Am Samstag, 20.02. 16:30 Uhr im ISSW 700 ist es soweit. Die MLP USC BasCats stehen vor dem großen Wurf. Es sind noch fünf Spieltage zu absolvieren und die BasCats können mit einem Sieg einen entscheidenden Schritt aus der Abstiegszone machen. Während die USC-Spielerinnen nach zwei Siegen in Folge ein wenig durchatmen können, stehen die Ludwigsburgerinnen nach wie vor mit dem Rücken zur Wand. Hätten das mhplus-Team nicht am letzten Wochenenden sensationell den Tabellenführer aus Viernheim geschlagen, dann wären die Lichter wahrscheinlich schon aus. So stehen sich am Wochenende jedoch zwei Teams gegenüber, die beide noch nicht gerettet sind. Mit dem Unterschied, dass die USC BasCats mit einem weiteren Sieg so gut wie durch wären. Das Team um Headcoach Dennis Czygan hat eine guten Entwicklung während der Saison gemacht. War man im Hinspiel Herzogenaurach und Germering noch knapp unterlegen, so wurden beide Kontrahenten in der Rückrunde deutlich besiegt. Ludwigsburg wurde in der Hinrunde knapp nach Verlängerung geschlagen, damals der erste Saisonsieg der jungen MLP USC BasCats. Mittlerweile haben sich beide Teams noch einmal personell verändert. Während Ludwigsburg seitdem noch eine dritte Ausländerin beschäftigt (Turcinovic, Warehime und Woodly) haben die USC BasCats mittlerweile mit LaCoya Terry eine der stärksten Zweitligaakteurinnen in ihren Kadern. Der große Pluspunkt ist aber die Entwicklung der eigenen Talente. Mittlerweile scheinen mehr und mehr USC-Eigengewächse in der zweiten Liga angekommen zu sein. Berit Adrion trumpft schon seit längerem auf, Elena Hofmann zeigt weiterhin ansteigende Tendenzen und auch Hellen Zipser wird in ihren Leistungen immer konstanter. „Einige haben sich das sicherlich leichter vorgestellt, bzw. auch zu lange Respekt gezeigt. Mittlerweile haben alle Mädels eine wahnsinnige Entwicklung hinter sich und wir werden spätestens in der kommenden Zweitligasaison davon enorm profitieren. Im Moment müssen wir aber erstmal diese Saison erfolgreich abschließen. Das Spiel gegen Ludwigsburg wird dabei eines der absoluten Schlüsselspiele sein. Wir wollen und werden am Samstag siegen, das sind wir uns selber schuldig.“
Newsarchiv des Monats Februar, 2010
MLP USC BasCats erwarten mhplus Ludwigsburg
Freitag, 19. Februar 2010 um 9:48 UhrMit Hannover hat der USC noch ein Hühnchen zu rupfen
Mittwoch, 17. Februar 2010 um 15:01 UhrZwei Drittel der Pro A-Saison 2009/2010 sind gespielt. Der USC Heidelberg steht mit neun Siegen und elf Niederlagen auf dem neunten Tabellenplatz. Vielleicht kommt es jetzt gerade nach dem 96:91-Erfolg in Chemnitz richtig, dass die UBC Tigers Hannover zu Gast sind, mit denen die Neckarstädter wie oben erwähnt noch eine Rechnung offen haben. Beim 114:82 an Halloween 2009 gelang es den Niedersachsen, das Team von Torsten Daume heftig auseinanderzunehmen. Der USC gewann kein einziges Viertel. Bei Hannover erzielte Brian Moten 30 Punkte, Emmanuel Holloway 22 Punkte und 11 Rebounds, Publikumsliebling Anthony Slack zelebrierte seine „Slack-Attack“: 18 Zähler, 13 Rebounds, 7 Assists, 5 Blocks, Effektivität 39. Fast schon „glücklicherweise“ für den USC haben sich die Hannoveraner von ihrem wochenlang verletzten US-Amerikaner inzwischen getrennt.
Für Ersatz ist allerdings längst gesorgt: Emanuel Willis, 2,03m großer Power Forward, kam in den letzten beiden Spielen auf 13 Punkte, 13 Rebounds, 2 Blocks und 24 Punkte, 9 Rebounds, 3 Blocks. Der deutsche Center David Arigabu liegt durchschnittlich bei 7,6 Punkten pro Partie. Der 1,90m-Aufbauspieler Andrej Mangold legt 9,0 Punkte auf. Die beiden Guards der Leinestädter sind die gefährlichsten Scorer der Mannschaft: Brian Moten verbucht 15,8 Punkte und ist Dreierspezialist. Der andere ist Emmanuel Holloway, er gehört unumstritten zu den Eliteakteuren der Liga. Abend für Abend zeigt er den Fans durch 22,0 Punkte, 5,0 Rebounds, 5,0 Assists und 2,4 Steals wo der Hammer hängt. Sein Punkteschnitt ist der zweitbeste nach Tyler Kepkay (Essen) und vor Jibril Hodges. Von der Bank strahlen Jan-Peter Prasuhn und Jacques Jones Gefahr aus. Sie sind zusammen für 20 Punkte und 10 Rebounds gut.
Bei einem Saisonwert von zehn Siegen und ebenso vielen Niederlagen belegt das Team von Mahmut Ataman nach einer länger anhaltenden Verletzungsserie inzwischen nur noch den siebten Tabellenplatz. Neben dem Spiel gegen den USC konnte der Aufsteiger vor allem mit Siegen gegen Homburg (99:83; Holloway 24; Jones 16, 10 Reb.), beim Niedersachsenderby gegen Osnabrück (99:94; Holloway 19; Moten 17; Prasuhn 14) und gegen München (83:67; Arigabu 22; Holloway 17, 11 Reb.; Jones 15) von sich reden machen.
Der USC hofft natürlich, gegen die mittlerweile wieder sehr kompakten Hannoveraner an der guten Leistung vom Chemnitz-Erfolg – 96 Punkte gegen die zweitbeste Defense der Liga! – anknüpfen zu können und mit Unterstützung des Heidelberger Publikums vielleicht die Revanche für die Hinspielniederlage zu schaffen. Viel wird davon abhängen, ob Danilo Barthel wieder einsatzfähig ist. Er ist inzwischen eine feste Größe im Team und durch ihn wären die Erfolgschancen sicherlich ein bisschen erhöht, weil die Norddeutschen nach dem Abgang von 2,13-Center Björn Schoo keine richtig langen Spieler mehr haben.
Der ultimative Revanche-Versuch steigt am Sonntag, 21. Februar um 17:00 im Olympiastützpunkt!
Robin Herbert und Claus Ebert
Zwei Nationalspielerinnen in den Heidelberger Reihen
Dienstag, 16. Februar 2010 um 1:49 UhrBei der Sichtung des Jahrgangs 95 gab es gleich zwei Tickets für Spielerinnen der WNBL. Sara Kranzhöfer (Jhg.96) und Johanna Glutsch (Jhg.95) haben den Sprung in den Nationalkader geschafft. Eine hervorragende Leistung auf die der gesamte USC und die Region sicherlich stolz ist. Wir drücken die Daumen für das Nationalmannschaftscamp in den Osterferien.
links USC-Eigengewächs Sara Kranzhöfer
rechts Johanna Glutsch (Basket-Girls Rhein-Neckar und TSV Ettlingen)
Das Bundesjugendlager findet jährlich in Heidelberg statt. Alle Bundesländer präsentieren hierbei ihre stärksten Jugendspieler/-innen. Baden-Württemberg tritt gemeinsam mit Rheinland-Pfalz und dem Saarland als SG Südwest an. Die Jungs wurden u.a. von Alexander Schönhals (hauptamtlicher Jugendtrainer USC) betreut und gewannen das Finale mehr als deutliche gegen Berlin.
Die Mädchen unter Headcoach Carsten Scharbau (Heidelberg) wurden gute Dritte, nach nur einer Niederlage gegen Hessen.
Den Erfolg für die Metropolregion runden noch Denise Rahm und Mattis Nägele (beide KuSG Leimen) ab. Die Metropolregion Rhein-Necker präsentiert sich wieder als starke Nachwuchsregion.
MLP USC BasCats sorgen für Paukenschlag – 86-53 Sieg in Germering
Montag, 15. Februar 2010 um 13:41 UhrNach dem wichtigen Sieg gegen Herzogenaurach am letzten Wochenende und dem Ansporn in Germering die Schmach vom Hinspiel auszuwetzen reisten die MLP USC BasCats gut vorbereitet nach Bayern. Trotz aller Hiobsbotschaften – gleich 5 Spielerinnen fehlen aufgrund von Krankheit, Studium oder Verletzung – hatte man sich den Sieg fest vorgenommen. Das Ziel die großen Spielerinnen der Bayern aus der Zone zu halten und trotzdem keine Würfe von außen zuzulassen ging gut auf. Bestens eingestellt und mit der entsprechenden Leidenschaft gingen die USC’lerinnen engagiert zu Werke und nahmen Friendsfactory Germering gleich zu Beginn den Wind aus den Segeln. Über ein 8-2 nach 4 Minuten stand es am Ende des ersten Viertels 12-16. Im zweiten Viertel klappte es dann auch in der Offense besser. Dieser Abschnitt wurde mit 25-17 gewonnen, so dass die 41-29 Halbzeitführung schon eine gewisse Vorentscheidung war. In der Verteidigung wurde in der Pause noch ein wenig gefeilt, da man hier noch zu viele Punkte kassierte. Die zweite Hälfte gehörte dann voll und ganz den BasCats. Mit 24-13 und 21-11 wurden die letzten beiden Viertel gewonnen, so dass die USC-Mädels am Ende nicht nur den vierten Sieg bejubeln konnten, sondern sich auch den direkten Vergleich gegen Germering sichern konnten. Eine Tatsache, die in der Endabrechnung noch wichtig werden könnte. Im Moment steht Germering noch mit einem Punkt vor den USC-Mädchen, aber das Team aus Bayern hat auch bereits ein Spiel mehr, so dass nach alter Punktezählung Heidelberg bereits vor Germering liegt.
„Wir haben in der Hinrunde viel gelernt und setzen nun vermehrt das um, was wir wirklich können. Es ist schön, dass mittlerweile auch die Siege eingefahren werden, die uns viele schon seit langer Zeit prognostizieren.“ so Coach Czygan. „Der Sieg war immens wichtig, gerade wenn man sieht, wie die Abstiegskonkurrenz gerade die sogenannten Top-Teams schlägt. Am kommenden Wochenende kommt es nun gegen Ludwigsburg zur Vorentscheidung“ so Czygan weiter.
Für den USC spielten: Benavente 29, Terry 19, Hofmann, E. 16, Zipser 9, Stage 8, Adrion 4, Hofmann, A. 1, Oehler – Heller
Hart erkämpfter Befreiungsschlag im Erzgebirge
Sonntag, 14. Februar 2010 um 13:31 UhrWenn der USC Heidelberg das Spiel schnell machen kann und den Gegner auf offensive Art und Weise beherrscht, hat die Mannschaft sehr gute Chancen, einen Sieg einzufahren. So auch gegen normalerweise defensivstarke Chemnitzer, die ihre letzten drei Spiele verloren hatten. Dass sich das Spiel in den Angriffsaktionen entscheidet, hat das Daume-Ensemble einmal mehr beweisen können. In der verschneiten Sachsenmetropole hieß es vor 1000 Zuschauern am Ende 96:91 aus Heidelberger Sicht. Die Neckarstädter waren ohne Nachwuchsspieler Danilo Barthel angereist, der sich schon letzte Woche bei einem NBBL-Spiel am Sprunggelenk verletzt hatte.
Die Ostdeutschen trumpften im ersten Viertel stark auf. Getrieben vom Druck, der nächsten Niederlage aus dem Weg zu gehen, kamen die BV-ler mit großer Ausstrahlung und körperlicher Präsenz auf das Parkett und spielten harten, aber schönen Basketball. Völlig verdient hieß es nach den ersten zehn Minuten 29:19 für Chemnitz, Gary Johnson hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 12 Punkte erzielt.
Die Chemnitzer Wurfquote betrug 73 Prozent, bis zur 6. Minute erzielten die Sachsen keinen einzigen Fehlwurf. Die USC-Akteure spielten vor allem in der Verteidigung wirklich nicht schlecht, die Chemnitzer trafen aber zunächst einfach alles. Jibril Hodges konnte man schon hier anmerken, dass er ein Spiel in „Normalform“ haben würde, für ihn waren es 7 Punkte. Beängstigend allerdings, dass er zu diesem Zeitpunkt bereits drei Fouls zu Papier gebracht hatte.
Im zweiten Abschnitt dann ein völlig anderes Bild: Die Spritzigkeit der Chemnitzer war so gut wie weg, umso mehr trumpfte der USC auf: Nach einem 10-0 Lauf waren die Badener wieder dran, nach 15 Minuten hieß es auf einmal wieder 31:31. Danach gaben die Chemnitzer jedoch nicht nach, und hielten das Ergebnis auf engem Niveau, bis es dann zur Pause 43:42 stand, als ein Tip-In von Stane’s Bufford in letzter Sekunde noch gezählt wurde. Schon jetzt war relativ klar, dass das Spiel keinen deutlichen Sieger haben würde.
Frisch und unverbraucht kamen die Teams aus den Kabinen, die zweite Halbzeit begann für den USC ähnlich wie das zweite Viertel. Angeführt von Lyndale Burleson, der immer wieder zum Korb gelangte, und dem beherzten und wie immer sehr einsatzfreudigen Sebastian Adeberg lief es für den USC wie geschmiert. Über 48:51 (23. Minute) kam es durch die immer stärker werdenden Burleson und Hodges zum 52:57 (25.). Zusehends fanden alle USC-Spieler ins Spiel und ließen sich von den lautstarken Zuschauern wenig beeindrucken. Entgegen allen Bemühungen der Chemnitzer konnten die Universitätsstädter den Vorsprung halten und fanden immer wieder die richtige Antwort. Nach 30 Minuten lautete das Ergebnis 64:65. Die Partie war auch zu diesem Zeitpunkt noch völlig offen, es entwickelte sich ein emotionsgeladenes Spiel. Auf der einen Seite die Ostdeutschen, die den USC nie richtig auffangen konnten, auf der anderen die Heidelberger, die die BV-ler mit ihrer Zonenverteidigung gut in den Griff bekamen, aber stets auf ein Comeback der Niners gefasst sein mussten.
Doch die Wende blieb aus, weiterhin waren die Metropolitaner die spielbestimmende Mannschaft und hielten die Mirolybov-Schützlinge auf Distanz. Zwar gingen die Niners in der 31. Minute nochmals in Führung, doch es sollte das letzte Mal gewesen sein. Eric Vierneisel machte einen Turnover mit einem Shotblock gut, im Gegenzug ließ es Darrin Williams richtig scheppern: 76:80 (36.) Ab sofort gehörte den amerikanischen Aufbauspielern die Show: Burleson und Hodges schaukelten das USC-Schiff zur Vorentscheidung: 84:90 (noch 40 Sekunden zu spielen). Selbst als Hodges nach einem Schlag ins Gesicht blutend vom Spielfeld musste, lief es weiterhin positiv für die Heidelberger. Vierneisel verwandelte – anstelle von Hodges – die beiden Freiwürfe souverän. Als Hodges nach medizinischer Behandlung durch „Aushilfsarzt“ Jonas Kröper in den Schluss-Sekunden nochmals auf´s Feld kam, war alles in trockenen Tüchern. Das 96:91 für den USC war bereits der sechste Auswärtssieg in dieser Saison.
Busfahrer Branko vom „Discipulus Reisebusunternehmen“: „Das Spiel war ungemein spannend. Dass wir gewinnen, war erst sehr spät sicher. Es war wichtig, zu siegen, denn zuletzt hat die Mannschaft einige schwächere Spiele abgeliefert.“
Coach Torsten Daume: “Danilo hat mir heute sehr gefehlt. Wenn ich Komarek vom Feld nahm, musste Hirschberg für ihn ran, das ist aber normalerweise nicht sein Job. Für die Mannschaft war dieser Erfolg sicherlich sehr wertvoll, vor allem gegen einen Gegner, der etwas gutzumachen hatte. Wir haben das Spiel zwar kontrolliert, doch absetzen konnten wir uns nie richtig. Da hat die letzte Konsequenz gefehlt. Als Faktoren des Sieges sehe ich das Reboundduell, das wir gewonnen haben, natürlich auch Lyndale und Jibril, die unser Spiel führten. Jetzt haben wir hervorragende Voraussetzungen für das Heimspiel gegen Hannover.“
Die Revanche für das Hinspiel (89:100) ist geglückt. Durch großen Einsatz, kämpferische Einstellung und eine Spur von Euphorie wurde der neunte Sieg der Saison eingefahren. Es war ein typisches USC-Spiel: Durchaus engagierte Verteidigung, die aber nicht das Spiel entschied, vielmehr die zahlreichen Offensivaktionen machten den Grund für den Erfolg aus. So kann es weitergehen!
USC: Hodges 31 (6/10 Dreier, 6 Rebounds), Burleson 24 (3/5 Dreier, 6 Assists, 3 Steals), Adeberg 17 (7/9 aus dem Feld), Komarek 14 (9 Rebounds), Williams 6 (5 Rebounds), Hirschberg 2, Vierneisel 2, Dietz, Hug.
BV Chemnitz 99: Johnson 31 (6/10 Dreier, 5 Rebounds, 3 Assists), Bufford 26 (6 Rebounds), Ahnsehl 11 (3 Assists), Roberts 10, Rastatter 6 (6 Rebounds), Harbut 4 (6 Rebounds), Lipke 2, Allen 1, Rosenthal, Daghofer, Zyskunov.
Nächstes Spiel: USC – UBC Hannover Tigers, Sonntag 21.2.10, 17:00 im OSP
Robin Herbert und Claus Ebert
He2-OL: Klarer Sieg gegen Rastatt
Donnerstag, 11. Februar 2010 um 12:32 UhrAm Sonntag den 7.2.2010 empfing der USC Heidelberg den TSV Rastatt in der neuen ISSW-Halle. Nach 3 Niederlagen in Folge wollte der USC die kleine Krise hinter sich lassen und an den oberen Rängen dran bleiben. Der Start glückte hervorragend und man führte nach dem ersten Viertel mit 29:13. Die Zone der Gäste zeigte viele Lücken und so kamen die Heidelberger immer wieder zu offenen Würfen und Punkten am Brett. Im zweiten Abschnitt konnte die Führung weiter ausgebaut werden und so ging man mit einem 56:33 in die Kabine. Nach der Halbzeit war schnell klar, dass der USC die Führung nicht mehr abgeben wollte. Die Defense verteidigte aggressiv und es entstanden immer wieder einfache Punkte durch Schnellangriffe. Rastatt konnte in dieser Phase hauptsächlich über die großen Spieler Punkten. Im Schlussviertel war die Verteidigung aufgrund des Spielstandes bei beiden Mannschaften nebensächlich. Der USC punktete viel aus dem Eins-gegen-Eins heraus und Rastatt traf einige offene Dreier. Somit ging das letzte Viertel verdient unentschieden (23:23) aus und der USC konnte sich über den ersehnten 100:74 Heimsieg freuen.
Breuer 23 (4), Rothmann 20 (2), Schönhals 14 (2), Feist 9, Sommer 9, Konate 8, Dugandzic 6, Heller 5 (1), Seim 4, Langner 2, Marcante, Schumann
Gegen Germeringen etwas gut zu machen!
Donnerstag, 11. Februar 2010 um 12:31 UhrAm kommenden Samstag gastieren die MLP BasCats bei der Mannschaft von Friendfactory Germering vor den Toren Münchens. Im weitesten entfernten Auswärtsspiel haben die jungen USC-Spielerinnen etwas gut zu machen. Im Hinspiel war man dem Mitaufsteiger total unterlegen und lieferte die schlechteste Saisonleistung ab. Mitte des zweiten Viertels trennten die beiden Teams 3 Punkte, zum Pausenpfiff waren es seinerzeit 18. Viel näher kamen die MLP USC BasCats nicht mehr ran und es hagelte eine deftige 52-82 Niederlage.
Am Samstag wird das Team nach dem wichtigen Sieg gegen Herzogenaurach am letzten Wochenende mit mehr Selbstvertrauen auftreten. Germeringen ist aktueller Tabellennachbar und hat sogar ein Spiel mehr gespielt, so dass man mit einem Sieg mit den Bayern gleichziehen könnte. Ein Sieg wäre auch dringend nötig, will man sich schnell von den Abstiegsrängen entfernen und die Klasse frühzeitig sichern. Die Konkurrenz schläft nicht und Keltern, sowie Ludwigsburg werden von Spieltag zu Spieltag stärker.
„Wir müssen auf uns schauen, unsere Leistung abrufen und die Siege selber einfahren. Germering ist trotz des deutlichen Hinspiels sicherlich keine Übermannschaft, allerdings hätte ich Germering zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Abstiegskampf erwartet.“ so Coach Czygan vor der nächsten Partie
Letzte lange Auswärtsreise der Saison für den USC
Donnerstag, 11. Februar 2010 um 10:56 UhrAngesichts der aktuellen Lage des USC Heidelberg in der Tabelle der Pro A und den letzten Ergebnissen steht der Traditionsverein vom Neckar von nun an sichtlich unter Druck: „Ein Sieg muss her!“ lautet prinzipiell von jetzt an die Parole. Die Leistung am letzten Wochenende gegen den FC Bayern München war sicher eine der schlechtesten in dieser Spielzeit. Natürlich möchten alle schnell darüber hinwegkommen und möglichst kurzfristig wieder erfolgreichen Basketball mit schönen Kombinationen und Teamplay zeigen, doch dieses Vorhaben wird beim Gastauftritt in Chemnitz am kommenden Samstag nicht einfach zu verwirklichen sein.
Die Starting Five der Ostdeutschen setzt sich – wie bei fast allen Teams – aus drei US-Amerikanern und zwei Deutschen zusammen. Der eine von diesen zweien ist Tom Lipke. Er spielt die Position 3, ist 1,93m groß und für 5,6 Punkte gut. Der andere ist der Ex-Karlsruher Dima Rastatter, er fühlt sich bei einer Größe von genau 2 Metern unter den Körben wohl. Seine Statistiken liegen bei 10,7 Punkten und 8,3 Rebounds, im Schnitt. Für den Spielaufbau ist Gary Johnson zuständig, er kommt auf 10,7 Punkte bei guten 3,4 Assists. Während er den Ballvortrag erledigen soll, hilft ihm Stane’s Bufford dabei; der Shooting Guard hat mit 14,7 Punkten, 3,6 Rebounds sowie 2,6 Assists echte Allrounder-Qualitäten. Davon Roberts gehört mit seinen 1,97m eigentlich schon zu den „langen Kerls“, er verbucht 10,8 Punkte bei 5,2 Rebounds. Frisch von der Bank kommt der US-Amerikaner Terren Harbut, er springt meistens für Lipke ein. Der ligaerfahrene Forward, der letzte Saison anfangs für Herten spielte, legt 9,7 Punkte und 4,4 Rebounds auf. Hüne Alexander Zyskunov, Guard Michael Allen und 2,01m-Mann Alexander Rosenthal bringen den Sachsen zusammen rund 13 Punkte pro Partie, ebenfalls von der Bank.
Die Einsatzzeiten der Niners sind dementsprechend verteilt, die Leistung liegt auf vielen Schultern.
Das Hinspiel im Olympiastützpunkt konnten die Jungs aus der „Stadt der Moderne“ aufgrund einer schwachen zweiten Halbzeit des USC (40:57 für Chemnitz) mit dem Endergebnis 100:89 für sich entscheiden. Bei den Universitätsstädtern waren es Jibril Hodges (27 Punkte) und Oliver Komarek 13 Punkte, 11 Rebounds), die überzeugten, auf Seiten der Sachsen waren es Bufford mit 18 Punkten und Rastatter, der 15 Punkte mit überlegenen 17 Rebounds garnierte, allein sieben davon holte er am Offensivbrett. Doch nicht nur beim USC gewannen die Jungs vom Finnen Anton Mirolybov, auch andere Ergebnisse sprechen für die Erzgebirgler: Aus Osnabrück entführte man ein 71:64 (Johnson 15 Pkt.), Karlsruhe wurde mit 76:66 erfolglos nach Hause geschickt (Roberts 19, Rastatter 14, 10 Reb.), wenig davor zogen auch die Kirchheim Knights in der Stadt der Wissenschaft 2011 den Kürzeren (76:67, Johnson 21). Zuletzt lief es allerdings nicht so gut bei den Niners, die letzten drei Spiele gingen verloren (in Essen 65:84, gegen Freiburg 57:72, in Crailsheim 72:79). Das heißt, dass auch die Chemnitzer dringend einen Erfolg brauchen, um weiterhin vorne mitzuhalten, im Moment belegen sie den siebten Platz mit zehn Siegen und neun Niederlagen.
Allein dieser Fakt wird für große Spannung sorgen, da ja beide Clubs zügig gegen ihre Tendenz ansteuern wollen. Ein USC-Sieg wäre natürlich gerade in dieser schwierigen Phase sehr wichtig für den Teamgeist und für die Jungs selbst. Klar favorisiert sind allerdings die Gastgeber.
BV Chemnitz 99 – USC Heidelberg; Samstag, 13.2.10, 19:30; Richard-Hartmann-Halle, Fabrikstraße 9, 09111 Chemnitz
Robin Herbert und Claus Ebert
U14m1-OL: Klarer Sieg gegen Ettlingen
Mittwoch, 10. Februar 2010 um 0:36 UhrMit 110 : 17 gelang unseren Jungs ein klarer Sieg gegen Ettlingen. Die nur mit sechs Mann angereisten Etllinger waren kein Maßstab für zukünftige Aufgaben.
Trainer Thomas Schmidt nutzte das Spiel um im jeden Viertel ein anderes Team auf das Feld zu schicken, um zu sehen, ob das Teamplay funktioniert. Natürlich gibt es noch einige Baustellen aber vor allem Flo, Björn, Dawid Chlebicz, Konstantin und David Diouf zeigten im letzten Viertel wie schön Basketball sein kann, wenn durch schnelle, sichere Pässe der Abschluss gefunden wird. Leider haben wir nur eine Woche Training, dann ist Faschingszeit und die Hallen nicht die ganze Woche geöffnet. Danach muss die Zeit intensiv genutzt werden um wieder richtig in Fahrt zu kommen.
David Diouf darf am Wochenende vom 19/21.02.10 mit der Landesauswahl nach Nürnberg zum ING-Diba Turnier. Der USC gratuliert David zu dieser Einladung und wünscht dir viel Erfolg und Spaß.
U14m1-OL: USC-Jungs starten gegen Ettlingen
Mittwoch, 10. Februar 2010 um 0:35 UhrNachdem letzen Sonntag das Spiel gegen den USC Freiburg aufgrund des Schneefalls kurzfristig ausfiel, starten die Jungs nun gegen Ettlingen ins neue Jahr. Hierbei geht es nicht um die Höhe des Sieges sondern ganz allein darum, dass sich das Team einspielt. Denn aufgrund der Faschingsferien gibt es leider gleich wieder eine Spielpause von 2- 3 Wochen. Alle Jungs werden gefordert sein sich zu präsentieren und das Spiel als Test für die weiteren Wochen zusehen.















