Newsarchiv des Monats März, 2010

Letztes Heimspiel gegen Play-Off-Kandidaten

Donnerstag, 18. März 2010 um 13:23 Uhr

„Boys meet Girls“ – Die Damen des USC in gemeinsamer Veranstaltung mit den-ProA Herren

Am Sonntag, 15:30 Uhr findet für die Damen das letzte Spiel der Saison 09/10 statt. Mit einem Heimspiel gegen den Play-Off-Kandidaten TSV Towers Speyer wollen sich die MLP USC BasCats von ihren Fans verabschieden.
Die Saisonziele sind mit dem Klassenerhalt und dem einstelligen Tabellenplatz erreicht. Aktuell steht das Team um Kapitänin Antonia Hofmann auf dem 9.Platz, mit einem Sieg gegen Speyer winkt sogar Platz 8. Allerdings wird Speyer alles dafür tun, um zu siegen. Denn immerhin geht es für Speyer noch um Platz 4, und damit um die Teilnahme an den Play-Offs. Nur ein Sieg garantiert die Teilnahme an den Aufstiegsspielen.
Die USC-Mädels haben sich noch einmal viel vorgenommen. In der Hinrunde musste man als Aufsteiger viel Lehrgeld zahlen, aber in der Rückrunde scheinen die jungen Damen vieles angenommen zu haben und so wurden immerhin schon 6 Siege erzielt.
Der Sonntag steht dabei unter dem Motto „Bundesliga beim USC“. Den Start machen die Basket-Girls Rhein-Neckar mit ihrem Play-Down-Spiel um 12:30 Uhr gegen Basketball 4 Girls Chemnitz. Das Spiel findet im ISSW 700 statt. Das Highlight startet dann um 15:30 Uhr im OSP, MLP USC BasCats – TSV Towers Speyer, um dann am frühen Abend um 18 Uhr mit dem Spiel der ProA Herren – Science City Jena mehr als würdig abgeschlossen zu werden. Gerade die gemeinsame Veranstaltung und Werbung mit dem Herren-Team verspricht einen großen Zuschauerzuspruch. „Wir wollen uns mit einem guten Eindruck von unseren vielen Fans verabschieden, die Doppelveranstaltung mit den Herren ist das richtige Zeichen. Wir wollen Spitzenbasketball in Heidelberg bieten, dabei ist eine solche Aktion der richtige Schritt.“ äußert sich Coach Dennis Czygan.



Zurück zum Newsarchiv

Doppelveranstaltung im Heidelberger OSP!

Mittwoch, 17. März 2010 um 16:09 Uhr

               Sportaward der Metropolregion Rhein-Neckar

„Boys meet Girls“ lautet das Motto am Sonntag im Heidelberger  Olympiastützpunkt. Bevor die Herrenmannschaft gegen Science City Jena spielt (18:00 Uhr !), bestreiten die MLP BasCats ihr letztes Heimspiel in der 2. Basketball-Bundesliga Süd (Damen) ebenfalls im OSP, gegen die Towers Speyer (15:30), den Tabellenvierten. Eine gute Gelegenheit also für die Heidelberger Basketballfreunde, eine Extraportion des „schönsten Sports der Welt“ zu erhaschen.

Gut ist auch die Ausgangsposition für das Pro A-Spiel des USC Heidelberg, denn das letzte Auswärtsspiel in Nördlingen entschieden die Neckarstädter in der Schlussphase der Partie für sich. Durch Teamplay und einen überragenden Backcourt (Burleson 42, Hodges 22 Punkte) gewannen die Kurpfälzer bereits das siebte Mal auswärts. Einer dieser Siege war ein 98:90 in Jena, seinerzeit das zweite Spiel von Darrin Williams. Jibril Hodges (37 Pkte./11 Reb., 16/17 Freiwürfe) und Oliver Komarek (17 P./8 R.) waren die Erfolgsgaranten. Ein starkes Jenaer Team hielt jedoch lange dagegen, geführt von Frieder Diestelhorst (20 P.) und Jermyl Jackson-Wilson (19 P./12 R.). Die langen Kerls der Thüringer – Jackson-Wilson, Karim Shabazz und der nachträglich verpflichtete Adrian Hill – holen kräftig Rebounds: Jackson-Wilson und Hill je 7,5, Shabazz 5,1 pro Begegnung. Das gibt zusammen 20,1 „Boards“ pro Spiel. Shabazz kann aufgrund seiner immensen Größe (2,18m) auch den ein oder anderen Wurf blocken. Er ist der längste Spieler der Liga. Unter den Körben wird es also Arbeit für die USC-ler geben . Der oben erwähnte Diestelhorst, Simon Schmitz sowie Michael Jost gehören sicherlich zu den besseren deutschen Spielern der Liga. US-Amerikaner Michael Lake, der nach langer Verletzungspause beim Hinspiel für die letzten vier Minuten zum Einsatz kam, das Spiel aber nicht mehr drehen konnte, hat seinen Rhythmus inzwischen wieder gefunden. Der Veteran bringt es auf 9,1 Punkte. Die Verstärkungen zur Winterpause heißen Oskar Faßler (von ALBA Berlin) und Kevin Wysocki, Bruder von Nationalspieler Konrad (von Phantoms Braunschweig). Die Youngster schlugen gleich stark ein. Die beiden Flügelspieler erzielen je ca. 10 Punkte und 3 Rebounds. Faßler eroberte sich sogar den Starting-Five Platz auf der Position 2, vor Michael Lake.

Die Saisonbilanz von 9 Siegen und 15 Niederlagen – Heimspiele 6-6, auswärts 4-8 – ist nicht berauschend, wird aber voraussichtlich für den Klassenerhalt reichen. Das liegt vor allem daran, dass die Thüringer in jüngerer Vergangenheit einige Spiele gegen Mannschaften in Tabellennähe gewannen. Die Giants Nördlingen zogen in Jena den Kürzeren (70:60; Schmitz 18), das starke Team der Crailsheim Merlins wurde ebenfalls erfolglos nach Hause geschickt (79:68; Shabazz 8 P./12 R.). Sogar „on the road“ triumphierten die Jungs von Tino Stumpf (in Freiburg 73:67; Wysocki 14 P./7 R.) Gegen Tabellennachbar ETB Baskets Essen gab es am Wochenende allerdings eine hauchdünne 72:74-Niederlage nach Verlängerung.

Auch für hinreichend Fanunterstützung und gute Atmosphäre im Olympiastützpunkt dürfte gesorgt sein: Es gibt eine neue Trommel, die alten wurden neu bezogen.  Gründe genug, diesen USC-Tag live zu verfolgen. Jetzt liegt es nur noch an den USC-Spielern, die Schlussphase der Runde, die nun endgültig beginnt, mit einem Sieg einzuleiten und die Tabellensituation weiter zu verbessern – auf dass die Fans nach der Partie in guter Laune im „Caramel“ nebenan feiern können.

Derzeit (12. bis 28. März) läuft in der Metropolregion Rhein-Neckar eine Sportlerwahl. Es sollen Sportler(innen) ausgezeichnet werden, die für die Ideale der Region eintreten und sie durch ihr vorbildliches Auftreten positiv nach außen tragen. Von Seiten des USC Heidelberg sind bei den „Sportlern“ Oliver Komarek (A2-Nationalspieler!) und bei den „jungen Talenten“ Paul Zipser nominiert. Oliver Komarek muss man hier nicht mehr besonders vorstellen. Paul Zipser spielt im U16-JBBL-Team des USC. Gerade hat er vom 5.3. bis 8.3. in Istanbul am „Jordan Brand Classic Camp“ der 40 besten Europäischen Spieler unter 16 Jahren teilgenommen. Eine bessere Empfehlung für den Sportaward kann es kaum geben!

Alles weitere – insbesondere die Wahlmodalitäten (einfach per Mausklick) unter

www.victorsportaward.de

Alle Basketballfreunde, die unserem herrlichen Sport zu weiterer Popularität verhelfen wollen – auf geht´s zur Wahl!    

 Robin Herbert und Claus Ebert



Zurück zum Newsarchiv

MLP USC BasCats gewinnen auch in Keltern

Mittwoch, 17. März 2010 um 1:27 Uhr

Mit dem 83-76 Sieg wahren die MLP USC BasCats ihre Chance auf Platz 8. Keltern ist nach der Niederlage sportlich abgestiegen. Keltern musste unbedingt siegen, wenn man zumindest noch theoretisch die Chance auf den Klassenerhalt waren wollte, die BasCats haten diesen bereits seit einigen Woche sicher und konnten befreit aufspielen und wollten mit einem Sieg doch noch ihr Saisonziel erreichen. Ideale Voraussetzungen also für ein spannendes Damen-Basketball-Spiel in Keltern. In einem tempo- und punktreichen ersten Viertel kämpften die Heidelbergerinnen sich einen 22-27 Vorsprung heraus. Allerdings machte sich hier schon eine hohe Foulbelastung bemerkbar. Auch die teilweise harte Gangart der um ihre letzte Chance kämpfenden Gastgeberinnen machte sich bemerkbar. Friedi Güttner musste bereits nach weniger als 9 Minuten Spielzeit mit fünf Fouls auf der Bank Platz nehmen und mit Hellen Zipser musste knapp eine Minute später die zweite Centerin mit einer schweren Handverletzung raus (6 Wochen Pause). Hier sprangen aber Anna Meusel und später nach einer Systemumstellung Elena Hofmann und vor allem Caterina Maurer vorbildlich in die Bresche. Überhaupt konnte das Ziel, möglichst alle Spielerinnen viel einzusetzen gegen Keltern gut umgesetzt werden. Dadurch kam es im zweiten Viertel zwar ein wenig zum Bruch im Spielfluss, aber die jungen BasCats konnten immer wieder kontern. Trotzdem ging man mit einem 45-42 Rückstand in die Pause. In der Halbzeitansprache schienen dann jedoch die richtigen Worte und Taktik gefunden worden zu sein, denn die BasCats kamen aus der Pause und überrannten die Gastgeber in dieser Phase das ein und andere Mal. Trotz der knappen Führung blieb das Trainerteam dabei, allen Spielerinnen lange Spielzeiten zu geben. Die BasCats kamen nie in Gefahr das Spiel noch einmal abzugeben, selbst als Keltern noch einmal 2 Minuten vor Schluss auf 2 Punkte rankam kam keine Panik auf. Schnell wurden die Zügel wieder angezogen und konsequent der Weg zum Korb gesucht. Ein klarer 83-76 stand am Ende auf der Tafel und die MLP USC BasCats hatten einen weiteren Grund ausgiebig zu feiern. Für Keltern war die Niederlage gleich doppelt schlimm, da Abstiegskonkurrent Ludwigsburg überraschend gegen dezimierte Würzburgerinnen gewann und Keltern dadurch nicht mehr auf den eventuell rettenden Vorletzten Platz rutschen kann.

Für den USC spielten: Terry 24, Benavente 19, Veith 16, Stage 7, Hofmann, A. 6, Zipser 4, Koch 3, Hofmann, E. 2, Meusel 1, Güttner 1, Heller, Maurer



Zurück zum Newsarchiv

U14mOL: Glanzloser Sieg in Kirchzarten

Dienstag, 16. März 2010 um 15:35 Uhr

Schon beim Warm-Up merkte man, dass die Jungs nicht ihren besten Tag haben würden. Unkonzentriert, z.T. lustlos, das Spiel bereits abgehakt präsentierte sich das Team. Nach drei Minuten Spielzeit stand es 12:3 für den USC und alles schien seinen normalen Verlauf zu nehmen. Was dann aber folgte waren die schlimmsten 17 Minuten der Saison.
Das erste Viertel gewann Kirchzarten sogar noch mit 20:18 und zur Halbzeit stand es nur 35:30 für den USC.
Unsere “Superstars” dachten wohl das Spiel zwischen Pizza-essen und Mc Donald im Vorbeigang mitzunehmen
Sicher merkte man Björn, Konstantin und Benni an, dass sie drei sehr anstrengende Lehrgangstage hinter sich hatten. Auch war die Schiri-Leistung vor allem in der ersten Halbzeit katastrophal (13:2 Fouls gegen den USC). Trainer Thomas Schmidt war nahe dran am technischen Foul. So war der Coach zur Halbzeit richtig sauer und machte dies den Jungs sehr deutlich.

Die zweiten 10-Minuten wurden dann so gespielt wie wir die Jungs auch kennen.
Drittes Viertel 29:10 und viertes Viertel 25:7. Endstand 89:47.

Unsere Lehrgangsteilnehmer mobilisierten ihre letzen Kräfte. Benni überzeugte durch gute Reboundarbeit und Björn (10Pkt) und Konstantin (7Pkt) zogen zusammen mit Bojan(6Pkt) immer wieder zum Korb. Julian (19Pkt) zeigte im zweiten Spiel in Folge, dass er neben “Dreier-werfen” auch aus der Nahdistanz erfolgreich punkten kann. Wünschen wir ihm, dass er sein variables Spiel beibehält. David (20Pkt) wollte sich dann auch nichts nachsagen lassen und engagierte sich im zweiten Spielabschnitt mehr. Sehr erfreulich war, dass Ole diesmal mit 21 Punkten erfolgreichster Scorer war und Florian nach zweiwöchiger Verletzungspause wieder ohne Schmerzen durchspielen konnte. Teamgeist bewies Jonas, der trotz Verletzung als Zuschauer und Co-Coach die lange Fahrt nach Kirchzarten mitmachte.

Am kommenden Samstag geht es zur Post Karlsruhe. Zu diesem Spiel erwarten wir wieder die Leistung, die uns über die ganze Saison Freude gemacht hat.



Zurück zum Newsarchiv

Basket-Girls Rhein-Neckar lassen sich von Chemnitz aus der Bann werfen

Dienstag, 16. März 2010 um 10:17 Uhr

Viel zu hohe 80-107 Niederlage in Chemnitz

Bereits am Samstag machte sich das WNBL-Team ohne ihre Coaches auf nach Chemnitz. Nach einem guten Essen und einer ausgiebigen Irrfahrt in Chemnitz traf man schlussendlich frohen Mutes im Hotel ein und verbrachte eine ruhige, erholsame Nacht. Die beiden Coaches Dennis Czygan und Oliver Muth kamen Nachts, direkt nach dem Bundesligasieg in Keltern ebenfalls noch im Hotel an.
Am kommenden Morgen genoss man dann das hervorragende Frühstücksbuffet im Hotel, um sich dann auf die kurze Suche nach der Halle zu machen. Nach einigen Irrfahrten war dann diese auch gefunden und das Drama nahm seinen Lauf.
Sara Kranzhöfer, einzige gesunde Aufbauspielerin der letzten Woche durfte aufgrund eines formalen Fehlers nicht teilnehmen. Es sei denn, die gegnerische Trainerin, die Sara kennt stimmt zu. Doch leider zeigte sich hier, dass Fairplay an diesem Tag nicht im Vordergrund der WNBL-Partie stehen sollte. Anstatt zuzustimmen, oder ehrlich zu sagen dass man den Fehler ausnutzen will (was ja auch aufgrund des eigenen Fehlers einzusehen wäre) kam nur die flapsige Antwort „Kenne ich nicht. Ich kenne die Spielerin nicht.“ Traurig aber wahr, Sara durfte nicht mitspielen. Dabei hatte die Trainerin Koch und ihr Co-Trainer Scheidhauer noch Wochen zuvor mit Sara beim Bundesjugendlager gearbeitet. Da muss man sich als Verein fragen, ob man seine Spielerinnen zu solchen Auswahltrainern schicken sollte, wenn diese die Spielerinnen nach ein paar Tagen nicht einmal mehr erkennen. Sara war beim BJL ja nicht irgendeine Mitläuferin, sondern wurde im Anschluss für den DBB-Kader gesichtet. An diesem Tag hatte also leider das Fairplay verloren.
Da die Entscheidung erst wenige Minuten vor Anpfiff des Spiels getroffen wurde, waren die Rhein-Neckar-Girls merklich geschockt. Anna-Lea und Janina, die beide eigentlich aufgrund ihrer Grippe von der Bank kommen sollten, starteten und warfen sich für’s Team ins Gefecht. Chemnitz startete wie vermutet mit einer Ganzfeldpresse, die taktisch aber nicht so schwer zu überwinden war. Aufgrund des Schockzustandes präsentierten sich die WNBL-Mädels in den ersten fünf Minuten aber desaströs und spielten den Chemnitzerinnen ein ums andere Mal den Ball in die Hände, so dass man schnell einem viel zu großen Rückstand hinterherlief. 18-32 hieß der Rückstand nach dem ersten Viertel. Im zweiten Viertel rafften sich die Mädels dann noch einmal auf und verkürzten noch einmal auf 9 Punkte, um dann aber wieder den nun auch sehr hart und abseits des Balles auch mit unerlaubten Mitteln arbeitenden Chemnitzerinnen das Feld zu überlassen. Ein 2-18-Lauf in den letzten fünf Minuten vor der Pause besiegelte letztendlich die Niederlage in diesem Spiel. In der Halbzeitpause rafften sich zwar alle noch einmal auf und die zweite Halbzeit wurde auch sehr gut gespielt, aber für den Sieg reichte es nicht mehr. Die zweite Hälfte wurde zwar gewonnen, aber am Ende des Spiels musste man zugeben, dass das Spiel aufgrund der eigenen Fehler vor Spielbeginn und in der ersten Hälfte verschuldet wurde.

Für die Rhein-Neckar-Girls spielten:
Johanna Glutsch 31, Sophia Rickert 13, Anna-Lea Frenzel 10, Janina Klitzke 10, Elena Herold 6, Laura Loesche 6, Selina Wedel 2, Carolin Eibner 2, Anna Pätzold



Zurück zum Newsarchiv

Lyndale Burleson führt USC zum Sieg in Nördlingen!

Sonntag, 14. März 2010 um 3:23 Uhr

Wenn vor der Partie des USC Heidelberg beim  Abstiegsaspiranten Giants Nördlingen noch geringe Bedenken hinsichtlich einer weiteren Pro A-Saison des Daume-Teams bestanden haben sollten, so sind diese nach dem ebenso wichtigen wie verdienten 95:88 (41:43)-Erfolg vor 1012 Zuschauern in der Nördlinger Herrmann-Kessler-Halle endgültig beiseite gefegt. Im Gegenteil – von  jetzt an kann das Daume-Team den Blick sogar nach vorn richten und neue Ziele anvisieren: Etwa durch möglichst viele Siege in den restlichen sechs Saisonspielen eventuell noch den ein oder anderen Platz in der Tabelle nach vorn zu rücken.

Dabei fiel der Sieg im Ries keineswegs leicht, denn die Giants standen mit dem Rücken zur Wand und kämpften mit dem Mute der Verzweiflung um ihre quasi letzte Chance im Kampf um den Klassenerhalt. Im ersten Viertel fanden die Heidelberger, bei denen Oliver Komarek nach seinem vor zwei Wochen zugezogenen Bänderriss nach einigen gelungenen Trainingsversuchen überraschend schon wieder mit von der Partie war, noch nicht den richtigen Rhythmus und verpassten es dadurch, sich von Beginn an den nötigen Respekt beim Abstiegskandidaten zu verschaffen. Nur Jibril Hodges durfte mit seiner Wurfausbeute (3/4) bis dahin zufrieden sein, doch in der Schlussphase des Viertels konnte die USC-Zonenverteidigung drei Dreier der Gastgeber zum 27:21 nicht verhindern.

Im 2.Viertel war es dem absolut überragenden Spieler auf dem Parkett, Lyndale Burleson, zu verdanken, dass der USC zur Pause  nur mit zwei Punkten im Hintertreffen lag. Er spielte seine unwahrscheinliche Schnelligkeit aus, warf in dieser Phase zwei wichtige Dreier und erzielte 12 Punkte innerhalb von vier Minuten. Ansonsten lief bei den Heidelbergern bis dahin nicht allzu viel zusammen. Man vermisste das gute Teamplay aus der ersten Halbzeit des Spiels gegen Kirchheim.

Nach der Kabinenansprache von Torsten Daume besserte sich jedoch das Teamverhalten extrem. Weiterhin herausragend trumpfte zudem Burleson auf, der von den Giants nie zu halten war und dies auch bis in die Schlussphase ganz konsequent ausnutzte. Zunächst blieben die Rieser, unermüdlich von ihrem Publikum angetrieben,  allerdings ein gleichwertiger Gegner. Die drei Amerikaner, Archibald (vor der Pause), Morris und insbesondere der beeindruckend aufspielende Center Marc Dawson (18 Rebounds) hielten die letzten Hoffnungen der Gastgeber immer wieder aufrecht. Erst nach dem 71:70 (37. Min.) wendete sich das Blatt zugunsten des Daume-Teams. Ein eiskalter Dreier von Hodges aus acht Metern, ein Tip-In von Vierneisel nach Dreierversuch Burleson, zwei unnachahmliche Korbleger von Burleson und es stand 71:79. Nach dem 73:79 durch zwei Freiwürfe von Morris folgte die beste Ohase für Oliver Komarek, dem zuvor wenig gelungen war. Zuerst holte er nach Fehlwurf Hodges den Offensivrebound und verwandelte zum 73:81 und nach dem 75:81 durch Halbdistanzwurf von Niebuhr warf er den wichtigen Dreier zum vorentscheidenden 75:84. Eng wurde es trotzdem nochmals, als die Giants durch fünf Punkte innerhalb weniger Sekunden – nach haarsträubendem Ballverlust beim USC-Einwurf und anschließendem Dreier von Morris – zum 80:84 verkürzten. Doch wiederum „Matchwinner“ Burleson mit vier Punkten und Vierneisel mit zwei sicher verwandelten Freiwürfen konterten zum 82:90 58 Sekunden vor der Schlusssirene. Der 95: 88-Erfolg war jetzt nicht mehr in Gefahr. Das USC-Team hat seine Sache insgesamt gut gemacht, nie die Kontrolle über die Partie verloren und hatte den Auswärtssieg letztlich seinem überragenden Guard-Duo Burleson und Hodges mit zusammen erzielten 64 Punkten zu verdanken.        

 Nördlingen: Dawson 27 (18 Rebounds), Morris 19 (1 Dreier, 5 Assists), Archibald 14 (2), Niebuhr 11 (1), Heindel 5 (1, 7 Rebounds), Michael 5 (1), Fumey 4, Watson 3 (1 Dreier, 5 Assists).

USC: Burleson 42 (2 Dreier, 15/23 aus dem Feld, 3 Assists), Hodges 22 (3 Dreier, 9/16, 4 Assists, 4 Steals), Adeberg 11 (1), Komarek 9 (1 Dreier, 7 Rebounds), Vierneisel 9 (1 Dreier, 6 Rebounds), Williams 2, Barthel, Dietz, Hirschberg, Hug, Laschewski.

 Claus Ebert



Zurück zum Newsarchiv

WNBL: Lange Reise nach Chemnitz

Freitag, 12. März 2010 um 13:27 Uhr

Aufgrund des 5. Tabellenplatzes der regulären Saison müssen die Basket-Girls Rhein-Neckar in den Play Downs antreten. Gegner in den Play Downs sind die Mädels des Vereins Basketball 4 Girls Chemnitz. Viele der Spielerinnen werden zumindest den USC-Mädels vertraut sein. Denn immerhin spielte man letzte Saison bereits zweimal gegen die Auswahl aus Chemnitz. Das Team um Trainerin Simone Koch ist ähnlich jung wie das der Basket-Girls, insofern kann man wieder von einem spannenden Duell der Beiden Teams ausgehen.
Die Basket-Girls werden nichts dem Zufall überlassen und reisen bereits am Samstagmittag nach Chemnitz. Die Coaches Oliver Muth und Dennis Czygan werden direkt nach dem Damen-Bundesligaspiel in Keltern in der Nacht nachfahren.

Der Gewinner aus Hin- und Rückspiel hat sich automatisch für die kommende WNBL-Saison qualifiziert. Das unterlegene Team muss am 25.04. nach einem in einem Turnier seine Chance suchen. Drei Teams werden dort antreten. Nur der Sieger ist dann automatisch qualifiziert. Die beiden Verlieren müssen sich dann vor Beginn der neuen Saison noch einmal neu um einen WNBL-Platz bewerben und eventuell ein Qualifikationsturnier spielen.



Zurück zum Newsarchiv

U14m Julian Kick-Show führt zum Sieg gegen SSC Karlsruhe

Donnerstag, 11. März 2010 um 1:41 Uhr

Mit 87:72 gewannen die Jungs gegen eine gute Mannschaft aus Karlsruhe.

Hauptverantwortlich für den Sieg war Julian Kick (31Punkte). Nicht nur seine sechs Dreier sondern auch sein Drang zum Korb, gescheite Pässe und gute Defense machten sein Spiel perfekt.

Dabei war es kein einfaches Spiel. Jonas Herbold verletzt und die Karlsruher im Gegensatz zum Hinspiel diesmal in Bestbesetzung. So taten wir uns 15 Minuten lang schwer (32:25) bis der Knoten geplatzt war. Aber dann wurde 5 Minuten Fastbreak vom Feinsten gespielt und wir gingen mit 47:30 in die Halbzeitpause. Im dritten Viertel wechselte Trainer Thomas Schmidt durch und probierte einiges aus. Dies hatte zur Folge, dass es am Ende des Viertels nur noch zehn Punkte Vorsprung waren (63:53). Aber in den nächsten sechs Minuten vergrößerten Julian Kick und David Diouf diesen wieder auf 79:59. Dawid Chlebicz kam gegen Karlsruhe zu seinem ersten Einsatz in der ersten Mannschaft und fügte sich sehr gut ein. Sechs Punkte und einige Rebounds waren der Lohn. Mit dem 87:72 Erfolg bleiben die Jungs auf Erfolgskurs.

Am nächsten Sonntag geht es nach Kirchzarten einem vermeintlich leichten Gegner. Aber schon jetzt ist sicher, dass Jonas Herbold, Neil Blackmore und Dawid Chlebicz nicht mitfahren können. Auch Florian Schulze-Dieckhoff laboriert noch an einer Verletzung. Flo möchte es aber unbedingt versuchen. Benni Bauer, Björn Lau und Konstantin Bopp kommen direkt vom drei-Tages Lehrgang des BBW in Albstadt nach Kirchzarten.

Die U14m gratuliert der ersten Damenmannschaft recht herzlich zum Klassenerhalt!
Glückwunsch Mädels!!!



Zurück zum Newsarchiv

Letztes Auswärtsspiel beim Schlußlicht

Donnerstag, 11. März 2010 um 1:36 Uhr

Am Samstag, 13.03. um 19:30 Uhr treten die MLP BasCats USC Heidelberg zum letzten Mal in der Saison 2009/2010 auswärts an. Beim Schlusslicht Grüner Stern Keltern wollen die USC-Mädels ihrem Saisonziel, dem einstelligen Tabellenplatz näher kommen. „Wir haben gegen alle Teams bis Platz acht den direkten Vergleich geholt. Es wäre also fahrlässig nicht bis zum letzten Spieltag alles zu geben.“: so Coach Czygan vor dem Spiel.
Allerdings ist ein Sieg für das Team aus Keltern noch wichtiger, will man nicht den sicheren Gang in die Regionalliga antreten. Der Tabellenletzte steigt auf jeden Fall ab, der Vorletzte kann noch hoffen, dass es aufgrund der Auf- und Abstiege der 1.Liga nur einen Absteiger aus der Liga gibt. Es wird also auf jeden Fall mit Gegenwehr der angeschlagenen Kelterner Mädels zu rechnen sein. Wir stellen uns auf ein sehr hartes Spiel ein, Keltern wird die Punkte nicht einfach so abgeben wollen. Während der Gegner also noch hofft und nicht weiß, wo er nächste Saison antreten muss. Laufen beim USC bereits die Planungen für die kommende Saison in der zweiten Bundesliga. „Das Ziel ist natürlich, dass möglichst alle Spielerinnen wieder an Bord sind. Ich denke, dass der eingeschlagene Weg sehr gut ist und wir in der kommenden Saison alle davon profitieren.



Zurück zum Newsarchiv

Daume-Ensemble reist in den Ries.

Mittwoch, 10. März 2010 um 14:52 Uhr

Nach dem tollen Spiel gegen die VFL Kirchheim Knights (95:97 n.V.) wenngleich mit unglücklichem Ende für den USC geht es am Samstag in Nördlingen, zu Gast bei den Giants, weiter. Ob die Heidelberger den Ausfall von Oliver Komarek ein weiteres Mal gut kompensieren können, wird sich zeigen. Beim Hinspiel am 22. November war der 2,10m-Hüne noch mitten im Geschehen. Er erzielte 17 Punkte und 9 Rebounds beim 96:83-Heimsieg.

Die Rieser haben sich vor Ablauf der Wechselfrist nochmals dreifach verstärkt: Giordan Watson, US-amerikanischer Aufbauspieler, Landsmann Marc Dawson, seinerseits Power Forward und auch Donovan Morris, ebenfalls aus den Vereinigten Staaten, helfen dem Team ungemein, während andererseits aber Leistungsträger wie Jonathan Toles, anfänglich Osvaldo Jeanty oder Robert „Rob“ Ferguson inzwischen nicht mehr für die Bayern auflaufen. Bereits seit Anfang der Saison aktiv sind der Kanadier Casey Archibald, 1,95m-Flügelspieler (10,5 Punkte pro Spiel), Benjamin Fumey (10,7 Punkte, 4,4 Rebounds), der bundesligaerfahrene Leo Niebuhr und EX-USCler Janis Heindel. Zusammen mit Watson  bilden sie derzeit das Startquintett. So hatten die Nördlinger zuletzt eine Starting Five mit nur zwei Ausländern, eine Seltenheit in der Pro A.

Seit dem sechsten Spieltag haben die Rieser nur zweimal gewonnen und stecken infolgedessen tief im Abstiegskampf. Ihre aktuelle Position ist Rang 15, mit zwei Siegen weniger als der Vierzehnte, Essen. Eigentlich müssten die Giants etwa fünf der restlichen sieben Spiele gewinnen, um den Klassenverbleib eventuell noch  sichern zu können, eine schwere Aufgabe – trotz  Neuverpflichtungen und  Trainerwechsel. Besonders bitter wäre ein Abstieg  für das Team von András Zsoldos vor allem deshalb, weil die Rieser erst letztes Jahr aus der Beko-BBL abgestiegen sind.

Die besagten zwei Siege waren ein 112:99 in Hannover zum Vorrundenabschluss, bei dem die Nördlinger ungewohnt und unerwartet deutlich siegten (Watson 37 Pkte, 5/7 Dreier, 9 Assists), und ein 72:70-Erfolg gegen den Rivalen beim Kampf um den Ligaerhalt, TV Langen. Danach gab es aber wieder fünf Niederlagen in Folge – in Jena (60:70), gegen Karlsruhe (70:82), in Crailsheim (78:93), gegen Freiburg (71:78) und zuletzt in Essen (76:87).

Der USC kann aufgrund der Tabellensituation und der zuletzt gezeigten Leistungen durchaus mit gestärktem Selbstvertrauen nach Nördlingen fahren, die Rieser stehen andererseits unter immensem Zugzwang, was für Spannung sorgt!

Das Heidelberger Team wird diesmal von einem Fanbus begleitet, womit die USC-Verantwortlichen auf das in den letzten Spielen wieder aufgeblühte Interesse unter den USC-Anhängern reagierten. Abfahrt des Fan-Busses: 16 Uhr am OSP. Anmeldung bitte bald, spätestens bis Freitag 14 Uhr per E-Mail an geschaeftsstelle@usc-hd.de. Kosten: 20 Euro incl. Eintrittskarte.   

Den Sprungball gibt es am Samstag, 13. März in der Hermann-Keßler-Halle, Nördlingen, um 19:30 Uhr.

Robin Herbert und Claus Ebert



Zurück zum Newsarchiv