Newsarchiv des Monats Dezember, 2009

Reizvolle Ausgangsposition für USC-Team.

Donnerstag, 31. Dezember 2009 um 3:14 Uhr

Der USC Heidelberg kann ganz entspannt am Samstag in den Ruhrpott reisen. Schließlich hat man zuletzt das wichtige Spiel gegen den USC Freibug – wenn auch sehr glücklich nach Verlängerung mit 108:94 – gewonnen und zudem hat der Weihnachtsurlaub allen wirklich gutgetan, auch wenn die Nach-Hause-Reise nicht für jeden planmäßig verlief: Lyndale Burleson war am Dienstag vor Heiligabend immer noch in Heidelberg; das Wetter hatte seinen Flug ausfallen lassen. Doch irgendwie konnten alle die wohlverdiente Kurzpause nutzen, ob im Raum Heidelberg oder doch noch in den Staaten bei der Familie. Rein sportlich hat das Team zum jetzigen Zeitpunkt schon sechs Siege zu verbuchen, auch das macht das Aufeinandertreffen mit den Baskets zu keinem Spiel, das unbedingt gewonnen werden muss.

Andererseits nehmen die Neckarstädter diese Partie selbstverständlich sehr ernst, denn zum einen könnte man sich mit einem Sieg weiter von den hinteren Tabellenregionen entfernen, zum anderen aber haben die Essener einen starken Kader für 2009/2010 zusammengestellt. Der nachverpflichtete Kanadier Tyler Kepkay spielt bisher eine überragende Saison, ist mit 19,1 Punkten der Dritte auf der Liga-Scoringliste und nach Emanuel Holloway (UBC Hannover) einer der größten Verfolger von Jibril Hodges, der mit exakt 23,0 Punkten pro Partie derzeit ebenfalls Traumzahlen auflegt. Kepkay, der Spielmacher des Teams, verteilt nebenbei noch 3,3 Assists. Auch sein Backcourt-Partner, Keonta Howell, kommt aus Übersee: Der 1,98m große Shooting Guard ist US-Amerikaner und leistete mit 15,4 Punkten bisher ebenfalls gute Arbeit. Sebastian Schröter, der die Position 4 bei den Ruhrstädtern spielt, hält trotz seiner 2,07 m ähnlich oft „from Downtown“ drauf wie Oli Komarek. Und er traf bisher extrem gut: 42,3 % seiner Dreier fanden ihr Ziel. Kendall Chones, 2,01-Forward, kam genau wie Kepkay während der Saison und hilft Schröter, Mirko Anastasov, früherer Tiger aus Tübingen, und Routinier Gerrit Terdenge unter den Körben.

Die Essener haben ihre letzten drei Spiele gewonnen, bei denen die Gegner direkte Konkurrenten waren: in Langen hieß es nach spannender Schlussphase 76:73. Eine Woche zuvor wurde ein 72:59- Sieg aus Freiburg mitgenommen (Kepkay 22 Pkt.) und auch Anfang Dezember konnte die Truppe gegen Crailsheim gewinnen (92:78). Hier steuerte Kepkay 26 Punkte bei (5/8 Dreier) und auch Schröter (20) und Howell (19) spielten sehr erfolgreich . Noch eins für die Statistik-Freaks: Die Jungs aus dem Ballungsraum Rhein-Ruhr haben mit 74,5 Prozent die beste Team-Freiwurfquote der gesamten Liga. Auch das ist sehr bemerkenswert, denn andere Teams rangieren im 60-Prozent-Bereich.

Natürlich wäre ein Heidelberger Sieg eine schöne Sache, aber wie schnell ein Basketballspiel verloren ist, zeigt eine kleine Reminiszenz an das erste USC-Spiel des Jahres 2009, als in der Karlsruher Europahalle am 3.1. ein Roessler-Dreier zum 70:67 mit der Schlusssirene alle Heidelberger Hoffnungen auf die schon sicher geglaubte Verlängerung zerstörte.

Am Samstag werden die Jungs von Torsten Daume daran aber sicherlich nicht mehr denken, sondern sich voll und ganz auf das Spiel in Essen konzentrieren. Auf ein erfolgreiches und spannendes Jahr 2010!

Robin Herbert und Claus Ebert



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Das Glück kam zum USC Heidelberg zurück

Montag, 21. Dezember 2009 um 0:57 Uhr

Alles gleicht sich im Sport auf die Dauer aus: So unglücklich die Spieler des USC Heidelberg letzte Woche das Spiel in Crailsheim nach Verlängerung verloren, so glücklich durften sie sich am Sonntagnachmittag nach der Partie gegen den Namensvetter aus Freiburg schätzen. Und aufgrund der großartigen kämpferischen Leistung in der 2. Halbzeit war der 108:94-Erfolg nach Verlängerung vor am Ende völlig begeisterten 650 Zuschauern letztlich auch durchaus noch verdient! Beim 85:90 nach vier verwandelten Freiburger Freiwürfen von Sharda und Robinson sah es kurz vor Schluss der regulären Spielzeit allerdings nach allem anderen als nach einem Heidelberger Sieg aus. Time out Heidelberg – noch 27 Sekunden zu spielen!

Doch erst einmal der Spielfilm bis dahin: Die Jungs von Trainer Daume eröffneten die Partie, als handelte es sich um ein Freundschafts- und nicht um ein „Vierpunktspiel“ zweier Teams aus dem hinteren Tabellenbereich. „Fateaway-Shot aus der Drehung von Oliver Komarek, Ballverlust Adeberg, verlegter Korbleger Hodges, Ballverlust Komarek – nicht unbedingt Aktionen, die einem Trainer Freudentränen in die Augen treiben. Folge war ein 0:5 für Freiburg durch den stark spielenden Petric. Vom Ergebnis her nicht besorgniserregend, doch es fehlte auf Heidelberger Seite an der nötigen Konzentration, Freiburg war erst mal im Spiel und vor allem – diese Grundkonstellation setzte sich bis zum 37:45-Pausenstand fort. Nur Jibril Hodges und vor allem Eric Vierneisel waren auf Seiten der Gastgeber zielstrebig und fokussiert in die Begegnung gestartet. Im 2. Viertel gesellten sich Sebastian Adeberg und der später überragende Lyndale Burleson hinzu – doch die beiden Freiburger Guards Petric und Sharda sowie Robinson kontrollierten das Spielgeschehen und unter den USC-Fans auf der Tribüne herrschte zur Pause große Nachdenklichkeit vor. Das sah nicht gut aus! „Unsere Fehlerquote in der 1. Halbzeit war unglaublich hoch“, meinte Trainer Daume in seinem Resümee.

Immerhin kamen die Daume-Zöglinge ganz anders aus der Kabine. Sofort brachten ein Dreier von Hodges sowie schnelle Körbe von Adeberg und Burleson das Heim-Team auf 44:45 heran. Doch die Freiburger hatten während der 1. Halbzeit genügend Selbstsicherheit gewonnen und ließen sich – weiterhin fast nur mit ihrer Startformation agierend – jetzt nicht mehr beeindrucken. Hodges und Burleson spielten nun groß auf, doch Petric, Sharda und der Kanadier Hunter fanden zunächst immer die richtige Antwort und Freiburg führte nach dem 3. Viertel immer noch mit 67:63.

Für die Zuschauer entwickelte sich jetzt ein mitreißendes, dramatisches Match, das die Gastgeber durch zwei technische Fouls, zunächst gegen Barthel, dann gegen Vierneisel, beide ansonsten mit guter Leistung – kurioserweise jeweils nach eigenen Körben – doch wieder aus den Händen zu geben schienen. Vor allem nach dem vielversprechenden 85:86-Anschluss durch Vierneisel und dessen durch Reklamation folgenden „Technischen“ nutzten die Gäste 4 Freiwürfe zum 85:90. Noch 27 Sekunden – die Freiburger hatten den Sieg in der Hand! Doch:

Dreier Hodges, sofortiger Ballgewinn durch Komarek, Burleson zum 90:90 (20 Sekunden vor Ende der regulären Zeit), der letzte Dreier von Sharda geht – nach guter Defense der Gastgeber – daneben. Verlängerung! Und große Begeisterung und Vorerwartung auf der Tribüne. Das Publikum spürte, dass die Partie doch noch zu einem positiven Ende für Heidelberg führen würde. Und so war es dann auch. In der Verlängerung ließen vor allem die insgesamt überragenden Hodges und Burleson sowie Mannschaftskapitän Adeberg den Gästen keine Chance mehr. Über 95:90 und 106:93 kam es zum 108:94-Endergebnis. „Ein glücklicher Sieg“ und „mit blauem Auge davongekommen“ lauteten die Kommentare der USC-Fans nach der Partie. – Nach einer kurzen Weihnachtspause geht es übrigens am 29. Dezember mit einem Trainingsspiel gegen ein litauisches Team (2. Liga), ca. 19 h OSP, weiter. Und am 2. Januar folgt in Essen das vorletzte Spiel der Pro A-Vorrunde.

USC HD: Burleson 34 (14/20 Feldwürfe, 2/4 Dreer, 5 Assists, 4 Steals), Hodges 31 (5/7 Dreier, 3 Assists, 2 Steals), Vierneisel 13 (5/7 Feldquote, 1/3 Dreier, 4 Rebounds), Adeberg 12 (5 Rebounds), Barthel 8 (5 Rebounds) – für´s U 20 ALLSTAR-GAME am 29.12. in Bonn nominiert! -, Komarek 6 (9 Rebounds), Hirschberg 2, Williams 2, Dietz, Rodriguez, Hug, Debus.

Freiburg: Petric 22 (3/7 Dreier), Sharda 22 (3/10), Robinson 17, Hunter 13, Grübler 10, Roquette 8, Evans 2.

Claus Ebert


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Weihnachtsgeschenk für die Fans des USC Heidelberg?

Mittwoch, 16. Dezember 2009 um 21:46 Uhr

Für das letzte Spiel des Jahres 2009 hat sich das Team von Trainer Daume noch einmal viel vorgenommen. Schließlich gab es nach der Siegesserie, die beim Pokalspiel in Lich (94:91) begann und in Kirchheim (105:98), gegen Nördlingen (96:83) sowie in Jena (98:90) ihre Fortsetzung fand, für die Neckarstädter zuletzt wieder drei Niederlagen (Karlsruhe 89:101; in Stahnsdorf – Pokal – 79:89; in Crailsheim 89:102 n.V.). Allerdings waren hierbei Leistungsträger wie Jibril Hodges und Eric Vierneisel zeitweise nicht voll belastbar bzw. erst gar nicht mit von der Partie.

Der Gegner beim letzten Spiel vor Weihnachten heißt USC Freiburg. Nach der letzten Saison waren die Breisgauer sehr überrascht, denn im Grunde hatten sich alle bereits auf ein Jahr in der Regionalliga eingestellt. Doch obwohl man eigentlich sportlich abgestiegen war, bekam der USC Freiburg im Nachrückverfahren plötzlich die Möglichkeit aufzusteigen. Die Verantwortlichen zögerten nicht lange und wollten die Gunst der Stunde nutzen, um weiter im Profibereich spielen zu können.

Natürlich hieß das Saisonziel erst einmal „Klassenerhalt“, doch siehe da: am 12. Spieltag steht der USC Freiburg keinesfalls auf einem Abstiegsplatz. Punktgleich mit Jena und Nördlingen belegen die Jungs von Markus Zilch die 12. Tabellenposition. Es könnte sogar noch besser aussehen, wenn es gelungen wäre, gegen direkte Abstiegskonkurrenten in Langen (66:71) oder gegen Essen (59:72) Zählbares zu holen. Demgegenüber handelten die Südbadener nach dem Motto: Wenn man nicht gegen die vermeintlich Schwachen gewinnt, werden eben die Teams aus der oberen Tabellenhälfte zum Duell gebeten. Mit Erfolg: Karlsruhe wurde mit 67:66 geschlagen und sogar bei den Kirchheim Knights konnte die Mannschaft mit 80:66 das Spielfeld als Sieger verlassen .

Der Freiburger Spielmacher der letzten Saison, Lee Jeka, verließ das Team zum Rundenbeginn in Richtung Cuxhaven, von den Stammkräften des Pro B-Teams wurden lediglich der deutsche Center Christoph Roquette (bisher 13,3 Punkte pro Spiel) sowie der erfahrene Guard Marin Petric behalten. Starke Alternativen kamen hinzu: Der bereits zweitligabewährte Andrew Hunter (Kanada), der bisher 12,1 PPS beisteuerte, Aufbauspieler Anish Sharda (bisher starke 4,4 Assists) und Gerald Robinson (USA), mit 2,06m ein sehr großer Flügelspieler, der immer mal wieder für ein “Double-Double“ gut ist. Überhaupt ist das Freiburger Team sehr lang gewachsen. Der kleinste Spieler ist 1,86m groß. Das dürfte für die Heidelberger ein Problem bei der Reboundquote werden. Apropos Rebound: 2,11m und 120 Kilo? Diese Werte schreien förmlich nach Rebounds. Lars Grübler, auf den diese Werte passen, holte davon bisher annehmbare 4,4 pro Spiel.

Das hört sich zunächst wieder nach keiner leichten Aufgabe für die Daume-Jungs an, aber vor heimischem Publikum müsste mit einem gesunden Vierneisel oder einem guten Williams dennoch etwas drin sein. Letzterer demonstrierte am Wochenende in Crailsheim (8 Punkte, 11 Rebounds und ein Monsterblock) endlich, dass er mehr draufhat als er in den ersten Spielen für den USC zeigen konnte.

Die Mannschaft von Torsten Daume ist so oder so voll und ganz auf einen positiven Ausgang des „kleinen“ Baden-Derbys fokussiert und würde sich am Sonntag ab 17 Uhr im OSP natürlich auch selbst am liebsten einen Sieg unter den Weihnachtsbaum legen.

Robin Herbert und Claus Ebert



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MLP USC BasCats zu Gast in Leimen

Mittwoch, 16. Dezember 2009 um 10:36 Uhr

Die Hinrunde wurde am letzten Wochenende abgeschlossen und am kommenden Samstag, um 18 Uhr startet die Rückrunde mit dem Auswärtsspiel in Leimen. Die KuSG hat zuletzt zwar zwei Niederlagen hinnehmen müssen, allerdings ist Mainz im Moment ein ganz heißer Aufstiegskandidat und auch Viernheim hat mit der Verpflichtung einer dritten Amerikanerin höhere Ansprüche. Gegen die MLP USC BasCats sind die Leimenerinnen um den Ex-USC-Coach Markus Jochum ganz heißer Favorit.

Die MLP USC BasCats wollen das letzte Spiel des Jahres nutzen, um spielerisch noch einmal einen Schritt nach vorne zu machen und auch in der Defensive eine Wiedergutmachung für die letzte Niederlage gegen Speyer leisten. Die USC-Mädels wollen sich in dem Spiel mit einer ordentlichen Vorstellung aus dem Jahr 2009 verabschieden und werden noch einmal alles geben. Wer weiß, manchmal ergeben sich Chancen, die man im Moment noch nicht erahnt.



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Niederlage gegen neuen Tabellenführer

Mittwoch, 16. Dezember 2009 um 10:20 Uhr

Mit einer hohen 107-72 Niederlage im Gepäck mussten die MLP USC BasCats am letzten Wochenende die Rückfahrt nach Heidelberg antreten. Gegen die Towers Speyer war an diesem Wochenende kein Kraut gewachsen. Man merkte gleich zu Beginn des Spiels, dass die USC-Damen in der Verteidigung müde wirkten und im ersten Viertel immer einen Schritt zu spät waren. Speyer nutzte dies konsequent aus und punktete vor allem aus der Halbdistanz hervorragend. Selbst verschiedene Verteidigungsformen verhalfen zunächst keine Abhilfe, da Speyer im Stile eines Tabellenführers immer die richtige Antwort parat hatte.

Am Ende hatten die Zuschauer ein tolles Offensiv-Spektakel mit insgesamt fast 180 Punkten erlebt und zwei sympatische Teams in die Rückrunde geschickt. Die BasCats bekamen nach dem Spiel viel Lob, aber auch einige mahnende Worte und Speyer feierte sich zu recht als den neuen Tabellenführer.



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U14m1: Stadtderby wartet

Mittwoch, 16. Dezember 2009 um 10:12 Uhr

Zum letzten Spiel in diesem Jahr geht es nach Kirchheim. Nach der Niederlage in Leimen sind unsere Jungs heiß auf Kirchheim und wollen dort unbedingt gewinnen.

Das Hinspiel wurde deutlich gewonnen. Doch in der Zwischenzeit hat sich Kirchheim verstärkt und nur noch gegen Leimen verloren. Jetzt hoffen wir noch, dass Jonas Herbold seine beim Spiel in Leimen erlittene Rückenverletzung ausgeheilt hat. Ein spannendes Spiel mit hoffentlich positiven Ausgang für den USC wäre ein gelungener Jahresabschluss.



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He2: Oberliga Herren gewinnen Spitzenspiel

Mittwoch, 16. Dezember 2009 um 10:10 Uhr

Am Sonntag empfingen die Heidelberger den drittplatzierten Gegner aus Ettlingen. Die Ausgangssituation war klar, bei einem Sieg konnte man die Hinrunde auf Tabellenplatz 2 abschließen, bei einer Niederlage würde Ettlingen vorbeiziehen. Entsprechend motiviert starteten die Gastgeber ins erste Viertel und gingen schnell mit 10 Punkten in Führung. Vor allem Michael Rothmann hatte einen guten Tag erwischt und zeigte sich sehr treffsicher aus der Mitteldistanz. So ging man mit einer 25:15 Führung in den zweiten Abschnitt. Nun schienen auch die Ettlinger besser ins Spiel zu finden und kamen vor allem durch einige Schnellangriffe Punkt für Punkt heran. Zur Halbzeit stand es schließlich 43:40 und das Spiel schien sich der Ausgangssituation in der Tabelle anzupassen und entsprechend eng zu werden.

Es sollte jedoch anders kommen. Anfang des dritten Viertels war das Spiel relativ ausgeglichen mit guten Aktionen auf beiden Seiten. Ettlingen stellte auf eine Zonenverteidigung, was der USC mit sicheren Treffern jenseits der Dreipunktelinie bestrafte. Auch die Verteidigung der Heidelberger spielte nun mit mehr Intensität und ließ nur 12 Punkte des Gegners zu (65:52). Im Schlussviertel wollte der USC den Sieg dann nicht mehr in Gefahr bringen und spielte die Partie souverän und konzentriert zu Ende, so dass man sich über einen verdienten 84:67 Erfolg und die Verteidigung des zweiten Tabellenplatzes freuen konnte.

Rothmann 26 (2), Sommer 18, Schönhals 12 (3), Breuer 10, Feist 8, Heller 5 (1), Seim 2, Marcante 2, Dugandzic 1, Reis, Schumann



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WNBL: Basket-Girls verlieren unter Wert

Mittwoch, 16. Dezember 2009 um 10:08 Uhr

Vor dem Spiel hatte man sich viel vorgenommen. Der Gegner hieß Grüner Stern Keltern und eigentlich war man sich einig, dass man den Favoriten ärgern wollte. Doch an diesem Sonntag kam viel zusammen, so dass man am Ende verdient mit leeren Händen da stand. Ein großes 58-78 prangte da an der Anzeigetafel. Keltern präsentierte sich in diesem Spiel reifer und abgeklärter. Gleich zu Beginn machte eine hohe und dem Spiel nicht entsprechende Foulquote den Basket-Girls zu schaffen. Keltern nutze dies aus und zog auf 19-8 nach dem ersten Viertel davon. Die Basket-Girls versuchten immer wieder sich heranzukämpfen, aber selbst die sechs erfolgreichen Dreipunktwürfe von einer aus dem Team herausragenden Anna-Lea Frenzel (insgesamt 21 Punkte) halfen in dieser Phase nur Bedingt. Zur Halbzeit konnten die Rhein-Neckar-Mädels immerhin noch einmal auf 7 Punkte verkürzen und gingen mit einem 25-32 Rückstand in die Pause.

Im dritten Viertel geriet das Spiel wieder zu hektisch, keine klaren Abschlüsse und in der Defense nicht präsent. Keltern nutze diese Phase im Stile einer Topmannschaft aus und baute seinen Vorsprung auf 20 Punkte und 38-58 zum Ende des dritten Viertels aus. Dieser Vorsprung konnte bis Ende des Spiels gehalten werden und Keltern ging am Ende als verdienter Sieger hinaus. „Wir wussten, dass es heute schwer wird. Keltern hat eine sehr gute Starting Five und ist auch um einiges älter. Wir hatten uns aber schon eine Chance ausgerechnet. Das Hinspiel haben wird knapp und zum Teil unglücklich verloren. Heute waren wir oft einen Schritt zu langsam. Zu den Schiedsrichtern möchte ich nichts sagen, denn zumindest ich möchte das Fair-Play wahren.”: so Coach Dennis Czygan nach dem Spiel

Für die Basket-Girls Rhein-Neckar spielten: Frenzel 21 (6), Glutsch 21, Rickert 9, Hahn 3, Krnazhöfer 2, Wedel 2, Eibner, Klitzke, Kocevska, Loesche, Reichel, Schönberg



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Jubiläumscamp zwischen den Feiertagen

Sonntag, 13. Dezember 2009 um 16:06 Uhr

Vom 27.12. bis zum 30.12. veranstaltet der USC Heidelberg sein nunmehr 30zigstes Basketballcamp für Jungen und Mädchen. Eingeladen sind sowohl Vereinsspieler als auch Freizeitspieler bis 17 Jahren, um mit dem qualifizierten Trainerteam vier Tage lang an den basketballerischen Skills zu arbeiten und viel Spaß zu haben. Wie bei jedem Camp leiten auch hier wieder als Highlight die Spieler und Trainer der ersten Mannschaft eine Trainingseinheit und weihen die Camper in den Tricks und Kniffe der Bundesliga ein. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.usc-hd.de oder 06221/7252198



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Basketball-Thriller mit tragischem Ende für den USC

Sonntag, 13. Dezember 2009 um 4:27 Uhr

Sieg in den letzten Sekunden der regulären Spielzeit verschenkt

Bei der Europameisterschaft 2001 in der Türkei hat es das deutsche Nationalteam in einer inzwischen legendären Partie bereits gezeigt – wie man es nicht macht. Bei einer 3-Punkte-Führung gegen die Türkei versäumte man damals im Halbfinale, in den Schlusssekunden einen türkischen Spieler frühzeitig zu foulen – mit der beklagenswerten Folge, dass Türkoglu mit einem Dreier drei Sekunden vor Abschluss der regulären Spielzeit noch den Ausgleich erzielen konnte und Deutschland schließlich mit einem 78:79 nach Verlängerung das Finale verpasste. Beim 102:89 (42:42; 83:83) in Crailsheim gab es am Samstagabend im Pro A-Spiel Crailsheim Merlins gegen den USC Heidelberg ein für die Heidelberger Spieler und Fans fatales déja vu-Erlebnis.

Der nach der Partie völlig bediente USC-Trainer Torsten Daume meinte in der im VIP-Raum durchgeführten Pressekonferenz hierzu: „Heute bin ich mal stinksauer. Eigentlich hatten wir schon gewonnen und gehen nun als Verlierer nach Hause. Ich hatte in der Auszeit vor unseren letzten Freiwürfen die Devise ausgegeben, dass wir foulen, falls wir nach den Freiwürfen mit drei Punkten führen. Hierzu muss man natürlich eine lupenreine Manndeckung spielen, damit jeder Spieler sofort die Möglichkeit zu einem Foul hat.“ Beides wurde leider nicht befolgt. John Bynum, der Routinier, konnte dadurch nochmals den entscheidenden Pass zu dem in der linken Ecke völlig freistehenden Crailsheimer Neuzugang McAndrew spielen und dieser in letzter Sekunde mit einem ebenso eiskalten wie sicheren Dreier den 83:83-Ausgleich erzielen.

Was war passiert? – In einem unwahrscheinlichen Basketball-Thriller vor 1400 begeisterten Zuschauer in der ausverkauften Crailsheimer Basketballarena sah der USC Heidelberg Sekunden vor Schluss der regulären Spielzeit bereits wie der Sieger aus und hatte am Ende doch die Tragik auf seiner Seite. 80:73 hatten die Daume-Jungs zwei Minuten vor Spielende nach großartiger Leistung in einem bis dahin grandios geführten 4. Viertel bereits vorne gelegen, gingen nach dem 80:80-Ausgleich durch zwei Freiwurfpunkte des im Schlussviertel überragenden Sebastian Adeberg wiederum mit 82:80 in Führung und hatten 12 Sekunden vor der Schlusssirene bei zwei weiteren Adeberg-Freiwürfen alle Trümpfe in der Hand, zumal er den ersten der beiden Freiwürfe zum 83:80 sicher verwandelte. Es war sein 15. Punkt im 4. Viertel! Doch dann nahm das Verhängnis seinen Lauf: Der zweite Freiwurf ging im Crailsheimer Hexenkessel daneben. In dieser Hektik verzeihlich. Dann passierte das eigentliche Drama. Anstatt den sekundenlang über die Mittellinie dribbelnden Merlins-Center Sean Brooks durch ein Foul an die Freiwurflinie zu schicken, ließ man dessen Pass zu dem auf Seiten der Crailsheimer einmal mehr herausragenden John Bynum zu und beging zeitgleich den weiteren basketballerischen Kardinalfehler, die „Merlins“ nicht eng genug in Manndeckung zu verteidigen. Dies nutzte Bynum eben zum entscheidenden Pass zum freistehenden McAndrew und dieser netzte zur Verlängerung ein. Die Verlängerung war dann bis zum 102:89-Endstand nur noch Formsache. Zu geschockt ob ihres eigenen taktischen Fehlverhaltens war jetzt das USC-Team. Jeglicher Widerstand war gebrochen. „Heute sind wir ein Opfer unserer Jugendhaftigkeit geworden“, konnte Trainer Daume nur noch hinzufügen. Eine ganz große Chance zu einem wichtigen Sieg war vertan.

Eröffnet hatten die Heidelberger Riesen die Begegnung auch ohne den rückenverletzten Eric Vierneisel mit einem Blitzstart. Oliver Komarek brachte sein Team mit drei traumhaft sicheren Würfen zu einer 8:1-Führung, welche der erstmals im USC-Trikot überzeugende Darrin Williams (8 Punkte, 11 Rebounds) und Lyndale Burleson noch zum 17:5 ausbauten, ehe die Merlins nach einem äußerst zweifelhaften „unsportlichen“ Foul gegen Burleson allmählich den Faden fanden und bis zur Viertelpause noch egalisierten. Im zweiten Abschnitt verlief die Partie ausgeglichen (42:42). Barthel, Dietz und Hirschberg hatten wichtige Impulse ins USC-Spiel gebracht. Bei besserer Freiwurfquote (bis dahin 5/12) hätte man durchaus führen können. Im 3. Viertel spielten die Heidelberger oft zu ungeduldig, was die Gastgeber zu einem 8-Punktevorsprung nutzten. Dann begann die – nach der Startphase – beste Zeit des USC-Teams. Der angeschlagen ins Spiel gegangene Hodges und vor allem der phänomenal aufspielende Adeberg drehten jetzt gewaltig auf – bis zur atemberaubenden Schlussphase.

Diese ebenso unglückliche wie vermeidbare Niederlage hat die Tabellenposition des USC natürlich erst mal wieder verschlechtert. Man muss sich zunächst wieder nach hinten orientieren, zumal einige Teams aus dem unteren Tabellenfeld am Wochenende erfolgreich waren. Umso mehr Bedeutung gewinnt nun die Partie am kommenden Sonntag gegen den Namensvetter aus Freiburg.

Stenogramm: 5:17 (4.) 11:21 (6.), 24:24 (1. Viertel), 33:34 (15.), 42:42 (Halbzeit), 52:50 (25.), 61:53 (3. Viertel), 68:62 (34.), 73:80 (38.), 83:83 (4. Viertel), 92:85 (43.), 102:89 (Endstand).

Crailsheim: Bynum 24, McAndrew 22 (4 Dreier), Cadmus 14 (4), Brooks 12, Dörr 12, Zuiderveen 7, Plair 5, Kieser 4, Oladipo 2.

USC: Komarek 23 (4), Adeberg 22 (1), Burleson 18 (1), Hodges 10 (1), Williams 8, Dietz 4, Hirschberg 2, Barthel 2, Hug, Rodriguez.

Claus Ebert



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