Newsarchiv des Monats Februar, 2012

Der USC Heidelberg trauert um seinen langjährigen 1. Vorsitzenden Dr. Burkhard Wildermuth.

Dienstag, 28. Februar 2012 um 22:59 Uhr

Er verstarb in der vergangenen Nacht im Alter von 84 Jahren. Dr. Wildermuth hatte im Laufe mehrerer Jahrzehnte zahlreiche Funktionen innerhalb des USC Heidelberg inne und hat sich insbesondere innerhalb der Basketballabteilung sehr verdient gemacht.
Darüber hinaus war er in mehreren Ämtern für den BBW und den DBB tätig. Er war über Jahrzehnte DBB-Vizepräsident, davor DBB-Jugendsekretär, und wurde 1994 zum Ehrenmitglied des DBB ernannt.
Auch als Organisator und Koordinator des weltweit berühmten Albert-Schweitzer-Turniers in Mannheim war Dr. Wildermuth jahrzehntelang unentbehrlich.
Dem USC Heidelberg hielt er bis ins hohe Alter die Treue. Beim USC Heidelberg wird man ihn in sehr guter Erinnerung behalten.



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Begeisternder USC-Sieg nach 20 Punkten Rückstand!

Montag, 27. Februar 2012 um 2:14 Uhr

Die Wirklichkeit eines Basketballspiels kann faszinierender sein als fast jeder diesbezüglich erstellte Regieentwurf. – So oder ähnlich dachten wohl fast alle der 900 Zuschauer nach dem 79:75 (32:47)-Erfolg des USC Heidelberg über die Gloria Giants aus Düsseldorf am späten Sonntagnachmittag im Heidelberger Olympiastützpunkt.
27:47 lagen die Heidelberger gegen Ende der 1. Halbzeit zurück, wirkten völlig verunsichert und dementsprechend chancenlos gegen ein routiniert auftretendes Düsseldorfer Team und kaum jemand in der Halle hätte auch nur noch einen Cent auf einen Heidelberger Sieg gewettet. Eigentlich hatte man es ausgerechnet dem jüngsten USC-Spieler, Paul Zipser, zu verdanken, dass der Rückstand während der 1. Halbzeit nicht noch niederschmetternder ausfiel. Er war es dann auch, der nach seinem Monsterblock und einem anschließenden Korb von Watts in den Schlusssekunden mit seinem bis dahin 3. Dreier wenigstens noch zum 32:47-Pausenstand verkürzte. Wichtige 5 Punkte zum Ende des 2. Viertels! Irgendwelche Siegchancen räumte zur Pause den “Riesen vom Neckar” dennoch niemand mehr ein. Betretene Gesichter, Kopfschütteln, Ratlosigkeit rundum. “Was für eine schwache Defense! Welch mangelndes Selbstvertrauen! Fast wie ein Nachwuchsteam gegen gestandene Profis!” lautete der allgemeine Tenor. Zu überlegen hatten sich die Gäste bis dahin präsentiert und mit gekonntem Passspiel immer wieder Keerles (4/7-Quote bis dahin, 9 Punkte), Brauer (3/3, 10 Punkte) und Flomo (4/6, 9 Punkte) in Position gebracht.
Die Halbzeitansprache von USC-Coach Uwe Sauer muss dann aber wie ein Zaubertrank gewirkt haben. “Wir haben uns vor allem bewusst gemacht, dass wir weiter an uns glauben. In der 1. Halbzeit haben wir zeitweise viel zu ängstlich gegen die Düsseldorfer Zone gespielt, aber wir können stolz darauf sein, wie wir dann in der 2. Halbzeit dagegen gehalten haben”. So der Coach nach dem überaus aufregenden und an Dramatik kaum zu überbietenden Match.
Sensationell verlief die Anfangsphase des 3. Viertels. Nach je 5 Punkten von Clint Sargent und Janis Heindel, einem weiteren Dreier von Sargent sowie Punkten des sehr umsichtig Regie führenden Kai Barth und von Jerrell Williams hieß es nach einem 17:2-Lauf des USC in der 24. Min. 49:49 und die Halle stand förmlich auf dem Kopf! Doch wie ein Spuk schien 3 Minuten darauf alles wieder vorbei zu sein. Der bis dahin herausragende Keerles, Brauer und Hall hatten eiskalt gekontert und Düsseldorf mit einem 10:0-Lauf wieder beruhigend in Führung gebracht (49:59). Beeindruckend war dann, dass das USC-Team ein zweites Mal den Rückstand mit einer Energieleistung aufholte. Zipser mit einem Dreier und einem spektakulären Power-Dunk verkürzte zum 56:62 und Tobias Stoll, der sich aus der 2. USC-Mannschaft hervorragend einfügte, traf einen für die Teammoral ganz wichtigen Dreier zum 59:62. Nach 3 Keerles-Freiwürfen und einem Petric-Dreier zum 59:68 war dann gar der dritte Anlauf des sich verzweifelt wehrenden USC-Teams gefragt. Und der kam dann tatsächlich! Dreipunktspiel Schoo, Sargent, Williams und ein Dreier von Sargent und die 1. USC-Führung in diesem Spiel war perfekt (69:68, 34. Min.). Der nächste Zipser-Dreier zum 72:68 brachte die Stimmung auf den Siedepunkt. Danach vergab Williams 5 von 6 Freiwürfen, doch die USC-Defense hatte sich in der 2. Halbzeit enorm gesteigert und brachte den hauchdünnen Vorsprung (73:72) letztlich über die Runden. Sargents Dreier zum 77:75 und Williams mit 2 Freiwürfen besiegelten einen großen USC-Sieg (79:75).
Sehr viel weiter hat der Erfolg den USC in der Tabelle zwar nicht gebracht, doch immerhin wurde die Möglichkeit aufrecht erhalten, aus eigener Kraft doch noch eine Wende im Kampf um die Playoffs herbeiführen zu können. So meinte denn auch Matthias Lautenschläger vom USC-Management abschließend: “In erster Linie möchte ich mich bei den Zuschauern bedanken. Dass sie nach einer wirklich schwierigen Phase so zahlreich erscheinen und uns selbst bei einem scheinbar uneinholbaren Vorsprung nach vorne peitschen, hat mich und die Mannschaft berührt. Das Team hat Moral und Herz gezeigt und wurde endlich dafür belohnt. Wir werden weiterhin gemeinsam alles versuchen.”
USC HD: Zipser 21 (5/7 Dreier, 3 Assists, 2 Blocks), Sargent 18 (4/7 Dreier), Williams 13 (6 Rebounds), Barth 8 (6 Assists), Heindel 7 (6 Reb.), Schoo 5 (6 Reb.), Watts 4 (6 Reb.), Stoll 3, von Fintel, Kuhn.
Düsseldorf: Keerles 21 (2/5 Dreier, 8 Reb.), Brauer 12 (2/2 Dreier), Flomo 11 (7 Reb.), Petric 10 (2/6 Dreier), Hall 8 (2/3 Dreier), Mims 4, Pfeil 3, Lyanage 2, Bennett 2, Akingbade 2.

Claus Ebert



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Derbysieg soll Heidelbergs Play-Off-Platz festigen

Freitag, 24. Februar 2012 um 14:03 Uhr

Am Samstag, 16:30 Uhr im ISSW 700 kommt es zum nächsten Derby zwischen den MLP BasCats USC Heidelberg und der TSV Towers Speyer. Für beide Teams geht es um unheimlich viel. Speyer konnten nach dem letzten Überraschungssieg gegen Tabellenführer Bamberg zwar im Abstiegskampf erst einmal ein wenig verschnaufen, aber komplett gesichert sind die Nachbarn noch nicht. Die MLP USC BasCats brauchen hingegen selber einen Heimsieg, um die unnötige Schlappe in München wieder auszubügeln. Noch stehen die Heidelbergerinnen aussichtsreich auf dem dritten Tabellenplatz, weitere Patzer sollten dennoch vermieden werden, will man am Ende nicht noch um die Play-Off-Spiele zittern.
Das Lazaret des USC hat sich indes in der vergangenen Woche weiter gelichtet. Entgegen der Vorbereitung auf das München-Spiel konnte in dieser Woche ein fast normaler Trainingsbetrieb stattfinden. Benavente, Flaherty,Oehler und Kapitänin Antonia Hofmann konnten wieder voll trainieren, so dass das Team diesmal in einer besseren Verfassung als am letzten Wochenende sein sollte.
Gegen Speyer gab es in den letzten Jahren immer sehr attraktive Spiele. Eigentlich versprechen Spiele gegen Speyer immer ein wahres Offensiv-Feuerwerk, aber im Hinspiel konnten die Heidelbergerinnen das Ensemble um Coach Gould ordentlich in Schach halten und gewährten gerade einmal 49 Punkte bei dem deutlichen 69-49 Sieg.
Speyer hat sich noch einmal in der Rückrunde verstärkt. Mit Außenspielerin Katie Germain verfügt Speyer nun über eine weitere excellente Punktesammlerin, die es zu verteidigen gilt.
Die BasCats wollen das Spiel unter allen Umständen gewinnen und werden alles dafür tun, damit die Play-Off’s auch in Heidelberg stattfinden.



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Schafft der USC Heidelberg nochmals die Wende?

Mittwoch, 22. Februar 2012 um 23:20 Uhr

Nach fünf Niederlagen in Folge steht der USC Heidelberg am Sonntag, 17 Uhr im Heidelberger Olympiastützpunkt, gegen die Giants aus Düsseldorf zweifelsohne mit dem Rücken zur Wand. Eine weitere Heimniederlage kann man sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr leisten, will man sich nicht nahezu aller Chancen auf ein Erreichen der Playoffs begeben. Im Falle einer gelungenen Revanche für das 89:95 am 9.11. in Düsseldorf bliebe man allerdings im Playoff-Rennen weiterhin dabei. Noch lebt die Hoffnung, dass die Trennung von Charles Burgess zur Stabilisierung des Teams und zu einer Wende geführt haben könnte. Das Auftreten des zumal verletzungsbedingt stark beeinträchtigten Sauer-Ensembles beim unglücklich verlorenen 85:90 am vergangenen Samstagabend in Paderborn stärkt diese Hoffnung. Auch ohne Janis Heindel und Paul Zipser und mit einem angeschlagenen Clint Sargent lieferten die verbliebenen “acht Aufrechten” einen großen Kampf und eine taktisch sehr disziplinierte Vorstellung und lagen eineinhalb Minuten vor der Schlusssirene sogar mit 85:83 in Führung. In jedem Fall macht die tadellose Leistung Mut für das Spiel am Sonntag. Dabei ist allen klar, dass es gegen die auf dem 6. Tabellenplatz liegenden Giants alles andere als ein Zuckerschlecken geben wird. Von Anfang an hatten die Düsseldorfer Verantwortlichen keinen Hehl daraus gemacht, dass für sie mit einem gegenüber Erstligazeiten kaum veränderten Etat – von 1,7 Millionen Euro war die Rede – nur der sofortige Wiederaufstieg ein ernsthaftes Thema sein konnte. Dass dies in der jedes Jahr stärker und ausgeglichener werdenden Pro A aber kein einfaches Unterfangen ist, musste man bald erkennen. Immerhin, mit 22:20 Punkten weisen die Düsseldorfer um den früheren Frankfurter Headcoach Murat Didin derzeit nur zwei Minuspunkte Rückstand gegenüber dem Tabellenvierten BV Chemnitz 99 auf und haben noch alle Chancen, ihr Vorhaben zu verwirklichen. Auch sie werden also hochmotiviert in das Match am Sonntagnachmittag gehen. Die Düsseldorfer hatten zuletzt ebenfalls mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Den Ausgang der Partie wird man als vollkommen offen ansehen können. Beim Hinspiel glänzten auf USC-Seite vor allem Jerrel Williams mit 14 Punkten und 9 Rebounds sowie Oliver Komarek, der mit 20 Punkten (8/14 aus dem Feld) Topscorer der gesamten Begegnung war.

Claus Ebert



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Geschwächte BasCats verlieren in München

Dienstag, 21. Februar 2012 um 15:49 Uhr

Für die MLP BasCats läuft es auswärts in der Rückrunde weiterhin gar nicht. Die 51:60 (24:29)-Niederlage bei Friendsfactory Jahn München musste aber fast befürchtet werden. Zum einen, weil München die Mannschaft der Stunde ist und den sechsten Sieg in Folge landete, zum Anderen aber vor allem, weil die Grippewelle ein Training in der vergangenen Woche kaum möglich gemacht hatte und einige Spielerinnen arg geschwächt waren. So vielen in München mit Stage, Heller, Kranzhöfer, Antonia Hofmann, Ouertani nicht weniger als fünf Top-Spielerinnen komplett aus. Aber auch die mitgereisten Oehler, Benavente und Flaherty waren gerade einmal beim Abschlußtraining am Freitag anwesend und konnten zum Teil nur lockeres Wurftraining absolvieren. Serena Benavente quälte sich zwar tapfer über 36 Minuten, konnte aber naturgemäß nicht die gewohnten Akzente setzen. „Sie war stehend k.o. und hat in der zweiten Halbzeit nur einmal auf den Korb geworfen“, sagte USC-Trainer Dennis Czygan. Es zeigte sich aber auch wieder die große Schwäche der BasCats in dieser Saison, und das ist die Trefferausbeute. Eine Danielle Clark, die jetzt in der 1. Liga Furore macht, ist nicht so einfach zu ersetzen. Zumal Tara Flahery nach wie vor angeschlagen ist. Trotzdem machte sie zehn Punkte und pflückte elf Rebounds. Defensiv war die Leistung der Heidelbergerinnen völlig in Ordnung, denn die zuletzt so hoch gelobten Magdalena von Geyr (7 Punkte) und Sibylle Wessels (8) wurden gut kontrolliert. Beste Werferinnen waren Hannah Eitel (14/1), Mirela Pultorak (10/2) und Verena Stürmlinger (10). Zweieinhalb Minuten vor Spielende waren die BasCats noch auf drei Punkte dran. In einer Auszeit versuchte Czygan sein Team einzustellen. „Doch die Frische hat gefehlt“ (Czygan), und so siegte München auch durch die schwache Freiwurfquote der Gäste. Ein Sieg war trotz allem absolut möglich und wenn man sich die Statistiken und den Spielverlauf anschaut auch verdient, aber unter den Umständen war das Endergebnis am Ende eine respektable Leistung. Aber das zählt am Ende nicht, die BasCats geraten nun unter Druck. „Die nächsten beiden Spiele sollten gewonnen werden“, meinte Czygan mit Blick auf die Playoff-Plätze.
Stenogramm: 13:9 (10.), 29:24 (Halbzeit), 42:37 (30.), 60:51 (Endstand).
Punkte MLP BasCats: Adrion 11, Flaherty 10, Benavente 8, Veith 6, Koch 5/1, E. Hofmann 4, Meusel 4, Rickert 2, Oehler 1.



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Monarchs verkaufen sich teuer in Konstanz

Montag, 20. Februar 2012 um 10:36 Uhr

Die Vorzeichen vor dem Spiel in Konstanz schienen durchaus schlecht. Eine Reihe von Verletzten, darunter seit letzter Woche auch Stoll, und die Abwesenheit der beiden Langen Jagla und Hug. Somit stand man in Konstanz mit sieben Spielern einem vollbesetzten Kader des Tabellenzweiten gegenüber. Nichtsdestotrotz gingen die Spieler mit Mut und Selbstvertrauen in die Partie und legten vor rund 400 Zuschauern einen guten Start hin. Konstanz hatte von Beginn an Probleme gegen die Zonenverteidigung und konnte den Ball nur selten ans Brett bringen. Die Heidelberger zogen im Angriff immer wieder zum Korb und fanden den freien Mitspieler. Nach den ersten zehn Minuten stand für die ersatzgeschwächten Monarchs beim haushohen Favoriten Konstanz eine knappe Führung (10:12) zu Buche.

Die gewonnene Sicherheit des Beginns nahmen die Heidelberger auch mit ins zweite Viertel und spielten von Minute zu Minute befreiter auf. Vor allem der erstmals mitgereiste Jugendspieler Brunnenkant zeigte eine beachtliche Leistung und erzielte in dieser Phase acht Punkte. Das Team vom Bodensee schien gegen die Zone immer noch ratlos und fand selten die Lücke, auch von außen fanden die Würfe selten das Ziel. So schafften es die Heidelberger dank guter Defense, Konstanz zur Halbzeit auf 28 Punkte zu halten (28:33).

Nach der Pause kamen die Gastgeber erwartet aggressiv aus der Kabine, um die Leistung der ersten 20 Minuten auszugleichen. Die Verteidigung agierte nun druckvoller und brachte den einen oder anderen Schnellangriff. Mitte des Viertels wurde der Ausgleich erzielt (39:39) und das Spiel drohte zu kippen. Konstanz setzte sich in den folgenden Minuten mit sieben Punkten ab (48:41). Doch die Monarchs wollten sich nicht aufgeben und fingen sich wieder. Durch drei Dreier in Folge von Held, Feist und Pires war das Spiel wieder eng und es versprach ein spannender Schlussabschnitt zu werden (49:50).

In den letzten zehn Minuten merkten die Heidelberger, dass trotz aller negativen Erwartungen im Vorfeld der Partie, am Bodensee tatsächlich etwas zu holen sein könnte. So legte jeder noch einmal die letzten Kräfte in die Waagschale, auch Randall, der kurz vor Viertelende schwer umknickte, schnürte noch einmal die Schuhe. Bis vier Minuten vor Ende konnte eine knappe Führung gehalten werden. Dann jedoch schienen langsam die Kräfte zu versagen und der durch die kleine Rotation bedingte Verschleiß schien sich zu zeigen. Konstanz spielte nun ebenfalls eine Zonenverteidigung und machte es den Monarchs schwer zu punkten. Einige Unkonzentriertheiten schenkten den Gastgebern einfach Punkte durch Fastbreaks. Dazu kamen einige unglückliche Foulentscheidungen der Schiedsrichter, mit welchen man als Außenseiter beim Aufstiegsfavoriten in der Schlussphase rechnen muss. Ein unsportliches und anschließend technisches Foul von Sommer, bei welchen die Unparteiischen allerdings völlig richtig lagen, ließen die Hoffnungen auf den Überraschungserfolg schließlich ersticken und Konstanz spielte den Sieg, aufgrund der letzten Minuten, mit 76:68 souverän nach Hause.

Trotz alledem sprach Coach Feist der Mannschaft ein großes Kompliment aus. Das Selbstvertrauen und der gezeigte Wille müssen nun in den kommenden Tagen und Wochen weiter abgerufen werden, um auch unter hoffentlich bald wieder besseren Voraussetzungen einen ähnlichen Basketball zu spielen.

Es spielten: Iglesias 19/1, Pires 15/4, Sommer 9, Brunnenkant 8, Feist 7/1, Held 6/2, Randall 4

„Nach diesem Spiel kann man der Mannschaft nur ein großes Lob aussprechen, Einstellung und Bereitschaft haben 40 Minuten gestimmt. Diese Mentalität müssen wir nun auch in den kommenden Wochen im Abstiegskampf zeigen, wo wir nicht immer als klarer Außenseiter antreten und deutlich mehr zu verlieren haben, als diese Woche.“

Das kommende Wochenende ist spielfrei. Die Woche drauf reisen die Monarchs zur Bundesligareserve nach Tübingen. Das Hinspiel konnte knapp gewonnen werden. Die Gastgeber spielen bisher eine souveräne und gute Saison und sind vor allem zu Hause bisher stark. Das zeigte sich unter anderem beim deutlichen Heimerfolg gegen bis dahin ungeschlagene Konstanzer. Es bleibt die Hoffnung, dass einige der Verletzten in Tübingen wieder ihr Comeback feiern und die Monarchs auf einen breiten Kader zurückgreifen können.



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WNBL: Die glorreichen Sieben sichern Meisterschaft

Sonntag, 19. Februar 2012 um 21:22 Uhr

BSG Basket Ludwigsburg – Basket-Girls Rhein-Neckar
87-78-Sieg in Ludwigsburg (41-39 Halbzeit)
Am letzten Spieltag der WNBL-Gruppe Süd reisten die Basket-Girls Rhein-Neckar zum Baden-Württemberg-Konkurrenten nach Ludwigsburg. Und das Spiel hatte es noch einmal in sich. Für beide Teams ging es noch einmal um richtig viel. Ludwigsburg hätte mit einem Sieg noch einmal die theoretische Chance sich selber für die Play-Off-Spiele zu qualifizieren und bei den Basket-Girls ging es um nicht weniger, als die Meisterschaft der Südgruppe. Mit einer Niederlage würde man die Runde als Zweiter abschließen und hätte wieder die Reise nach Chemnitz in der ersten Play-Off-Runde. Ein Sieg hingegen würde die Meisterschaft und damit das Aufeinandertreffen mit dem Mitte-Ost-Vierten aus Göttingen bedeuten.
Unter der Woche hagelte es aber zunächst Hiobsbotschaften für das Team um das Coach-Duo Czygan/Muth. Zuerst stellte sich Helli Rickerts Verletzung als Kreuzbandriss heraus, der bereits kommenden Mittwoch operiert wird. Dann musste Anna Pätzold das Spiel absagen und auch Paula Eisnecker kündigte bereits Anfang der Woche ihr Fehlen an. Endgültig ließen die Mädels aber zunächst ihre Köpfe hängen, als am Mittwochabend Sara Kranzhöfer verletzungsbedingt für das wichtige Spiel absagen musste. Der Kopf der Mannschaft und die beste Aufbauspielerin der Liga fehlt dem Team nun auch noch. Aufgrund der vielen Ausfälle standen den Coaches nun nur noch 5 Spielerinnen zur Verfügung. Jetzt erwies sich die Einrichtung eines Perspektivkaders zu Beginn der Saison jedoch als Glücksfall. Kurzerhand wurden zwei neue Spielerinnenlizenzen beim Verband beantragt und USA-Rückkehrerin Sonja Hildebrandt(USC) und Julia Ernst (TSV Schönau) wurden nachnominiert und sollten am Wochenende beim entscheidenden Spiel ihr Ligadebut geben.
Mit den sieben Tapferen machte sich ein großer Tross an Fans auf den Weg nach Ludwigsburg. Nach dem guten Freitagstraining war die schlechte Laune verflogen und alle waren sich einig, dass der Sieg auch ohne die Verletzten und Kranken möglich ist.
Das Spiel begann dann auch sogleich furios. Zunächst punktete Janina Ernst immer wieder zuverlässig, um dann von der bärenstarken Soso Rickert unterstützt zu werden. Mit 11-2 nach 4 Minuten war nun jegliche Skepsis verflogen. Ludwigsburg konterte zwar und kam mit Schlusspfiff des 1.Viertels auch wieder auf Schlagdistanz (23-22), aber bereits im ersten Viertel zeigten unsere beiden Neuen, dass sie sich hervorragend integriert hatten und die Coaches konnten fortan mit einer soliden 7er-Rotation arbeiten.
Auch das zweite Viertel gestaltete sich ähnlich eng, wobei die Basket-Girls immer einen Tick vorn lagen. (16. Minute 33-29). Der Vorsprung hielt bis zur Pause, so dass das Team hochmotiviert mit einer knappen 41-39 Führung in die Kabine ging. Im dritten Viertel verzichteten die Coaches zunächst auf die Foulbelastete Soso Rickert, die bis dahin bereits 12 Punkte erzielt hatte. Das Spiel geriet ein wenig ins Stocken und Ludwigsburg gewann Oberwasser. Ein paar unnötige Ballverluste und unkonzentrierte eigene Abschlüsse ließen die Gastgeberinnen von der Sensation träumen. Mit einem 59-65 Rückstand ging man nun ins Schlussviertel. Doch nun drehten die glorreichen Sieben noch einmal richtig auf. Mit einem 17-4-Lauf zwischen der 34.(67-70) und 39. Minute (84-74) zog man Ludwigsburg den Zahn. Die Basket-Girls brannten in der Phase ein Fastbreak-Feuerwerk ab, als ob man gerade frisch aus der Kabine auf das Feld gekommen sei. In der Verteidigung wurde zugepackt, allein Anna Klötzl sicherte sich in der Phase 5 ihrer 16 Rebounds. Nebenbei erzielte sie 16 Punkte im Spielverlauf. Was aber noch viel wichtiger war, war die Tatsache, dass hier ein echtes Team auf dem Feld stand und jede der sieben Spielerinnen zu jeder Zeit gefährlich war.
Mit dem Sieg geht es nun am 4.3. um 12 Uhr im ISSW 700 zu Hause gegen das Team Göttingen, bevor dann am 11.3. das Rückspiel in Göttingen stattfinden wird. Ein eventuelles drittes Spiel wäre am 18.3. wieder in Heidelberg.
Für die Region am Ball:
Janina Ernst 25, Sophia Rickert 22, Anna Klötzl 16, Sonja Hildebrandt 12, Helena Chatzitheodorou 8, Tamara Saam 2, Julia Ernst 2



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USC verliert trotz großer Energieleistung auch in Paderborn

Sonntag, 19. Februar 2012 um 0:44 Uhr

Ausgerechnet in der entscheidenden Saisonphase hat es den USC Heidelberg schwer gebeutelt. Während der Woche hatte man sich bekanntlich vom amerikanischen Guard Charles Burgess getrennt, darüber hinaus gab es vor dem Spiel beim Tabellenfünften Paderborn erhebliche Verletzungsprobleme. Janis Heindel (Rücken) und Paul Zipser (Hand) konnten ihrem Team in Paderborn gar nicht zur Seite stehen, Clint Sargent ging angeschlagen in die Partie. USC-Headcoach Uwe Sauer und sein verbliebenes Rumpfteam waren also um ihre Aufgabe am Samstagabend nicht zu beneiden. Allerdings hatte man in der Woche zuvor beim 81:94 gegen Cuxhaven Anschauungsunterricht erhalten, wie ein stark dezimiertes Team dennoch einen unverhofften Auswärtserfolg landen kann. Dementsprechend ging das USC-Team mit großem Kampfgeist und toller Moral in die Partie und lieferte gegen die unter den gegebenen Umständen favorisierten Paderborner eine beachtliche Leistung ab. Am Ende gewann zwar das glücklichere Heimteam mit 90:85 (49:47), der Sieger hätte aber genau so gut USC Heidelberg heißen können. „Die Jungs haben auf jeden Fall gezeigt, dass sie begeisternd kämpfen können. Es war ein großer Achtungserfolg, auch wenn wir punktemäßig einmal mehr leer ausgingen“, meinte USC-Manager Matthias Lautenschläger nach der Begegnung.
Von der ersten Minute an war das USC-Team die schwierige Aufgabe mit großer taktischer Disziplin angegangen und war ein völlig gleichwertiger Gegner. Im 1. Viertel hatte man auch die bekannt treffsicheren Dreierwerfer der Gastgeber noch gut im Griff und ging durch den überragenden Jerrell Williams sowie durch den ebenfalls erneut überzeugenden Sanijay Watts und einen Dreier von Oliver Komarek sogar mit 20:11 (7. Min.) in Führung. Auch am Ende des 1. Viertels hatten die Gäste mit 27:19 überraschend deutlich die Nase vorn. In den zweiten 10 Minuten drehten die Gastgeber mit ihrer bekannt besten Waffe, den Dreiern, allmählich die Begegnung. „Die Dreier der Paderborner waren dennoch nicht das eigentliche Problem“ meinte USC-Headcoach Uwe Sauer nach dem überaus spannenden Match. „Damit musste man rechnen. Wir wussten demgegenüber, dass wir unsere Überlegenheit unter den Körben entgegensetzen konnten. Entscheidend war letztlich vielmehr, dass wir selbst von außen eine zu schwache Quote hatten, wobei wir die Würfe eigentlich hervorragend herausgespielt haben.“ 5/19 Dreier und 3/14 aus der Halbdistanz machten die eigentliche Misere aus. Unterm Korb konnte man dagegen mit einer hervorragenden Quote von 72,7 % (24/33) glänzen und auch das Reboundduell gewann man (41:33).
So war man auch in der 2. Halbzeit immer auf Augenhöhe. 64:63 und 73:70 (3. Viertel) lauteten die Zwischenstände, ehe es beim 80:72 (34.) nach einer Vorentscheidung für die Baskets aussah. Doch weit gefehlt! Jetzt wurde es erst richtig dramatisch: Clint Sargent, Williams und Watts verkürzten zum 80:78 (35.) und zwangen Paderborns Coach Thomas Glasauer zu einer Auszeit. Danach brachte Kai Barth den USC mit 3 Freiwürfen mit 81:80 in Führung und beim 81:81 rollte ein Dreierversuch von Barth wieder aus dem Korb heraus. Sargent erhöhte 1:47 Min. vor Spielende dennoch auf 85:83 für den USC. Alles war möglich! Doch jetzt traf Fleischmann einen Dreier zum 86:85, während Sargent mit seinem Dreierversuch scheiterte. Ole Wendt und 2 Freiwürfe von Mason stellten den glücklichen, wenn auch nicht unverdienten 90:85-Sieg der Gastgeber sicher. „Die Leistung machte aber Mut für die nächsten Spiele. Wir haben alles gegeben und uns sehr ordentlich präsentiert“ beendete Uwe Sauer sein Resümee. Die Lage ist ernst, aber – insbesondere nach der in Paderborn gezeigten Leistung – noch längst nicht aussichtslos. Mit einem Sieg gegen Düsseldorf könnte sich das USC-Team am kommenden Sonntag durchaus wieder in den Kreis der Playoff-Aspiranten hineinspielen.

Paderborn: Mason 19 (1 Dreier), Stommes 17 (5), Fleischmann 14(4), Freer 14 (2), Jost 8 (2), Spöler 8 (2), O. Wendt 6, Diggs 2, Lieneke 2.
USC Heidelberg: Williams 36 Punkte, 9 Rebounds, 41 Effektivitätspunkte, Watts 17 (8/9 Feldquote, 6 Reb., Sargent 13 (3), Barth 10 (1), Komarek 5, Schoo 4 (10 Reb.), von Fintel, Kuhn.

Claus Ebert



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Zu Gast in der Paderborner Maspernhölle

Donnerstag, 16. Februar 2012 um 17:53 Uhr

“Wenn es läuft, dann läuft’s!”… sagt zumindest der Volksmund. Doch heißt das auch, “wenn es nicht läuft, läuft’s nicht” ? Wer weiß. Rund läuft es beim USC Heidelberg derzeit aber bestimmt nicht. Einer verkraftbaren 94:102-Niederlage beim MBC folgte ein schlimmes Spiel gegen Leitershofen (82:88). Danach wurden die Kurpfälzer in Essen verspeist (76:81) und hatten auch gegen die BasCats aus Cuxhaven nach einer wenig inspirierenden Leistung nicht den Hauch einer Chance (81:94). Als wäre das alles nicht genug wurde diese Woche auch noch der Vertrag mit dem startenden Aufbauspieler Charles Burgess aufgelöst. Dieser hatte sich mehrfach in einer Art geäußert, die vom Management nicht mehr geduldet werden konnte. Punktgleich mit der BG Karlsruhe, die den 13. Platz belegt, ist der USC inzwischen auf Rang elf der Tabelle abgerutscht.

Viele Stimmen kritisieren das fehlende Zusammenspiel des Sauer-Ensembles, die schlechte Wurfquote aus der Distanz, aber vor allem sei eine falsche Einstellung der Grund für die vielen Rückschläge. Trainer Uwe Sauer selbst meint, dass inzwischen genug geredet worden sei. Ab jetzt müsse gespielt werden – oder, um nochmals den Volksmund zu bemühen:

Björn Schoo und der USC Heidelberg wollen es in Paderborn krachen lassen (Foto: Thomas Schippl).

Björn Schoo und der USC Heidelberg wollen es in Paderborn krachen lassen (Foto: Thomas Schippl).

“Die Wahrheit liegt auf dem Platz”

“Mir sind die direkten Vergleiche völlig egal geworden. Wir müssen zusehen, dass wir Spiele gewinnen!”, ist sich auch Assistenztrainer Ronald Merriwether mehr als bewusst. Bis auf Nürnberg und Heidelberg haben alle Konkurrenten um den achten Platz am letzten Wochenende einen Sieg eingefahren. Schaut man überdies noch auf den Spielplan der nächsten Wochen darf man beim Anblick der nächsten Gegner erst mal tief durchatmen : Paderborn auswärts, Düsseldorf zu Hause, Kirchheim auswärts und Karlsruhe zu Hause. Viel anspruchsvoller könnte es kaum sein; trotzdem muss Zählbares aufs Konto: Am besten bereits am nächsten Samstag. Sonst könnte das Saisonziel Playoffs bereits frühzeitig in sehr, sehr weite Ferne rücken.

Justin Stommes (l.) und Michael Jost werden sicher etwas dagegen haben (Foto: Marc Köppelmann, www.nw-news.de).

Justin Stommes (l.) und Michael Jost werden sicher etwas dagegen haben (Foto: Marc Köppelmann, www.nw-news.de).

Am Neckar hatte man sich 2011/2012 auf eine tolle Saison gefreut, die endlich einmal von überzeugendem sportlichem Erfolg geprägt sein sollte. 2009/2010 war ein schwieriges Jahr, 2010/2011 eine durchwachsene Runde mit viel Unruhe, Trainerwechsel, internen Querelen. Mit Ach und Krach wurde damals am letzten Spieltag noch der achte Platz erreicht – dieses Jahr sollte das auch gelingen, aber es sieht momentan nicht so richtig gut aus.

Paderborn verlor zuletzt in Chemnitz mit 65:71, nun belegt das Aufgebot von Thomas Glasauer den fünften Platz der Tabelle. Heimniederlagen gab es in dieser Runde bisher erst zwei, gegen den MBC und Essen. Das ist allerdings schon drei Monate her…

Mit Jamar Diggs, Jefferson Mason, Justin Stommes und Nick Freer haben die Nordrhein-Westfalen ein hochwertiges US-Quartett in ihren Reihen. Die deutschen Spieler erzielen aber auch ganze 36,4 der insgesamt durchschnittlich 87,9 Punkte pro Spiel. Heidelberg ist vor Paderborn die beste Offensivmannschaft der Pro A, die Defensive wird also im Duell der Offense-Gigangten der Schlüssel zum Erfolg sein.

Die Favoritenrolle ist an diesem Wochenende sicherlich auf Seiten der Paderborner. Und trotzdem wäre eine weitere Niederlage für den USC mit Blickrichtung Playoffs fast nicht mehr zu kompensieren. Eine echte sportliche Herausforderung wartet auf die Mannen von Uwe Sauer. Es ist so wie es ist – an Motivation wird es jedenfalls nicht fehlen.

NO GUTS – NO GLORY !

webmoebel Baskets Paderborn – USC Heidelberg: Samstag, 18. Februar, 19:30 Uhr

Sportzentrum Maspernplatz, Schützenweg 1b, 33102 Paderborn

Robin Herbert



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USC Damen verteidigen erfolgreich die Tabellenführung in der Regionalliga Südwest-Süd

Mittwoch, 15. Februar 2012 um 16:17 Uhr

Den Auftakt zu einem mehr als erfolgreichen Wochenende der weiblichen Basketballabteilung des USC Heidelberg machten am Samstag Nachmittag vor heimischer Kulisse die 2. Damen des USC im Spitzenspiel der Regionalliga Südwest-Süd gegen den Tabellendritten aus Fellbach.

Eine knappe Niederlage im Hinspiel vor nunmehr knapp 4 Monaten gegen die individuell stark besetzen Gäste war die letzte Niederlage der Bundesliga-Reserve des USC in der aktuellen Saison und war noch fest in den Hinterköpfen der Heidelbergerinnen verankert. Entschlossenheit und Motivation musste Coach Muth somit sicherlich nicht bei seinen Spielerinnen einfordern sondern eher Konzentration und Vorsicht im Umgang mit Ball und Gegner.

Konzentriert und engagiert gingen die Gastgeberinnen aber über weite Teile der Partie nur in der Verteidigung zu Werke und schafften es die Fellbacherinnen nach 13 Punkten im ersten Viertel (15:13), im zweiten Viertel bei gerade einmal 4 Punkten zu halten (31:17 zur Halbzeit). Umso bemerkenswerter da Fellbach über einige der stärksten und erfolgreichsten Scorerinnen der gesamten Liga verfügt und mit allen Leistungsträgerinnen angetreten war.

Während in der Offense gerade die erfahrenen Guards immer wieder an Ihren eigenen Nerven scheiterten und sicherlich dieses Mal keinen Sahnetag erwischten, war es in der ersten Halbzeit der Youngster des Teams Sophia Rickert, die mit starken Aktionen in der Zone das Team immer weiter in Führung brachte.

In der zweiten Halbzeit entdeckte dann Flügelspielerin Juliane Koch endlich wieder ihren Drang zum Korb und sorgte mit viel Energie und guten Bewegungen dafür das die Führung der Heidelbergerinnen immer im knappen zweistelligen Bereich blieb (44:34 nach 3. Viertel).

Es war mit Sicherheit kein schönes, aber athletisches Spiel in dem auch im letzten Viertel wieder deutlich wurde, wie stark und tief der USC auch bei den 2. Damen besetzt ist und das gerade mit der erstklassigen Defensivleistung jede individuell auch noch so gut besetzte Mannschaft auf diesem Niveau zu schlagen ist. (Endstand 58:48)

Der USC Heidelberg 2 bleibt somit weiterhin an der Tabellenspitze und konnte in diesem wichtigen Sieg den Vorsprung auf den Drittplatzierten Fellbach bereits auf 3 Siege ausbauen und sich gleichzeitig auch noch den direkten Vergleich sichern.

Es spielten: Juliane Koch (14), Sophia Rickert (12), Anna Meusel (7), Sara Kranzhöfer (6), Sandra Heller (6), Katja Schneider (6), Daniela Bauder (4), Luzie Neufang (3), Angela Oehler



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