Newsarchiv des Monats März, 2010

Auf nach Nördlingen! Abfahrt 16 Uhr OSP

Dienstag, 9. März 2010 um 20:09 Uhr

Am Samstag bietet der USC den Fans eine Fahrt zum Auswärtsspiel in Nördlingen (Spielbeginn 19:30 h) an.

Abfahrt 16 Uhr am OSP

Kosten: 20 Euro (incl. Eintrittskarte)

Bitte möglichst frühzeitig – spätestens bis Freitag 14 Uhr – per E-Mail an

geschaeftsstelle@usc-hd.de anmelden!

Die Mannschaft würde sich sehr über möglichst viel Unterstützung bei diesem wichtigen Spiel freuen!

Tolle Gelegenheit, mal wieder Auswärtsatmosphäre zu schnuppern!

Auf geht´s, USC-Fans!!!



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Knapp verloren und doch gewonnen

Montag, 8. März 2010 um 10:10 Uhr

Am Samstagabend, um ca. 21:50 Uhr traf die erste von vielen Glückwunsch-SMS ein. Der Klassenerhalt war gesichert und die MLP USC BasCats werden auch in der kommenden Saison wieder über das Zweitligaparkett wirbeln – möglich machte das die klare Niederlage Kelterns in Viernheim. Dadurch ist es rechnerisch nicht mehr möglich auf einen der Abstiegsplätze zu rutschen. Doch trotz des geschafften Klassenerhalts wollte keine große Jubelstimmung aufkommen. Zu schwach war die eigene Leistung am Nachmittag. Mit den Bender Baskets Grünberg spielte man sicherlich nicht gegen das Fallobst der Liga, aber auch Grünberg hatte einen relativ schwachen Tag erwischt und so lagen die BasCats 35 Minuten in Führung, um dann am Ende mal wieder mit leeren Händen aus der Halle zu gehen.

Bereits vor dem Spiel, wie in der gesamten Woche sammelte Coach Dennis Czygan eine schlechte Nachricht nach der Anderen ein. Serena Benavente, Antonia Hofmann und Julez Koch plagten sich ab Beginn der Woche mit einer Grippe herum, Mitte der Woche kamen dann Rückenprobleme und Achillessehnenprobleme bei Elena Hofmann und Hellen Zipser hinzu. Sandra Heller und Caterina Maurer fehlten aus beruflichen und privaten Gründen und dazu noch am Spieltag selbst Magenprobleme bei Berit Adrion. Die BasCats gingen also am Krückstock, wollten aber kämpfen. Verwunderlich war es nicht, dass an so einem Tag auch noch der Hallensprecher krank ausfiel.

Trotz allem gingen die USC-Mädels schnell in Führung und ließen sich diese auch lange Zeit nicht nehmen. Man merkte aber sofort, dass vom Teamplay und dem starken Reboundverhalten vergangener Spiele nicht viel übrig war. Es waren eher Einzelaktionen, maximal Ein-Paß-Aktionen, die die Führung der BasCats behaupteten. Die Wurfquote jenseits der 3-Punkte-Linie ließ aber schon erahnen wie sehr die Kräfte schwanden. Nur 1 von 17 fand am Ende das Ziel – zu wenig für die ansonsten treffsicheren BasCats.

In der 35. Minuten war es dann soweit. Grünberg übernahm angetrieben von der überragenden Julia Gaudermann (30 Punkte) die Führung und gab diese im Stile einer Spitzenmannschaft nicht mehr ab. Chancen genug hatten die BasCats, nur die Bälle wollten an diesem Tag nicht so wie sie sollten. Eine rabenschwarze Woche wurde so mit einem schwachen Spiel beschlossen. Am Samstagabend um ca. 21:50 huschte dann doch noch ein Lächeln über das Gesicht der Spielerinnen, Viernheim hatte Keltern geschlagen und der Ligaerhalt war damit gesichert.

Die USC-Mädels können nunmehr befreit aufspielen. Das Saisonziel, der einstellige Tabellenplatz ist noch möglich und daran wird sich das Team orientieren. Am kommenden Samstag in Keltern und am letzten Spieltag, Sonntag 21.03. um 15:30 Uhr gegen Speyer – im Olympiastützpunkt.

Für den USC spielten: Terry 16, Benavente 14, Stage 11, Adrion 6, Hofmann, E. 5, Zipser 3, Veith 1, Güttner, Hofmann, A., Maurer, Oehler, Meusel



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Atemberaubende Dramatik im Olympiastützpunkt

Montag, 8. März 2010 um 0:49 Uhr

USC verliert nach Verlängerung 95:97 (53:48; 82:82)

800 Zuschauer mussten trotz der hauchdünnen Heidelberger Niederlage nach Verlängerung am späten Sonntagnachmittag ihr Kommen letztlich nicht bereuen, denn sie hatten ein Klasse-Basketballspiel mit außergewöhnlicher Spannung gesehen. Vor allem in der ersten Halbzeit agierten beide Mannschaften auf hohem Niveau und verwöhnten die Heidelberger Basketballfans mit Tempobasketball der feinen Art, wobei das Fehlen des verletzten Oliver Komarek bei Heidelberg und der Kirchheimer Kooperationsspieler Chenoufi und Heyden beiderseits gut kompensiert werden konnte. Bei den Gästen drückten die beiden besten Spieler des Abends, Gordon Scott (1. Halbzeit 18 Punkte, 4 Dreier) und Cedric Brooks (in der Schlussphase) ihren Stempel auf, die Heidelberger imponierten bis zur Pause demgegenüber mit einem ungewohnt guten Teamplay. Die Youngster, Danilo Barthel als Starter, Jens Hirschberg und Sebastian Dietz, drängten sich mit enorm engagiertem und zugleich effektivem Spiel geradezu auf und bedankten sich für ihre am Ende 55 Minuten Einsatzzeit bei den beeindruckten Fans mit insgesamt 21 Punkten und gaben dadurch Trainer Daume die Möglichkeit, mit einer erfreulich gut funktionierenden Achterrotation zu operieren, aus der Mannschaftskapitän Sebastian Adeberg und Jibril Hodges als Führungsspieler auf dem Feld noch herausragten. Auch „Boomer“ Williams hatte starke Szenen. Beide Mannschaften gingen in der ersten Hälfte sehr konzentriert und mit geringer Fehlerquote zu Werk, was sich in – gemeinsam – lediglich 9 Ballverlusten (Heidelberg 5, Kirchheim 4) niederschlug. Die Zwischenstände lauteten 7:13 (4.) und 22:23 (1. Viertel), ehe der USC durch je 7 Punkte von Eric Vierneisel und Jens Hirschberg sowie einige beherzte Aktionen von Sebastian Dietz mit 43:36 etwas wegzogen. Zur Pause hieß es 53:48.

Im 3. Viertel war das zuvor so kompakte Teamplay bei den Gastgebern erst mal wie weggewischt. Unsicherheiten schlichen sich ebenso ein wie einige ineffektive Einzelaktionen. Die Knights nutzten dies, um bis zur 26. Minute das Spiel zu drehen (61:65). Hodges und Hirschberg konnten den USC bis Ende 3. Viertel wenigstens wieder auf 66:67 heranbringen. Der zuvor so gute Spielfluss war allerdings erst einmal dahin, jetzt war Kampf angesagt. Ein Dreier von Hodges brachte wieder die Führung zurück (72:69, 32. Min.), die Stimmung in der Halle stieg, doch Brooks hielt jetzt auf Seiten der Knights dagegen und brachte sein Team mit 7 Punkten in Folge wieder in Front (76:80, 36. Min.). Nach dem 76:82 durch De Michael wurde es hochdramatisch. Burleson, Hirschberg (2 Freiwürfe) und Hodges glichen zum 82:82 aus, ehe Burleson ein Fastbreak 6,7 Sekunden vor Schluss ebenso überhastet wie erfolglos abschloss. Der Gegenzug durch Menck brachte allerdings auch nicht die Entscheidung. Verlängerung!

82:87 durch einen Dreier von Brooks sowie 2 Freiwurfpunkte von Scott, doch wieder kam der USC durch einen Dreier von Hodges, 8 Punkte (darunter 6 nervenstark verwandelte Freiwürfe) von Adeberg und Burleson zurück, 95:95 (noch 16 Sekunden). Die Gäste hatten den letzten Angriff und ausgerechnet „Boomer“ Williams als Centerspieler hatte die undankbare und für ihn ungewohnte Aufgabe, die letzten 10 Sekunden gegen Cedric Brooks zu verteidigen. Dieser tanzte ihn an der Birne aus und verwandelte in der letzten Sekunde zum glücklichen, aber nicht unverdienten 95:97-Erfolg für die Gäste. Auf USC-Seite war es ein bisschen schade, dass nach der Pause das hervorragende Teamplay der 1. Halbzeit verloren gegangen war, ansonsten konnte man aber mit der knappen Niederlage leben, da man eine insgesamt zufrieden stellende Leistung auf gutem Niveau geboten hatte.

USC: Hodges 24, Adeberg 22 (7/10 aus dem Feld, 6 Rebounds), Burleson 12 (7 Assists), Hirschberg 11 (6 Rebounds), Williams 9 (10 Rebounds), Vierneisel 7, Dietz 5 (6 Assists), Barthel 5 (5 Rebounds, 3 Assists), Debus, Hug, Laschewski.

Kirchheim: Scott 27 (5 Dreier), Brooks 24 (4), De Michael 12, Menck 10 (2), Tomasevic 9 (2), Gilliam 7, Lischka 6, Michalczyk 2.

Claus Ebert



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He2-OL: Klarer 20-Punkte-Sieg gegen starken Tabellenletzten

Donnerstag, 4. März 2010 um 13:43 Uhr

Am Sonntag, den 28.2.2010 empfing der USC den Tabellenletzten aus Keltern. Durch den drohenden Abstieg merkte man schnell, dass die Gäste hochmotiviert ins Spiel gingen und dieses unbedingt gewinnen wollten. Sie nutzten immer wieder die schwache Verteidigung der Heidelberger aus und kamen durch Offensivrebounds immer wieder zu zweiten Chancen. Auch aus der Distanz zeigten sie sich treffsicher. Am Ende des ersten Viertels konnte Keltern daher eine Führung (18:20) für sich verbuchen. Im zweiten Viertel verteidigten die Gastgeber intensiver und punkteten durch starke Einzelaktionen. Somit konnte man mit einer leichten Führung (42:34) in die Halbzeit. Zu Beginn des 3. Abschnitts kam Keltern frisch aus der Kabine und zeigte deutlich, dass man an den Sieg glaubte. Durch einige Fastbreaks, resultierend aus guter Verteidigung, musste der USC beim Stand von 44:43 die Auszeit nehmen. Scheinbar war dies der Knackpunkt. In den folgenden 6 Minuten verteidigten die Heidelberger sehr stabil und erspielten sich bis zum Ende des Viertels, unter anderem durch Schnellangriffe, einen 13-0 Lauf (57:43). Die Führung ließ man sich im letzten Viertel nicht mehr nehmen. Die starke Defense sorgte dafür, dass man das Spiel am Ende doch noch mit 20 Punkten Unterschied für sich entscheiden konnte (75:55).

Sommer 17, Rothmann 16, Konate 12, Breuer 10 (1), Schönhals 8, Heller 7 (1), Feist 5, Seim, Dugandzic, Marcante, Langner, Reis



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He2-OL: USC 2 siegt im Nachholspiel gegen HTV

Donnerstag, 4. März 2010 um 13:41 Uhr

Am Donnerstag, 25.2.2010 fand das vor Weihnachten verlegte Nachholspiel zwischen dem USC und dem HTV statt. Das erste Viertel verlief relativ ausgeglichen, beide Mannschaften zeigten eine gute Leistung in der Offensive. Gegen Ende wurde die Defense des USC etwas intensiver und so konnte man sich ein wenig absetzen (28:20). Die Intensität konnte im zweiten Viertel beibehalten werden. Im Angriff hatte man viele offene Schüsse und konnte die Führung zur Halbzeit ausbauen (54:32).

In Halbzeit Zwei stellte der HTV auf eine Zonenverteidigung um. Die Gastgeber taten sich schwer, den Ball unter den Korb zu bringen und die Würfe aus der Distanz fanden nur selten ihr Ziel. Die Fehlwürfe nutze der HTV für einfache Punkte durch Fastbreaks und gewann das dritte Viertel deutlich (62:51). Der Schlussabschnitt zeigte ein ähnliches Bild. Der USC agierte vorne unentschlossen und verunsichert, was den HTV immer weiter aufbaute. Allerdings fanden die Hausherren rechtzeitig ihren Rhythmus wieder und konnten 2 Minuten vor Ende wichtige Würfe aus der Distanz treffen. Auch die aggressive Verteidigung legte kurz vor Ende den Grundstein für den knappen Erfolg. Am Schluss war ein wichtiger 73:68 Sieg geschafft, der vor allem im zweiten Durchgang viel Arbeit kostete.

Schönhals 16 (3), Sommer 13, Breuer 11, Konate 11, Feist 10 (1), Heller 9 (1), Dugandzic 2, Seim 1, Langner, Marcante, Reis



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Die neue FORWARD ab 4. März 2010 im Handel!

Mittwoch, 3. März 2010 um 17:29 Uhr

Die Telekom Baskets Bonn benötigen keine „Positiv-Quote“, um Deutsche spielen zu lassen. Als einziges Spitzenteam der Beko BBL schickt Coach Michael Koch regelmäßig vier einheimische Akteure auf das Parkett. Der Europameister von 1993 gilt als die treibende Kraft hinter dieser Philosophie. „Wir haben genug deutsche Spieler, die Erstliga-Niveau haben“, lautet Kochs Botschaft. Als Einziger setzt er sie auch konsequent um. FORWARD beleuchtet die Hintergründe der „Magentafarbenen“.

Auf 40 Seiten Beko BBL liefert FORWARD Storys zu allen 18 Klubs: Dabei sind unter anderem Je’Kel Foster, Jeff Gibbs, Christian Burns, Toby Bailey, Michael-Hakim Jordan, Lucca Staiger und Marcus Goree. Des Weiteren analysiert FORWARD die einschlägigsten Spielertransfers der Saison, berichtet über die zehn BBL-Akteure mit der Trikotnummer 23, außerdem über BBL-Rookies, die frisch vom College gekommen sind sowie ehemalige BBL-Spieler, die jetzt international für Furore sorgen. Dazu gibt es zwei Kolumnen: Heiko Schaffartzik macht auf witzige Art deutlich, wie wichtig Sport als Integrationsfaktor für die Gesellschaft ist und Philip Zwiener outet sich mit seinem Spitznamen.

Neben sieben Seiten zur ProA und ProB ist eine vierseitige Reportage des Regionalligisten SSV Lok Bernau im Heft. Darüber hinaus berichtet FORWARD von der USA-Reise von Bundestrainer Dirk Bauermann, der Dirk Nowitzki, Chris Kaman, Alex Schrempf und Elias Harris einen Besuch abstattete. Auch der Nachwuchs, mit einem Porträt über Patrick Heckmann und Fabian Franke sowie einem Vorbericht zum Albert Schweitzer Turnier, kommt nicht zu kurz. „Last but not least“ wird der Damen-Basketball, mit zwei Storys zur DBBL, in der neuen Ausgabe thematisiert.

Zum FORWARD-Abonnement geht’s hier: www.powerforward.de

Pressemitteilung: FORWARD Sport Media GmbH



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USC ohne Oliver Komarek gegen VFL Kirchheim Knights

Mittwoch, 3. März 2010 um 11:54 Uhr

Verletzungssorgen überschatten Heimspiel gegen Kirchheim

Ein altes deutsches Sprichwort besagt: „Wer hoch klimmt, der fällt hart.“ Auch Oliver Komarek, Centerspieler des USC Heidelberg, musste feststellen, dass der Volksmund Recht hat. Beim Auswärtsspiel in Homburg (67:94) lag der 2,10m-Hüne in der 24. Minute, nachdem er zum Wurfversuch gegen zwei Gegenspieler hochgestiegen war, auf einmal auf dem Boden und humpelte wenig später mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Feld. Der Mannschaftsarzt der Braves konnte seinen Knöchel provisorisch tapen, damit Oli die Partie versuchsweise weiter bestreiten konnte. Doch nun der Schock: Der 23-jährige ist aufgrund eines doppelten Bänderrisses mindestens 3 Wochen nicht einsetzbar. Dieser Ausfall des absoluten Leistungsträgers (17,3 Punkte; 6,5 Rebounds) ist besonders zum jetzigen Zeitpunkt eine richtige Hiobsbotschaft für Torsten Daume und sein Team, weil auch Danilo Barthel, der ihn womöglich ersetzen könnte, zuletzt nicht spielen konnte. Er hatte sich vor einigen Wochen bei einem NBBL-Spiel verletzt. Nun müssen wohl andere für die beiden in die Bresche springen. Eric Vierneisel, Sebastian Adeberg und Jens Hirschberg werden ab sofort wohl verstärkt auch unter den Körben ackern, an der Seite von Darrin Williams. Am Sonntag gegen den Tabellenvierten Kirchheim Knights wird sich beweisen müssen, ob die Mannschaft enger zusammenrücken kann, um den Ausfall ihres Leistungsträgers kompensieren zu können.

Am meisten müssen die Neckarstädter wohl auf Point Guard Cedric Brooks aufpassen. Der 1,86m große US-Amerikaner ist ein Alleskönner (15,8 Punkte; 6,4 Rebounds; 4,5 Assists; 2,5 Steals). Auch Power Forward Ryan De Michael muss gut bewacht werden, 11,8 Punkte und 7,1 Rebounds sind mehr als solide. Neuverpflichtung Chris Gilliam ist in Kirchheim angekommen: Er beweist es mit 9,1 Punkten pro Partie. Die beiden Routiniers und gefürchteten Dreierschützen Gordon Scott und Radivoj Tomasevic sowie Nils Menck und Benjamin Lischka (beide 2,03m groß) sind ebenfalls wichtige Bestandteile des schwäbischen Teams.

Der Truppe von Trainerfuchs Frenkie Ignjatovic gelang während der Saison das Kunststück, den BBC Bayreuth zu besiegen und war damit die erste Mannschaft in dieser Saison, die die Oberfrankenhalle eingenommen hat. Beim 71:64 überzeugte die gesamte Kirchheimer Mannschaft. Das Hinspiel in Kirchheim gewannen die Metropolitaner mit 105:98. De Michael (25 P./8 Reb.) und Tomasevic (20) drückten dem Spiel auf Seiten der Knights den Stempel auf, beim USC überragten Hodges (37), Komarek (28) und Burleson (20).

Keine Frage, am Sonntag wird das dezimierte USC-Team auf den Prüfstand gestellt. Klappt es auch ohne Komarek? Wird Danilo Barthel wieder dabei sein und wenn ja, kann er nach der Verlketzungspause schon wieder Impulse geben? Funktioniert das Teamplay? Kann die Mannschaft sich auf die gute erste Halbzeit bei den Braves oder auf die ausgezeichnete Vorstellung aus der Partie gegen Hannover (105:96) besinnen? Wie geht man am besten mit der Problematik um, dass von den vier Amerikanern jeweils nur drei auf dem Parkett stehen dürfen? Wird der Rückhalt durch das Publikum ähnlich stark wie zuletzt sein? Antworten darauf gibt’s am Sonntag, 7. März, 17:00 Uhr, im Olympiastützpunkt im Neuenheimer Feld.

Robin Herbert und Claus Ebert



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U14m-OL: Mittagszeit – Krimizeit

Dienstag, 2. März 2010 um 15:31 Uhr

90 min Spannung pur – hochklassiger Jugendbasketball. Vor ca. 100 begeisternden Zuschauern spielten unsere Jungs im Derby gegen Leimen. – Zweiter gegen Erster – Leimen musste auf den verletzten Lukas Stähle verzichten, trat aber mit einem neuen sehr guten Amerikaner an. Nach 4 Spielminuten stand es 10:3 für den USC. Aber bereits in der 7 Minute hatte die Führung schon wieder gewechselt. 10:15. Stand nach dem ersten Viertel 15:19.

Im zweiten Viertel konnte unser Team den Rückstand auf zwei Punkte verkürzen, obwohl man zwischenzeitlich mit 11 Punkten in Rückstand lag. Unzufrieden war Trainer Thomas Schmidt mit der Defense, wo David Diouf sich alleine verpflichtet fühlte Reboundarbeit zu leisten. In der Offense spielten wir unsere Stärke die mannschaftliche Geschlossenheit aus. Fünf Spieler punkteten in diesem Abschnitt.

Das dritte Viertel blieb anfangs sehr spannend, bis sich unsere Jungs ab der 5. Minute eine unerklärliche Auszeit nahmen und Leimen mit einer Führung von sieben Punkten (46:53 ) ins letzte Viertel ging. Durch eine taktische Umstellung in der Defense gelang es den USC`lern bei Leimen Fehler zu provozieren, so dass sie durch einen 12:0 Run mit 58:55 in Führung lagen. Jetzt hielt es niemanden mehr auf den Sitzen und die Zuschauer feuerten ihre “kleinen Helden” enthusiastisch an. Die Führung wechselte ständig. In der letzten Minute warf dann der neue Amerikaner von Leimen einen Dreier und Leimen führte mit fünf Punkten. Leider konnten wir nur noch um zwei Punkte verkürzen und verloren letztendlich unglücklich mit 67:70.

Die Zuschauer sahen von beiden Seiten ein kämpferisches und absolut faires Spiel.

Unsere Jungs gaben nie auf spielten hervorragend und der Teamgeist stand an erster Stelle. Vier Jungs gingen Grippe geschwächt ins Spiel aber kneifen gibt es nicht. Betrüblich ist, dass sich Florian Schulze-Dieckhoff und Jonas Herbold verletzten. Jonas steht der Mannschaft zwei bis drei Wochen nicht zur Verfügung. Auch wenn des Trainers wenigen Haare nun etwas grauer sind und das Herz richtig durchblutet wurde, ist es trotz allem positiver Stress. Das Team macht Spaß !!!

Nun gilt es in den letzten 4 Spielen den Sack zuzumachen und den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen.



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In Würzburg wichtige Punkte liegen gelassen

Dienstag, 2. März 2010 um 11:46 Uhr

Höchst motiviert und zuversichtlich reisten die MLP USC BasCats zum Tabellensiebten nach Würzburg. Aus dem Hinspiel hatte man die Erkenntnis mitgenommen, dass man die Schlüsselspielerinnen permanent kontrollieren muss und in der Verteidigung nicht nachlassen dürfe. Dann verlief der Start wohl etwas zu leicht für die jungen BasCats. Mit ein 7-0 und 10-2 zwang man Würzburg schnell zu einer Auszeit. Das Spiel lief zu gut, so dass die jungen USC-Spielerinnen in der Verteidigung die Zügel schleifen ließen, was sich schnell rächen sollte. Anstatt den Vorsprung weiter auszubauen, punktete nun die Würzburger Centerriege, allen voran Janet Hatfield ein ums andere Mal mit viel zu einfachen Körben. Wenig Druck auf die Außenspielerinnen und bisweilen sonderbare Passivität gegen die Innenspielerinnen hatten einen 17-22 Rückstand nach dem ersten Viertel zur Konsequenz. Auch das zweite Viertel verkam eher zu einem Offensivspektakel (26-21) mit dem glücklicheren Ende für Würzburg, was einen Rückstand von 38-48 zur Folge hatte.

Wieder einmal gingen die USC-Mädchen mit einem Pausenrückstand und dem Bewusstsein, nicht genügend für die Verteidigung getan zu haben in die Kabine. Wie verwandelt kam danach das Team um Ersatz-Kapitänin Benavente (Antonia Hofmann saß krankheitsbedingt nur auf der Bank) auf das Feld. In der Verteidigung wurde nun besser zugepackt und konsequent die Gegenspielerin gestoppt. Auch unter dem Korb wurde nun wesentlich besser gearbeitet, so dass die die BasCats über 49-57 nach dem dritten Viertel bis zum 59-59 Ausgleich in der 35. Minute herankämpften. In dieser Phase sorgte Sandy Heller nicht nur für den Ausgleich, sondern mit einem 7-Puntke-Run für die 64-59 Führung 5 Minuten vor Schluss. Die Aufholjagd hatte sichtlich Kraft gekostet und nun standen sich die beiden Teams Auge in Auge gegenüber. Auf Würzburger Seite schwanden immer mehr die Kräfte, aber auch die BasCats konnten ihr konzentriertes Spiel nicht weiter aufrecht halten. Wieder verzettelte man sich in Einzelaktionen und ließ den Gegner, der in dieser Phase den ein oder anderen glücklichen Treffer landete rankommen und knapp überholen. Bei 14,4 Sekunden auf der Uhr und Einwurf USC war das Spiel schon so gut wie entschieden. LaCoya kam über einen einfachen Spielzug zwar noch zu einem freien 3-Punkte-Wurf, der aber leider nicht das Ziel traf. Würzburg angelte sich noch einmal den Rebound und markierte mit der Schlusssekunde die für den USC unglückliche 65-71 Niederlage. „Wir waren heute zu Beginn mal wieder nicht fokussiert genug. Haben dem Gegner viel zu einfache Körbe gestattet und mussten deshalb wieder einem Rückstand hinterher laufen. Das war extrem ärgerlich, weil wir heute die Chance hatten, den Sack zuzumachen und die restlichen drei Spiele einfach nur zu geniessen. Jetzt müssen wir gegen Grünberg versuchen alles klar zu machen. Das wir das können, haben wir in der zweiten Halbzeit gezeigt.“ so Coach Czygan nach dem Spiel.

Für den USC spielten: Terry 22, Benavente 9, Zipser 9, Heller 7, Güttner 6, Stage 4, Veith 4, Hofmann, E. 2, Maurer 2, Adrion, Koch



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