Newsarchiv des Monats April, 2010

Basket-Girls Rhein-Neckar spielen am 02.Mai in Freiburg Play Downs

Mittwoch, 28. April 2010 um 12:33 Uhr

Die Basket-Girls Rhein-Neckar haben eigentlich eine gute Saison gespielt. Gute Ergebnisse mit klaren Siegen, aber leider auch ein paar knappen Niederlagen. Aber auch knappe Niederlagen werden als verloren gewertet und so fehlte am Ende genau ein Sieg um an den Play-Offs teilzunehmen. Anstelle des Kampfes um die Deutsche Meisterschaft müssen die durchschnittlich zwei Jahre jüngeren Spielerinnen der Rhein-Neckar Region und in den Play-Downs antreten und um den Klassenerhalt kämpfen. Das Hin- und Rückspiel gegen Chemnitz wurde leider verloren und somit liegen die Hoffnungen nun auf dem Relegationsturnier in Freiburg. Am 02. Mai treffen die Basket-Girls Rhein-Neckar, das Talentteam der Region nun auf das Team Schwarzwald und niemand geringeren als den TSV Wasserburg. Die Damen führen gerade im Kampf um die Deutsche Meisterschaft gegen Saarlouis mit 2:0. Beide Gegner sind aus der Punktrunde bekannt und konnten auch jeweils im Hin- und Rückspiel geschlagen werden. Doch bei einem solchen Turnier ist alles möglich und es gilt noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren, um am Ende den Klassenerhalt zu feiern. Die Coaches Dennis Czygan und Oliver Muth werden mit allen 14 Spielerinnen bereits am Vortag anreisen und sich entsprechend vorbereiten.

Spielplan 02.05.2010 in der Sepp-Glaser-Halle, Freiburg

09:30 Uhr Team Schwarzwald – Basket-Girls Rhein-Neckar

12:30 Uhr Team Schwarzwald – TSV Wasserburg

15:30 Uhr Basket-Girls Rhein-Neckar – TSV Wasserburg

Die Basket-Girls Rhein-Neckar bestehen aus: Sara Kranzhöfer, Anna-Lea Frenzel, Anastasija Kocevska, Felicia Raschig, Marie-Claire Schöneberg, Anna Pätzold (alle USC Heidelberg), Janina Klitzke, Laura Loesche, Jennifer Reichel, Carolin Eibner, Selina Wedel (alle TG Sandhausen), Johanna Glutsch (TSV Ettlingen), Sophia Rickert (TSG Ziegelhausen) und Elena Herold (KuSG Leimen), Coaches Dennis Czygan und Oliver Muth (beide USC Heidelberg)



Zurück zum Newsarchiv

U14mOL: USC Heidelberg Vizemeister in Baden-Württemberg

Montag, 26. April 2010 um 9:19 Uhr

In der Sportschule Albstadt fanden am Wochenende die BW-Meisterschaften der Jungs statt.

Qualifiziert hatte sich der USC, neben Leimen, Ludwigsburg und Ulm als Badischer Vizemeister. Die Meisterschaften wurden ausgetragen in Turnierform jeder gegen jeden und einem Athletiktest sowie einem Basketballtest. Durch gute Leistungen in den Tests und einem Sieg gegen den SSV Ulm wurde die USC-Mannschaft zweiter hinter Ludwigsburg und darf somit zu den südwestdeutschen Meisterschaften fahren. Gegner werden neben Ludwigsburg die hessischen Vertreter aus Langen und Gießen sein.

Mannschaftsfoto

h.v.l. David Diouf, Dawid Chlebicz, Benni Bauer, Julian Kick, Jonas Herbold, David Löscher, Trainer Thomas Schmidt

v.v.l. Bojan Dejanovic, Florian Schulze-Dieckhoff, Ole Müller, Björn Lau, Konstantin Bopp, Neil Blackmore



Zurück zum Newsarchiv

Versöhnlicher Abschluss für den USC Heidelberg

Sonntag, 25. April 2010 um 15:52 Uhr

Es war für alle der Abend, wie man ihn sich vorgestellt hatte. Zum Abschied von der Saison 2009/2010 und zum Abschied vom TV Langen aus der Pro A – die Giraffen spielen seit 1978 mindestens in der zweiten Liga – gab es vor 400 Zuschauern noch einmal eine dramatische Begegnung und letztlich einen knappen 85:79 (41:39)-USC-Erfolg. „Zum heutigen Tag hätten wir uns keinen schöneren Gegner als den USC Heidelberg wünschen können. Wir sind froh, dass wir gerade mit einer Partie gegen den ewigen Weggefährten und Rivalen die Pro A verlassen“, so Jürgen („Jogi“) Barth, einer der „Väter“ des Giraffen-Basketballs in der Pressekonferenz nach dem „Klassiker“. Der Sieg setzte für den USC Heidelberg das Schlusszeichen für eine überaus spannende und leistungsbezogen schwankende Spielzeit. Zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt, zwischen Haare raufend und euphorisch feiernd – es gab alles in dieser Saison. Einen einstelligen Tabellenplatz konnten die Neckarstädter zwar nicht erreichen, doch auf Platz 11 steht man nun auf dem gleichen Rang wie vor genau einem Jahr, wo das letzte Auswärtsspiel auch in Langen stattfand. Zwei Siege mehr – bei vielen knappen Ergebnissen durchaus realistisch – und man wäre auf dem achten Tabellenplatz gelandet. Immerhin.

Doch nun zum Spiel: Gleich zu Beginn netzten Eric Vierneisel (3) und Jibril Hodges einige Dreier ein, als die Langener noch etwas in das Derby hineinfinden mussten. Prompt stand es 4:12 für den USC. Es dauerte bis zum Ende des ersten Viertels, dass die Giraffen den USC annähernd eingeholt hatten (21:24). Vor allem Kai Barth, der ein tolles Spiel zeigte, trieb die Mannschaft an. Jetzt konnten die Daume-Schützlinge die Hessen nicht mehr abschütteln und es entwickelte sich eine enge Begegnung auf gutem Niveau. Beim USC brachten „Sebi“ Dietz, Jens Hirschberg und Danilo Barthel erneut starke Impulse in die Partie. Über ein 28:28 (15.) kam es zum 39:41-Pausenstand. In der zweiten Hälfte ging es auf Augenhöhe und mit hohem Tempo weiter. Etwas präsenter waren hier zunächst die Giraffen. Brandon Chappell, Kai Barth, Marco Völler und Alonzo Hird pushten die Langener immer weiter, doch absetzen konnten auch sie sich nie wirklich. Vor der letzten Periode führte der USC, nun überwiegend durch Hodges, wiederum mit zwei Punkten, 65:63. So langsam wurde es spannend. Das Viertel begann mit einem sehenswerten Block von Vierneisel und einigen Aktionen von Oli Komarek und Sebastian Adeberg. Zunächst wechselte die Führung noch mehrfach. Dann kam die „Komarek-Show“: Er trug jetzt das Team auf seinen Schultern und scorte ungewöhnlich oft und abgeklärt am Brett. Nach einem Dreipunkspiel von Oli zum 76:78 und einem weiteren Lay-up zum 77:80 beging Brian Henderson ein Offensivfoul bei 58 Sekunden auf der Uhr. Komarek verwandelte im Gegenzug zum 77:82 und Jibril Hodges machte an der Linie „den Deckel drauf“ (Endstand 79:85).

USC-Coach Torsten Daume: „Wir sahen heute ein vernünftiges, richtig gutes Spiel auf hohem Niveau. Trotz alledem sind wir nur der glückliche Sieger, Langen hätte auch gewinnen können. Dieser Erfolg war wichtig für die Mannschaft, gerade zum Saisonabschluss. Schade, dass wir Langen nächstes Jahr nicht mehr empfangen können.“

Der USC Heidelberg wünscht allen Fans, Spielern, Sponsoren, Basketballfreunden und Helfern einen erholsamen, basketballfreien Sommer um dann im September wieder richtig durchstarten zu können. Dem TV Langen alles Gute in der Pro B und eine erfolgreiche Saison 2010/2011 !

USC Heidelberg: Komarek 20 Punkte (7 Rebounds), Hodges 17 (5 Assists), Adeberg 14 (9 Rebounds, 3 Assists), Vierneisel 11 (6 Rebounds), Williams 10, Burleson 6, Dietz 4, Barthel 2 (4 Rebounds), Hirschberg 1 – Debus, Hug, Laschewski.

TV Langen: Barth 20 (5 Assists), Chappell 18 (4/9 Dreier), Völler 13 (6 Rebounds), Hird 12 (9 Rebounds, 8 gezogene Fouls, 3 Blocks), Butz 5, Henderson 5 (5 Rebounds, 4 Assists), Arts 4, Grauel 2, Jeffers (verletzt) – Domdey, Armbrecht.

Robin Herbert und Claus Ebert



Zurück zum Newsarchiv

Abschied von einem alten Rivalen – und von der Saison 2009/2010

Mittwoch, 21. April 2010 um 15:14 Uhr

Der USC Heidelberg und die Langener „Giraffen“ sind seit vielen Jahren Weggefährten in der 2. Basketball-Bundesliga und lieferten sich tolle Duelle. Zum Abschluss dieser Saison stehen sich die Teams allerdings bis frühestens September 2011 das letzte Mal gegenüber. Die Hessen haben nach den jüngsten Ereignissen auch keine theoretische Chance mehr auf den sportlichen Klassenerhalt und müssen erst einmal den Weg in die in der kommenden Saison wieder zweigeteilte Pro B antreten. – Die Langener hatten vor wenigen Wochen noch die schlechteste Bilanz aller Teams, bewiesen dann aber nochmals ein beeindruckendes Stehvermögen und konnten einige Partien gegen starke Gegner für sich entscheiden. Vor allem nach der Rückkehr von US-Hüne Kyle Jeffers rafften sich die Giraffen zu überraschenden Ergebnissen auf: 95:79 in Karlsruhe, 80:68 gegen Bayern München, später dann das legendäre 115:121 gegen Chemnitz – nach sage und schreibe vier Verlängerungen – und noch zwei Siege gegen Hannover (98:88) und in Essen (86:75). Leider jedoch wurden ihre Bemühungen nicht mehr belohnt und nach einer 78:92-Niederlage bei den Saar-Pfalz Braves ist es nun sicher, dass der TV Langen Absteiger ist, auch wenn man die rote Laterne noch an die Giants Nördlingen abgeben konnte. Angesichts der guten Moral, die im Langener Team steckt, dürfte jedoch nicht daran zu zweifeln sein, dass die „Langhälse“ ihren Fans zum Abschied aus der Pro A noch einen Sieg schenken möchten.

Mit dem Centerkracher Alonzo Hird aus den Vereinigten Staaten besitzen die Giraffen den besten Rebounder der Liga: 10,6 pro Spiel. Zudem stehen mit Kyle Jeffers, Brandon Chapell, Brian Henderson und Carl Arts mittlerweile fünf Amerikaner im Giraffen-Team. Hinzu kommen mit Kai Barth, Tobias Grauel und Marco Völler starke deutsche Akteure. Das fehlende Puzzlestück für den Klassenverbleib war sicherlich Robin Benzing, der sich vor der Saison mit ratiopharm Ulm geeinigt hatte. Jetzt ist er BBL-Allstar, Leistungsträger im Schwabenland und spielt in der Nationalmannschaft. Die „Spinne“, wie er liebevoll genannt wurde, konnte natürlich nicht annähernd gleichwertig ersetzt werden. Auch die Abgänge des vor der Saison zum jetzigen Pro A-Meister BBC Bayreuth abgewanderten Sebastian Barth sowie von Koray Karaman (Kariereende) waren kaum zu verkraften.

Die Daume-Schützlinge wollen sich in der Georg-Sehring-Halle nochmals ins Zeug legen. Sie möchten insbesondere demonstrieren, dass der 87:78-Sieg gegen Essen am Sonntag keine Eintagsfliege war. Zudem liegt die 82:83-Heimniederlage vom Hinspiel immer noch schwer im Magen. Da sah man beim 79:71 drei Minuten vor Spielende schon wie der Sieger aus, ging dann aber allzu unüberlegt mit einigen Dreierfehlversuchen um, was die Giraffen nochmals zurück ins Spiel brachte. Alonzo Hird, Kai Barth und Tobis Grauel ließen sich nicht zweimal bitten und Brandon Chappell verwandelte 12 Sekunden vor der Sirene beide Freiwürfe nervenstark zum 83:82-Endstand für Langen. Vielleicht bekommt am Samstag auf beiden Seiten auch der ein oder andere junge Spieler mehr Einsatzzeit als üblich, schließlich geht es für beide Teams auch ein bisschen um die Zukunft der Nachwuchsspieler im Profibasketball – ob in der Pro A oder in der Pro B.

TV 1862 Langen – USC Heidelberg: Samstag, 24. April, 19:30; Georg-Sehring-Halle, Berliner Allee 91, 63225 Langen

Es gibt wieder eine Fahrt für die Fans nach Langen! Preis incl. ticket 15 Euro – Abfahrt: 17:45 h OSP. Bitte Anmeldung bis spätestens Freitag, 15 h per Mail an geschaeftsstelle@usc-hd.de

Robin Herbert und Claus Ebert



Zurück zum Newsarchiv

Unglaubliche Dramaturgie im Heidelberger OSP

Montag, 19. April 2010 um 0:54 Uhr

Verteidigung wurde zum Matchwinner

Ob es eine Wiederauferstehung gibt ist religionsphilosophisch eher umstritten. Beim Basketballspiel gibt es so etwas innerhalb einer einzigen Partie! Davon konnten sich am Sonntagnachmittag knapp 600 Zuschauer im Heidelberger Olympiastützpunkt mal wieder einen leibhaftigen Eindruck verschaffen.

Da der 14. Tabellenplatz laut Ausschreibung der 2. Liga unter bestimmten Konstellationen noch zum Abstiegsplatz werden kann, war das Heidelberger Team im letzten Saisonheimspiel gegen den Tabellennachbarn ETB Wohnbau Baskets Essen nochmals gefordert, das Abstiegsgespenst endgültig zu vertreiben. Nach zuletzt vier enttäuschenden Niederlagen konnten die Jungs von Torsten Daume aber am Anfang ihre Verunsicherung kaum verbergen und machten bis zum 31:49 in der 22. Minute erst einmal fast alles falsch, was man falsch machen kann…

Schon im 1. Viertel häuften sich „falsche“ Entscheidungen in erschreckendem Maß. Es wurden „schlechte“ Würfe genommen (1/6 Dreier), „leichte“ Korbleger verlegt und das Passspiel erheblich vernachlässigt. Die ohne den verletzten Power Forward Kendall Chones angetretenen Gäste wurden geradezu eingeladen, das Spielgeschehen zu bestimmen. Howell, Ex-Nationalcenter Terdenge und der bis zum Ende des 3. Viertels überragende Spielgestalter der Baskets, der Kanadier Tyler Kepkay, nutzten dies weidlich aus und die Essener lagen nach 10 Minuten mit 25:15 in Führung. Im 2. Viertel bekamen die Heidelberger dieses Trio zwar besser in den Griff, im Angriff gab es aber nach wie vor zu viel Unentschlossenheit und viel zu wilde Aktionen – man vermisste die Ordnung. „Wir haben in dieser Phase mehr mit uns als mit dem Gegner gekämpft“, beschrieb es Torsten Daume nach dem Spiel treffend. Lediglich eine tolle Ballstafette zwischen Adeberg, Burleson und Vierneisel, die Letzterer per Dunk zum 29:36 abschloss, machte etwas Mut. Gästetrainer Krizanoviz unterbrach jedoch den aufglimmenden USC-Hoffnungsschimmer sofort mit einer Auszeit. Frustrierend auf USC-Seite dann 17 Sekunden vor der Halbzeitsirene (bei 31:39) eine Situation, die in dieser Saison schon ungezählte Male passierte: Ein USC-Guard, diesmal Hodges, hat nicht die erforderliche Geduld, zieht 11 Sekunden vor Schluss, also viel zu früh, zum Korb, scheitert und gibt Kepkay die willkommene Chance im Gegenzug in aller Ruhe noch zum 31:41-Halbzeitstand zu erhöhen. Dass Hodges sich bei seiner verfrühten Offensiv-Aktion zu allem Unglück auch noch sein viertes Foul einhandelte, setzte dem Fass die Krone auf und ließ für die 2. Halbzeit nicht viel Gutes erahnen.

So ging es dann auch weiter. Howell mit 5 Punkten und Schröter erhöhten zum 31:49 – das Spiel schien gelaufen, die Stimmung auf der Haupttribüne hatte den absoluten Tiefpunkt erreicht.

Was danach passierte, war sensationell! Das USC-Team, statistisch mit der klar schwächsten Defense der Liga ausgestattet, begann sein Heil in der Verteidigung zu suchen. Plötzlich kämpfte jeder einzelne USC-Spieler wie ein Berserker, die Gäste bekamen keinen freien Wurf mehr, mussten sich jeden einzelnen Punkt ganz hart erarbeiten und wurden zusehends ein Opfer ihrer kleinen Rotation. Erste Konsequenz waren acht schnelle Punkte durch Barthel, Komarek und Burleson (4) zum 39:49. Auf Essener Seite hielt jetzt erst mal nur noch Kepkay dagegen. Zwei Dreier von Vierneisel (45:51) und Komarek (48:53) sowie zwei Freiwürfe vom jetzt enorm viel Verantwortung übernehmenden Oliver Komarek beantwortete er im Alleingang mit 10 Punkten zum 50:59. Doch das gesamte USC-Team war plötzlich wie ausgewechselt und erinnerte an den „Heidelberger Frühling 2009“ (seinerzeit 8 Siege aus den letzten 10 Spielen). Kampfgeist und Moral waren jetzt weiterhin der Schlüssel und darauf aufbauend lief es – nach dem 55:63 – Drittelstand nun auch im Angriff wie am Schnürchen. Dreier Vierneisel, Oliver Komarek mit starken Szenen unter dem Gästekorb und – ganz entscheidend – die Einwechslung von Mannschaftskapitän Sebastian Adeberg, der sich mal wieder mit allergrößter Energie voll in den Dienst der Mannschaft stellte. 62:63, 62:67, 69:73 (34.). Bei den Baskets sprang inzwischen Howell für den ausgepowerten Kepkay in die Bresche (71:75). Mit 5 Punkten in Folge, darunter ein lupenreiner Dreier, brachte Adeberg die Gastgeber erstmals wieder in Führung (76:75, 2:40 Min. vor Schluss). Das USC-Team hatte das Momentum plötzlich auf seiner Seite und nutzte dies auch ganz konsequent. Das USC-Publikum, das lange Zeit vor einem Rätsel gestanden war, war jetzt völlig aus dem Häuschen. Oliver Komarek spielte wie entfesselt. Sein Dreipunktspiel wurde von Howell nochmals zum 79:77 gekontert. Gegen einen weiteren Korbleger von Komarek und gegen seine beiden Dreier zum 84:77 (1:08) und 87:77 (38 Sekunden vor der Sirene) gab es allerdings keine adäquate Antwort mehr. Endstand 87:78.

Endlich hat das USC-Team mit einer grandiosen Leistungssteigerung seine Fans auch mal wieder vor eigenen Rängen begeistert! Beim 18-Punkterückstand anfangs des 3. Viertels hätte darauf keiner mehr gewettet. – Ende gut, alles gut? Nicht ganz. Dieser Meinung war offensichtlich auch Torsten Daume nach der Partie: „Nicht die letzten vier Niederlagen waren so schlimm, aber die Tatsache, dass wir dabei keine Chance hatten. Wir hatten in dieser Saison mehr Druck als letztes Jahr und sind damit nicht immer fertig geworden. Heute aber hat die Mannschaft alle Rückschläge immer wieder verkraftet und sich letztlich mit einer Defense auf hohem Niveau am eigenen Schopf aus dem Sumpf herausgezogen. Großes Kompliment!“

Einige Dinge in dieser Saison verlangen sicherlich noch nach einer vernünftigen Aufarbeitung. – Zunächst gilt es aber zum Saisonabschluss am kommenden Samstag beim TV Langen erst mal Abschied von einem jahrzehntelangen Weggefährten zu nehmen.

Essen: Howell 28 (3/6 Dreier, 6 Reb), Kepkay 25 0/5 Dreier, 9/9 Freiwürfe, 7 Reb), Terdenge 16 (5 Reb), Schröter 6 (1/3 Dreier), Jovanovic 3 (1/1).

USC: Komarek 24 (8/12 aus dem Feld, 3/4 Dreier, 5/5 Freiwürfe, 6 Reb), Burleson 19 (4 Ass), Hodges 15 (3/6 Dreier, 4 Ass), Vierneisel 12 (5/7 Feld, 2/4 Dreier, 6 Reb), Adeberg 9 (1/2 Dreier), Barthel 6, Hirschberg 2, Dietz, Williams, Hug, Laschewski.

Claus Ebert



Zurück zum Newsarchiv

OL-He2: AUFSTIEG!!! Herren2 steigen in 2.Regionalliga auf

Donnerstag, 15. April 2010 um 13:09 Uhr

Heute, am 15.04. hallten einige Freudenschreie durch Heidelberg. Schwarz auf weiß konnten die USC-Verantwortlichen nun sehen – die 2. Herren des USC steigen in die 2. Regionalliga auf.

Doch blicken wir noch einmal zurück: Die 2. Herren galten in den letzten Jahren als das „Enfant terrible“ der USC-Teams. Viel Talent, aber leider immer wieder durch Egoismen, mangelndem Teamgefüge und Disziplinlosigkeiten selber ausgebremst. Die angestrebten Aufstiege in den letzten Jahren wurden dadurch immer wieder selber verspielt. Dann der große Knall. Knapp zwei Wochen vor Saisonbeginn schmeißt der langjährige Trainer Ralf Schäfer entnervt das Handtuch. Es passt nicht mehr. Was nun? Die USC-Führung setzt sich zusammen und plant gemeinsam mit dem als „Sauhaufen“ verschrienen Team den Saisonstart. Durch die Verletzung von Teamkapitän Jochen Feist ist dieser zunächst bereit als Interimstrainer und Coach in die Saison zu starten. Nicht viele trauen dem Team auch nur annähernd Erfolge zu, doch die USC-Führung Luckenbach/Czygan steht geschlossen hinter dem Team und Trainernovize Feist. Dieser wird organisatorisch von Sascha Breuer unterstützt und das Team setzt sich zusammen und plant gemeinsam den Saisonstart. Der Start verläuft extrem erfolgreich, schnell ist man sich einig, bis zur Winterpause in der Konstellation weiterzumachen. In der Winterpause hat Jochen Feist seine Verletzung auskuriert. Ein externer Coach wird gesucht, aber trotz einiger interessanter Bewerbungen nicht gefunden. Das Team will mit Jochen als Spielertrainer weitermachen. Und es scheit zu klappen. Doch dann gerät das Team auf einmal ins Strudeln. Eine Niederlagenserie beendet die Träume um Platz eins. Selbst der zweite Platz ist in Gefahr. Bricht jetzt das Team, ohne echten Coach auseinander? Nein, gemeinsam wird die Kurve geschafft. Die letzten Spiele werden wieder erfolgreich gestaltet und es kommt am letzten Spieltag in Ettlingen zum Show Down. Der Sieger beendet die Saison auf dem zweiten Tabellenplatz. Mit einer knappen 33:31 Halbzeitführung gehen die USC’ler in die Pause. Doch dann werden sie eiskalt erwischt. Ettlingen zieht davon und geht mit einer 59:51-Führung ins letzte Viertel. Die USC-Jungs reißen sich noch einmal zusammen. Es wird gekämpft und gearbeitet. Es reicht zumindest für die Verlängerung, denn das 77:77 nach Spielschluss verlängert die Saison um weitere 5 Minuten. Hier scheinen die USC-Herren wieder richtig im Spiel zu sein. Die Verlängerung wird klar gewonnen und die Herren beenden nach dem 90:84-Sieg als Tabellenzweiter ihre Saison….doch keiner weiß es genau, reicht dieser Platz zum Aufstieg? Selbst Wochen später immer noch keine definitive Aussage – bis heute, 15.04. schwarz auf weiß steht es da. Der USC Heidelberg 2 startet in der kommenden Saison in der 2. Regionalliga. Was für ein Erfolg, was für eine Bestätigung für eine harte Saison mit einigen Höhen und Tiefen, aber mit einem Happy End.

Am 01. und 02. Mai dürfen die Jungs nun noch einmal ran. In Lörrach findet das diesjährige BBW-Pokal-Final-Four statt. Auch hierfür haben sich die Herren qualifiziert und werden das Turnier nun zu ihrem krönenden Abschluss gestalten wollen. Viel Erfolg!



Zurück zum Newsarchiv

Die letzten Abstiegssorgen aus dem Weg räumen!

Mittwoch, 14. April 2010 um 15:33 Uhr

Am Sonntagnachmittag ist im Heidelberger Olympiastützpunkt beim letzten Saisonheimspiel zwischen dem USC Heidelberg und ETB Wohnbau Baskets Essen noch einmal Hochspannung angesagt. Eigentlich schien für die Neckarstädter nach dem 95:88-Erfolg bei den Giants Nördlingen vor fünf Wochen das Abstiegsgespenst schon vertrieben zu sein. Bei noch ausstehenden sechs Partien, überwiegend gegen Mannschaften aus dem hinteren Tabellenfeld, durfte man gar auf einen einstelligen Tabellenplatz hoffen. Doch nach vier Niederlagen in Folge, gegen Jena (75:94), in Karlsruhe (84:91), gegen Crailsheim (90:105) und in Freiburg (72:93), kann man nun theoretisch sogar noch Vierzehnter werden – und der 14. Platz kann nach der Ausschreibung der Pro A noch zum zusätzlichen Abstiegsplatz werden, wenn auch nur in dem Fall, dass „weniger Mannschaften aus der Pro A in die BBL aufsteigen als von dort absteigen.“

Falls der USC am Sonntag gegen Essen verliert, kann er aber haargenau noch auf diesem 14. Tabellenplatz landen. Den Ausschlag könnte dabei die Tatsache geben, dass gegenüber Freiburg und – nach dem hauchdünnen Hinspielsieg Heidelbergs in Essen (95:94) – dann aller Wahrscheinlichkeit nach auch gegenüber Essen der schlechtere direkte Vergleich bestünde. Eine durchaus brisante Ausgangssituation vor dem Match am Sonntag.

Mit einem Sieg gegen die Essener Baskets könnte man den Rechenschieber andererseits endgültig beiseite legen. Hierzu müsste sich das Daume-Team aber nochmals zu einer enormen Energieleistung aufschwingen, denn die Essener stellen einen sehr gefährlichen Gegner dar. Sie stehen zwar momentan einen Platz hinter Heidelberg, haben aber im Verlauf der Saison nicht weniger als neun Partien mit sechs oder weniger Punkten verloren. Sie könnten genau so gut längst im gesicherten Mittelfeld befindlich sein. Spätestens beim Auswärtssieg nach Verlängerung in Kirchheim konnten die Baskets Essen beweisen, dass sie auch Gegner aus der oberen Tabellenhälfte schlagen können. Vor allem in der Rückrunde zeigten die Jungs von Trainer Krizanovic, was sie drauf haben: 6 Siege aus 13 Spielen sind beachtlich. Besonders auf die beiden Flügelspieler Tyler Kepkay (Canada) und Keonta Howell (USA) müssen die USC-ler aufpassen, denn Kepkay erzielt 21,1 Punkte und Howell 16,4 pro Partie: Ein Super-Duo! Für die Arbeit unter den Körben sind Kendall Chones (2,01m), Gerrit Terdenge (2,05m) und Dario Fiorentino (2,05m) bestens geeignet. Diese drei „Big Men“ greifen sich zusammen durchschnittlich 23 Rebounds. 2,07 m-Mann und zugleich starker Distanzwerfer Sebastian Schröter lief in den letzten Spielen verletzungsbedingt nicht auf. Falls er wieder mit von der Partie ist, muss auch auf ihn sowie auf Dreierspezialist Nikola Jovanovic besonders geachtet werden.

Beim Hinspiel lagen „die Riesen vom Neckar“ kurz vor Schluss 90:94 zurück, ehe „Boomer“ Williams in seinem besten Spiel für den USC auf 92:94 verkürzte und der damals grippegeschwächte Oliver Komarek mit einem Dreipunktspiel noch den hart umkämpften 95:94-Sieg für den USC sicherstellte. Die Essener vergaben danach noch mehrere Chancen, ihrerseits die Partie zu gewinnen.

Auch diesmal darf ein packendes Match erwartet werden – also USC-Spieler und –Fans: Nochmals alles geben!

USC Heidelberg – ETB Wohnbau Baskets Essen; Sonntag, 18. April, 17:00 im OSP

Auch die Zuschauer können am Sonntag etwas gewinnen. In den Pausen der Begegnung wird ein Gewinnspiel durchgeführt. 1. Preis ist ein von Spielern der deutschen Nationalmannschaft signierter Basketball.

Robin Herbert und Claus Ebert



Zurück zum Newsarchiv

Allein der Einsatz macht noch keinen Sieg

Sonntag, 11. April 2010 um 15:29 Uhr

Im Bezug auf Kampf und Einsatzwillen sind die Spieler des USC Heidelberg wieder nicht zu kritisieren – unaufhörlich ackerten die Schützlinge von Torsten Daume und hechteten „lose balls“ hinterher – doch gegen die Spezialität des USC Freiburg, die Zonenverteidigung, fanden die Neckarstädter speziell im zweiten Viertel mental kein Gegenmittel. Zu viele Ballverluste (23) bei nur 7 Ballgewinnen bescherten Heidelberg eine 72:93-Niederlage vor knapp 500 Zuschauern in der Freiburger Sepp-Glaser-Halle. Turnover sind nun mal der einfachste Weg, ein Basketballspiel zu verlieren. Das sah auch Trainer Torsten Daume so: „Wir haben die ganze Woche das Spiel gegen Zone trainiert, aber Ende des ersten und vor allem im zweiten Viertel haben wir einen Ball nach dem anderen verloren. Dies brachte den Freiburgern leichte Fastbreak-Punkte und uns völlig aus dem Spielrhythmus“.

Die Ausgangssituation war für beide Teams keine entspannte: Freiburg musste seinerseits noch mit dem Abstieg rechnen und die Heidelberger wollten nach drei Niederlagen endlich mal wieder gewinnen. Also begann die Partie sehr nervös, auf beiden Seiten dauerte es lange, bis alle Akteure ins Spiel fanden. Nur Eric Vierneisel war – wie zuletzt auch gegen Crailsheim – sofort hellwach und erzielte im ersten Viertel 11 Punkte, ohne Fehlwurf. Die Freiburger kamen schon zu diesem Zeitpunkt zu leichten Punkten am Brett und führten nach zehn Minuten knapp mit 25:20. Dann folgte der große Einbruch der „Riesen vom Neckar“: Die zweite Periode gewann Freiburg 23:9. Die USC-Aufbauspieler Burleson und Hodges konnten der Breisgauer Zonenverteidigung keine wirksamen Ideen und Spielzüge entgegensetzen und verloren einen Ball nach dem anderen – 11 Ballverluste resultierten allein aus dem zweiten Viertel. Burleson, Adeberg, Komarek und Vierneisel passten ins Leere oder zum Gegenspieler. Die Südbadener münzten dies meist in Schnellangriffe um. Zur Halbzeit war das Spiel zwar noch nicht verloren, aber der Abstand von 19 Punkten schien fast schon uneinholbar. Dass das Team in der Kabine bis kurz vor Start der zweiten Halbzeit den Worten des Trainers lauschte, brachte leider auch nicht die erhoffte Wende.

Die Aufholjagd blieb aus, Freiburg verwaltete den Vorsprung souverän, obwohl Jibril Hodges jetzt endlich aufdrehte und einige Dreier einnetzte. Vom 48:29-Pausenstand kam es über ein 54:31 (23.) und 56:37 (25.) zum 72:51 nach 30 Minuten, nachdem Hodges seinen dritten Dreier des Viertels sehenswert mit der Schlusssirene von der Mittellinie traf. Die Entscheidung war im Grunde aber gefallen, folglich kamen auf Freiburger Seite die Nachwuchsspieler Tobias Tessmann, Lukas Bosse und Florian Becker zum Einsatz – bei den Neckarstädtern durften jetzt mehr und mehr Sebi Dietz, Jens Hirschberg und nach dem 5. Foul von Danilo Barthel auch Max Hug zeigen, was sie drauf haben. „Insbesondere Sebi (Dietz) und Jens (Hirschberg) haben wieder einen guten Job gemacht“, war Torsten Daume bei aller Enttäuschung wenigstens über diese Tatsache erfreut. Auf der anderen Seite besteht aber wohl Übereinstimmung, dass die Bankspieler ein Pro A-Spiel noch nicht über 30 Minuten, vor allem nicht gegen die erste Formation der jeweiligen Gegner, tragen könnten. Immerhin ein Gleichstand (43:413) konnte mit vereinten Kräften in der zweiten Halbzeit erzielt werden. Über 81:61 kam es zum 93:72-Endstand für Freiburg. Allzu großen Aufwand mussten die Gastgeber allerdings nicht mehr betreiben, um den in der entscheidenden Phase herausgespielten Vorsprung über die Zeit zu bringen.

Ungewöhnlich inkonstant waren diesmal Sebastian Adeberg (4 Punkte) und vor allem Lyndale Burleson. Letzterer konnte nicht annähernd seine gewohnte Leistung abrufen. Er, der vor wenigen Wochen 42 Punkte in Nördlingen erzielte, blieb am Samstagabend das erste mal in dieser Saison „scoreless“: 0 Punkte, 0/4 aus dem Feld, 0 Assists, 3 Fouls und 4, Turnovers in 24 Minuten – katastrophale Statistiken.

Nur bei den Rebounds herrschte Gleichstand, 41:41. Verkehrte Welt derzeit beim USC Heidelberg – mit Abwärtstendenz.

Wie es nun weitergeht und wie Torsten Daume und sein Team auf die jüngste Niederlagenserie reagiert, wird sich zeigen und ist durchaus spannend. Das letzte Heimspiel gegen Essen am nächsten Sonntag und ein Auswärtsspiel in Langen die Woche darauf bilden den Saisonabschluss für den USC Heidelberg. Gehen beide Spiele verloren, kann man noch Vierzehnter in der Tabelle werden. Vierzehnter? War da nicht noch was???

USC Heidelberg: Hodges 22 (5/12 Dreier, 8 Assists, 5 Steals), Vierneisel 19 (3/5 Dreier), Komarek 18 (8 Rebounds), Hirschberg 5, Barthel 4, Adeberg 4 (5 Rebounds), Dietz (6 Assists), Williams, Burleson, Hug – Laschewski.

USC Freiburg: Petric 23 (3/7 Dreier), Roquette 22 (8 Rebounds, 9 gezogene Fouls), Evans 21 (7 Rebounds, 4 Assists), Hunter 10 (8 Rebounds), Zazai 9 (15 Assists, 5 Steals), Tessmann 5, Grübler 3.

Robin Herbert und Claus Ebert



Zurück zum Newsarchiv

Wählt euren Trainer, Spieler und Youngster des Jahres!

Freitag, 9. April 2010 um 18:35 Uhr

Es ist wieder soweit, eine ereignisreiche Saison 2009/2010 neigt sich dem Ende entgegen. Jetzt seid ihr dran – wählt eure Trainer, Spieler und Youngster des Jahres!

Über die Vergabe der Awards entscheiden wie zuletzt Trainer, Mannschaftskapitäne und Fans der “Jungen Liga ” in separaten Abstimmungen. Unter allen Teilnehmern der Fan-Abstimmung werden zahlreiche Sachpreise verlost, präsentiert von Spalding, Nike und FIVE.

Zur ProA-Wahl: KLICK

Alle bis einschließlich Montag, den 12.04.2010 abgegebenen Stimmen gehen in die Wertung ein. Pro Person ist nur eine einzige gültige Stimmabgabe möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen – viel Glück!



Zurück zum Newsarchiv

Für den USC Heidelberg geht es in Freiburg um´s Prestige!

Mittwoch, 7. April 2010 um 13:44 Uhr

Leider lief es zuletzt beim USC Heidelberg alles andere als geschmiert. Der Nichtabstieg ist zwar sicher, der Druck ist weg, doch es gab zuletzt drei bittere Niederlagen, zwei davon zu Hause. Eigentlich schade, denn das ab Vorrundenende angestrebte Saisonziel (Platz 5 bis 8) schien sechs Spieltage vor Schluss – nach dem 95:88-Erfolg in Nördlingen – durchaus in Reichweite. Nach den jüngsten Enttäuschungen (gegen Jena 75:94, in Karlsruhe 84:91 und gegen Crailsheim 90:105) befinden sich die Neckarstädter aber nur auf dem zwölften Platz und können auch von Essen und Freiburg noch eingeholt werden. Gerade das Spiel am kommenden Samstag im Breisgau hat daher eine besondere Bedeutung. Mit einem Auswärtssieg könnte man den freien Fall verhindern und bei Fans und Sponsoren nochmals Pluspunkte sammeln. Die Zeit ist gekommen, befreit aufzuspielen, Spaß am Basketball zu haben und in den letzten drei Saisonspielen – anschließend geht es gegen Essen, zum Abschluss muss man beim TV Langen antreten – nochmals eine Kehrtwende einzuleiten.

Es wird allerdings kein leichtes Unterfangen werden. Beim Namensvetter USC Freiburg sind die Abstiegsgeister nämlich noch nicht ganz vertrieben. Wenn Langen alles gewinnt und Freiburg seine letzten drei Begegnungen verliert, geht es doch noch eine Etage nach unten für die Südbadener. Das würde Coach Markus Zilch bestimmt nicht gefallen, und sicher werden sich daher er und sein Team heftig zur Wehr setzen, um aus eigener Kraft den Klassenerhalt zu realisieren. Angeführt vom Guard-Duo Marin Petric und Anish Sharda gelangen den Dreisamstädtern einige Überraschungen in dieser Runde: Heimsiege gegen Karlsruhe (67:66), Kirchheim (64:58) und München (86:68) zeigen, dass der Aufsteiger schon mehr als in der Liga angekommen ist: Freiburg hat eine weitere Saison in der jungen Liga verdient. Christoph Roquette, Lars Grübler und Andrew Hunter sorgen für die nötige Stabilität unter den Brettern. Yannick Evans kann jeden dieser drei entlasten, er kommt von der Bank. Basketball-Zwerg Achmadschah Zazai (1,75m), der diese Saison schon in Quakenbrück und Langen über das Spielfeld flitzte und nun den Freiburger Backcourt verstärkt, liefert mit Petric und Sharda zusammen die nötigen Pässe, die die langen Spieler verwerten sollen. Die Heimbilanz Freiburgs ist 5-8, die gesamte 9-18 (vgl. Heidelberg: 4-10, 11-16).

Das Hinspiel war sicherlich einer der Lichtblicke dieser Heidelberger Spielzeit, 108:94 gewannen die Metropolitaner nach Verlängerung.

„Anpacken“ muss für das Daume-Team die Devise und das Motto am Fuße des Schwarzwalds lauten.

2. Basketball-Bundesliga, Pro A: USC Freiburg – USC Heidelberg, Samstag 10. April um 19:30 in der Sepp-Glaser-Halle, Johanna-Kohlund-Straße 5, 79111 Freiburg

Robin Herbert und Claus Ebert



Zurück zum Newsarchiv