BZLD: Negativserie hält an. Heimniederlage gegen Sandhausen
Beim Spiel der unmittelbaren Tabellennachbarn, verließen die Gäste aus Sandhausen als verdienter Sieger das Feld. Mit 41:59 (17:32) musste sich die vierte Mannschaft vom USC Heidelberg geschlagen geben.
Auch in diesem Spiel versuchten sich die Gastgeber zu Beginn mit einer Ganzfeldpresse, den Gegner unter Druck zu setzen. Doch Sandhausen stellte sich clever an und knackte die Presse des Öfteren. So kamen die Gäste immer wieder zu leichten Punkten und entschieden das erste Viertel für sich (7:14 aus Sicht des USC). Das zweite Viertel ähnelte dem ersten, Fastbreak um Fastbreak liefen die Gäste und schlugen den USC mit den eigenen Waffen. Viele Unachtsamkeiten in der Defense ließen ein deutliches Halbzeitergebnis aufleuchten (17:32 aus Sicht des USC). Wer jedoch dachte, dass das Spiel entschieden sei, täuschte sich. Mit großem Kämpferherz holte das junge USC-Team einige Punkte auf. Das Ziel, mit einer Differenz unter 10 Punkten Differenz, in das letzte Quarter zu gehen, war erreicht (30min. 29:38). Im letzten Viertel kamen dann einige Emotionen hoch. Einige Pfiffe des Schiedsrichters kamen nur auf Seiten der Gäste. In einer Phase, wo das Spiel durchaus nochmal hätte kippen können (34min 39:45), handelte sich der Heimtrainer zu allem Überfluss auch noch ein „T“ ein. Die Gäste zogen in der Folgezeit uneinholbar davon und gewannen das Spiel verdient.
„Wir wollten aufgrund der vorhergegangenen beiden Niederlagen eine Reaktion zeigen, leider ist uns das aus verschiedenen Gründen nicht gelungen. Da ist heute einiges schief gelaufen, wobei ich als Trainer dafür ganz klar die Verantwortung übernehme. Allerdings bin ich auch nach dieser Niederlage heute, fest davon überzeugt das wieder bessere Zeiten kommen. Meine Mannschaft muss im Moment aufgrund der Unerfahrenheit großen Tribut zollen, was uns aber nicht daran hindert ganz in Ruhe weiterzuarbeiten“. So USC-Coach Kiran Vesper nach dem Spiel.
Punkteverteilung USC Heidelberg:
Romer, B.: 4; Lasheb, Y.: 5; Bartels, H.: 6; Mavridis, C.: 4; Schlittenhardt, C.: 1; Hummel, V.: 2; Schmid, S.: 4; Kessler, M-S.: 11; Soramies, M.: 4; Vragolic, S.: .
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