Newsarchiv des Monats Dezember, 2009

USC bei den heimstarken “Zauberern”

Donnerstag, 10. Dezember 2009 um 15:14 Uhr

Der USC Heidelberg ist am Wochenende auf Wiedergutmachung in Crailsheim aus. Die Jungs von Coach Torsten Daume wollen die beiden Niederlagen gegen die BG Karlsruhe (89:101) und beim Pokal in Stahnsdorf (79:89) so schnell wie möglich abhaken und gehen mit vollem Elan in die Partie gegen den Pro A-Neuling aus dem „Ländle“.

Die Schwaben haben einen entscheidenden Vorteil in dieser Partie: Die heimische Sportarena ist ein richtiger „Hexenkessel“. Nach allen fünf Spielen gingen hier die Merlins als Sieger vom Platz. Nimmt man die vergangene Pro B-Saison noch hinzu, sind sie nun bereits in den letzten 15 Heimspielen unbesiegt. Aber auch die Auswärts-Bilanz des USC ist derzeit beachtlich, die Metropolitaner verloren in dieser Saison nur in Hannover. Allein das dürfte ein großer Spannungsfaktor sein – welche Bilanz findet ihre Fortsetzung?

Der größte Leistungsträger der Schützlinge von Ingo Enskat ist Ex-USC-Spieler John Bynum, ein Spieler mit Erstligaformat. Ihm gelang als erstem Spieler überhaupt in dieser Saison beim 80:67 gegen den USC Freiburg ein „Triple-Double“. Seine Stats lauteten 20 Punkte, 15 Rebounds sowie 13 Assists: Eine Wahnsinns-Leistung! Der 1,91m große US-Guard ist ein Allroundspieler der Sonderklasse, was er auch schon beim Heimspiel gegen Kirchheim eindrucksvoll bewies, wo er in allen Statistiken der beste Spieler seines Teams war (17 Punkte, 10 Rebounds, 6 Assists, 2 Steals, garniert mit einem Block). Im Schnitt liegt er bei 16,3 Punkten und 5,5 Assists pro Spiel (vgl. Lyndale Burleson: 4,5 Assists). Bynum hat zudem einige Mitspieler, die ihm nicht nur ein Mal die Show gestohlen haben: 120-Kilo-Koloss Sean Brooks bringt acht Rebounds bei 11,7 Punkten pro Spiel. Neben ihm steht Mike Zuiderveen unter dem Brett, der auch schon tolle Leistungen zeigen konnte. Auf den 26-jährigen Daniel Dörr ist ebenfalls Verlass. Er konnte beim 73:72 gegen Hannover (20 Pkt, 11 Reb) und auch beim 90:86 n.V. gegen Jena (13 Reb) von sich reden machen. Für den momentan handverletzten Shooting-Guard Guard Jonathan Reibel, haben die Crailsheimer wieder John Cadmus zur Verfügung, der nach ebenfalls wochenlanger Verletzung gegen Freiburg gleich wieder mit 17 Punkten (3 Dreier) aufhorchen ließ.

Die Jagststädter sind also wieder mal eine sehr tief besetzte Truppe, mit der es der USC zu tun hat. Das hat zur Folge, dass bis auf Bynum kaum ein Spieler mehr als 30 Minuten auf dem Parkett steht. Dadurch lassen sich die Aufgaben auf dem Spielfeld sehr ausgeglichen verteilen.

Hinzu kommt, dass beim USC der Einsatz des „Spielers des Monats November“, Jibril Hodges, nach seiner Knöchelverletzung aus dem Spiel gegen Karlsruhe momentan sehr ungewiss ist und während der Woche weitere USC-Spieler angeschlagen waren. Das Spiel bei den Merlins am Samstag um 20:00 wird also mit Sicherheit kein Zuckerschlecken für die Neckarstädter.

Robin Herbert und Claus Ebert



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MLP USC BasCats siegen im Abstiegsduell

Montag, 7. Dezember 2009 um 11:20 Uhr

Die Ausgangslage war für alle Beteiligten klar. Der Gegner Grüner Stern musste gewinnen, um nicht den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu verlieren und die MLP USC BasCats mussten gewinnen, um sich von den Abstiegsrängen weiter abzusetzen.

Ideale Voraussetzungen für ein spannendes Basketballmatch. Vor 250 Zuschauern entwickelte sich ein munteres Spiel, bei dem die Führung bis zum Ende des dritten Viertels immer wieder wechselte. Keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen. Der USC zeigte die breitere Spielanlage und verteilte die Punktelast auf viele Schultern (am Ende punkten 5 Spielerinnen zweistellig), während Grüner Stern Keltern sich in der ersten Hälfte auf Vanessa Seemann (insgesamt 22 Punkte) und im zweiten Abschnitt dann auf die US-Amerikanerin Johnette Walker (insgesamt 25 Punkte) verlassen musste. Im letzten Viertel brachen dann beim USC alle Dämme und das Team um Kapitänin Antonia Hofmann spielte wie aus einem Guss. Vor allem Berit Adrion nutzte die Lücken der Kelterner Hintermannschaft aus und erzielte zwei Minuten vor Schluss 10 Punkte in Folge und stellte damit den verdienten Endstand von 79-68 her. „Wir haben lange gehemmt gespielt. Wir sind zwar stark gestartet (10-4 in der 4. Minute), aber irgendwie hat uns das noch keine Sicherheit gegeben. Wir haben dann Keltern wieder ins Spiel gebracht. Auch im zweiten Viertel dasselbe Bild, 27-20 Führung nach 4 Minuten und trotzdem gehen wir mit einem Rückstand in die Halbzeitpause, das war unnötig, aber wir haben am Ende gewonnen und das zählt erstmal. Jetzt haben wir zwei schwere Spiele in denen niemand einen Sieg von uns erwartet, aber warum sollte es nicht gegen die Top-Teams reichen, wir waren oft genug nah dran in dieser Saison.” so Coach Czygan nach dem Spiel.

Für den USC spielten: Arredondo 14, Benavente 13, Veith 13, Heller 12, Adrion 12, E. Hofmann 7, Stage 6, Koch 2, Oehler, Güttner, Meusel, A. Hofmann



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WNBL: Basket Girls siegen gegen Wasserburg

Montag, 7. Dezember 2009 um 10:56 Uhr

Nach den bisher guten Auftritten mit den knappen Niederlagen gegen Nördlingen, Keltern und Ludwigsburg in der laufenden Saison wollte man nun endlich einen Sieg gegen eines der Top-Teams erzielen. Die Basket-Girls Rhein-Neckar starteten sehr konzentriert mit einer guten Verteidigung und schnellem Angriffsspiel. Wasserburg konnte sich dagegen zu Beginn nur über eine äusserst aggressive Verteidigung mit vielen Fouls auszeichnen. Gerade zu Beginn waren es immer wieder Anna-Lea Frenzel und Sara Kranzhöfer, die ihr Team nach vorne peitschten. Nach fünf Minuten stand es bereits 11-4 und Anna-Lea Frenzel hatte bereits 9 ihrer insgesamt 19 Punkte gesammelt. Sophie Rickert spielte zu diesem Zeitpunkt ebenfalls groß auf und konnte sich so einige Rebounds sichern. Wasserburg blieb bei seiner harten Spielweise und hatte bereits im zweiten Viertel einige Foulprobleme. Die vielen Freiwürfe nutze vor allem Johanna Glutsch, die gleich 17 ihrer 22 Versuche sicher verwandelte und zudem noch fünf Körbe erzielte und somit auf 27 Punkte Gesamtausbeute kam.

Es entwickelte sich ein sehr schnelles und attraktives Basketballspiel. Die vielen Zuschauer waren restlos begeistert. Zur Halbzeit führten die Rhein-Neckar-Mädels noch mit 36-31. Wasserburg kämpfte sich aber noch einmal ins Spiel und konnte in das letzte Viertel mit einem 50-50 gehen und hatte noch alle Hoffnungen auf den Sieg. Im letzten Viertel trumpfte nun aber noch einmal Sophie Rickert und Anna-Lea Frenzel auf. Auf Wasserburger Seite schwanden die Kräfte und gleich drei Spielerinnen mussten mit fünf Fouls auf die Bank.

Der Sieg war mehr als verdient. Die Basket-Girls Rhein-Neckar können gleich in ihrer Premieren Saison mit tollem Basketball überzeugen und freuen sich auf die kommenden Aufgaben. Das nächste Heimspiel findet am 13.12. um 11:30 Uhr gegen das Team Grüner Stern Keltern statt.

Es spielten: Glutsch 27, Frenzel 19, Rickert 9, Kranzhöfer 5, Loesche 2, Reichel 2, Schöneberg, Wedel, Hahn, Klitzke, Kocevska


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Gegen Spitzenteams reicht es beim USC Heidelberg noch nicht.

Montag, 7. Dezember 2009 um 1:51 Uhr

Mit dem 89:101 (42:39) vor 850 Zuschauern im Heidelberger Olympiastützpunkt gegen den Tabellendritten hat der USC Heidelberg nunmehr das fünfte Heimspiel gegen eine der ersten sieben Mannschaften der Tabelle verloren. So sehr sich das Daume-Team auch diesmal wieder bemüht hat – Erfahrung, Abgeklärtheit, Cleverness, richtige Wurfauswahl und effektives Verteidigungsverhalten in den spielentscheidenden Phasen sind eben Eigenschaften, die man nicht von heute auf morgen erlernt. Hier hat das junge USC-Team verständlicherweise und ganz offensichtlich noch Nachholbedarf. So war man auch gegen den Tabellendritten aus Karlsruhe zwar erstaunlich oft auf Augenhöhe, in der ersten Halbzeit sogar leicht überlegen, in der vorentscheidenden Schlussphase des 3. Viertels ließ man aber ausgerechnet den bekanntermaßen gefährlichsten Dreierschützen der Karlsruher, Rouven Roessler, minutenweise völlig aus den Augen – und das auf seiner Lieblingsposition, halbrechts, 7 m vom Korb entfernt. Geradezu genüsslich wartete dieser dort auf das Zuspiel seiner Mitspieler und netzte innerhalb weniger Minuten gegen die USC-Zone viermal ein. Zuvor hatte Eric Vierneisel Roessler in Manndeckung hervorragend im Griff gehabt. Aus einem 46:39 und 51:47 (23. Min.) für die Heidelberger wurde so – nach einem weiteren Dreier von Rueck – ein 60:70 (30.) für die Fächerstädter. Das war genau die Wende, welche die Karlsruher unter dem Jubel ihrer mitgereisten Fans benötigten, um den Vorsprung von nun an mit der Siegessicherheit eines Aufstiegsaspiranten ziemlich souverän über die Restzeit zu bringen.

Ein weiterer Schlüssel für die Heidelberger Niederlage gegen den – verletzungsbedingt – ohne den etatmäßigen Aufbau Marco Grimaldi angetretenen Tabellendritten war gleich in der 3. Minute zu finden. Nach einem „in-and out“-Dreierversuch von Jibril Hodges von der äußersten rechten Ecke blieb dieser schmerzverzerrt liegen, während das Spiel weiterlief. Er hatte sich eine Knöchelverletzung zugezogen, spielte zwar ab dem 2. Viertel weiter, war aber nicht mehr im Vollbesitz seiner sonstigen Leistungsfähigkeit. Ein ganz erhebliches Handicap für das Heidelberger Team! Ohne Frage. „Jib war – vor allem auch in der Abwehr – nicht mehr voll belastbar. Eigentlich habe ich 25 Minuten lang überlegt, ob ich ihn nicht besser aus dem Spiel nehmen sollte“, wies Trainer Daume nach der Partie auf die Problematik hin. Es musste demzufolge in der Defense auf Zone umgestellt werden – was Roessler eindrucksvoll zu nutzen wusste.

Erfreulich war zunächst, dass Sebastian Dietz den „Spieler des Monats November“, Jibril Hodges, sieben Minuten lang ausgezeichnet vertrat und noch erfreulicher war die Gesamtleistung von Eric Vierneisel, der endlich einmal auch dem Heimpublikum demonstrieren konnte, was er eigentlich drauf hat. 18 Punkte (4 Dreier) bis zur Pause, am Ende 26 Punkte (9/12 Trefferquote), 5 Rebounds, 2 Assists, 2 Steals – eine überragende Leistung und man fragte sich, weshalb das USC-Kollektiv seine Fähigkeiten nicht noch häufiger in die Angriffsaktionen eingebunden hat. Statt dessen wurden teilweise wieder zu viele gezwungene Würfe und unvorbereitete Aktionen bei mäßiger Effektivität gestartet, wo manch einem USC-Fan die Haare (sofern noch vorhanden) zu Berg standen und womit ein vernünftiges Teamplay letztlich auf der Strecke blieb.

Eigentlich schade! Vor allem bis zur Halbzeit wäre eine höhere USC-Führung möglich gewesen. – Nach dem Zwischenspurt der Karlsruher im 3. Viertel, fehlten dann, mit angeschlagenem Hodges, die letzten Reserven, um das Spiel noch zu drehen. Spannend blieb es dennoch bis zum 67:73 (33.), ehe Roessler, Rueck und Kazarnovski mit drei Dreiern zum 67:82 die Vorentscheidung erzwangen. – Dennoch, insgesamt gesehen war es ein interessantes Basketballspiel mit vielen spektakulären Szenen und einem verdienten Sieg der Gäste. Der USC hat, gemessen an seinen Perspektiven, gegen ein Spitzenteam nicht enttäuscht, ist aber nach zuletzt drei Siegen in Folge doch wieder ein bisschen auf dem Boden der Tatsachen angelangt. Es folgen in der Vorrunde noch vier sehr wichtige USC-Spiele, bei denen es gilt, den Abstand zum Tabellenende zu behaupten. – Am Mittwoch steht zudem noch das Pokalintermezzo in Stahnsdorf (Nähe Berlin) – wohl ohne den zur Schonung gezwungenen Hodges – auf dem Programm.

Stenogramm: 10:8 (5.), 18:17 (1. Viertel), 28:25 (1.), 42:39 (Halbzeit), 48:41 (22.), 58:57 (27.) 58:67 (29.), 63:70 (3. Viertel), 67:73 (33.), 67:82 (35.), 89:101 (Endstand).

Karlsruhe: Black 24, Roessler 22 (5/13 Dreier), Baker 19 (3/5 Dreier), Richardson 16, Rueck 9 (3/3 Dreier), Stoll 7 (1/4 Dreier), Kazarnovski 4.

USC: Vierneisel 26 (9/12-Quote, 4/6 Dreier), Burleson 19 (3/9 Dreier, 5 Assists), Adeberg 17 (7 Rebounds), Hodges 11 (3/9 Dreier), Komarek 8 (6 Reb.), Barthel 5, Dietz 3 (1/1 Dreier), Williams, Hirschberg, Hug, Debus.

Claus Ebert



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WNBL: Basket-Girls Rhein-Neckar bitten deutsches Aushängeschild zum Heimspiel

Freitag, 4. Dezember 2009 um 14:49 Uhr

Das WNBL-Team unserer Region bittet am Sonntag, 06.12. um 12 Uhr zum Heimspiel gegen die Nachwuchsmannschaft des TSV Wasserburg. Wasserburg ist im deutschen Damenbasketball in den letzten Jahren das Aushängeschild gewesen und bildet auch im Jugendbereich immer wieder hervorragende Spielerinnen aus. Die Basket-Girls Rhein-Neckar haben im Moment zwar erst einen Sieg auf dem Habenkonto, aber die drei Niederlagen waren extrem knapp und hätten genauso gut auch gewonnen werden können. Bisher hat noch kein Gegner überzeugen können, allerdings müssen die Basket-Girls lernen auch mal Siege festzuhalten. Ob es am Sonntag gegen die große Nummer TSV Wasserburg gelingt ist zu hoffen. Die Mädels sind hervorragend vorbereitet und steigern sich von Woche zu Woche in ihren Leistungen. „Wir sind im Gegensatz zu den anderen Ligateams extrem jung, aber die Mädchen lernen schnell und haben diese Saison schon viel erreicht. Nun wollen wir uns endlich mal belohnen und einen Sieg gegen eines der Topteams einfahren.” so Trainer Dennis Czygan. Bei den Basket-Girls steht Sophia Rickert wieder zur Verfügung. Hinter Janina Klitzke und Johanna Glutsch steht noch ein dickes Fragezeichen. Für beide könnte das Spiel am Sonntag noch zu früh kommen.



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Spannendes Basketballmatch beim Nordbaden-Derby?

Donnerstag, 3. Dezember 2009 um 12:59 Uhr

Mit frischem Aufwind aus dem 3. Punktspielsieg in Folge bei Science City Jena (98:90) wird der USC Heidelberg am Sonntag um 17:00 im OSP das große Derby gegen die BG Karlsruhe bestreiten.

Der Saisonstart der Basketballgemeinschaft aus der Fächerstadt hätte kaum besser verlaufen können. Die Schützlinge von Dr. Ivan Vojtko sind momentan punktgleich mit den BasCats aus Cuxhaven härtester Verfolger von Tabellenführer BBC Bayreuth. Eine hervorragende Bilanz von 8 Siegen und lediglich 2 Niederlagen steht zu Buche. Die Karlsruher mussten sich allein im Breisgau (67:66) und in Kirchheim unter Teck (94:86) geschlagen geben. In der heimischen Europahalle sind sie unbesiegt, und auch auswärts zeigten sie ihr Können: Ein 81:80 n.V. in Jena (aus Karlsruher Sicht) spricht für starke Nerven. Viele Spieler verließen den Ex-Erstligisten am Ende der letzten Saison, darunter auch etliche Leistungsträger wie die beiden Amerikaner Al Elliott und Justin Howard, Dima Rastatter (Chemnitz), Igor Simin (Speyer) sowie Janis Heindel (Nördlingen) und ihr wohl größtes Talent Michael Baumer zog es nach Ehingen. So blieb der Vereinsführung nichts anderes übrig, als neue Spieler zu verpflichten: Aufbauspieler Marco Grimaldi aus Göttingen, der sich am Mittwochabend beim Nachholspiel gegen Essen (83:72) verletzte, Center Jeremy Black aus Jena und Flügelspieler Greg Baker, der zuletzt in Mexiko aktiv war, füllen die Lücken in der Startformation. Diese drei „Neuen“ bilden normalerweise zusammen mit Israeli Anton Kazarnovski und dem wohl stärksten Spieler der Mannschaft, Rouven Roessler, die erste Fünf. Power von der Bank bringt Dewayne Richardson (2,04m). Der BBL-erfahrene 28-jährige Ex-USCler Stefan Fahrad, kuriert dagegen derzeit leider eine langwierige Knieverletzung aus. Wertvolle Ergänzungsspieler sind Dreierspezialist Alex Rueck sowie ein weiterer ehemaliger USC-Spieler, Tobias Stoll. Die Youngster Peter Schmidt und Matthias Hurst bekommen zwar kaum Spielzeit, haben aber ebenfalls eine Menge Potenzial. Für Roessler, der 19,9 Punkte pro Spiel erzielt, ist das Saisonziel klar: „Ein Grund, warum ich nach Karlsruhe zurückgekehrt bin, war, dass ich noch mal aufsteigen will.“

In der letzten Saison bescherte der „Buzzer-Beater“ von Roessler den Neckarstädtern in der Schlusssekunde eine unglückliche 67:70-Niederlage in der Karlsruher Europahalle. Das Heimspiel konnte der USC dann allerdings vor 1200 begeisterten Zuschauern im OSP für sich entscheiden (92:84). Jibril Hodges (24 Punkte, 4 Dreier), Ben Beran (17) und Sebastian Adeberg (14) waren die herausragenden Kräfte. Am Ende gab es stehende Ovationen vom Heidelberger Publikum.

Aufgrund der Tabellensituation ist der USC am Sonntag Außenseiter, aber die letzten drei Siege geben großen Rückhalt und natürlich wollen die Daume-Jungs gerade diesen Klassiker gerne für sich entscheiden. Ein weiteres erfreuliches Ziel wäre neben dem potentiellen zweiten Heimsieg natürlich erreicht, wenn die 1000-Zuschauer-Marke geknackt werden kann. Durchaus möglich, dass am Sonntag mal wieder ein echtes Basketball-Highlight im OSP stattfindet!

Robin Herbert und Claus Ebert

USC-Basketballer besuchten die Sinsheimer Volleyballerinnen

Am vergangenen Sonntag gaben die USC-Basketballer nach dem erfolgreichen samstäglichen 98:90 in Jena ein weiteres Gastspiel. Ein Teil des Pro A-Teams besuchte das Pokalachtelfinale der Volleyballdamen des SV Sinsheim gegen den deutschen Rekordmeister USC Münster. Die Spieler Adeberg, Barthel, Vierneisel und Williams bestaunten dabei sowohl die Kampfkraft der Sinsheimerinnen als auch das frenetisch mitgehende Publikum, welches der Mannschaft immer wieder in kritischen Situationen den Rücken stärkte. Am Ende eines dramatischen Spiels unterlagen die Sinsheimer Damen denkbar knapp in fünf Sätzen. Für manchen Zuschauer gab es dennoch ein Happy End. Nach dem Spiel wurden von den USC-Spielern nämlich dreimal zwei Karten für das Lokalderby gegen Karlsruhe am 6. Dezember um 17 Uhr im Olympiastützpunkt in Heidelberg verlost. Zudem kann eine glückliche Gewinnerin nun einen von allen Spielern des USC signierten Basketball ihr Eigen nennen. Auch die Spielerinnen des SVS freuten sich über den Besuch und versprachen sobald wie möglich einen Gegenbesuch. USC-Kapitän Sebastian Adeberg: „Es hat richtig Spass gemacht. Tolles Spiel, Riesenatmosphäre! Wir freuen uns schon jetzt darauf, wenn die SVS-Girls mal bei uns vorbeischauen.“ Für das die Spieler begleitende Management war es ebenfalls ein interessantes Erlebnis, bei dem der gegenseitige Gedankenaustausch im Vordergrund stand.



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Letztes Heimspiel 2009 gegen Schlußlicht Keltern

Mittwoch, 2. Dezember 2009 um 15:23 Uhr

Am Samstag, 05.12. um 16:30 Uhr heißt es zum letzten Mal im Jahr 2009 „Welcome to the Jungle”. Die MLP BasCats USC Heidelberg empfangen das bisher sieglose Schlusslicht Grüner Stern Keltern. Während die BasCats bereits einen Sieg aus Ludwigsburg mitgebracht haben, wartet Keltern noch auf das erste Erfolgserlebnis. Dem USC-Team fehlt allerdings auch noch ein Heimsieg, so dass am Samstag auf jeden Fall eine Negativserie reißen wird. Die MLP BasCats USC Heidelberg werden alles dafür tun, dass sie als Sieger aus diesem so genannten 4-Punkte-Spiel herausgeht. Für das Team aus Keltern ist der Sieg fast noch wichtiger als für den USC, denn mit einer Niederlage gegen den USC würde es für Keltern in dieser Saison ganz eng mit dem Nichtabstieg werden. Die USC-Mädels würden hingegen mit einem Sieg erst einmal Luft schnappen können und hätten dann beide Abstiegskonkurrenten besiegt. „Wir wollen und werden dieses Spiel gewinnen und damit unsere Lage deutlich verbessern. Es ist an der Zeit, dass der Knoten endlich platzt und wir wieder auf die Erfolgsspur zurückkehren.”: so Coach Czygan.

Beim USC werden bei dem wichtigen Spiel auf jeden Fall weiterhin Hellen Zipser (Fingerbruch) und Cati Maurer (Fussverletzung) fehlen. Allerdings stehen Elena Hofmann und Julez Koch wieder zur Verfügung.



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Basket-Girls Rhein-Neckar – Tolle Energieleistung bleibt unbelohnt

Mittwoch, 2. Dezember 2009 um 14:45 Uhr

Am Ende waren es nach 45 Minuten Schlagabtausch auf absoluter Augenhöhe gerade einmal 1 Punkt oder wenige Sekunden, die dem Basketballnachwuchs aus dem Rhein-Neckar Raum fehlten um die Punkte aus Ludwigsburg zu entführen.

Nach einer eher wilden ersten Halbzeit (HZ: 32:30) mit vielen einfachen Fehlern auf beiden Seiten und wenig konstruktivem Spielfluss war es zunächst die BSG Ludwigsburg, die im dritten Spielviertel zu ihrem gewohnten Spiel finden konnte und einen zweistelligen Vorsprung herausspielte (35.Minute: 57:46). Kurzfristig ließen die Basket-Girls die notwendige Intensität bei der Bekämpfung der Blöcke und Distanzschützen vermissen und wurden hierfür regelmäßig bestraft. Wieder wachgerüttelt durch das Coaching-Duo O. Muth / J. Fuchs und ständig angetrieben von Sara Kranzhöfer, Anna-Lea Frenzel und Johanna Glutsch kamen die Basket-Girls jedoch über jede Menge Kampf und Einsatz zurück in die Partie und hatten noch in der Regulären Spielzeit mehrere Möglichkeiten die Partie für sich zu entscheiden. 7 Sekunden vor Schluss war es dann jedoch die stark aufspielende Vivien Neumann, die an der Freiwurflinie den Ausgleich (62:62) für die BSG erzielte und somit die Partie in eine spannende Verlängerung schickte.

Auch in der Verlängerung hatten die Basket-Girls sowohl auf dem Spielfeld als auch auf der Auswechselbank das höhere Einsatz- und Energieniveau und zwangen die BSG immer wieder an den Rand der Niederlage und zu Stop-The-Clock-Fouls. Leider hatten hierdurch jedoch die Gastgeber die entsprechenden Energiereserven und die stabileren Nerven an der Freiwurflinie und konnten durch 2 verwandelte Freiwürfe kurz vor Ende mit einem Punkt in Führung gehen (74:73) und diese Führung über die letzten Sekunden retten.

Am Ende konnten die Basket-Girls Rhein Neckar somit zwar nicht die sicherlich verdienten Punkte aus Ludwigsburg mit nach Hause nehmen aber auch hier wieder eine deutliche Marke hinterlassen zu welchen Leistungen die jungen Talente schon fähig sind und welche Perspektiven sich für das gesamte Team und jede Spielerin bestehen.

Es spielten: Johanna Glutsch (23), Sara Kranzhöfer (15), Anna Lea Frenzel (13), Selina Wedel (7), Jennifer Reichel (6), Laura Loesche (6), Marie-Claire Schöneberg (3), Carolin Eibner, Anastasija Kocevska, Felicia Raschig



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He2 – Oberliga Herren gewinnen auch gegen Verfolger Mannheim

Dienstag, 1. Dezember 2009 um 16:18 Uhr

Am Sonntag den 29.11.2009 empfingen die Heidelberger den Nachbarn aus Mannheim. Tabellentechnisch gesehen versprach das Spiel einiges, da die Mannheimer hinter Heidelberg auf Platz 3 postiert war und mit einem Sieg vorbeiziehen konnte. Doch so einfach sollte es nicht werden. Der USC war im Unterschied zu den vorangegangenen von der ersten Minute an voll konzentriert und zeigte vor allem in der Offensive enorme Abschlussstärke. Gegen die Mannverteidigung kamen die Spieler immer wieder zu Punkten am Brett und aus der Halbdistanz, somit konnte das erste Viertel 25:15 gewonnen werden. Im zweiten Abschnitt ließ die Verteidigung der Hausherren etwas nach und Mannheim zeigte, warum man bisher auf Platz 3 in der Liga stand. Sie spielten den Ball oft und erfolgreich unter den Korb und trafen ihre Würfe jenseits der Dreierlinie. Somit wurde das Spiel wieder enger und die Mannheimer gingen mit nur einem Punkt Rückstand in die Pause (36:35).

Nach der Halbzeit zeigten sich die Gastgeber in der Verteidigung konzentrierter und konnten sich auch gegen die Zonendefense der SG bewähren. Zwischenzeitlich konnte die Führung des USC auf 11 Punkte ausgebaut werden. Kurz vor Ende des Abschnitts konnten die Gäste den Rückstand jedoch noch einmal auf 5 Punkte verkürzen (52:47). Im letzten Viertel spielten die Heidelberger souverän gegen die aggressive Verteidigung und kamen durch überlegte Pässe zu den Punkten am Brett, der alte Abstand konnte somit wieder hergestellt werden. Am Ende konnte sich der USC Heidelberg über einen 75:64 Sieg gegen den starken Tabellennachbarn aus Mannheim freuen.

Rothmann 17, Breuer 13 (1), Sommer 12, Feist 11, Schönhals 6 (1), Seim 6, Konate 4, Heller 3 (1), Dugandzic 3, Hirscher, Marcante



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U14m1 – Klarer Sieg gegen SSC

Dienstag, 1. Dezember 2009 um 16:17 Uhr

Deutlich mit 109:49 gewannen unsere Jungs beim SSC Karlsruhe. Leider waren beim SSC die besten Spieler krank oder verletzt, so dass der Sieger nur USC heißen konnte.

Das Spiel wurde genutzt, um das Teamplay zu fördern. Kompliment an die 6 Karlsruher Jungs, die nie aufgaben und bis zum Schluss tapfer kämpften. Für die USC-Jungs heißt es nun sich vorzubereiten auf das Lokalderby am 12.12.09 in Leimen.



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