Newsarchiv des Monats Januar, 2010

USC beim Tabellenführer drei Viertel lang auf Augenhöhe

Sonntag, 31. Januar 2010 um 4:36 Uhr

Es gab keine Überraschung: Der USC Heidelberg hat das Auswärtsspiel beim Basketballclub Bayreuth vor 2000 Zuschauern mit 71:85 verloren. Doch die Neckarstädter schlugen sich erstaunlich gut und konnten mit Ausnahme des zweiten Viertels auf Augenhöhe mit Jaivon Harris, Eddie Seward & Co. agieren. Vor allem Oliver Komarek und Lyndale Burleson setzten dabei deutliche Akzente.

Das erste Viertel gehörte Emeka Erege aus der Wagnerstadt, er fand sofort ins Spiel und hatte bereits nach den ersten 10 Minuten 9 Punkte erzielt. Er und US-Boy Jaivon Harris führten den BBC zu einem 22:17 nach der ersten Periode. Aufgrund einiger vergebener Freiwürfe gelang es den Heidelbergern nicht, das Ergebnis bis dahin noch enger zu gestalten

Das zweite Viertel war dann wohl das spielentscheidende. Die Mannschaft von Andreas Wagner legte los wie die Feuerwehr und hatte nach der Hälfte der Spielperiode bereits 38 Punkte erzielt. Jetzt fanden auch Jermain Raffington und Pete Campbell auf Seiten des BBC immer mehr zu ihrem Spiel. Dieses Viertel ging am USC – Ausnahme Burleson und Komarek – weitgehend vorbei und die Oberfranken lagen zur Pause vorentscheidend mit 50:31 in Führung.

Doch USC-Coach Torsten Daume fand einmal mehr offensichtlich die richtigen Worte in der Kabine und die Spieler, vor allem Komarek, Burleson und Vierneisel, konnten diese hervorragend umsetzen. Mit erfolgreichen und schön anzusehenden Aktionen gaben die USC-Spieler jetzt richtig Gas und durch einen 10-0 Lauf hatte der USC nach gut 25 Minuten beim 52:41 wieder die Möglichkeit, in Reichweite zu kommen. Doch von da an bekamen die Gastgeber die Partie vor allem durch zahlreiche Offensivrebounds (insgesamt 20) und hieraus resultierenden zweiten oder dritten Chancen wieder besser in den Griff und hielten den Abstand. Das Ergebnis des dritten Viertels lautete immerhin 18:13 aus USC-Sicht, der Zwischenstand 63:49. Die Tür war für den USC noch offen, doch das letzte Viertel hätte optimal laufen müssen, sollte gegen die ausgebuffte Profi-Truppe des BBC noch die Überraschung gelingen.

Doch Drew Williamson, Jaivon Harris, der Bayreuther Topscorer, Erege, Raffington und Campbell (mit zwei sauberen Dreiern) waren jetzt auf der Hut und ließen nicht mehr viel anbrennen. Jibril Hodges versuchte mit vorbildhaftem Einsatz und nie nachlassender Agressivität (in der Verteidigung) das Geschehen zum Positiven zu wenden, vorne versemmelte er allerdings einige Würfe. Wieder waren es nun Komarek und Burleson, die Verantwortung übernahmen, am Ende auch Eric Vierneisel. Doch die Bayreuther wollten unbedingt einen weiteren Schritt zum Aufstieg machen, was ihnen letztlich mit dem 85:71-Endstand gelang.

Auf USC-Seite konnte man dennoch viel Positives aus dem Spiel mitnehmen. Teambegleiter Jonas Kröper: „Nach der Pause waren wir gegen den Tabellenführer, der in keiner Phase zurücksteckte, absolut gleichwertig. Wir haben die 2. Hälfte sogar 40:35 gewonnen. Das macht Mut für die nächsten Spiele!“

USC Heidelberg: Burleson 24 (2 Dreier, 3 Steals), Komarek 22 (4 Dreier, 3 Rebounds), Hodges 11 (7 Rebounds, 7 Assists, 1 Block), Vierneisel 10 (8 Rebounds), Adeberg 2 (6 Rebounds), Barthel 2, Williams (4 Rebounds), Dietz, Hirschberg, Hug.

BBC Bayreuth: Harris 20 (3 Dreier), Erege 16 (3/3 Dreier, 10 Rebounds), Campbell 15 (3 Dreier, 9 Rebounds), Raffington 12 (2 Dreier), Williamson 10, Schröder 4, Jackson 4, Seward 4 (10 Rebounds), Barth, Tetzner.

Robin Herbert und Claus Ebert



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USC zu Gast beim dominierenden Tabellenführer

Mittwoch, 27. Januar 2010 um 14:55 Uhr

Die Oberfrankenhalle ist eine Basketballfestung. Zu den Heimspielen des BBC Bayreuth kommen in dieser Saison regelmäßig 2000 Zuschauer und mehr. Vorletzte Saison kamen gegen Jena einmal sogar über 4000 Besucher, ein Rekord in der Geschichte der Jungen Liga. Kein Wunder, dass der BBC eine solch erfolgreiche Mannschaft ist. Am 17. Spieltag stehen die Wagnerstädter programmgemäß auf dem ersten Platz der Tabelle und verbreiten durch ihre absolute Dominanz und Abgezocktheit einen sehr überzeugenden Eindruck. Eine einzige Niederlage mussten die Bayern hinnehmen, 64:71 gegen die Kirchheim Knights, die damit das ansonsten realistische Saisonziel der Oberfranken von null Niederlagen und Platz eins zunichte machen konnten. Auswärts allerdings sind die Jungs von Coach Andreas Wagner noch immer ungeschlagen.

Logo BBC BayreuthDoch natürlich sind es nicht nur ihre Anhänger, die den BBC so stark machen, sondern vor allem die Tiefe ihres Kaders. Kaum ein Spieler steht mehr als 30 Minuten auf dem Parkett. Einen richtigen Anführer hat die Truppe nicht, Jaivon Harris kann sich allerdings dezent von den anderen abheben, er macht im Schnitt 15 Punkte. Der US-Amerikaner fühlt sich auf der Position 2 wohl, ist 1,97m groß und spielt schon lange in Deutschland. Emeka Erege, deutscher Power Forward, Point Guard Thomas Jackson und Routinier Jermain Raffington haben eins gemeinsam: Sie scoren allesamt um die 10 Zähler pro Partie. Edward „Eddie“ Seward, dessen Markenzeichen das Haarband ist, und Michael Schröder bringen zusammen über 4 Zentner auf die Waage und räumen jedes Wochenende kräftig unter den Brettern auf. Weitere Power von der Bank bringen Flügelspieler Pete Campbell, der gerne Dreier wirft, US-Guard Drew Williamson sowie Christoph Tetzner. Auch Ex-Giraffe Sebastian Barth hat sich in der Festspielstadt inzwischen gut eingefügt. Jeder einzelne macht seine Arbeit, wobei alle zusammen eine richtige Einheit bilden. Auf den ersten und vielleicht auch auf dem zweiten Blick kann man das Wort „Auswärtssieg“ nicht unbedingt mit der Oberfrankenhalle verbinden, auch weil die Bayreuther mit der richtigen Motivation in die Spiele gehen. Eine Minichance hat man allenfalls dann, wenn man dem Aufstiegsaspiranten – wie die Kirchheim Knights – den Taktstock abnehmen kann.

Der USC Heidelberg wurde im Hinspiel beim 100:122 extrem dominiert und vor allem mit der eigenen Waffe geschlagen: Offense. Groteske 70 % trafen die Wagnerstädter aus dem Feld, fast 60 % von jenseits der Dreierlinie, nur 4 ihrer 28 Freiwürfe verfehlten den Korb. Ähnlich – mit leicht veränderten Vorzeichen – machte es der Tabellenführer in Nördlingen, 75:58 war das Endergebnis. Die BBC-ler spielten einfach gute Verteidigung, genau wie Nördlingen es normalerweise macht, nur eben besser.

Der Sieg in Karlsruhe (82:80) war ungewöhnlich knapp, hier spielte auch die Erfahrung eine große Rolle. Der zweite der Tabelle, die Cuxhaven BasCats, wurde 84:70 besiegt.

Aus Heidelberger Sicht ist es sicher ein Spiel, vor dem man sagen kann: Wir haben nichts zu verlieren. „Wir dürfen sie einfach nicht davonziehen lassen“ sagte Kapitän Sebastian Adeberg Damit hat er natürlich vollkommen Recht, die einzige kleine Chance, das Spiel zu gewinnen ist vielleicht, als Mannschaft zusammenzuhalten, es den Bayreuthern schwer zu machen und im richtigen Moment das Spiel an sich zu reißen. Sicherlich ein ganz schweres Unterfangen. Aber es soll ja schon Wunder gegeben haben – auch im Basketball.

Robin Herbert und Claus Ebert


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MLP USC BasCats treffen den Korb nicht! 47:81 Niederlage

Mittwoch, 27. Januar 2010 um 13:58 Uhr

Die eklatanten Wurfschwächen der MLP BasCats zeigten sich auch wieder bei der hohen 47:81-Niederlage beim ASC Theresianum Mainz. „Der Korb war wieder wie vernagelt“, stöhnte Sandra Heller, „bei denen fiel alles rein, bei uns nichts“. Nur einer von 16 Dreipunktewürfen traf, bei den Schüssen aus Nah- und Mitteldistanz waren es 15 von 40. So war dem Favoriten natürlich nicht beizukommen, zumal die erkrankte Nina Stage sehr fehlte. Die vielen Ballverluste (30 gegenüber 16 von Mainz) taten ihr Übriges. Kämpferisch mochte Trainer Dennis Czygan seinem Team keinen Vorwurf zu machen, aber „wir trauen uns teilweise nicht mehr zu werfen“, meinte er zu dieser Abschlussschwäche. Das Unternehmen Klassenerhalt wird ein ganz schwieriges Unterfangen. Eine starke Leistung zeigte Berit Adrion. Beste Mainzer Werferinnen waren Nadine Grieb (17 Punkte) und Cornelia Berkhoff (16/4).

Stenogramm: 21:11 (10.), 44:18 (Halbzeit), 66:32 (30.), 81:47 (Endstand).

Punkte MLP USC BasCats: Zipser 13, Adrion 12, Benavente 7, Oehler 4/1, Veith 3, E. Hofmann 3, Heller 2, Meusel 2, Maurer 1, Güttner, Heller, A. Hofmann, Koch.



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Bedeutungsvoller USC-Sieg gegen Osnabrück

Montag, 25. Januar 2010 um 1:14 Uhr

Welches sind die wesentlichen Kriterien zur Bemessung einer sportlichen Leistung? Ist es der Erfolg? Vielleicht ja. Beim schwer erkämpften 84:82 (41:39) des USC Heidelberg über den Tabellennachbarn GiroLive-Ballers Osnabrück gab es in den letzten 70 Sekunden jedenfalls Standing Ovations der 510 Heidelberger Zuschauer, die es trotz großer Fußball- (Hoffenheim) und Handball- (Europameisterschaft) –konkurrenz am Sonntagnachmittag in den Heidelberger Olympiastützpunkt gezogen hatte und die plötzlich die große Chance für einen USC-Sieg vor Augen hatten. Das Heidelberger Team hatte in einem keineswegs hochklassigen, aber zum Ende hin immer spannender werdenden Pro A-Match allen Widrigkeiten – auch den eigenen Unzulänglichkeiten – getrotzt und war 1:12 Minuten vor der Sirene nach zwei verwandelten Freiwürfen von Oliver Komarek mit 84:79 in Führung gegangen. Gerade hatte Oliver Komarek, zweifelsohne einer der USC-Helden des Nachmittags, bei einem weiteren USC-Angriff kurz danach ein umstrittenes Offensivfoul gepfiffen bekommen. Seine Aktion hätte schon die Entscheidung bringen können, stattdessen hatten jetzt die Gäste wieder den Ball – dies war aber zugleich das Signal für das Heidelberger Publikum, die gewohnt akademische Zurückhaltung aufzugeben, sich von den Plätzen zu erheben und dem USC-Team nun ebenso lautstark wie emotional den Rücken zu stärken. Vielleicht war es gar der Schlüssel zum am Ende glücklichen Sieg! Zwar gelang dem im Schlussviertel beeindruckend abgezockt agierenden „go-to-guy“ der Gäste, Jan Rohdewald, mit seinem 4. Dreier der Schlussphase nochmals der Anschluss zum 84:82, Oliver Komarek scheiterte im Gegenzug bei Ablauf der 24 Sekunden mit einem Dreierversuch, doch danach hielt die USC-Defense – auch angesichts der Unterstützung des Publikums. Der letzte Verzweiflungswurf von Rohdewald ging daneben, Lyndale Burleson holte den Rebound – und wurde 3,1 Sekunden vor Spielende gefoult. Seine beiden Freiwürfe gingen zwar vorbei, doch den „Ballers“ reichte die Zeit nicht mehr, im Gegenangriff nochmals zum Wurf zu kommen. Das USC-Team hatte eine ganz entscheidende Partie gegen einen unmittelbaren Kontrahenten – und zudem den „direkten Vergleich“ gegenüber Osnabrück – gewonnen.

Zuvor war dem Daume-Ensemble deutlich anzumerken gewesen, dass die beiden Niederlagen gegen TV Langen (82:83) und in Cuxhaven (81:108) sowie die sich anschließende Kritik durchaus am Nervenkostüm gezerrt hatten. Im 1. Viertel (13:22) ging kaum etwas zusammen. Die Gäste, bei denen Uwe Hebbelmann sich als sehr guter Buse-Ersatz präsentierte, nutzten dies geschickt – bewiesen aber im 2. Viertel, dass die 85:95-Heimniederlage gegen Essen ebenfalls Spuren der Unsicherheit hinterlassen hatte. Im 2. Viertel lief für die Gäste – Ausnahme einige gute Aktionen der beiden Guards Harrelson und Ansehl – nicht viel. Dies wiederum führte – vor allem durch den (nicht nur) an diesem Tag zuverlässigsten USC-Spieler, Eric Vierneisel, sowie durch den Elan, welchen die „Jungen“, Jens Hirschberg, „Sebi“ Dietz und Danilo Barthel, in die Partie brachten, zu einem 28:17 des USC in diesem Abschnitt und zu einer, nicht unbedingt beruhigenden, 41:39-Halbzeitführung.

Das 3. Viertel brachte eine erneute Wende. Die Heidelberger hatten es hier dem immer mehr Verantwortung übernehmenden, gegen Ende aber mit zwei Dreierversuchen übertreibenden, Jibril Hodges zu verdanken, dass es nach diesem Abschnitt nur 57:61 stand.

Im Schlussviertel gab es dann – nach all dem Vorgeplänkel – richtig guten Basketball zu sehen. Etwa zwei ganz wichtige Dreier von Komarek, zwei ebenso wichtige Steals von Burleson, leider auch drei, vier haarsträubende USC-Offensivaktionen, ohne die man die Begegnung durchaus frühzeitiger hätte entscheiden können. Und bei den Gästen verbreitete jetzt Rohdewald mit seinen sicheren Dreiern Angst und Schrecken. – Warum wurde er jetzt, wo seine Dreierversuche geradezu zwingend in der Luft lagen, nicht enger verteidigt? Letztlich zählt – genau! – der Erfolg, und den hatte sich das USC-Team dank einer diesmal vor allem verbesserten Defense – mit Fortuna im Bunde – am Ende verdient.

Osnabrück: Rohdewald 15 (5/11 Dreier), Wachalski 15 (1), Hebbelmann 14, Harrelson 14 (1), Ahnsehl 11, Michael 5, Simin 4 (1), Baker 4.

USC: Hodges 23 (11/18 insgesamt, 0/6 Dreier, 4 Assists), Komarek 20 (4/9 Dreier, 4 Reb.), Vierneisel 16 (6/9 insg., 1/2 Dreier, 8 Reb.), Burleson 11 (6 Ass.), Adeberg 9 (7 Reb.), Dietz 3, Hirschberg 2, Hug, Debus, Rodriguez.

Claus Ebert



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OLH: Herren2 unterliegen nach Verlängerung

Freitag, 22. Januar 2010 um 14:59 Uhr

Am Samstag den 16. Januar musste die zweite Mannschaft des USC Heidelberg erneut auswärts antreten, und zwar bei der TSG Sandhausen. Die Sandhäuser waren von Anfang an gut ins Spiel gekommen und waren mit dem USC stets auf einer Augenhöhe. Vor allem in der Offensive gelangen viele einfache Punkte, wodurch das erste Viertel ausgeglichen gestaltet war (20:20). Im zweiten Viertel zeigte sich ein ähnliches Bild. Zwar schaffte es der USC immer mal wieder, sich einen kleinen Vorsprung zu erspielen, die Gastgeber ließen sich jedoch nicht abschütteln. Nach der Halbzeit (36:40) zeigte Sandhausen ein starkes Viertel und nutze immer wieder die schwache Defensivrotation der Gäste zu einfachen Punkten am Brett. Somit konnten sie mit einer Führung (55:54)in den Schlussabschnitt gehen. Auch hier schien der USC defensiv noch nicht ganz wach und verließ sich in der Offensive immer wieder auf Einzelaktionen. 50 Sekunden vor Schluss führte Sandhausen bereits mit 7 Punkten und das Spiel schien bereits entschieden. Die Heidelberger kamen durch einen Dreier und zwei Ballgewinne allerdings noch zum Ausgleich und hätten das Spiel sogar mit dem letzten Wurf entscheiden können. Es kam also zur Verlängerung (73:73). Auch hier erwischte Sandhausen den besseren Start und führte schnell mit 7 Punkten. Zwar kam der USC auch hier noch einmal auf zwei Punkte heran, am Ende hatte jedoch Sandhausen die Nase vorne und gewann das Spiel verdient mit 90:86.

Rothmann 26 (1), Feist 17 (1), Sommer 14, Schönhals 13 (1), Breuer 11 (1), Seim 3, Konate 2, Heller, Dugandzic, Marcante, Reis, Schumann



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OLH: Herren 2 dominieren in Karlsruhe

Freitag, 22. Januar 2010 um 14:58 Uhr

Am Samstagabend den 9.1.2010 hatte der USC Heidelberg 2 sein erstes Spiel im neuen Jahr und musste bei den Tabellen Neunten aus Karlsruhe antreten. Die Heidelberger kamen nach einem 2:6 Start besser ins Spiel und steigerten sich immer mehr. Die gute Defense brachte immer wieder einfache Punkte durch Schnellangriffe und so stand es nach dem ersten Abschnitt 33:13. Im zweiten Viertel zeigte sich ein ähnliches Bild. Heidelberg spielte gegen die Zonenverteidigung kreativ. Zwischenzeitlich stellte Karlsruhe auf eine Mannverteidigung um, aber auch hier war der USC im Eins gegen Eins im Vorteil. Daher schien das Spiel zur Halbzeit bereits entschieden (26:65).

Im dritten Abschnitt erhielt die zweite Garde des USC ihre Chance und machte ihre Sache gut. Zwar hatten auch die Karlsruher nun in der Offensive bessere Aktionen, die Führung konnte jedoch weiter ausgebaut werden. Mit 95:47 ging man ins letzte Viertel und behielt die Intensität, vor allem in der Defense, trotz des hohen Vorsprungs bei. Am Ende konnte sich der USC mit einem deutlichen 126:63 Erfolg auf den Weg zurück nach Heidelberg machen.

Rothmann 40, Heller 17 (2), Breuer 15 (3), Schönhals 12 (3), Feist 11, Konate 10, Seim 7 (1), Reis 6, Marcante 4, Dugandzic 4



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MLP USC BasCats als Außenseiter nach Mainz

Freitag, 22. Januar 2010 um 14:34 Uhr

Am Samstagabend um 20 Uhr reisen die MLP BasCats des USC Heidelberg zu einem der momentan stärksten Teams der zweiten Liga. Mainz ist auf allen Positionen gut besetzt und wird Nachlässigkeiten wie im Hinspiel gnadenlos bestrafen. Im Hinspiel gab es eine unnötig deutliche Niederlage. Die USC BasCats hatten damals gerade einmal 24% Trefferquote. „Unsere schlechte Wurfquote zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Saison. Daran müssen wir noch stark arbeiten, dann werden unsere Sicherheit auch wieder gewinnen.” ist sich Coach Czygan sicher.

In Mainz wird es dann auch ein Wiedersehen mit Chrissi Baatz geben, die bereits beim USC in der Regionalliga gespielt hat.

Dennis Czygan: „Leider müssen wir am Wochenende auf Nina Stage verzichten und auch KiKi Veith und Julez Koch sind angeschlagen und konnten unter der Woche kaum trainieren. Wir werden vor allem viel Einsatzwillen aufbringen müssen, um Mainz Paroli bieten zu können. Unsere Motivation ist weiterhin hoch, gegen Mainz haben wir nichts zu verlieren.”



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Offensivduell beim Heimspiel gegen Osnabrück

Mittwoch, 20. Januar 2010 um 17:58 Uhr

Die GiroLive-Ballers Osnabrück sind genau wie der USC Heidelberg eine Mannschaft, die auf spektakuläre und zahlreiche Angriffsaktionen gepolt ist. Die Hemmung, erbarmungslose Verteidigung zu spielen, müssen die Daume-Schützlinge also gerade gegen die Niedersachsen überwinden, ansonsten könnte es durchaus sein, dass sie wieder einmal mehr als 100 Punkte kassieren.

Die Truppe des – längst akklimatisierten – Pro A-Neulings hat es in sich! Der Topscorer der Mannschaft heißt Steve Wachalski und ist – ausnahmsweise – Deutscher. Er konnte bisher 17,3 Punkte pro Spiel erzielen und netzt trotz seiner 2,02 m hochprozentig von außen ein: 48 Prozent lassen keine Fragen offen. Ähnlich gut trifft Routinier Jan Rohdewald, der mit 39 Prozent Dreier auch keine Sekunde aus den Augen gelassen werden darf. Der 1,94m große Small Forward ist bereits 36 Jahre alt. Das gesamte Team ist nicht sehr jung: Der jüngste Spieler, Steffen Behrens, ist 1987 geboren. Also ein absoluter Erfahrungs-Pluspunkt der Mannen aus dem Teutoburger Wald. Bei den langen Kerls sollte man sich den Namen Michael Buse merken, der 2,07m-Mann hat auch schon eine Reihe hervorragender Spiele in seiner Karriere absolviert und ist mit 13,2 Punkten pro Partie in der Top 50 der Liga zu finden. Auch die Amerikaner der „Ballers“ müssen keinen Vergleich scheuen: Torvoris Baker ist einer von den vieren, er ist Forward, erzielt 14,3 Punkte und starke 9,3 Rebounds und dürfte nach zwischenzeitlicher Verletzung wieder besonders zu beachten sein. Pointguard Dustin Pfeifer, Ex-Chemnitzer, ist ebenfalls wieder genesen und darf mit 13,6 Punkten und 4,5 Assists natürlich auch nicht vergessen werden, genauso wenig wie 1,93m-Guard Ty Harrelson oder Nicholas Michael, der allerdings in letzterer Zeit nur wenig Einsatzzeit erhielt. Auch Igor Simin, der erst vor zwei Spieltagen aus Speyer kam, hat zweimal hintereinander 17 Punkte erzielt. Auch nicht schlecht! Er gilt zudem als guter Verteidiger.

Als Mannschaft erzielt die Truppe 87,8 Zähler und ist damit in diesem Bereich der größte Verfolger der offensiv ausgerichteten Daume-Truppe.

Am vergangenen Spieltag gab es eine 85:95–Niederlage nach Verlängerung gegen Essen, doch die Osnabrücker haben auch einige hervorragende Ergebnisse vorzuweisen: Gegen „Überflieger“ Bayreuth zogen die Niedersachsen erst nach 45 Minuten den Kürzeren (93:97). 88:66 gegen Freiburg (ohne Pfeifer und Baker), 96:93 n.V. in Kirchheim (Harrelson 25;9 Assists), 103:100 n.V. gegen Kaiserslautern (Buse 25; 9 Reb; Baker 22;13 Reb), 91:83 gegen BG Karlsruhe (Wachalski 27; 3 Dreier; Rohdewald 21; 5 Dreier) ) oder auch 92:80 in Essen am ersten Spieltag (Pfeifer 18/7 Ass). Oder: Trotz der am Ende unglücklichen Niederlage in Crailsheim (91:93) erzielte Steve Wachalski dort ein 30-10-Spiel, 31 Punkte und 11 „Boards“, um genau zu sein.

Die Ballers Osnabrück haben also hochkarätige Spieler an Bord, was es dem USC keinesfalls einfach machen wird, den ersten 2010-Heimsieg verbuchen zu können. Die Ausgangskonstellation deutet auf eine hochspektakuläre Partie im OSP hin – ähnlich wie in der Hinrunde. Damals gewann der USC nach 62:83-Rückstand zu Beginn des 4. Viertels noch sensationell nach Verlängerung mit 103:98. Es war ein denkwürdiges Match, das man als Augenzeuge nicht so schnell vergessen wird!

An dieser Stelle nochmals die Info: Die Partie wurde wegen des Allstar-Games der NBBL, an dem USC-Rohdiamant Danilo Barthel teilnehmen darf, von Samstag, 19:30, auf Sonntag, 24.1.2010; 17:00, verlegt. Also ganz gewöhnliche Heimspielzeit und hoffentlich auch Spannung, Unterhaltung und Spaß im Olympiastützpunkt!

Robin Herbert und Claus Ebert



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WNBL: Defensive Höchstleistung der Basket-Girls

Montag, 18. Januar 2010 um 13:50 Uhr

Fest entschlossen den Pflichtsieg gegen das Team Schwarzwald einzufahren machten sich die Basket-Girls Rhein-Neckar auf den Weg nach Freiburg. Auch eine Vollsperrung auf der Autobahn konnte die jungen Mädels nicht davon abhalten das Schwarzwaldteam mit einer engagierten Defensive zu entnerven. In der ersten Halbzeit wurde kaum ein freier Wurf zugelassen. Nur wenige Male kamen die Gegnerinnen überhaupt in die Zone der Basket-Girls. So stand es nach dem ersten Viertel 17-5, wobei die starke Defensive die schwache Offensive noch gut kaschieren konnte. Im zweiten Viertel hielt das Bollwerk wieder, dem Gegner wurden auch hier nur 7 Punkte zugelassen, aber die Offensive kam mehr und mehr ins Stocken. Zur Halbzeit hatte man den Gegner auf 12 Punkte gehalten, aber im Angriff eben auch selber nur 28 erzielt. In der Pause wollte man nun ein paar Dinge ausprobieren, zu überlegen präsentierten sich die Basket-Girls. Jedoch gerieten die jungen Talente der Region zunehmenst ins Stocken. Die Verteidigung offenbarte nun einige Löcher und auch im Angriff wollte nicht viel funktionieren. Das dritte Viertel musste man dann tatsächlich mit 9-15 an die eigentlich überforderten Schwarzwälderinnen abgeben. Im letzten Viertel lief es nun aber wieder wie am Schnürchen. Die Gegnerinnen hatten ihr Pulver verschossen und die junge Talentriege um die Coaches Dennis Czygan und Oliver Muth drehten ihrerseits nun auch wieder im Angriff auf, so dass ein standesgemäßer 53-34 Sieg heraussprang. In den verbleibenen vier Spielen gilt es nun das Saisonziel Platz 5 zu erreichen. Ein weiterer Sieg muss mindestens her, um Wasserburg hinter sich lassen zu können.

Für die Basket-Girls Rhein-Neckar spielten: Glutsch 24, Kranzhöfer 6, Rickert 6, Klitzke 5, Frenzel 4, Eibner 3, Reichel 3, Hahn 2, Herold, Loesche, Kocevska


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Heftige USC-Niederlage in Cuxhaven

Sonntag, 17. Januar 2010 um 1:13 Uhr

Die Grenzen des Teams des USC Heidelberg in der Saison 2009/2010 zeichnen sich zusehends deutlicher ab: Gegen die Spitzenteams der Pro A steht man ganz offensichtlich auf verlorenem Posten. Beim 81:108 (40:61) vor 1300 Zuschauern beim Tabellenzweiten in Cuxhaven hatte man jedenfalls nicht die geringste Chance. Im Grunde ist diese Erkenntnis nicht besonders verwunderlich, denn das Team, mit dem man in der vergangenen Saison erst nach einem allgemein beachteten Endspurt den sportlichen Abstieg vermeiden konnte, hat sich in seinen Grundstrukturen ja nur unwesentlich verändert. Bei realistischer Betrachtung dürfte der von Anfang an angestrebte Mittelfeldplatz das Höchste der Gefühle sein. Und auch das wird nur zu erreichen sein, wenn sich die USC-Spieler im weiteren Saisonverlauf zu einer besseren Teamleistung aufraffen können, als dies in den beiden Spielen gegen den TV Langen (82:83) und nun am Wochenende in Cuxhaven der Fall war.

Ausschlaggebend für die klare Niederlage an der Nordseeküste war eine desolate Defensiv-Leistung im 2. Viertel, das mit 18:40 abgegeben wurde. Nach dem 1. Viertel hatte es noch danach ausgesehen, als könnte man ähnlich wie im Hinspiel (84:85) gut mit den „Nordlichtern“ mithalten. Vor allem Oliver Komarek zeigte viel spielerische Präsenz und sorgte nach dem anfänglichen 10:16-Rückstand mit 12 Punkten im Auftaktviertel maßgeblich dafür, dass das Spiel gedreht und das Daume-Team mit einer ebenso überraschenden wie viel versprechenden 3-Punkte-Führung in die Viertelpause gehen konnte. „Bis dahin haben wir sehr gut gespielt“, meinte Torsten Daume nach dem Spiel. „Eigentlich waren wir auf einem guten Weg“.

Doch das zweite Viertel begann das USC-Team mit einem kaum erklärlichen Konzentrationsmangel. Dies führte beim Spielaufbau zu einer Reihe von Ballverlusten und in der Verteidigung in dieser Phase zu einer 75%igen Trefferquote der BasCats, denen geradezu „Narrenfreiheit“ eingeräumt wurde. Einem 9:0-Lauf der Gastgeber folgte bald danach gar ein 15:0-Lauf zum 48:29. Damit war natürlich bereits die Vorentscheidung gefallen. Auffallend waren einmal mehr die vielen „zweiten Chancen“, die das USC-Team den Gastgebern einräumte. Mitentscheidend für die klare Führung der BasCats war bis dahin auch deren überragende Dreierquote von 54% (7/13). Doch auch das war die Folge der erschreckenden Defensivleistung des USC. Beim Halbzeitstand von 60:41 für den Tabellenzweiten bestand nur noch wenig Hoffnung.

Im dritten Viertel lief es zwar wieder etwas besser für die Neckarstädter, aber eine nennenswerte Ergebniskorrektur gelang nicht. Die Matkevicius-Schützlinge konnten die Führung bis zum Ende des 3. Viertels gar noch leicht ausbauen (86:63). Beide Trainer setzten danach verstärkt ihre Bankspieler ein, ohne dass sich nochmals eine wesentliche Änderung des Spielgeschehens ergab. Über 93:63 kam der Tabellenzweite zu einem hoch überlegenen 108:81-Erfolg. „Keine Defense, schlechte Wurfauswahl, 0/7 Dreier von Jibril Hodges“, fasste Teambegleiter Jonas Kröper am Telefon seine Eindrücke zusammen.

Neben Oliver Komarek konnten beim USC ansatzweise noch Darren Williams mit neun Punkten und sieben Rebounds, Danilo Barthel (sechs Punkte, 5 Rebounds) und Sebastian Adeberg (15 Punkte, 6/8 Würfe aus dem Feld) den Erwartungen gerecht werden. Enttäuschend war dagegen insbesondere die Team-Leistung. „Cuxhaven hat – vor allem im zweiten Viertel – wirklich sehr gut gespielt. Dennoch haben wir beim Heimspiel gegen die Ballers aus Osnabrück als Kollektiv am kommenden Wochenende viel gut zu machen!“ lautete das Resümee von Torsten Daume.

Cuxhaven: Dorris 28 (1 Dreier), Jeka 23 (5), Williams 15, Fuller 11, Wischnewski 11 (3), Hasenkamm 9 (3), Kesselring 4, May 4, Stachula 3 (1).

USC: Komarek 29 (1/3 Dreier, 8/12 Zweier, 10/11 Freiwürfe), Adeberg 15 (1), Vierneisel 11 (3/4 Dreier), Williams 9 (7 Rebounds), Barthel 6 (5 Reb.), Burleson 5, Hodges 4, Dietz 2, Hirschberg, Rodriguez, Hug.

Claus Ebert



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