen. Lyndale Burleson hatte mit 20 Punkten ein gutes Spiel gemacht , Oliver Komarek mit 28 Zählern und 3 Dreiern ein noch etwas besseres, und Jibril Hodges hatte gespielt, als gäbe es kein morgen mehr: Er ließ 37 Punkte durch die Reuse rauschen, darunter 5 Dreier sowie 14 erfolgreiche Freiwürfe bei 14 Versuchen und verteilte nebenbei noch 3 Assists. Keine Frage, er trug mit einer Galavorstellung ganz maßgeblich zum Heidelberger Erfolg bei.

Nicht weit entfernt von Kirchheim liegt das bayerische Nördlingen, woher die Giants am Sonntag um 17 h in den Olympiastützpunkt kommen werden. Der wegen finanzieller Probleme aus der Beko-BBL freiwillig abgestiegene Verein hat nun in der Pro A einen Neuanfang gestartet und ist mit Sicherheit kein absoluter Aufstiegskandidat, aber die von Alex Biller gecoachte Mannschaft hat immerhin schon 4 Saisonspiele gewonnen und liegt in der Tabelle vor den Neckarstädtern. Man fuhr Siege gegen die Braves, gegen Jena, in Langen und bei einem ganz engen 81:79 n.V. gegen die Crailsheim Merlins ein. Die restlichen Spiele, bei denen die Gegner Kirchheim, Karlsruhe, Freiburg und Essen hießen, gingen verloren. Doch gerade gegen die Saar-Pfalz Braves, gegen welche der USC verlor, hätten Experten sicherlich ein anderes Ergebnis erwartet. Die Nördlinger sind also keinesfalls zu unterschätzen. Die Amerikaner Ferguson, Archibald und Toles bilden mit A2-Nationalspieler Benjamin Fumey, dem ehemaligen USCler Janis Heindel und den beiden erstligaerfahrenen Jannis Michael und Leo Niebuhr einen gefährlichen Spielerstamm. Power Forward Ferguson bringt 13,5 Punkte pro Spiel bei 8 Rebounds. Dicht auf den Fersen ist ihm Benjamin Fumey mit 11,5 Punkten pro Spiel. Die Giants haben bisher zwar die wenigsten Punkte in der Liga erzielt, doch sie haben dafür meist auch ihre Gegner bei einem „Lowscoring“ gehalten und stellen das derzeit beste Defense-Team. Beim Heimsieg gegen die Braves hatten die Pfälzer am Ende beispielsweise lediglich 67 Punkte auf dem Spielberichtsbogen stehen (73:67). Ob das gegen ein Heidelberger Team funktioniert, das mit 93 Punkten pro Spiel die Liga in dieser Hinsicht dominiert, wird man sehen. Eine Stärke des Nördlinger Teams sind bisher die Dreier. Die Quoten von Michael (39,3 %) und Ferguson (42 %) können sich sehen lassen.

Bei den USC-Spielern stellt sich die Frage, ob sie den Schub aus dem 94:91-Pokalsieg in Lich und dem ebenso tollen wie unerwarteten Erfolg in Kirchheim mitnehmen können. Der besondere Anreiz besteht natürlich darin, am Sonntagnachmittag endlich den Fans den ersten Heimsieg bescheren zu wollen. Vielleicht wird die Hoffnung auf einen Erfolg ein bisschen dadurch gestärkt, dass man auf einen Gegner trifft, der – ähnlich wie bei den Siegen in München und Kirchheim – nicht über eine längere Bank verfügt. Alle bisherigen USC-Niederlagen erfolgten gegen Teams, die tiefer besetzt waren. Die Heidelberger Basketballfreunde dürfen sich jedenfalls wieder auf ein spannendes Spiel und gute Unterhaltung freuen.

Claus Ebert und Robin Herbert



Zurück zum Newsarchiv

Der USC vertieft sein Team durch Darrin Williams

Donnerstag, 19. November 2009 um 14:12 Uhr

Alle bisherigen Niederlagen des USC Heidelberg erfolgten gegen Vereine, die über eine „tiefere Bank“ verfügten. Während beim USC gegen Ende der Spiele verständlicherweise oft die Kraft nachließ, konnten Gegner wie Cuxhaven, Chemnitz, Hannover oder Saar-Pfalz Braves – vom Titelfavoriten BBC Bayreuth gar nicht zu reden – ständig relativ geschonte Spieler auf hohem Niveau auf´s Parkett schicken. Die Verantwortlichen des Heidelberger Traditionsvereins haben daraus die Konsequenz gezogen und mit dem demnächst 23jährigen, 2,04 m großen Amerikaner Darrin Williams nochmals einen Spieler nachverpflichtet. Ein weiterer Grund der Maßnahme liegt darin, für den Fall von Verletzungen und Erkrankungen besser vorbereitet zu sein und allzu große Verschleißerscheinungen der bisherigen Stammspieler langfristig zu vermeiden. Der USC hatte zunächst intensiv nach einem weiteren deutschen großen Spieler Ausschau gehalten. Junge deutsche Spieler mit der erforderlichen Qualität sind aber nur sehr rar gesät und es macht keinen Sinn, einen älteren „satten“ deutschen Spieler zu verpflichten, der jedes Jahr von Club zu Club zieht und im November noch vertraglos ist. Deshalb entschied man sich jetzt für einen weiteren hungrigen Collegeboy.

Der am 21.11.86 in Detroit, Michigan geborene, 108 kg schwere Darrin Williams kann auf den Positionen 5 und 4 eingesetzt werden und soll insbesondere auch die bisherige Reboundschwäche des USC verbessern helfen. Seine vierjährige Collegezeit verlebte er auf der Loyola University of Chicago und kam dort in seinem „senior-year“ 2008/09 in 23,9 Minuten Einsatzzeit bei einer 51,4 %-Trefferquote auf 7,1 Punkte, 4,9 Rebounds und 1,2 Steals pro Spiel. Der bereits am Montag in Heidelberg eingetroffene Spieler gilt als sehr geschickter, gewandter und mit entsprechender Sprungkraft versehener Spieler auf den großen Positionen.

USC-Trainer Torsten Daume: „Darrin wird uns mit Sicherheit dabei helfen können, unsere Zielvorstellungen besser erreichen zu können. Mit ihm erhöhen sich vor allem auch die taktischen Möglichkeiten im Team. Letztlich kann das für alle Spieler von Vorteil sein.“

Der USC bemüht sich derzeit um die Spielberechtigung und hofft, dass Darrin Williams dem USC-Spiel bereits am Sonntagnachmittag, 17 h im OSP, gegen die Giants aus Nördlingen neue Impulse verleihen kann.

Claus Ebert



Zurück zum Newsarchiv

Giants aus Nördlingen besuchen den USC

Donnerstag, 19. November 2009 um 10:19 Uhr

Als die Sirene am Samstagabend in Kirchheim unter Teck ertönte, war es soweit: Der USC hatte seinen dritten Auswärtssieg im vierten Spiel mit 105:98 (40:45) errungen. Lyndale Burleson hatte mit 20 Punkten ein gutes Spiel gemacht , Oliver Komarek mit 28 Zählern und 3 Dreiern ein noch etwas besseres, und Jibril Hodges hatte gespielt, als gäbe es kein morgen mehr: Er ließ 37 Punkte durch die Reuse rauschen, darunter 5 Dreier sowie 14 erfolgreiche Freiwürfe bei 14 Versuchen und verteilte nebenbei noch 3 Assists. Keine Frage, er trug mit einer Galavorstellung ganz maßgeblich zum Heidelberger Erfolg bei.

Nicht weit entfernt von Kirchheim liegt das bayerische Nördlingen, woher die Giants am Sonntag um 17 h in den Olympiastützpunkt kommen werden. Der wegen finanzieller Probleme aus der Beko-BBL freiwillig abgestiegene Verein hat nun in der Pro A einen Neuanfang gestartet und ist mit Sicherheit kein absoluter Aufstiegskandidat, aber die von Alex Biller gecoachte Mannschaft hat immerhin schon 4 Saisonspiele gewonnen und liegt in der Tabelle vor den Neckarstädtern. Man fuhr Siege gegen die Braves, gegen Jena, in Langen und bei einem ganz engen 81:79 n.V. gegen die Crailsheim Merlins ein. Die restlichen Spiele, bei denen die Gegner Kirchheim, Karlsruhe, Freiburg und Essen hießen, gingen verloren. Doch gerade gegen die Saar-Pfalz Braves, gegen welche der USC verlor, hätten Experten sicherlich ein anderes Ergebnis erwartet. Die Nördlinger sind also keinesfalls zu unterschätzen. Die Amerikaner Ferguson, Archibald und Toles bilden mit A2-Nationalspieler Benjamin Fumey, dem ehemaligen USCler Janis Heindel und den beiden erstligaerfahrenen Jannis Michael und Leo Niebuhr einen gefährlichen Spielerstamm. Power Forward Ferguson bringt 13,5 Punkte pro Spiel bei 8 Rebounds. Dicht auf den Fersen ist ihm Benjamin Fumey mit 11,5 Punkten pro Spiel. Die Giants haben bisher zwar die wenigsten Punkte in der Liga erzielt, doch sie haben dafür meist auch ihre Gegner bei einem „Lowscoring“ gehalten und stellen das derzeit beste Defense-Team. Beim Heimsieg gegen die Braves hatten die Pfälzer am Ende beispielsweise lediglich 67 Punkte auf dem Spielberichtsbogen stehen (73:67). Ob das gegen ein Heidelberger Team funktioniert, das mit 93 Punkten pro Spiel die Liga in dieser Hinsicht dominiert, wird man sehen. Eine Stärke des Nördlinger Teams sind bisher die Dreier. Die Quoten von Michael (39,3 %) und Ferguson (42 %) können sich sehen lassen.

Bei den USC-Spielern stellt sich die Frage, ob sie den Schub aus dem 94:91-Pokalsieg in Lich und dem ebenso tollen wie unerwarteten Erfolg in Kirchheim mitnehmen können. Der besondere Anreiz besteht natürlich darin, am Sonntagnachmittag endlich den Fans den ersten Heimsieg bescheren zu wollen. Vielleicht wird die Hoffnung auf einen Erfolg ein bisschen dadurch gestärkt, dass man auf einen Gegner trifft, der – ähnlich wie bei den Siegen in München und Kirchheim – nicht über eine längere Bank verfügt. Alle bisherigen USC-Niederlagen erfolgten gegen Teams, die tiefer besetzt waren. Die Heidelberger Basketballfreunde dürfen sich jedenfalls wieder auf ein spannendes Spiel und gute Unterhaltung freuen.

Claus Ebert und Robin Herbert



Zurück zum Newsarchiv