RL Damen: Derbytime ist Defensetime

Mit einer eindrucksvollen Defensivleistung in dem mit Spannung erwarteten Lokalderby der Damen-Regionalliga zwischen dem Bundesliga-Nachwuchs des USC Heidelberg 2 und den 1. Damen der SG Kirchheim sicherte sich das junge Team des USC Heidelberg nicht nur den 6. Sieg in Folge sondern festigte gleichzeitig 1 Spieltag vor der Winterpause auch den 2. Tabellenplatz in der Liga sowie die Spitzenposition der Teams aus der Region.
Mit Angie Oehler (Krankheit) und Anna Lea Frenzel (Kreuzbandanriss) fügten sich zwar auch in der vergangenen Woche wieder zwei Spielerinnen zur bereits langen Ausfallliste der USC-Damen hinzu, jedoch meldeten sich fast zeitgleich Dani Bauder und Anna Klötzl wieder fit und für den Neuzugang Brianna Rhodes waren alle formellen Hürden genommen. Die enorme Stärke und Tiefe des Kaders stellten dann in den 40 Minuten Spielzeit auch alle Spielerinnen eindrucksvoll unter Beweis und jede Spielerin konnte sich in die Scorerliste eintragen und mindestens 15 Minuten Spielzeit verbuchen. Einen erneuten Sahnetag erwischten hierbei die beiden Guards “in vorderster Reihe” Heller und Kranzhöfer, die dank intensiver Arbeit und hohem Tempo, gemeinsam auf 32 Punkte kamen und somit fast im Alleingang das Scoring der Kirchheimerinnen ausglichen.
Gleichzeitig wurden die Leistungsträgerinnen der Gastgeber fast komplett aus dem Spiel genommen und keine der Scorerinnen wurde auch nur annähernd in die Nähe Ihres bisherigen Punktedurchschnittes gelassen. Nach 10 Punkten im 1. Viertel (20:10 für USC), 8 Punkten im 2. Viertel (Halbzeit 38:18 für USC) lies die kompakte Defense um die Anker Schneider und Neufang im letzten Spielabschnitt gerade mal noch 4 Punkte zu (Endstand 68:34). Am Ende ein tolles und auf Grund der gezeigten Leistung auch absolut verdientes Endergebnis im ersten von zwei Lokalderbys.
Gleich am kommenden Samstag kommt es dann im Rahmen des großen Damen-Heimspieltags des USC Heidelberg zum nächsten Derby. Dieses Mal gegen die Bundesliga-Reserve der KuSG Leimen 2. direkt im Anschluss an die ebenfalls mit Spannung erwartete Bundesligapartie zwischen den MLP BasCats und der TG Sandhausen.
Es spielten: Sandra Heller 21, Sara Kranzhöfer 11, Juliane Koch 7, Katja Schneider 6, Sophia Rickert 6, Luzie Neufang 5, Anna Meusel 4, Daniela Bauder 4, Anna Klötzl 2, Brianna Rhodes 2


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