Newsarchiv des Monats Februar, 2010

USC verliert 67:94 (43:40) bei starken Braves

Sonntag, 28. Februar 2010 um 4:33 Uhr

Nach der Pause war es  für den USC Heidelberg ein Spiel wie gegen den FC Bayern München vor drei Wochen zu Hause (62:85). Die Kräfte der Heidelberger Akteure schienen  verbraucht, es gab zu viele Einzelaktionen, dadurch zu wenig Teamplay und spätestens beim 72:55 (33.) war klar, dass es in diesem Spiel voraussichtlich eine richtige Packung für die Neckarstädter geben würde. Am Ende  verlor man am Samstagabend in Homburg gegen eines der absoluten Spitzenteams der Pro A vor 900 Zuschauern mit 67:94 (43:40).

In der  ersten Hälfte hatten die Daume-Schützlinge allerdings an die hervorragende Leistung aus dem Heimsieg gegen Hannover (105:96) vor einer Woche angeknüpft und lagen hoch verdient mit drei Punkten in Führung. Da war die Welt für Heidelberg noch in Ordnung.

Das Spiel hatte ohne jegliche Nervosität begonnen. Alle Spieler waren sofort hellwach und zogen ein gekonntes Offensivplay auf.  Auf Seiten der Braves war es zunächst Marcus Smallwood, der kräftige US-Center, der  mehrmals per Dunking punktete, auf Seiten der USC-ler hielt insbesondere Jibril Hodges eifrig dagegen, er scorte per Dreier oder mit Vorstößen in die Zone. Beide Akteure markierten zehn Punkte nach der ersten Periode. Die Saarländer waren  bemüht, einen Vorsprung zu erarbeiten, doch der USC hielt stark dagegen. Insbesondere die wechselnden Verteidigungsvarianten der Heidelberger bereiteten den Gastgebern große Probleme.

Nach dem 22:21-Viertelstand für die Braves ging es im zweiten Viertel eben so munter weiter. Doch nun waren es die Heidelberger, die die Nase vorn hatten. Nach 15 Minuten stand es 34:26 für die Universitätsstädter, es sollte der größte Heidelberger Vorsprung der Partie bleiben. Sebastian Adeberg zog mehrfach unwiderstehlich zum Korb, Darrin Williams zeigte seinen Mitteldistanzwurf und Eric Vierneisel überzeugte im 2. Viertel mit solider Leistung und sieben Punkten. Der 43:40-Vorsprung zur Pause hätte sogar höher ausfallen können. „Ich hätte mir gewünscht, dass die Schiris ihre Linie aus dem ersten Viertel beibehalten hätten“, meinte Trainer Daume in der Pressekonferenz. Damit spielte er diplomatisch auf die 4:10-Foulverteilung zu ungunsten des USC bei Halbzeit an. Zu diesem Zeitpunkt war trotzdem noch alles drin, es roch sogar ein bisschen nach einem USC-Sieg.

 Aus kaum erkennbaren Gründen ließen die Neckarstädter im dritten Viertel dann stark nach. Erst in der 23. Minute konnte Darrin Williams den ersten Punkt der zweiten Halbzeit für den USC erzielen, per Freiwurf. Doch die Braves waren da schon wieder in Führung gegangen. In der 24. Minute dann ein Schreckmoment: Beim Hookshot knickt Oliver Komarek, der sowieso schon angeschlagen ins Spiel gegangen war, um und blieb einige Sekunden auf dem Parkett liegen. Er musste am Spielfeldrand behandelt werden, um nach einigen Minuten wieder ins Spielgeschehen eingreifen zu können. Die Begegnung war auf USC-Seite spätestens ab jetzt zerfahren, es gab viele gezwungene Aktionen an beiden Enden des Felds, folgerichtig nahm Coach Torsten Daume in der 29. Minute eine Auszeit, beim Spielstand von 59:53 für Homburg. Leider brachte sie wenig, die Braves setzten ihr nunmehr souveränes Spiel fort und führten zum Viertelende 67:55.

Die zahlreich angereisten USC-Fans sahen nun kein Teamplay ihrer Mannschaft mehr, die Heidelberger konnten in der zweiten Hälfte kaum noch einen Assist verzeichnen. Jeder Korberfolg resultierte jetzt aus Einzelaktionen oder Freiwürfen.  Walt Baxley und Whit Holcomb-Faye übernahmen für die nach der Pause als Team  wesentlich überzeugender aufspielenden Hausherren das Kommando und begeisterten ihre Fans immer mehr mit Zuckerpässen und gekonnten Aktionen.Über 78:59 (35.) und 83:61 (37.) kam es zum eindeutigen 94:67-Endstand.

Ein Trost: Am kommenden Sonntag, 17 Uhr im OSP, beginnt die Partie des USC gegen Kirchheim/Teck wieder bei 0:0.

USC: Burleson 21, Hodges 16 (4 Steals), Adeberg 9, Vierneisel 9 (7 Rebounds), Williams 8 (7 Rebounds), Komarek 4 (5 Rebounds), Hirschberg (4 Rebounds), Dietz, Hug – Debus, Laschewski.

Saar-Pfalz Braves: Smallwood 18 (10 Rebounds, 3 Assists), Baxley 18 (4 Assists, 2 Steals), Holcomb-Faye 17 (4 Rebounds, 14 Assists), Schwartz 13 (10 Rebounds), Zirbes 11 (5 Rebounds), Cramer 10, Schulze 3, Damjanovic 2 (8 Rebounds), Mbassa 2, Cardenas (5 Rebounds), Kreis – Tarver.

Robin Herbert und Claus Ebert



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USC in Homburg in der geliebten Außenseiter-Position

Donnerstag, 25. Februar 2010 um 19:54 Uhr

Nach den letzten Erfolgen des USC Heidelberg (in Chemnitz 96:91, gegen Hannover 105:96) möchte das Team um Torsten Daume am kommenden Wochenende in Homburg gerne den dritten Sieg  in Serie einfahren. Der Gegner ist aber kein Geringerer als die Saar-Pfalz Braves, die acht der letzten zehn Spiele gewonnen haben und sich neun Spieltage vor Schluss noch kleine Hoffnungen auf den Aufstieg in die Beletage machen. Dazu müssten die Braves allerdings ihre Restpartien allesamt gewinnen und  den ein oder anderen Ausrutscher der Cuxhaven BasCats einplanen.

Coach Nenad Josipovic hat für diese Spielzeit der Braves einen sehr starken Kader zusammengestellt: Der Aufbauspieler der Saarländer ist sicherlich einer der Besten der Liga. Whit Holcomb-Faye’s Assist- und Scoringqualitäten sind ligaweit ein Maßstab für jeden Point Guard. Seine Durchschnittswerte sind 17 Punkte und 7,9 Assists. Er erzielte in dieser Saison bereits sechs Double-Doubles. Der 1,85m große US-Amerikaner kann aber auch die zweite Position spielen. Normalerweise ist es jedoch Walt Baxley, ebenfalls US-Amerikaner, der als Shooting Guard starten darf. Eins vorneweg: Er hält den Rekord bei „Punkten in einem Spiel“ (in dieser Spielzeit): Der BV Chemnitz hatte keine Antwort auf ihn, ihm gelangen beim 94:83-Heimspieltriumph sagenhafte 50 Zähler. In einigen weiteren Begegnungen  kam er über 30 Punkte, aber seine fehlende Konstanz ist der Grund für den relativ niedrigen Durchschnitt von 17,9. Im Spiel nach der 50-Punkte-Gala konnte er beispielsweise lediglich 4 Punkte erzielen. Der zweite Flügel wird von Tim Schwartz besetzt. Der 1,99m große Deutsche verbucht 8,8 Zähler und 4,6 Rebounds, die 41-prozentige Dreierquote ist stark. Unter dem Korb sind Marcus Smallwood und Mirko Damjanovic zu Hause. Smallwood, der nach seiner College-Zeit in Finnland, Schweden und Polen sein Geld verdiente, um dann in Deutschland anzuheuern, ist ein ungemein athletischer Forward. 14,0 Punkte, 9,8 Rebounds und 1,0 Blocks sind seine Statistiken. Dreierspezialist Damjanovic macht seine Arbeit bisher mit 9, 5 Punkten und 4,2 „Boards“. Von der Bank kommen Stephen Cramer (Flügel) und der Ex-Karlsruher  (vergangene Saison TV Lich) Theo Tarver (Center). Nicht zu vergessen ist Maik Zirbes, das 20-jährige Ausnahmetalent setzte direkt bei seiner Premiere (94:77-Sieg in Langen) ein Ausrufezeichen: 20 Punkte in 20 Minuten. Der 122-Kilo Mann kam Mitte der Saison vom Erstligisten und Kooperationspartner TBB Trier.

 Die Saarpfälzer besetzen den vierten Platz der Tabelle, punktgleich mit der BG Karlsruhe. Sie haben doppelt so viele Spiele gewonnen wie verloren (14 und 7). Zuletzt gab es Erfolge in Essen (95:94, Baxley 29 Pkte.) oder auch in Crailsheim, wo die Braves als erste Mannschaft seit über einem Jahr gewinnen konnte (85:79; Damjanovic 16; Smallwood 14, 15 Rebounds). Der Vorrundenabschluss gegen Kirchheim endete 92:72 für Homburg (Baxley 29). Das Hinspiel im Olympiastützpunkt am 8. November entschieden die Saarstädter für sich, ein 97:86 war das Resultat. Dabei gelang es den Neckarstädtern nicht, Smallwood (20 Punkte, 12 Reobunds) und Holcomb-Faye (16 Pkte. 11 Assists) und ihr Zusammenspiel unter Kontrolle zu kriegen. Auch  Tim Schwartz zeigte, was er draufhat: 12 Punkte, 11 Rebounds.

Ebenfalls interessant ist, dass die Braves eine Punktedifferenz von +127 haben, obwohl sie schon sieben mal verloren haben. Das heißt also im Klartext: Wenn die Saar-Pfalz Braves gewinnen, dann meistens deutlich und wenn sie verlieren, dann eher knapp. Der USC hat  -90 bei dieser Statistik vorzuweisen, bei 10 Erfolgen und 11 Niederlagen.

Wie schon angedeutet: Die Braves stehen erheblich unter Druck – sie dürfen kein Spiel mehr verlieren. Noch eine Niederlage – und alle Aufstiegsambitionen sind weg! Aufgrund des Aufwärtstrends im Bereich der Heidelberger Unterstützung für die Mannschaft, die man gegen Hannover spüren konnte und der kleinen Rivalität zwischen dem Kurpfälzer Traditionsverein und den Braves, werden sicherlich etliche USC-Fans am Samstagnachmittag die lediglich ca. 130 Kilometern in´s Saarland auf sich nehmen. Auf geht’s !

 Saar-Pfalz Braves – USC Heidelberg, Samstag 27.2.10, 18:00,

Sportzentrum Homburg-Erbach, Steinbachstraße 111, 66424 Homburg/Saar

USC Heidelberg vervollständigt nochmals seinen Kader

 

Anstelle von Nachwuchsspieler Danny Rodriguez, der sich für die Rückrunde dem Pro B-Ligisten BIS Baskets Speyer anschloss, um mehr Spielerfahrung sammeln zu können, hat der USC Heidelberg seinen Kader für die Restsaison in der Pro A nochmals mit Alexander Laschewski ergänzt. Der 1,86 m große 22jährige deutsche Guard absolvierte nach dreieinhalbjährigem USA-Aufenthalt anfangs dieses Jahres einige Spiele für den Regionalligisten BBC Koblenz-Horchheim und nahm Anfang Februar ein BWL-Studium an der SRH in Heidelberg auf. In diesem Zusammenhang schloss er sich  dem USC Heidelberg an und wurde nun nach mehrwöchigem Training mit dem Team  in den offiziellen Spielerkader übernommen. Voraussichtlich wird er bereits am Samstag in Homburg das Trikot des USC Heidelberg tragen.

Robin Herbert und Claus Ebert



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Drei weitere Heidelberger auf dem Weg in den Nationalkader

Donnerstag, 25. Februar 2010 um 15:02 Uhr

Am vergangenen Wochenende (20./21.02.2010) fanden in Dessau und Nürnberg die ING-Diba-Camps zur Sichtung der Jahrgänge 96 und jünger statt. Der USC Heidelberg ist stolz, dass sich auch hier wieder drei seiner Talente für die Endmaßnahme qualifiziert haben:

Wir drücken Sara Kranzhöfer, Anna Klötzl und David Diouf auch für das Endturnier die Daumen. Der USC ist Stolz auf euch!



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He2-OL: 122-79 Kantersieg in Ladenburg

Donnerstag, 25. Februar 2010 um 14:53 Uhr

Der USC Heidelberg II war am 21.2.2010 in Ladenburg zu Gast. In der Offensive kam man schnell ins Spiel und konnte bereits im ersten Viertel auf 16:28 davon ziehen. Ladenburg punktete überwiegend unter dem Korb und nutze die Chancen durch Offensivrebounds. Kurz vor der Halbzeit verteidigten die Heidelberger etwas engagierter und konnten sich durch einige Schnellangriffe eine 35:54 Halbzeitführung erarbeiten. Im zweiten Durchgang hatte Ladenburg mehr und mehr Probleme, den USC im Eins-gegen-Eins zu verteidigen, so konnten einfache Punkte erzielt werden. Durch ein schnelles Spiel nach Vorne konnte aber auch der LSV das Viertel punktereich gestalten (57:88). Im letzten Abschnitt nahmen sich die Stammspieler des USC dann eine Pause und die Akteure von der Bank machten ihre Sache mehr als gut. Am Ende holte der USC einen verdienten 79:122 Auswärtssieg.
Schönhals 20 (1), Rothmann 18 (1), Breuer 16, Heller 12 (1), Sommer 12, Feist 11 (1), Konate 11, Marcante 7 (1), Seim 5, Dugandzic 5, Reiss 3 (1), Langner 2



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U14m-OL: Spitzenspiel gegen die KuSG

Donnerstag, 25. Februar 2010 um 14:51 Uhr

Am kommen Sonntag steigt um 13.45 Uhr im ISSW alt das Spitzenspiel der Oberliga.

Unsere Jungs treffen auf den Tabellenführer die KuSG Leimen. Leimen geht als Favorit in das Spiel. Die USC-ler hatten erst ein Spiel im Jahre 2010 und wenn man der Gerüchteküche glauben darf hat sich Leimen nochmals verstärkt.
Aber chancenlos sind wir nicht und unser Team wird alles geben um Leimen ein Bein zu stellen. Bei einem Sieg hätte sich die U14 endgültig für die BW-Meisterschaften qualifiziert.

Die Mannschaft gratuliert David Diouf ganz herzlich zur Einladung nach Wetzlar zum ING-DiBa Endrundenturnier. Die Qualifikation erreichte David durch seine guten Leistungen am letzten Wochenende bei der Vorrunde in Dessau. Super David – weiter so.



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Gelingt gegen Würzburg der große Wurf?

Donnerstag, 25. Februar 2010 um 14:49 Uhr

Mit dem Selbstvertrauen von drei Siegen in Folge reisen die Spielerinnen der MLP BasCats USC Heidelberg am Sonntag nach Würzburg. Das Spiel gegen die TG Ladybaskets Würzburg wurde auf Sonntag, 28.02. 18 Uhr verlegt. Würzburg steht auf Platz 7 im Niemandsland der Tabelle. Die erhoffte Play-Off-Teilnahme ist realistisch betrachtet nicht mehr möglich und auch in den Abstiegskampf wird das Team aus Würzburg nicht mehr hineingezogen werden. Die Würzburgerinnen können also befreit aufspielen. Dennoch gibt sich das Team um Trainer Brust kämpferisch und der Würzburger Coach verlangt aus den letzten vier Spielen auch vier Siege – also auch gegen unsere MLP USC BasCats am Sonntag. Unser Team, um Kapitänin Antonia Hofmann wird jedoch einiges dagegen haben. Denn Erstens brauchen die Heidelbergerinnen noch einen Sieg, um den Klassenerhalt absolut wasserfest zu machen und Zweitens wollen die Czygan-Schützlinge für das schwache Hinrunden-Spiel gegen Würzburg (57-76) Wiedergutmachung leisten. Würzburg ist in dem Spiel zwar favorisiert, aber in der momentanen Verfassung der USC-Spielerinnen ist vieles möglich – ein Sieg gegen die starken Würzburgerinnen inklusive. Das Team der BasCats wird wieder mit einem Bus das Auswärtsspiel antreten. Plätze können kostenfrei unter: info@heidelberg-basketball.de Begleiten Sie die BasCats und freuen sie sich auf ein sicherlich wieder spektakuläres und garantiert wieder schnelles Basketballspiel.



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Mit LaCoya Terry kam der Erfolg

Dienstag, 23. Februar 2010 um 12:19 Uhr

– MLP BasCats bejubeln nach 82:78-Sieg in der Verlängerung gegen Ludwigsburg den Klassenerhalt

Von Michael Rappe (Rhein-Neckar-Zeitung, v.22.02.2010)

Heidelberg. „Bitte achten Sie auf wilde Katzen!“, riet der Hallensprecher des USC Heidelberg vor Beginn der Partie MLP BasCats USC Heidelberg gegen mhplus Ludwigsburg. Und dann zeigten die Heidelbergerinnen tatsächlich ihre Krallen und erwiesen sich kampfeslustig wie Tiger. Trotz erbitterter Gegenwehr Ludwigsburgs setzten sich die BasCats mit 82:78 (70:70, 36:45) durch und haben sich ein weiteres Jahr Zugehörigkeit zur 2. Damen-Basketball-Bundesliga gesichert. Entsprechend groß war der Jubel nach Ende der dramatischen Partie. Eine der kleinsten im Team, Sandra Heller, wurde zu einer ganz Großen, als sie, gerade eingewechselt, 45 Sekunden vor Schluss der Verlängerung bei ihrem einzigen Korbwurf einen Dreipunktetreffer zum 78:75 landete. „Ich war kalt, hatte Angst vor einem Dribbling und habe ohne nachzudenken geworfen“, schilderte Heller strahlend ihren goldenen Wurf.

Für die BasCats war es der dritte Sieg in Serie, und dieser Erfolg hat vor allem einen Namen: LaCoya Terry. Was die 22-jährige Flügelspielerin aus Hephzibah/Georgia den gut 250 Zuschauern bot, war Basketball vom Allerfeinsten. 32 Punkte, 13 Rebounds, 9 Vorlagen belegen dies eindrucksvoll. Gerade in den Schlusssekunden aller Viertel bot sie Spektakuläres, beispielsweise die Aktion direkt vor der Halbzeitsirene, die Amerikaner wohl als „Monsterblock“ bezeichnen würden. „Sie ist ganz wichtig für uns“, meinte Sandra Heller, „sie motiviert uns zusätzlich und setzt Serena und Berit gut in Szene“. Mit Serena Benavente und Berit Adrion sind neben Hellen Zipser die weiteren Spielerinnen genannt, die der schnellen Begegnung ihren Stempel aufdrückten. Benavente lebt an Terrys Seite förmlich auf, Adrion ist unter dem Korb eine feste Größe, und Zipser kämpfte bis zu ihrem fünften Foul zu Beginn des vierten Viertels vorbildlich.
Doch sie alle sind erst durch Terry so richtig ins Rollen gekommen, und das zeigt, dass es in der 2. Bundesliga ohne zwei Amerikanerinnen kaum geht. Denn die MLP BasCats nehmen sich immer noch ihre unerklärlichen „Auszeiten“ in der Defensive. Das führte zum 16-Punkte-Rückstand direkt nach der Halbzeitpause, und bei der folgenden Standpauke war die Stimme von Trainer Dennis Czygan wohl laut wie nie. Zwei Dreipunktetreffer von Benavente waren der Beginn einer spektakulären Aufholjagd, die Terry mit der 63:59-Führung nach drei Vierteln abschloss. Ludwigsburg kämpfte aber dank der Amerikanerinnen Crystal Woodley (27 Punkte) und Katie Warehime (20) sowie der Bosnierin Mirna Turcinovic (13) weiter, und wieder musste Terry ihr Team in die Verlängerung retten.
Zunächst wollte der USC ganz auf seine Talente setzen, musste aber erkennen, dass das direkt zurück in die Regionalliga geführt hätte. An der Seite von Benavente und Terry kann sich das sehr junge Team gut entwickeln und hat Perspektiven.
„Ich bin glücklich über den Sieg und meine Leistung heute“, meinte Terry, „ich möchte gerne hier bleiben“, meinte sie.
Stenogramm: 4:0 (1.), 6:13 (5.), 19:22 (10.), 26:35 (25.), 30:41 (27.), 36:45 (Halbzeit), 38:54 (23.), 54:55 (27.), 63:59 (30.), 65:66 (35.), 70:70 (40.), 73:74 (42.), 78:75 (44.), 82:78 (Endstand).
Punkte MLP BasCats: Terry 32/3, Benavente 16/2, Adrion 10, Veith 9/1, Zipser 8, Stage 4, Heller 3/1, A. Hofmann, Maurer, Meusel, Oehler, Koch



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WNBL: Basket-Girls Rhein-Neckar erreiche nach Sieg in Wasserburg Saisonziel

Montag, 22. Februar 2010 um 14:13 Uhr

79-71 nach Verlängerung – die „Kleinen“ machen es den „Großen“ gleich

Vor dem Spiel prasselte zunächst eine Hiobsbotschaft nach der Anderen auf die Basket-Girls Rhein-Neckar ein. Im entscheidenden Spiel um Platz 5, dem vor der Saison festgelegtem Saisonziel mussten die WNBL-Mädels gleich auf mehrere Leistungsträgerinnen verzichten.

Das Sara Kranzhöfer aufgrund der Nationalkader-Sichtung Jhg.96 fehlen würde, war lange bekannt. Auch das Caro Eibner und Selina Wedel für ihren Heimverein TG Sandhausen in der U17-Oberliga auflaufen würden war lange abgesprochen. Bei einem Kader von 15 Spielerinnen sollte dies nicht das Problem sein. Doch dann kam es, wie es kommen musste. Nach Anastasija Kocevska (verletzt), Mira Hahn (krank) und Feli Raschig (privat) musste Headcoach Dennis Czygan auch noch auf Jenny Reichel (Einsatz für TG Sandhausen) verzichten. Zu acht machte man sich also morgens um 7:00 Uhr auf den Weg nach Wasserburg. Unter den acht Tapferen die Beiden gesundheitlich angeschlagenen Sophia Rickert und Kapitänin Anna-Lea Frenzel. Nach der fünfstündigen Anfahrt merkte man, dass zu Beginn des Spiels die Beine noch müde waren. In der Defensive zu langsam auf den Beinen, gestattete man dem Gegner zu viele freie Würfe. Coach Czygan fühlte sich an den Vortag beim Spiel der Bundesliga Damen erinnert. Die WNBL-Mädels gingen mit einem 10-Punkte Rückstand in die Pause. Und dann geschah das unfassbare. Wasserburg punktete gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit und lag in der 23. Minute mit 16 in Führung – ein gutes Omen für Coach Czygan. Am Vorabend stand es zu diesem Zeitpunkt bei den Damen genauso 23. Minute, 16 hinten. Er nahm wie am Vortag eine Auszeit und auch diesmal fruchtete die kurze Unterbrechnung. Die Basket-Girls gingen von nun an beherzter zu Werke. In der Offensive wurde der Ball dazu gut bewegt und die Basket-Girls kamen Punkt für Punkt ran. Zu Beginn des 4. Viertels waren es noch 7 Punkte Rückstand.
Die Basket-Girls schienen nun aber frischer zu sein und übernahmen in der 35. Minute die Führung. (60-59). Die letzten Minuten waren an Dramatik kaum zu überbieten. Beide Teams suchten nun die Entscheidung in der regulären Spielzeit. Die Führung wechselte ständig. 3 Sekunden vor Schluss stand es 66-66 bei Einwurf für die Basket-Girls Rhein-Neckar. Auszeit BG RN und ein Trickspielzug wurde verabredet. Wasserburg viel darauf rein und Topscorerin Johanna Glutsch (29 Pkt) bekam den Pass, zwei schnelle Dribblings, Wurf und Korb!!! Der Sieg, dachten die vielen mitgereisten Fans – aber Pustekuchen. Der Schiedsrichter pfiff ab und ließ den regulär erzielten Korb nicht mehr gelten. Seiner Meinung nach kam der Wurf erst nach dem Schlusssignal. Zwei Dribblings dauern seiner Meinung nach länger als 3 Sekunden. (Bem. d. Red.: Die Zeit läuft erst dann wieder an, wenn der Ball auf dem feld berührt wird, also nach Passerhalt). Egal, am Vortag wurde das Spiel bei gleichem Verlauf auch erst in der Verlängerung gewonnen. So war es auch diesmal. Die WNBL-Girls waren sichtlich verärgert über die unnötige Extraschicht und erzielten gleich zu Beginn einen 6-0 Lauf, von dem sich Wasserburg nicht mehr erholen sollte.
Die Freunde war riesig, die fünf Stunden Rückfahrt verflogen wie im Flug und Coach Czygan konnte es immer noch nicht glauben. Die vierte Verlängerung in dieser Saison und der vierte Sieg – nicht gerade alltäglich.

Es spielten: Glutsch 29, Schöneberg 14, Frenzel 13, Rickert 10, Klitzke 6, Pätzold 5, Herold 2, Loesche


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MLP USC BasCats verschaffen sich viel Luft!

Montag, 22. Februar 2010 um 13:39 Uhr

250 Zuschauer feiern 82-78 Sieg nach Verlängerung

Wieder einmal haben es die MLP USC BasCats spannend gemacht. Verlängerungen scheinen den USC-Mädels zu liegen. Dreimal musste man in dieser Saison bereits in die Overtime und dreimal ging mal als Sieger hervor. Zu Beginn des Spiels bis ins dritte Viertel hinein sah es nicht nach einem Sieg für die MLP USC BasCats aus. Zu fahrig agierten die Czygan-Schützlinge in der Verteidigung, immer wieder einen Schritt zu spät oder die entscheidende Sekunde auf der „Helpside“ zu langsam. Eine Defence-Vorstellung so gar nicht passend zu den letzten starken Auftritten der BasCats. Nach dem ersten Viertel hatte man zwar selbst bereits 19 Punkte markiert, aber mit 22 Gegenpunkten deutlich zu viel zugelassen. Auch das zweite Viertel ging mit 17-23 verloren, so dass man mit einem 36-45 Rückstand in die Pause musste. In der Pause wurde deutlich angesprochen was in den verbleibenden 20 Minuten zu tun sei, damit das Spiel doch noch erfolgreich gestaltet werden kann. Doch die ersten Minuten verliefen wieder einmal überhaupt nicht nach dem Geschmack des Headcoaches Dennis Czygan. 23 Minuten gespielt und 16 Punkte Rückstand (38-54), im Publikum machte sich Resignation breit, doch diesmal fruchtete die Auszeit. Die BasCats kamen wie verwandelt auf das Feld zurück. Leidenschaftliche Defense gepaart mit gut heraus gespielten Offensivaktionen ließen den Vorsprung schmelzen und das Publikum frenetisch werden. Serena Benavente und LaCoya Terry punkteten nun nach belieben. In der 29. Minute war es soweit, Hellen Zipser markierte mit ihrem Treffer die erste Führung seit der ersten Minute in diesem Spiel. Von nun an war das Spiel völlig offen, man merkte aber, dass die BasCats mehr Stehvermögen hatten. Immer wieder angepeitscht von den vielen lautstarken Fans entwickelte sich ein dramatisches Spiel. Die Führung wechselte nun im Minutentakt und 7 Sekunden vor Schluss stand es 70-70 und Ballbesitz USC. LaCoya Terry ließ die Zeit verstreichen und nahm den letzten Wurf, der aber vom Ring wieder ins Feld abprallte, das Spiel war aus und wieder einmal eine Verlängerung für die BasCats. In der Overtime wurde dann schnell deutlich, dass Ludwigsburg nichts mehr entgegen zu setzen hatte. Die vorher starke Crystal Woodly verzettelte sich nun in Einzelaktionen und auch die sonst treffsichere Mirna Turcinovic wurde so verteidigt, dass von ihr kein Wurf mehr zustande kam. Vorne war es schließlich Sandra Heller mit einem erfolgreichen 3-Punkt-Wurf vorbehalten den Sieg für die BasCats zu sichern. „Eine wahnsinnige Energieleistung. Ihr habt nie aufgegeben, klasse Einstellung.“ so ein Fan direkt nach dem Spiel. „Wir wollten heute unbedingt gewinnen. Die erste Halbzeit war von uns schwach verteidigt, aber ich wusste, dass wir mit der Zeit Oberwasser bekommen würden. Wir sind topfit und können bis zum Ende Gas geben, man sollte uns nie abschreiben.“ so Coach Czygan nach dem Spiel. Die Ausgangssituation für die letzten vier Spiele ist hervorragend. Die MLP USC BasCats haben im Moment Germering (ein Spiel mehr, deshalb ein Punkt mehr), Ludwigsburg und Keltern hinter sich. Herzogenaurach hat nur einen Sieg mehr auf Platz 8, den direkten Vergleich haben aber die Heidelbergerinnen gesichert. Aus den letzten vier Spielen braucht der USC noch einen Sieg oder Ludwigsburg und Keltern müssen noch einmal verlieren. Dann wäre der Klassenerhalt perfekt. „Wir werden konzentriert weiter arbeiten. Wir wollen aus den letzten Spielen noch unser Maximum rausholen.“ gibt Coach Dennis Czygan die Marschroute vor.

Für den USC spielten:
Terry 32, Benavente 18, Adrion 10, Zipser 8, Veith 6, Stage 5, Heller 3, Hofmann, A., Maurer – Oehler, Koch, Meusel


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Werbung für Offensivbasketball im Heidelberger Olympiastützpunkt!

Montag, 22. Februar 2010 um 1:19 Uhr

Im einzigen Sonntagsspiel der Pro A präsentierten sich Heidelberger Team und  Publikum in herausragender Tagesform, so dass man gemeinsam zu einem überzeugenden 105:96 (46:44)-Erfolg gegen den Tabellennachbarn UBC Hannover kam und damit wenigstens andeutungsweise Revanche für die bittere 82:114-Hinspielniederlage nehmen konnte. Aber auch die Gäste hatten mit dem überragenden Power Forward Willis sowie mit den beiden Guards Moten und Holloway drei Individualisten der Sonderklasse in ihren Reihen und hielten zudem als Team  bis in die Schlussphase eindrucksvoll dagegen, so dass sich von der ersten Minute an ein beiderseitiges Offensivspektakel der Sonderklasse mit hohem Unterhaltungswert entwickelte.

Hannover musste ohne  Jaques Jones, Heidelberg ohne Danilo Barthel (beide verletzt) antreten und da auch Center Björn Schoo (Operation) bei den Tigers nicht mehr an Bord ist, ergab sich die seltene Situation, dass USC-Trainer Daume einmal mit größerer Rotation als der Gegner agieren konnte, vielleicht war das am Ende sogar der ausschlaggebende Faktor. Wichtig war zudem, dass das Rebound-Duell (42:35) dominiert werden konnte. Komarek (13) – sein drittes Double-Double -, Adeberg (8) und Vierneisel (7) zeichneten sich hier besonders aus.

Schon in der ersten Halbzeit bekamen die 750 – diesmal begeistert mitgehenden – Zuschauer eine sehenswerte Partie mit vielen spektakulären Szenen geboten. Jibril Hodges, Heidelbergs Topscorer, lief gleich in den ersten Minuten heiß und brachte sein Team zunächst noch nahezu im Alleingang mit 19:11 (6.) in Führung. Beim 24:21 nach dem 1. Viertel hatte er bereits 14 Punkte auf dem Konto. Danach legte er eine kleine “schöpferische Pause“ ein, dafür wurden Komarek, Adeberg, Vierneisel (2 Dreier im 2. Abschnitt), Burleson (1) und „Boomer“ Williams (mit zwei Monster-Dunks) zusehends stärker und auch Dietz und Hirschberg fügten sich gut ein. Vor allem das Teamplay zeigte sich beim USC diesmal stark verbessert. 20 Assists unterstrichen dies am Ende eindrucksvoll. Bei den „Tigers“ demonstrierte vor allem Emanuel Willis, dass er mehr als nur ein Ersatz für den Langzeitverletzten Antony Slack ist, von dem sich der Verein inzwischen getrennt hat. Der athletische Power Forward der Niedersachsen war kaum zu stoppen und hielt Hannover zusammen mit dem ebenfalls überzeugenden Brian Moten bis zum 70:70 (3. Viertel) im Spiel. Hodges sorgte mit seinem bis dahin vierten Dreier noch für die 73:70-Viertelführung der Neckarstädter.  Den bisher effektivsten Spieler der Liga, Emmanuel Holloway, hatten die Gastgeber bis dahin sehr gut im Griff. Dieser konnte erst im spannenden Schlussviertel nennenswerte Akzente setzen. 77:72 (33.), 77:77 (34.), 81:77 (35.) lauteten hier die Zwischenstände. Durch zwei wichtige Dreier von Hodges und Viereisel sowie einen weiteren Korb von Hodges hieß es 90:83 (37.). Holloway mit 4 Freiwürfen und Willis verkürzten 1:50 Min. vor Schluss nochmals zum 92:89, doch das Daume-Team fand an diesem Abend immer die richtige Antwort. Jetzt waren es Burleson und Adeberg (bestes Saisonspiel!), die bis 50 Sekunden vor der Sirene auf 98:89 erhöhten. Der Dreier mit Brett von Holloway kam zu spät. Hodges und Burleson brachten den 105:96-Sieg an der Freiwurflinie sicher über die Runden.

USC: Hodges 32 (5/12 Dreier, 3 Assists, 2 Steals), Burleson 19 (1/3 Dreier, 7 Assists, 3 Steals), Komarek 18 (13 Reb.), Adeberg 15 (8 Reb., 6 Ass.)Vierneisel 11 (7 Reb.), Williams 5 (5 Reb.), Hirschberg 3, Dietz 2, Hug.

Hannover: Willis 31 (9 Reb.), Moten 23, Holloway 19, Arigbabu 13, Mangold 5, Prasuhn 3, Hennie 2.

Der USC-Erfolg wurde noch abgerundet durch die Präsentation der neuen Merchandising-Artikel in der Halle. Auch die Spieler wurden mit den neuen USC-Pullovern ausgestattet. Der Verkauf ist gut angelaufen – die neue Kreation wird auch bei den nächsten USC-Heimspielen angeboten werden! Näheres siehe auch auf der website von ETsport, www.ETsport.de

Claus Ebert



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