Newsarchiv des Monats März, 2010

Wer hat die besseren Zauberer – der USC oder die Merlins?

Mittwoch, 31. März 2010 um 13:52 Uhr

Seit mehr als einem Monat warten  die Fans des USC Heidelberg sehnsüchtig auf den nächsten Heimtriumph. Der letzte Sieg vor der OSP-Kulisse wurde am 21. Februar mit 105:96 gegen Hannover errungen. Überhaupt hat das Daume-Ensemble in heimischer Umgebung in dieser Saison so seine Probleme und konnte da  seine Anhänger nur selten voll überzeugen. Doch jetzt, wo sich beim USC gerade eine neue Fankultur zu entwickeln beginnt, soll am Ostersamstag, 19:30 Uhr,  gegen die Crailsheim Merlins mal wieder ein Erfolg her. Dabei kommt es den USC-lern vielleicht etwas entgegen, dass die Aufsteiger aus Hohenlohe zwar eine imponierende Heimbilanz aufweisen – nur eine Niederlage, 79:85 gegen die Saar-Pfalz Braves – aber bisher das schlechteste Auswärtsteam der Liga sind (2-11 Bilanz), was aber natürlich dennoch nicht heißt, dass die Neckarstädter leichtes Spiel haben werden, zumal  gegen einen Kader solchen Kalibers.

Nicht weniger als sechs Amerikaner stehen Merlins-Coach Ingo Enskat zur Verfügung: Allen voran Ex-USC-ler John Redder Bynum, dem es als einzigem Spieler der Liga – dies sogar zweimal – gelang, in der bisherigen Saison ein „Triple-Double“ (zweistellige Werte in drei Kategorien) zu erreichen. Ein  Mal vollführte er dieses im Basketball seltene Kunststück ausgerechnet beim nach Verlängerung erzielten 102:89-Hinspielsieg über den USC. 24 Punkte und je 10 Rebounds wie Assists standen für den Veteran und Dirigenten der Merlins damals im Scouting-Bericht. Gerade in Heidelberg wird John Bynum besonders motiviert sein, da sein damaliger Weggang vom USC doch unter etwas unglücklichen Umständen stattfand. Auf sein Auftreten am Samstag darf man sehr gespannt sein. Aber auch auf die weiteren amerikanischen Guards McAndrew, Plair und Reibel. Regelrechter „Guard Terror“ scheint da auf das Daume-Team zuzukommen, wenn man bedenkt, dass mit den Deutschen John Cadmus und Harald Debelka weitere Aufbauspieler zur Verfügung stehen. Doch auch im Forward- und Centerbereich  stehen mit den US-Boys Sean „the beast“ Brooks (115 Kilogramm auf 198 Zentimeter verteilt) und Mike Zuiderveen sowie den starken deutschen Spielern Daniel Dörr und Nachwuchsspieler Femi Oladipo sehr bewährte Kräfte zur Verfügung. Die Merlins sind bisher das deutlich beste Rebound-Team der Pro A. Sie belegen dazu einen hervorragenden siebten Tabellenplatz  bei einer Bilanz von 14 Siegen zu 12 Niederlagen und weisen derzeit eine Serie von vier Siegen in Folge auf. Alles in allem also wieder ein ganz harter Brocken, der da auf den USC und seine Fans zukommt.

Am besten, die USC-Spieler besinnen sich auf die durchaus überzeugende Team-Leistung beim Hinspiel. 12 Sekunden vor der Schlusssirene hatte man im Crailsheimer Hexenkessel bei einer 83:80-Führung den Sieg beinahe schon in der Tasche – dann kam Mark McAndrew (seinerzeit in seiner ersten Partie für die Merlins) und glich in letzter Sekunde der regulären Spielzeit mit einem Dreier aus.  

Auf  Heidelberger Seite ragten beim Hinspiel Komarek (23, 4/9 Dreier), Adeberg (22, 8/12 aus dem Feld, 7 R.), Burleson (18, 6 R., 5 Ass.) und Williams (8, 11 R.) heraus.

USC Heidelberg – Crailsheim Merlins; Ostersamstag 3. April, 19:30 im Olympiastützpunkt

Viel Spaß und gute Unterhaltung!

 Robin Herbert   und Claus Ebert



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USC-Niederlage beim Tabellenvierten – trotz guter kämpferischer Leistung

Sonntag, 28. März 2010 um 2:11 Uhr

Mit einer deutlichen Steigerung im kämpferischen Bereich gegenüber dem letzten Heimspiel (75:94 gegen Jena) wartete das Team des USC Heidelberg beim Tabellenvierten BG Karlsruhe auf. Dennoch gab es vor 1200 Zuschauern im Baden-Derby eine 84:91 (37:44)-Niederlage, weil im Endeffekt zu viele einfache Fehler gemacht wurden und man letztlich dadurch die durchaus vorhandenen Schwächen im Karlsruher Spiel nicht für sich nutzen konnte. Torsten Daume fasste es nach der Partie treffend zusammen: „Es war von beiden Seiten kein hochklassig geführtes Match. Spielentscheidend war die physische Überlegenheit der Karlsruher und demzufolge unsere Reboundunterlegenheit (52:34 Rebounds). Zudem haben wir zu viele Chancen nicht genutzt. Schade, eine Siegchance war heute da“.

Nach dem 4:4 fanden die Gastgeber zunächst besser ins Spiel und schienen durch einen 13:0-Lauf (17:4, 6.Min.) einem ungefährdeten Erfolg entgegen zu steuern. Bei den Neckarstädtern gelang in dieser Phase nichts, doch die Spieler von Trainer Daume ließen sich nicht verunsichern und fanden durch einen Dreier von Hodges sowie vier Punkte des wieder einmal vorbildhaft spielenden und kämpfenden Mannschaftskapitän Sebastian Adeberg beim 20:13 zurück ins Spiel. Trainer Daume bewies jetzt Vertrauen in seine Spieler, als er gleichzeitig mit Vierneisel, Dietz und Barthel drei frische Kräfte von der Bank brachte. Vierneisel verkürzte zunächst weiter zum 20:16, dann zogen die Karlsruher die Zügel bis zum 28:19-Viertelstand wieder etwas an.

Im 2. Viertel entwickelte sich eine interessante Partie. Die Gäste waren absolut gleichwertig und kamen durch Hodges, einen Dreier von Burleson, nach gutem Pass von Barthel, sowie durch einen schönen Komarek-Korb in Centermanier auf 34:33 (17.) heran. In dieser Phase hatten Barthel, Burleson und Hodges Pech bei drei gut aussehenden Dreierversuchen. Jedes Mal sprang der Ball wieder aus dem Korb. Hinzu kam, dass man in der Abwehr nun zu viele zweite Chancen der reboundüberlegenen Karlsruher zulassen musste, was diese, unter anderem durch zwei Grimaldi-Dreier zu einer 44:37-Pausenführung nutzten.

Hellwach startete der USC in die zweite Spielhälfte. Zwei Fastbreaks durch Adeberg und Burleson, ein Halbdistanzwurf von Vierneisel, ein weiterer Adeberg-Korbleger sowie ein Dreier von Komarek – und das Daume-Ensemble hatte das Spiel zum 46:48 (23.) gedreht. Nach einer Auszeit von BG-Trainer Dr. Vojtko ging allerdings dessen Team wieder mit 53:49 in Führung. Nach einem weiteren Dreier von Komarek zum 56:54 und dem Ausgleich durch Adeberg (56:56, 26. Min.) kam die Phase, in der die Gäste vielleicht den Sieg verschenkten. Minutenlang wurden sie durch Karlsruher Nachlässigkeiten geradezu eingeladen, ihrerseits in Führung zu gehen, doch Burleson, Barthel, Williams und Hodges verlegten jetzt im Sekundentakt die einfachsten Korbleger. Es war für die etwa 50 USC-Fans zum Haareausraufen und Karlsruhe führte nach dem 3. Viertel immer noch (63:58). Doch auch nach dem 68:58 (34.) durch Baker und Black ließ sich das USC-Team nicht entmutigen und zeigte große Moral. Burleson mit zwei Freiwürfen und der unermüdliche Adeberg verkürzten zum 68:62, den Dreier von Baker beantwortete Hodges mit einem eiskalten Dreier aus acht Metern (71:65) und Adeberg erzielte weitere drei Punkte zum 71:68, vier Minuten vor Spielende. Beim 73:70 vergab der USC dann zum zweiten Mal die Chance zum durchaus möglichen Auswärtserfolg. Hodges beging nämlich ein unnötiges Foul, sein fünftes, noch unter dem gegnerischen Korb und erwies dann seinen Teamkameraden einen Bärendienst. Er war über sich selbst so unzufrieden, dass er beim Hinausgehen seinen Zorn an einem Stuhl ausließ. Mit der Folge eines technischen Fouls, was Grimaldi, dem stark spielenden Karlsruher Pointguard, die Chance eröffnete, mit vier sicher verwandelten Freiwürfen auf 77:70 und nach zusätzlichem Karlsruher Ballbesitz durch zwei weitere Freiwürfe gar auf 79:70 (3 Minuten vor Schluss) zu erhöhen. Auch jetzt kämpfte das Heidelberger Team unverdrossen weiter, kam nochmals auf 86:82 heran, und erst ein als unsportlich geahndetes Foul von Vierneisel 18 Sekunden vor Spielende brachte Karlsruhe, zusammen mit dem anschließenden Ballbesitz,  endgültig den 91:84-Sieg. Der Karlsruher Erfolg war verdient, doch zwei Dreier mehr auf USC-Seite und einige sträflich vergebene Korbleger weniger und das Resultat hätte auch zugunsten des USC ausfallen können.

Karlsruhe: Grimaldi 27 (3 Dreier, 14/17 Freiwürfe), Baker 20 (2), Richardson 18 (2), Black 10, Roessler 9 (3), Fahrad 7 (2).

USC: Adeberg 25 (12/17 aus dem Feld, 6 Rebounds), Burleson 16 (1/9 Dreier), Komarek 15 (2/5 Dreier), Hodges 12 (2/9 Dreier), Vierneisel 10 (1/2 Dreier), Barthel 4, Williams 2, Dietz, Hirschberg, Hug, Debus, Laschewski.

Claus Ebert



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Eine Frage der Ehre für das Daume-Team?

Mittwoch, 24. März 2010 um 21:35 Uhr

Nach der stark enttäuschenden 75:94-Heimschlappe gegen Science City Jena hat das Daume-Team am Samstag in Karlsruhe in doppelter Hinsicht etwas gut zu machen. Zum einen  müssen die USC-ler sicherlich ihre mentale Verfassung verbessern, damit sich nicht ein ähnlicher Spielverlauf wie gegen die Thüringer ereignet. Zum anderen geht es um die Revanche für die 89:101-Niederlage aus dem Hinspiel. Damals machte Eric Vierneisel mit 26 Punkten zwar  sein bestes Saisonspiel, doch von seinen Teamgefährten präsentierte sich nur noch Sebastian Adeberg (17 Punkte, 7/12 aus dem Feld, 7 Rebounds) in guter Tagesform. Das konnte gegen eine so starke Mannschaft wie sie die Karlsruher darstellen, natürlich am Ende nicht ausreichen. Vor allem Rouven Roessler (22 P., 5 Dreier) erwies sich als „go-to-guy“ des badischen Kontrahenten und stellte in der Schlussphase zusammen mit zwei Dreiern von Alexander Rueck und guten Leistungen der drei Amerikaner Black (24 P., 12 Reb.), Baker (19 P., 3 Dreier) und Richardson (16) den Gäste-Sieg sicher.

Auch diesmal hat der Tabellenvierte natürlich ganz klar die Favoritenstellung inne, allein weil die Fächerstädter neun ihrer zwölf Spiele in der heimischen Europahalle gewonnen haben. Lediglich gegen Tabellenführer BBC Bayreuth (80:82), VfL Kirchheim Knights (77:98) und den TV Langen (79:95) gab es Niederlagen.

Die Rotation der Karlsruher ist nach dem Weggang des Israeli  Anton Kazarnovski ähnlich klein wie beim USC geworden.  Es gibt einen Stamm von sechs  bis sieben Akteuren und zusätzlich einige Spieler, die relativ wenig Einsatzzeit bekommen. Der statistisch beste Spieler und Kopf der Mannschaft ist Rouven Roessler. Dass er scoren kann, beweisen nicht nur seine Vorstellung beim Hinspiel, sondern auch seine durchschnittlich 19,2 Punkte. 5,3 Rebounds sind für einen Flügelspieler ebenfalls beachtlich. Gefährlichste Waffe ist sein Distanzwurf, vor allem in entscheidenden Phasen. Im Hinspiel kam er zu oft von seiner Lieblingsposition aus 7-8 Metern frei zum Wurf und bestrafte dies prompt. Die langen Jungs der BG Karlsruhe, Jeremy Black und DeWayne Richardson, 2,03m und 2,04m groß,  verweisen auf eine gemeinsame Statistik von 17,9 Rebounds und 25,4 Punkten.

Aufbauspieler Marco Grimaldi, Ex-Göttinger, war beim Hinspiel noch verletzt. Inzwischen ist er wieder fit und wird dem Karlsruher Spiel sicherlich die gewohnten Impulse verleihen. Der fünfte im Bunde in einer enorm starken Starting Five ist Greg Baker, US-Amerikaner, der wie Roessler Flügel spielt.

Aus der aktuellen Tabellenposition (4.) lassen sich gar noch theoretische Aufstiegschancen errechnen, allerdings nur, wenn Cuxhaven und die Saar-Pfalz Braves gewaltig patzen. Beide Mannschaften wurden von Karlsruhe bisher geschlagen: Die Braves zuhause und  auswärts jeweils 83:79, Cuxhaven beim Heimspiel 80:72.

Auch für den USC  geht es nach wie vor um die Platzierung und  die Saisonbilanz, so dass eine interessante Begegnung zu erwarten ist.

BG Karlsruhe – USC Heidelberg; Samstag, 27.3., 19:00; Europahalle (am Europabad), Hermann-Veit-Straße 7, 76135 Karlsruhe

Es gibt wieder eine Auswärtsfahrt für die Fans. Abfahrt: 17:15 h OSP – Trommeln sind an Bord! Kosten: 17 Euro incl. Eintrittskarte. Anmeldungen bis Freitag 14 h wieder an geschaeftsstelle@usc-hd.de 

Auf in die Europahalle!

Robin Herbert und Claus Ebert



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U14m1OL: Knapper Sieg bei Post Karlsruhe

Mittwoch, 24. März 2010 um 15:58 Uhr

Mit einem 70:60 bei Post Karlsruhe wurde die Qualifikation für die BW-Meisterschaft erreicht. Die Karlsruher zeigten sich gegenüber dem Hinspiel enorm verbessert und waren ein sehr starker Gegner. Aber unsere Jungs machten es sich auch unnötig schwer. Einfache Ballverluste beim Ballvortrag, unkonzentrierter Abschluss und fehlendes Teamplay über drei Viertel hinweg. So stand es zu Beginn des letzten Viertels 51:51. Aber dann gab es Konzentration pur und das Viertel wurde mit 19 : 9 gewonnen. Björn Lau zeigt wieder eine sehr gute Leistung (13Pkte). Jonas Herbold konnte mit 15Pkte. nach zweiwöchiger Pause zufrieden sein, auch wenn man ihm die fehlende Spielpraxis anmerkte.
Nun kommt es am Donnerstag, den 25.03.10 um 18.30 Uhr zum letzten Spiel gegen den USC Freiburg. Mit dem Spiel beginnt dann auch schon die Vorbereitung für die BW- Meisterschaft, die vom 16.04.10 – 18.04.10 in der Sportschule in Albstadt stattfindet.



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JBBL: Basket-College unter den acht besten Teams Deutschlands

Mittwoch, 24. März 2010 um 15:56 Uhr

Am vergangenen Sonntag konnte sich das Basket – College für das Süd Top 4 Süd qualifizieren! Damit gehört die Mannschaft zu den acht besten Teams Deutschlands!

Im Rückspiel gegen den SV Germering konnte Coach Rene Ullrich nach 4 Wochen Verletzungspause auf Lasse Steinort zurückgreifen!
Vor der gewohnt großen Zuschauerkulisse starteten die College Jungs eindrucksvoll. Hohes Tempo und ein sehr starkes Teamplay führten zu einer schnellen 8 Punkte-Führung, die bis zum Ende des Viertels bis auf 13 Punkte ausgebaut werden konnte.
1. Viertel 33 : 20
Im zweiten Viertel verbesserte sich zwar die Defense jedoch wurde das Teamplay vernachlässigt. Es folgten viele „Brotlose“ Einzelaktionen die nicht zum Korberfolg führten. Dies nutze das Team Germering aus um den Rückstand zu verkürzen. Die Einzelaktionen galt es nach der Halbzeit zu verbessern.
2. Viertel 48 : 39
Nach der Pause, drehte das Basket – College Team nochmal richtig auf und baute den Vorsprung über die starken Simon-Brüder weiter aus. Auch die Verletzung von Paul Zipser brachte das Team nicht aus dem Konzept sondern spornte das Team eher noch weiter an. Mit tollen Pässen von Lasse Steinort und Niki Würzner konnten viele schöne Punkte erzielt werden.
3. Viertel 72 : 59
Im letzten Viertel gönnte Coach Rene Ullrich seinen Leistungsträgern einige Pausen und so konnte das starke Team aus Germering dem Abstand noch verkürzen.
Am Ende konnte das JBBL Team des Basket – College einen klaren Saisonsieg feiern.
Endstand 85 :74
Coach Rene Ullrich freute sich über den klaren Sieg und über die gute Leistung von Rückkehrer Lasse Steinort und hofft auf baldige Entwarnung bzgl. der Verletzung von Paul Zipser.

Marcel Simon 20; Paul Zipser 17; Lasse Steinort 16; Maurice Simon 14; Christian Gläser 6; Philip Jahnke 5; Niklas Würzner 5; Morris Hintz 2;
David Depre 4; Tobias Caldwell; Janni Kiorvantsis



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MLP USC BasCats mit guter Saisonabschlussleistung

Dienstag, 23. März 2010 um 16:14 Uhr

BasCats unterliegen den Towers Speyer knapp mit 73-81 (42-41)

Über 450 Zuschauer, ein hoch motivierter Gegner und eine gutgelaunte Heimmannschaft – es war perfekt angerichtet. Das letzte Heimspiel der MLP BasCats USC Heidelberg gegen den Play-Off-Kandidaten TSV Towers Speyer stand an.
Die USC-Mädels begannen stark und setzten den Speyerer Mädels immer wieder zu. Das Spiel verlief ganz anders, als noch das desaströse Hinspiel, dass die BasCats mit 107-72 verloren. Im ersten Viertel verdankte Speyer vor allem seiner Aufbausspielerin Marie Schwaab die knapp 20-18 Führung, während im Auftaktviertel vor allem Nina Stage auf USC-Seite auffiel. Das zweite Viertel ging dann schon an die jungen BasCats, so dass man mit einer knappen 42-41 Führung in die Halbzeitpause ging. Berit Adrion, Serena Benavente und LaCoya Terry drückten hier der Partie ihren Stempel auf. Nach der Halbzeitpause merkte man Speyer an, das sie den Einzug ins Play-Off unbedingt klar machen wollten. Vor allem Meagan Samis tat sich hier hervor. Als man die spielstarke US-Spielerin einigermaßen im Griff hatte, drehte auf einmal ihre Landsfrau Emily Guimond auf, die man so gar nicht auf dem Zettel hatte. Immer wieder angelte sie sich einen Reboung und vollstreckte vorbildlich. Die USC-Damen führten Mitte zwar noch einmal, aber dann spielte Speyer einen Tick cleverer und angelte sich ein paar Steals zuviel. Am Ende mussten sich die guten USC-Spielerinnen einem starken Gegner fügen. Die Fans beider Lager feierten ein gutes Basketballspiel und jeweils ihr Team. Für die BasCats gab es ob der guten Saisonleistung Standing Ovations. Jetzt geht es erstmal in die Pause, um dann langsam mit den Planungen für die kommende Saison zu starten. Es wird alles analysiert, auf den Prüfstand gestellt werden und an Verbesserungen im gesamten Umfeld gearbeitet. Das Ziel ist es, dass Team zusammenzuhalten, was tendenziell gut aussieht. Von den meisten Spielerinnen liegen bereits die Zusagen für die kommende Saison vor.

Adrion 18, Terry 18, Benavente 13, Stage 10, Hofmann, E. 5, Heller 3, Güttner 2, Hofmann, A. 2, Maurer 2, Veith, Koch, Meusel



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WNBL: Basket-Girls verlieren auch zweites Spiel gegen Chemnitz

Montag, 22. März 2010 um 16:11 Uhr

Nach 79-94 Heimniederlage liegen die Hoffnungen nun auf dem Relegationsturnier

Nach der deutlichen Niederlage eine Woche zuvor in Chemnitz wollten die Basket-Girls Rhein-Neckar nun Revanche nehmen. Leider musste das Team um die Coaches Dennis Czygan und Oliver Muth wieder auf einige Leistungsträgerinnen verzichten. Gleich sechs Spielerinnen standen nicht zur Verfügung. Mira Hahn, Felica Raschig und Anastasija Kocevska konnten aufgrund Krankheit nicht teilnehmen. Mit Sophia Rickert und Anna Pätzold standen zwei zuletzt sehr wichtige Spielerinnen aufgrund einer Klassenfahrt nicht zur Verfügung und letztendlich machte sich das Fehlen von Sara Kranzhöfer aufgrund ihrer Konfirmation am deutlichsten Bemerkbar.

Man hatte sich vorgenommen, dieses Mal nicht wieder einem Rückstand hinterherzulaufen, und versuchte selber Akzente zu setzen. Im ersten Viertel lief es aber leider noch nicht allzu gut. Chemnitz konnte sich bereits in den ersten Minuten ein wenig absetzen und immerhin eine 22-33 Führung nach dem ersten Viertel herausspielen. 33 Punkte wieder einmal zugelassen. Allzu nachlässig agierten die jungen Talente, aber es sollte sich stark bessern. IM zweiten Viertel kamen die Rhein-Neckar Girls noch einmal auf. Angetrieben von Johanna Glutsch (32 Punkte) spielte das Team nun ansehlichen Teambasketball mit schnellen Kombinationen. Das zweite Viertel wurde gewonnen und zur Halbzeit lag man nur mit 42-52 hinten. Allerdings setzte Chemnitz direkt nach Wiederanpfiff zu einem 8-0-Lauf an und enteilte den Basket-Girls auf 60-42 ehe dieses selber konterten. Die gesamte zweite Halbzeit verlief sehr ausgegelichen. Chemnitz gewann zwar beide Viertel (14-17 und 23-25), konnte aber sich aber auch nicht weiter absetzen. Den Basket-Girls Rhein-Neckar blieb am Ende nur die Erkenntnis, dass man mit dem starken Gegner gut mithalten konnten, wenn man weiter an sich arbeitet und die phasenweise Unkonzentriertheiten weiter abbaut. Das Relegationsturnier mit den drei Play-Down-Verlieren wird nun über den sicheren Verbleib in der WNBL entscheiden. Gegner werden hier das Team Schwarzwald und TSV Wasserburg sein. Beide Teams konnte man in der regulären Saison zweimal schlagen. Die Perspektive auch in der kommenden Saison Jugendbundesliga-Basketball zu sehen sind also gut und wären für das junge Team, das fast komplett zusammenbleiben würde auch extrem wichtig. Die Entwicklung jeder einzelnen Spielerin ist jetzt schon enorm. In der kommenden Saison würde das Saisonziel sicherlich Play-Offs heißen müssen.

Für die Rhein-Neckar-Girls spielten:
Glutsch 32, Klitzke 9, Schöneberg 8, Reichel 8, Wedel 6, Frenzel 5, Eibner 5, Herold 4, Loesche 2



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USC Heidelberg von allen guten Geistern verlassen!

Montag, 22. März 2010 um 3:10 Uhr

Man sollte es nicht glauben, dass es Basketballnachmittage gibt, an denen auf der einen Seite nichts, aber auch gar nichts funktioniert – aber es gibt sie. Siehe diesen Sonntag im Heidelberger Olympiastützpunkt. Kein Live-Ticker, kein Scouting, keine Videoaufnahme – und man könnte die Aufzählung noch verlängern. Der Sonntagnachmittag stand diesmal beim USC Heidelberg insgesamt wahrlich unter keinem guten Stern. Und da wollte offenbar auch das USC-Team sportlich nicht aus der Reihe tanzen und lieferte vor 800 sehr enttäuschten Zuschauern eine weitgehend unterirdische Leistung beim 75:94-Heimspieldesaster gegen den Tabellenzwölften Science City Jena ab. Fast über die gesamte Spielzeit konnten sich die meisten Basketballfreunde um´s Spielfeld und auf der Tribüne des Eindrucks nicht erwehren, als sei das USC-Kollektiv – zumindest unterschwellig – mit der Einstellung in die Begegnung gegangen, praktisch nicht mehr absteigen zu können.

Und während eines Spiels von dieser Intensität kann man mental kaum noch die Richtung wechseln. Mental werden die Weichen weit vor Spielbeginn gestellt. Da gibt es für das  Heidelberger Team offensichtlich noch einiges zu lernen.   Eine ganz andere Ausstrahlung vermittelte jedenfalls die Gastmannschaft aus Jena, die – zumindest vor der Partie – noch kleinere Abstiegsprobleme hatte. Nur in der Anfangsphase waren die Heidelberger Gastgeber gleichwertig und lagen nach je einem Dreier von Hodges und Burleson 11:10 in Führung (4. Minute). Danach war kollektives Untertauchen angesagt. Das Team von Gästetrainer Georg Eichler wirkte von da an wesentlich frischer, einsatzfreudiger, wacher und demzufolge reaktionsschneller. Beim USC gab es haarsträubende Ballverluste, hektisches Durcheinander, viel zu wenig Teamplay und eine Fahrkarte nach der anderen von der Dreierlinie. Die Folge war ein 18:27 zu Ende des ersten Viertels.

Leider fand das USC-Fehlerszenario auch über weite Strecken des 2. Viertels seine Fortsetzung. Man vermisste vernünftige Passkombinationen, alle schienen ihr Heil in Einzelaktionen zu suchen – und auf Gästeseite nutzten dies Routinier Michael Lake, seine amerikanischen Landsleute Jackson-Wilson und Hill sowie der effektiv agierende Diestelhorst weidlich aus. Beim 23:41 (15. Min.) waren die Saalestädter klar auf der Siegerstraße. Jetzt schien das Daume-Ensemble endlich aufzuwachen und hatte seine beste Zeit. Zwei 7:0-Phasen – zuerst Komarek (fünf Punkte) und Williams (zum 30:41), dann, nach dem 31:45,  Hirschberg, Williams und ein Dreier von Vierneisel (zum 38:45) ließen neue Hoffnung aufkeimen. Beim 40:50-Halbzeitstand konnte man sich auf USC-Seite für die 2. Halbzeit noch einiges versprechen, allerdings nur deshalb, weil die Thüringer die USC-Schwächen bis dahin nicht noch rigoroser ausgenutzt hatten. Sie hätten eigentlich auch mit 20 Punkten führen können.

Nach der Pause waren die USC-Hoffnungen schnell im Keim erstickt. 42:57 (23.), 49:61 (25.), 52:69 (/27.), 60:74 (3. Viertel). Auch Trainer Daume war offenbar von seinen Starting-Five-Cracks enttäuscht und brachte jetzt vermehrt die jungen Barthel, Dietz und Hirschberg, zusammen mit Vierneisel und einem der amerikanischen Guards. Die undankbare Aufgabe, ein völlig verkorkstes Spiel nochmals zu drehen, konnten diese aber auch nicht erfüllen. 66:78 (33.), 67:88 (36.) – das Verhängnis war bis zum 75:94-Endstand nicht mehr abzuwenden.

Torsten Daume: „Ein Spiel, das wir nur ganz schnell vergessen können. Es lag nicht an der Einstellung. Wir wollten nach der guten Vorstellung in Nördlingen heute unbedingt gewinnen – aber Jena hat schneller gespielt als wir, dadurch unseren Rhythmus zerstört und vollkommen verdient den Sieg davongetragen. Unsere schwache Leistung ist – gerade nach dem Nördlingenspiel – schwer zu erklären. Wir sind das zweitbeste Team in der Liga, was Ballverluste anbelangt – und hatten heute einen Ballverlust nach dem anderen. Damit kann man in dieser Liga kein Spiel gewinnen“

USC: Komarek 21 (4 Dreier), Burleson 15 (1), Vierneisel 10 (2), Hodges 8 (2), Dietz 6, Adeberg 6, Hirschberg 5, Williams 3, Barthel 1.

Jena: Lake 20 (3), Wysocki 13 (1), Faßler 11 (2), Jackson-Wilson10, Hill 10, Shabazz 8, Jost 8 (1), Diestelhorst 8 (2), Reyes-Napoles 6.

 Claus Ebert



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NBBL: BCRN scheidet nach dramatischem Spiel aus

Donnerstag, 18. März 2010 um 19:06 Uhr

Franken Hexer Nürnberg – Basket-College 68:67  (17:22; 14:11; 24:11; 13:21)

Das ist das schlimmste Ergebnis: bei einen Do-or-die Spiel mit einem Punkt zu verlieren! Diese Erfahrung musste unser Team beim zweiten Aufeinandertreffen mit den Franken Hexer machen. Mit hängenden Köpfen stand man zu Spielende da, wohl wissend, dass man dieses Spiel genauso hätte gewinnen können. So ist es aber wie in den vergangenen 4 Jahren NBBL Playoffs, unser Team muss leider bereits im Achtelfinale ausscheiden.
Als ob er das Endergebnis ahnte, kritisierte Coach Alexander Schönhals in der Kabine u.a. die mangelnde Treffsicherheit von der Freiwurflinie. In der Tat war die Trefferquote von 45% (10 von 22) von der Freiwurflinie zu gering für ein so enges Match. Eng verlief das Spiel auch bis zur 5. Minute im 3. Viertel (43:44). In der Folgezeit gelangen dem Nürnberger Iyanoye jedoch 4 Steals, aus denen einfache Korberfolge und ein 9-Punkte Vorsprung für die Franken Hexer resultierten. Dieser Vorsprung hielt auch bis zur 5. Minute des Schlußabschnittes an. Beim Stand von 63:54 nahm Alexander Schönhals eine Auszeit, um sein Team nochmals zu motivieren und auf eine Zonenverteidigung umzustellen. Die Maßnahme zeigte Wirkung. In der Defense wurden  Bälle gewonnen, die anschließend im Korb der Nürnberger landeten. Danilo Barthel erzielte mit einem erfolgreichen Freiwurf eine Minute vor Ende zunächst den Ausgleich (65:65) und im folgenden Angriff die 67:65 Führung für das Basket-College. 5 Sekunden vor Spielende war es einmal mehr Dennis Ogbe, der mit einem 3-Punkte Wurf sein Team in Führung brachte. Beim folgenden Gegenangriff wurde Danilo Barthel gefoult, da die Franken jedoch die Teamfoulgrenze noch nicht erreicht hatten, gab es 1,5 Sekunden vor Spielende lediglich Einwurf an der Seitenlinie. Der letzte Wurfversuch verfehlte sein Ziel und das Ausscheiden des Teams war besiegelt.
 In Nürnberg spielten für BCRN: Freddy Jahnke (5P), Marcel Müller (3P), Patrick Janke, Marcel Maringer (16P), Benjamin Kunte (3P), Michael Hoff, Danilo Barthel (13P) Julian Debus, Alexander Kuhn (15P), Max Bohrmann (12P).



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JBBL: Sieg gegen Bayern München sichert Tabellenführung

Donnerstag, 18. März 2010 um 19:04 Uhr

Das Basket College Team reiste bereits am Samstag nach München, damit alle Spieler am Sonntag fit und wach in das wichtige Spiel gegen den FC Bayern München antreten konnten, das bereits um 11.30 Uhr begann.
Wie erwartet, starteten die Münchner, enorm stark und versuchten die College Jungs richtig unter Druck zu setzen, doch das Team von Rene Ullrich war wach und konterte die starke Anfangsphase der Bayern mit schnellem Spiel und guten Spielzügen. Desweiteren konnte Coach Rene Ullrich nach langer Verletzungsphase auf Maurice Simon wieder zurückgreifen, der das Team mit seinen Kurzeinsätzen deutlich verstärkte.
1. Viertel 13 : 17 für das Basket College
Im zweiten Viertel konnten die College Jungs Ihren Vorsprung ausbauen, hier konnten die Bayern Marcel Simon unter dem Korb einfach nicht verteidigen und so erzielte Marcel Simon viele wichtige Körbe.
Halbzeit 30:41
Nach der Halbzeit zeigte der FC Bayern seine zweite große Stärke: Ihre Moral. Sie verkürzten den zwischenzeitlichen 14 Punkte Rückstand bis auf max. 3 Punkte und verlangten somit dem Ullrich Team alles ab, die sich über ein starkes Teamplay und auf Ihre Top Spieler verlassen konnten.
3.Viertel 49 : 61
Auch in den letzten 10 Min. ließen die Münchner nicht nach und kämpften sich nochmals bis auf 4 Punkte heran. Die Erfahrungen der beiden Simon´s, die Nervenstärke von Paul Zipser und die hervorragende Teamleistung brachte letztendlich einen ungefährdeten Sieg. Coach Rene Ullrich freute sich sehr über die Rückkehr von Maurice Simon und sein sehr gutes 1. Spiel.

Marcel Simon 29; Paul Zipser 22; Niklas Würzner 13; Maurice Simon 8; Christian Gläser 4; Philip Jahnke 2; Lukas Freiseis 1; Tobias Caldwell; David Depre; Morris Hintz; Lars Weidtmann



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