Newsarchiv des Jahres 2010

USC mit zu schwacher Trefferquote beim Christmas-Game

Freitag, 24. Dezember 2010 um 17:04 Uhr

Mit 4/18 Dreiern (22 %) und 6 von 38 Würfen (16 %) insgesamt aus der Distanz kann man in keiner Liga ein Spiel gewinnen, schon gar nicht in der 2. Basketball-Liga Pro A. Nimmt man  noch hinzu, dass umgekehrt in einer stark ballorientierten USC-Verteidigung eine extrem hohe Dreierquote (11/19 = 58 %) des Gegners zugelassen wurde, scheinen sich die Gründe für die 70:89 (32:29)-Niederlage des USC Heidelberg beim legendären „Christmas-Game“ geradezu auf dem Tablett zu präsentieren. Ganz zu verstehen ist es allerdings nicht, dass man sein Heil verstärkt immer wieder aus der Distanz sucht, wenn man mit Björn Schoo einen der bisher absolut herausragenden und mit hoher Effektivität agierenden Centerspieler der Liga unter dem Korb weiß und auch Nate Montgomery schon des öfteren bewiesen hat, das er mit dem Bällchen in Korbnähe durchaus etwas anzufangen weiß, so er es denn auch mal hin und wieder bekäme. Und auch Oliver Komarek, der die Korbnähe bekanntlich nicht immer zu seinen Lieblingseigenschaften zählt, bewies diesmal mit neun Rebounds, darunter fünf Offensivabpraller, durchaus erfreulich viel Präsenz unter den Körben. Womöglich kann man im USC-Gesamtteam aus solchen Negativerfahrungen wie in Crailsheim in diesem Zusammenhang somit letztlich doch wertvolle Erkenntnisse für die Rückrunde gewinnen und die Spielanlage Zug um Zug ein wenig mehr an die vorhandenen Stärken im Team anpassen. Da scheint auf jeden Fall noch einiges an taktischer Variabilität innerhalb des Teams möglich zu sein. Mit diesem Hoffnungsschimmer im Hintergrund scheint denn die Lage beim USC durchaus nicht so negativ, wie sie von dem ein oder anderen Betrachter gerne immer mal wieder hingestellt wird. Zwar liegt das Daume-Team nach der achten Niederlage bei sechs Siegen erst mal punktgleich mit Jena und Paderborn nur auf Platz 10 bis 12 der Tabelle, doch die Distanz zu Platz 15 ist immerhin schon etwas größer als beispielsweise der Abstand zu Platz 7 (ein einziger Sieg). Der Blick nach oben ist also nach wie vor keinesfalls verwehrt und das Team wird nach dem kurzen Weihnachtsurlaub sicherlich alle Hebel in Bewegung setzen, um die Tabellenposition kontinuierlich zu verbessern.

In der Arena Hohenlohe war das Heimteam insgesamt stärker, hatte weniger Turnover (14:22), mehr Assists (22:10), mehr Steals (14:6) und vor allem eben die bessere Wurfbilanz (insgesamt 44,9 %:38,8 %, bei den Freiwürfen 69,6 % zu stark verbesserungswürdigen 56 %, 14/25) aufzubieten und war am Ende hochverdienter Sieger. Geradezu imposant wirkte dabei der aus 18 Spielern, darunter nicht weniger als 7 Amerikaner, bestehende Kader der Merlins, misst man ihn an Heidelberger Verhältnissen. Das sind in Crailsheim– zumindest personell – im Grunde Erstliga-Dimensionen. Immerhin waren beide Mannschaften vor der Partie dennoch punktgleiche Tabellennachbarn. Die Heidelberger waren vor der beeindruckenden Zweitligakulisse von annähernd 3000 Zuschauern  denn auch bis Ende des 3. Viertels ein gleichwertiger Gegner. Bis dahin hatte man aber gerade auch durch zu viele Ballverluste in Form individueller Unkonzentriertheiten bereits zu viele Chancen ausgelassen, sich mal aussichtsreich abzusetzen. Nur einmal gelang dies – unter großem Jubel der 35 mitgereisten USC-Fans in der 28. Minute beim 40:50. Schade, dass man da in den Folgeminuten 3 von 4 Freiwürfe ausließ. Hätte man es geschafft, mit dem 10-Punktevorsprung ins letzte Viertel zu gehen, wäre womöglich doch ein positiver Spielausgang möglich gewesen. So aber drehten Oladipo, Brooks und Gray noch im 3. Viertel die Partie zum 52:51 und im Schlußviertel lief plötzlich der bis dahin kaum in Erscheinung getretene Ferguson aus dem unerschöflichen Crailsheimer Amerikaner-Reservoir  heiß und entschied mit 4 von 5 Dreiern quasi jetzt im Alleingang die Partie. Ehe sich die USCler versahen, hieß es nach dem vierten Ferguson-Dreier 71:61 und Oladipo erhöhte 3:07 Minuten vor Spielende auf 73:61. Nach der hier erfolgenden USC-Auszeit hielten zwar der beste und insgesamt effektivste Spieler auf dem Parkett, Björn Schoo, sowie Wright und Komarek – zugleich die drei stärksten USC-Protagonisten an diesm Abend – nochmals zum 73:67 dagegen (2 Min. vor Schluss), doch Oladipo mit Dreipunktspiel und Freiwürfe von Gray und Fuller zum 83:68 bereiteten alles vor zum aufgrund des fulminanten Schlussviertels hochverdienten 89:70-Erfolg der Merlins.             

Crailsheim: Oladipo 19, Fuller 15 (7 Reb., 4 Steals), Ferguson 14 (4/5 Dreier, 6 Reb.), Gray 12 (2/4 Dreier, 6 Reb., 9 Ass., 5 To, 5 Steals), Anderson 9 (3/5 Dreier), Brooks 8, Young 7 (1/2 Dreier), Kieser 3 (1/1 Dreier), Schwarz 2.

USC: Schoo 25 (10 Reb.), Wright 18 (2/5 Dreier), Komarek 8 (0/2 Dreier, 9 Reb.), Mendez 8 (1/4 Dreier, 6 Reb., 6 To, 4 Steals), Baker 6 (1/7 Dreier), Barth 3, Montgomery 2, Barthel, Dietz.

 Ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2011 allen USC-Freunden, Sponsoren und Helfern!



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BasCats nach Sieg in Sandhausen Verfolger Nummer 1!

Dienstag, 21. Dezember 2010 um 15:31 Uhr

76-66 Sieg bei der TG Sandhausen beendet ein erfolgreiches Jahr 2010!
Die BasCats siegen auch zum Jahresende bei der TG Sandhausen und bleiben damit in der Spitzengruppe der 2. Damenbasketball-Bundesliga Süd.
Von Beginn an verdiente sich das Spiel den Titel eines echten Derbies. Die ersten Minuten gestalteten die beiden Kontrahentinnen ausgeglichen. Erst in den letzten Minuten des ersten Viertels setzte sich die TG Sandhausen aufgrund einiger leichtsinniger Fehler der USC-Mädels ab. Aber bereits im zweiten Viertel kämpften sich die MLP USC BasCats wieder ran und gewannen dieses Viertel ihrerseits mit 20-16, so dass die Heidelbergerinnen mit einem knappen Rückstand (33-38) in die Pause gehen mussten. Bereits in der ersten Hälfte drückte Danielle Clark mit 17 Punkten und 6 Rebounds der Partie ihren Stempel auf.

In der zweiten Halbzeit folgten dem guten Beispiel Clarks und trugen sich ebenfalls in der Scorerliste ein. Vor allem KiKi Veith, bis dahin mit 0 Punkten und mehr Turnover als guten Aktion steigerte sich vehement. Gleich 3 erfolgreiche 3-Punktwürfe und einige Assists steuerte die junge Aufbauspielerin nun bei. Alle zehn BasCats agierten nun wesentlich kontrollierter und fanden vermehrt den Zug zum Korb. Aber allen voran agierte weiterhin die bärenstarke Danielle Clark. Zunächst agierte die 25-jährige am Brett und angelte sich einen Rebound nach dem anderen (insgesamt 14) und als Sandhausen die Zone dicht machte, zog Coach Czygan die Amerikanerin nach außen und sie traf sensationelle fünf von sieben Dreier. Am Ende kam sie auf 37 Punkte, 14 Rebounds und 12 von 13 Freiwürfe.
“Das ganze Team hat heute in der zweiten Halbzeit ganz stark agiert. Vor allem haben wir es geschafft Danielle immer wieder Freiräume zu schaffen und haben sie auch beim scoren unterstützt. Dieser Sieg war nur durch die beherzte Verteidigungsleistung aller Zehn möglich. Außerdem haben in der zweiten Halbzeit auch die anderen Mitspielerinnen den Weg zum Korb gefunden und ihre Möglichkeiten genutzt. Im Januar stösst Serena Benavente wieder zum Team. Wir werden dadurch noch kompakter und unberechenbarer. Wir wollen jetzt oben dran bleiben.” so Coach Dennis Czygan nach dem Spiel.
Für den USC am Ball: Clark 37 (5), Veith 11 (3), Stage 6, Oehler 6, Heller 5(1), Hofmann, E. 5(1), Adrion 4, Hofmann, A. 2, Koch, Meusel



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Basket-Girls Rhein-Neckar überrennen Spitzenreiter Team Oberfranken

Dienstag, 21. Dezember 2010 um 15:15 Uhr

Mit einer von Beginn an überzeugenden Vorstellung gewannen die Basket-Girls Rhein-Neckar beim bisherigen ungeschlagenen Spitzenreiter Team Oberfranken mit 75-54 (36-20).

Damit erzielten die Basket-Girls den vierten Sieg im sechsten Spiel und sind damit alleiniger Verfolger des Team Oberfranken. Der Kurs geht also klar gen Play-Offs.

Die Basket-Girls starteten mit einem grandiosen ersten Viertel 20-10 in das Spiel. Von Anfang an überzeugte die Rhein-Neckar-Talentauswahl mit sehenswertem Teambasketball und einer Couragierten Leistung. Die athletisch sehr starken Oberfränkinnen kamen nicht wie gewohnt zum Zuge und mussten sich schnell mit einer Niederlage abfinden. Denn auch im zweiten Viertel ließen die Basket-Girls nicht locker.
Ende des dritten Viertels stand es bereits 56-34 und das Team um Kapitänin Sara Kranzhöfer konnte es im letzten Viertel lockerer angehen und noch ein paar Laufwege ausprobieren und einstudieren.

Zur Hälfte der Saison steht das Team hervorragend da. Die Play-Offs sind fest im Visier und nach der Auftaktsaison scheint es bereits im zweiten Jahr deutlich nach oben zu gehen.

Für die BGRN spielten: Glutsch 23, Degbeon 16, Rickert 11, Reichel 8, Kranzhöfer 6, Gund 5, Wedel 4, Kocevska 2, Eibner, Pätzold



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U14m OL – Derby gegen Leimen The Party was on

Dienstag, 21. Dezember 2010 um 14:47 Uhr

Vier Wochen kein Spiel. In dieser Zeit aufgrund Krankheiten oder Verletzungen nicht einmal das vollständige Team im Training. Mit gemischten Gefühlen ging Trainer Thomas Schmidt am frühen Sonntagmorgen zum Derby. Und was machen die Jungs? Die rocken Leimen. Eine schnelle 20:5 Führung überraschte Leimen. Zu Beginn des zweiten Viertels erzielte Leimen fünf Punkte in folge. Eine Auszeit vom Trainer brachte die Jungs wieder auf die Spur und zur Halbzeit stand es 45:23. Auch, dass Konstantin Bopp bereits nach 16 Minuten mit vier Fouls eine längere Pause einlegen musste, störte die Jungs nicht. Bojan hatte seinen Tag und erzielte 26 Punkte und glänzte mit Pässen auf Constantin Schmitt und Björn Lau. Sehr stark die Defenseleistung von Neil gegen den besten Leimener Spieler. Nur 10 Punkte ließ er zu. Benni setzte seine Kraft und Schnelligkeit gekonnt ein und belohnte sich mit 17 Punkten.
Die Youngsters Jason und Björn Almenaes scorten ebenfalls und zeigten mit dem gesamten Team eine tolle Defense und schöne Schnellangriffe. Zum Schluss gewannen wir auch in der Höhe verdient mit 82:57 und untermauerten den zweiten Tabellenplatz. Die Laola Welle als Dank an die Eltern und Fans durfte da nicht fehlen. Jungs vielen Dank für dieses frühe Weihnachtsgeschenk!!!

Das U14m Team wünscht allen USC-Teams, seinen Freunden und Fans ein frohes Weihnachtsfest und einen tollen Start in das Jahr 2011.



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Alle Jahre wieder …

Dienstag, 21. Dezember 2010 um 5:52 Uhr

… veranstalten die Crailsheim Merlins ihr fast schon legendäres „Christmas-Game“. Die Crailsheimer Fans verkleiden sich hierbei als Zauberer – zumindest eine größere Anzahl – und feuern ihr Team in einer Halle, in der während der Saison nur dieses eine Spiel ausgetragen wird, aus 3000 Stimmkehlen noch euphorischer an als sonst – und das ist in Anbetracht der gewöhnlichen Lautstärke beachtlich. Letztes Jahr verlor der USC Heidelberg sein Gastspiel in Crailsheim mit 89:102, nachdem Crailsheim die Verlängerung erzwungen hatte und die 920 Fans ihr Team in der Hakro-Arena, die etwa so groß ist wie das ISSW, so anfeuerten, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstand. Die Atmosphäre bei den Heimspielen der Merlins ist wohl die beste in der Liga. Wie das Daume-Ensemble mit dieser Situation umgehen kann, wird man abwarten müssen. Am schönsten wäre es natürlich, wenn sich alle Spieler durch das Drumherum auf dem Parkett zusätzlich motiviert sähen. Letztes Jahr machten die Neckarstädter  zumindest bis zur 40. Spielminute der regulären Spielzeit in Crailsheim ein hervorragendes Spiel, agierten bis auf die letzten Sekunden auf hohem Niveau und hätten mit ein bisschen mehr Cleverness in der Schlussphase gewinnen können. Das Spiel am 12. Dezember 2009 war aber eben nur ein „ganz normales Heimspiel für die Merlins“. Für das Christmas-Game wird das USC-Team diesmal sicherlich noch eine Schippe drauflegen müssen.

Beim letztjährigen Weihnachtsspiel behielten die Merlins gegen die GiroLive-Ballers Osnabrück mit 93:91 die Oberhand. Was vielleicht ein kleines bisschen für die Universitätsstädter in die Waagschale zu werfen ist, ist die Tatsache, dass ein  Saisonvorbereitungsspiel gegen die Hohenloher Anfang September diesen Jahres mit 73:72 gewonnen wurde, obwohl der USC beinahe die ganze Partie zurücklag. Hier netzte Franklin Young, ein Crailsheimer Flügelspieler, 6/7 Dreier ein und sorgte somit fast im Alleingang für eine teilweise deutliche Crailsheimer Führung, bis dann James Wright doch noch den entscheidenden Dreier traf.

 Auf jeden Fall verfügtt Headcoach Ingo Enskat über ein kompaktes und sehr spielstarkes Team. Dass mit Sean Brooks und Kameron Gray derzeit zwei starke Amerikaner verletzt sind, bedeutet für Crailsheim zwar keine angenehme Situation, verleiht den übrigen Merlins aber durchaus eine besondere Gefährlichkeit.  Vergangenen Freitag musste Crailsheim in Freiburg mit 3 Power Forwards in der Startaufstellung beginnen. Trotz alledem gewannen die Hohenloher mit 21 Punkten Unterschied. Bei einer solchen Verletzungmisere ist dies eine großartige Leistung und eine ernst zu nehmende Warnung. Der USC Heidelberg hat sich inzwischen auf dem 12. Platz der Tabelle angesiedelt und es wäre ganz wichtig, durch einen Sieg beim Hohenloher Christmas-Game zum Jahresausklang nochmals ein Ausrufezeichen zu setzen.

 Crailsheim Merlins – USC Heidelberg: Donnerstag, 23.12., 20:00 Uhr

Arena Hohenlohe, Justus-von-Liebig-Straße 1, 74532 Ilshofen

 Bitte beachten Sie, dass dieses Spiel ausverkauft ist! Der USC-Fanbus ist mit 35 Personen voll besetzt und es gibt leider darüber hinaus keine Möglichkeit mehr, mit nach Crailsheim zu fahren.

 Robin Herbert



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Ein mitreißendes Basketballspiel im Heidelberger OSP!

Samstag, 18. Dezember 2010 um 3:16 Uhr

Am Ende fehlte beim 89:95 (40:47) des USC Heidelberg vor 750 Zuschauern gegen die Kirchheim Knights nur das i-Tüpfelchen, das ultimative Erfolgserlebnis. Immerhin gingen auch die etwa 700 Heidelberger Fans – darunter Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner – mit dem Gefühl nach Hause, ein faszinierendes Match gesehen zu haben. Mit dem ersten Sieg gegen einen der Spitzenclubs der Liga hatte es jedoch leider einmal mehr nicht hingehauen. Dabei wäre es diesmal so einfach gewesen, wenn man sich mit dem  verflixten 2. Viertel nicht selbst einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte.

Das Daume-Ensemble – mit James Wright und Danilo Barthel diesmal in der Startformation – hatte ausgezeichnet begonnen und im bisher besten Viertel der Saison einen 10-Punktevorsprung (28:18) herausgespielt. Auch die foulbedingten ersten Wechsel waren noch kein Problem gewesen, da sich Oliver Komarek anfänglich hervorragend für Barthel einfügte und auch Nate Montgomery den bis dahin überragenden Björn Schoo – Schoo und Barthel mit je zwei frühen Fouls – gut vertrat. Doch im zweiten Viertel stand allmählich nahezu die komplette zweite Fünf des USC auf dem Parkett und der bis dahin so hervorragende Spielrhythmus mit tollem Offensivspiel wurde plötzlich völlig vermisst. „Schade“, meinte ein ob der Niederlage enttäuscht wirkender Torsten Daume nach der Partie, „im zweiten Viertel haben wir die Linie verloren. Es war analog zum Würzburgspiel (62:67). Wir haben hier zu sehr mit uns selbst gekämpft und zu viele einfache Korbleger zugelassen“. Mit Leonard Mendez und Kai Barth zeitweise gleichzeitig auf der Bank fehlte die Absicherung nach hinten und die Knights nutzten dieses Fehlverhalten des USC nach den jetzt häufigen USC-Fehlwürfen gnadenlos aus. Ehe die USC-Spieler reagierten, war der erfahrene Brooks längst auf und davon, bekam den langen Pass und legte einen Ball nach dem anderen in den USC-Korb.  Aus dem 28:18 wurde über 31:31 (35.) ein 40:47-Halbzeitstand. „Ein unnötiger Rückstand zur Pause“ (Torsten Daume).

 In der zweiten Spielhälfte knüpften die Neckarstädter zum Glück Zug um Zug  wieder an den guten Leistungen des ersten Viertels an und es entwickelte sich ein hochdramatischer Spielverlauf. Auch das Publikum ging jetzt immer besser auf die Karlsruher Gasttrommler, die sich für einen kürzlich stattgefundenen Besuch der Heidelberger Trommler revanchierten, immer besser ein und die Atmosphäre war für Heidelberger Verhältnisse sehr erfreulich. In der 26. Minute hieß es nach einem Dreier des überzeugend aufspielenden Wright nur noch 53:54, zur Viertelpause hatten die Gäste durch einen abschließenden Dreier von Koch allerdings wieder fünf Punkte Vorsprung (62:67).

Beim 67:77 durch Brooks(33.) schien die Vorentscheidung für die Knights gefallen, doch jetzt kam die ganz große Zeit von Greg Baker, der bis dahin nur ein Schatten seiner selbst war. Jetzt explodierte er, warf drei Dreier innerhalb vier Minuten und führte den USC mit insgesamt 13 Punkten im Schlussviertel fast im Alleingang wieder heran. – 82:83 3:10 Minuten vor Spielende. Schade, dass Baker ausgerechnet jetzt – wie schon zuvor Mendez – verletzungsbedingt kurz auf die Bank musste! Jetzt war jedenfalls endgültig „high live“ im OSP angesagt, die Spannung hatte ihren Höhepunkt erreicht. Auch das Schirigespann hatte es jetzt nicht leicht. Torsten Daume drückte es später sehr diplomatisch aus: „Ich will die Schiris nicht verantwortlich machen. Vor Gericht und auf hoher See befindet man sich bekanntlich  in Gottes Hand.“ Brooks erhöhte mit einem Dreipunktspiel auf 82:86, doch Wright und Mendez per Dreier schafften erneut den Anschluss (87:88), noch 1:50 Minuten. Beim Gegenangriff machte De Michael dann alles richtig. Er wartete einfach so lange in der Zone unter dem USC-Korb, bis der Ball irgendwann dann doch mal zu ihm kam, 87:90. Nach unglücklichem USC-Ballverlust erhöhte der neben Björn Schoo beste Spieler des Abends, Brooks, zum 87:92. Dann Mendez 89:92, Lischka 89:93 – und der Dreier von Wright will nicht fallen. Mit zwei weiteren Freiwürfen entscheidet Lischka 17 Sekunden vor der Sirene zum 89:95 ein aufregendes und überaus sehenswertes Basketballspiel. Die Knights verließen das Parkett als verdienter Sieger in einem packenden Match, das der USC ebenso hätte gewinnen können.

USC HD: Schoo 19 Punkte, 11 Rebounds, Wright 18 (2 Dreier), Mendez 16 (2), Baker 13 (3/3), Komarek 9, Barthel 7, Barth 5 (7 Assists), Montgomery 2, Prasuhn, Dietz,- Rittinger, Zipser.

Kirchheim/Teck: Brooks 32 (1), De Michael 15 (10 Reb.), Tomasevic 11 (2), Lischka 9, Adeberg 8, Menck 7 (1), Koch 7 (1), Smallwood 6 (8 Reb).

 Claus Ebert



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Großes Spiel am Freitagabend im OSP?

Mittwoch, 15. Dezember 2010 um 14:11 Uhr

 

          Danilo Barthel ab sofort mit Doppellizenz für die SG Kirchheim

Mit der Partie gegen VfL Kirchheim Knights bestreitet der USC Heidelberg bereits am Freitagabend sein letztes Heimspiel im Kalenderjahr 2010. Dabei gibt es ein Wiedersehen mit Sebastian Adeberg. Der mehrjährige beliebte USC-Kapitän erzielt für die Knights bisweilen 8,6 Punkte pro Partie und gehört auch in Kirchheim/Teck zur Stammformation. Die Leader-Rolle übernehmen die bewährten US-Spieler wie Ryan DeMichael und Cedric Brooks. Letzterer bescherte dem USC letzte Saison großes Haareraufen, als er per Buzzer-Beater zum 97:95-Erfolg für die Schwaben nach Verlängerung einnetzte. Insgesamt kam er dabei auf 24 Punkte. Das Auswärtsspiel hatte Heidelberg noch mit 105:98 gewonnen. Auch 25 Punkte von De Michael und 20 Punkte von Tomasevic konnten damals nichts ändern.

Der Kirchheimer Pro A-Kader ist der einzige, der im Verlauf der Sommerpause fast vollständig erhalten blieb. Dazu kamen nur „Ade“ und ein paar Nachwuchsspieler. Inzwischen haben die Korbjäger aus dem Schwabenland allerdings noch Marcus Smallwood verpflichtet. Der 2,00m-Forward hatte ja schon in Homburg und Cuxhaven für mächtige Reboundstatistiken gesorgt, aber in Kirchheim scheint er  noch besser arbeiten zu können: Im letzten Spiel (99:98 gegen USC Freiburg nach zweifacher Verlängerung) pflückte er 19 Abpraller und erzielte 14 Punkte. Außerdem hält er den aktuellen Saisonrekord, noch aus Cuxhavener Zeiten,  mit 20 Rebounds. Das sieht nach einer Menge Arbeit unter den Körben für die Neckarriesen aus. Des weiteren zeichnet sich die Kirchheimer Mannschaft durch ihre Scharfschützen aus: Während beim USC im Schnitt nur 4,6 Dreipunktwürfe pro Spiel erfolgreich sind, sind es bei Kirchheim 7,2.

 Die Mannschaft des Kroaten Branislav „Frenkie“ Ignjatovic ist – insbesondere nach der Verpflichtung Smallwoods – sicherlich als absolute Spitzenmannschaft der Pro A einzustufen. Eine Bilanz von 7 Siegen, unter anderem in Chemnitz und in Homburg, und ein daraus resultierender 5. Tabellenplatz steht momentan zu Buche. Aber das USC-Team kann mit  Rückenwind aus der sehr gelungenen 79:68-Vorstellung bei den Essen Baskets vom vergangenen Samstag aufs Parkett gehen. Vor allem Danilo Barthel hat sich dabei nach seiner längeren Verletzungspause mit einer grundsoliden Leistung und 11 Punkten sowie 16 Effektivitätspunkten in 22 Spielminuten zurückgemeldet. Er spielt übrigens ab sofort mit Doppellizenz auch für die SG Kirchheim (Heidelberg), sofern die Spielpläne es gestatten. Gelebte Kooperation in Heidelberg!

Gegen favorisierte Teams konnte Heidelberg in dieser Saison  noch nicht gewinnen. Aber einmal ist immer das erste Mal.

 USC Heidelberg – VfL Kirchheim Knights: Freitag, 17.12., 19:30 Uhr im OSP

-rob-

Robin Herbert und Claus Ebert



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USC beim traditionellen Christmas-Game der Merlins!

Montag, 13. Dezember 2010 um 15:29 Uhr

Wie sagt man so schön: Irgendwann trifft es jeden mal!

 In diesem Jahr muss der USC Heidelberg am 23.12.2010 in Crailsheim gegen die Merlins ran.  Jahr für Jahr veranstalten die Crailsheimer das traditionelle, fast schon legendäre X-Mas Game in einer eigens dafür hergerichteten Halle, der ARENA HOHENLOHE. 3.000 Fans peitschen die eigene Mannschaft nach vorne und nur ganz selten gelingt es den Gastmannschaften in dieser Hölle zu bestehen. Wir wollen dieses Jahr zeigen, dass es möglich ist! Dazu brauchen wir die lautstarke Unterstützung unserer Fans in Crailsheim. Einige Mitfahrer haben sich schon angemeldet. Sei auch Du dabei und unterstütze unser Team!

 Spielbeginn: 20 Uhr, Einlass ab 18 h

 Neben hochklassigem Sport wird ein toller Event mit Tanzgruppen, Lichtshows, Party etc geboten

 

Unsere Jungs haben allen Grund, die Arena Hohenlohe als Sieger zu verlassen, wurde ihnen doch durch dieses Topspektakel die Winterpause erheblich gekürzt. Motivation pur! 

 Anmeldung für die Fahrt  über die E-Mailadresse jk@usc-hd.de

Abfahrt: 17 Uhr am OSP

Preis (Ticket und Fahrt): 28 €

Preis ohne Fahrt: 10 €



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USC Heidelberg kommt in Keltern auf Erfolgsspur zurück

Montag, 13. Dezember 2010 um 15:20 Uhr

Am Sonntag-Nachmittag fanden die MLP BasCats USC Heidelberg wieder in die Erfolgsspur zurück. Mit einem knappen, aber verdientem 61-56 Sieg halten die MLP USC BasCats weiterhin Anschluss an die Ligaspitze.

Für Keltern ging es im letzten Spiel der Vorrunde um viel. Keltern steht als Tabellenletzter mit dem Rücken an der Wand. Die Verantwortlichen haben im Laufe der Vorrunde bereits vier ausländische Profis verpflichtet. Drei Amerikanerinnen, eine Serbin und lediglich fünf deutsche Spielerinnen standen unseren BasCats gegenüber.

Die Heidelbergerinnen wollten sich für den schwachen Auftritt gegen Mainz revanchieren und gingen sofort mit voller Konzentration ins Spiel. Kelterns Offense wurde gut kontrolliert und die Verteidigung stand gut. Ein ums andere Mal wurde Keltern zu Würfen kurz vor Ablauf der 24-Sekunden gezwungen. Auf der anderen Seite schafften es aber auch die BasCats nicht, ihre guten Chancen im gegnerischen Korb unterzubringen. Ein sehr intensives Viertel ging somit knapp mit 12-11 für die Heidelbergerinnen aus.
Das zweite Viertel stand der Spannung des ersten Viertels in nichts nach. Der Unterschied zu diesem Zeitpunkt war lediglich, dass Keltern nun immer rigoroser versuchte die Angriffe der BasCats zu beenden und somit ein Foul nach dem Anderen kassierte. Zur Halbzeit leuchtete eine 26-24 Führung für die Heidelbergerinnen auf der Anzeigentafel.

Nach der Pause dann der vielleicht vorentscheidende Lauf der Heidelbergerinnen. Eine schnelle 8 Punkte-Führung wurde bis dahin vorerst nicht mehr aus der Hand gegeben und selbst eine kurze Schwächephase wurde von Keltern nicht energisch genug ausgenutzt und so gingen beide Teams mit einem 42-39 für Heidelberg ins letzte Schlussviertel.

Keltern versuchte nun noch einmal mit einer Ganzfeldpresse dichter ranzukommen. In dieser Phase zeigten die BasCats aber, dass gerade die Verteidigungsform der Gegner in dieser Saison nichts bringt. Jedem Gegner hat man dabei bisher den Zahn gezogen und kam immer wieder zu schnellen und einfachen Abschlüssen. Erst als Keltern die Verteidigung wieder auf normale Mann-Mann-Verteidung umstellte unterliefen den USC-Mädels einige Haarsträubende Fehler und man brachte Keltern wieder ins Spiel. 2 Minuten vor Schluss ging der Grüne Stern sogar erstmals in Führung, um diese aber auch sofort wieder abzugeben. Die Heidelbergerinnen spielten nun die Zeit locker herunter und nahmen so den verdienten Sieg mit nach Hause. „Wir haben alle vier Viertel gewonnen. Berit Adrion hat die Topscorerin Karner auf 9 Punkte gehalten und ihr keinen einzigen erfolgreichen 3-Punkt-Wurf erlaubt. Wir können mit dem bisher erreichten zufrieden sein, auch wenn wir 2-3 mögliche Siege haben liegen lassen. Der Kontakt zur Spitze ist weiterhin da, mit dem Abstieg haben wir nach der Vorrunde nichts mehr zu tun. Das sind optimale Voraussetzungen für die Rückrunde.“ so Headcoach Dennis Czygan nach dem Spiel.



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Basket-Girls Rhein-Neckar bezwingen DJK Würzburg

Montag, 13. Dezember 2010 um 12:39 Uhr

Den dritten Sieg im fünften Spiel sicherten sich die Basket-Girls Rhein-Neckar mit einem ungefährdeten 65-53 (28-25) Ergebnis gegen die DJK Würzburg.
Die Basket-Girls starteten mit einem grandiosen 12-2 (5.Minute) in das Spiel. Vor allem Sophia Rickert war von Beginn an hellwach und erzielte die ersten 8 Punkte des Spiels. Würzburg konnte bis zum Viertelende noch auf 16-10 verkürzen.
Im zweiten Viertel dann aber ein komplett anderes Bild. Die Würzburgerinnen gewannen Oberwasser und starteten bis zur 15. Minute einen 10-1 Run und übernahmen mit 20-17 die Führung. Erst als Caro Eibner die bis dahin nicht stoppbare Sokolowski an die Kette legte, kamen die Basket-Girls wieder besser ins Spiel. Bis zur Halbzeitpause übernahmen die Rhein-Neckar-Talente wieder die Führung und vor allem Ama Degebon und Jenny Reichel übernahmen jetzt das Punkten. Mit 28-25 verabschiedete man sich in die Pause und verabredete einige neue Spielsysteme, die dann im dritten Viertel auch gleich fruchteten.
Im dritten Viertel waren es dann die üblichen Verdächtigen wie Johanna Glutsch und Sara Kranzhöfer, die in der Offensive die Initiative übernahmen. Nach einigen sehenswerten Spielzügen und Fastbreaks ging man mit einem 12-Punkte Vorsprung ins letzte Viertel (48-36). Im letzten Viertel versuchte Würzburg noch einmal mit allen möglichen Mitteln ranzukommen, aber die Basket-Girls hatten immer eine Antwort parat und gingen als verdienter Sieger aus dem Spiel, wohl wissend, dass ein höheres Ergebnis durchaus möglich gewesen wäre.

Für die BGRN spielten: Kranzhöfer 13, Rickert 12, Glutsch 12, Reichel 10, Degbeon 7, Kocevska 6, Gund 3, Pätzold 2, Eibner, Wedel



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