WNBL: Basket-Girls verlieren auch zweites Spiel gegen Chemnitz
Nach 79-94 Heimniederlage liegen die Hoffnungen nun auf dem Relegationsturnier
Nach der deutlichen Niederlage eine Woche zuvor in Chemnitz wollten die Basket-Girls Rhein-Neckar nun Revanche nehmen. Leider musste das Team um die Coaches Dennis Czygan und Oliver Muth wieder auf einige Leistungsträgerinnen verzichten. Gleich sechs Spielerinnen standen nicht zur Verfügung. Mira Hahn, Felica Raschig und Anastasija Kocevska konnten aufgrund Krankheit nicht teilnehmen. Mit Sophia Rickert und Anna Pätzold standen zwei zuletzt sehr wichtige Spielerinnen aufgrund einer Klassenfahrt nicht zur Verfügung und letztendlich machte sich das Fehlen von Sara Kranzhöfer aufgrund ihrer Konfirmation am deutlichsten Bemerkbar.
Man hatte sich vorgenommen, dieses Mal nicht wieder einem Rückstand hinterherzulaufen, und versuchte selber Akzente zu setzen. Im ersten Viertel lief es aber leider noch nicht allzu gut. Chemnitz konnte sich bereits in den ersten Minuten ein wenig absetzen und immerhin eine 22-33 Führung nach dem ersten Viertel herausspielen. 33 Punkte wieder einmal zugelassen. Allzu nachlässig agierten die jungen Talente, aber es sollte sich stark bessern. IM zweiten Viertel kamen die Rhein-Neckar Girls noch einmal auf. Angetrieben von Johanna Glutsch (32 Punkte) spielte das Team nun ansehlichen Teambasketball mit schnellen Kombinationen. Das zweite Viertel wurde gewonnen und zur Halbzeit lag man nur mit 42-52 hinten. Allerdings setzte Chemnitz direkt nach Wiederanpfiff zu einem 8-0-Lauf an und enteilte den Basket-Girls auf 60-42 ehe dieses selber konterten. Die gesamte zweite Halbzeit verlief sehr ausgegelichen. Chemnitz gewann zwar beide Viertel (14-17 und 23-25), konnte aber sich aber auch nicht weiter absetzen. Den Basket-Girls Rhein-Neckar blieb am Ende nur die Erkenntnis, dass man mit dem starken Gegner gut mithalten konnten, wenn man weiter an sich arbeitet und die phasenweise Unkonzentriertheiten weiter abbaut. Das Relegationsturnier mit den drei Play-Down-Verlieren wird nun über den sicheren Verbleib in der WNBL entscheiden. Gegner werden hier das Team Schwarzwald und TSV Wasserburg sein. Beide Teams konnte man in der regulären Saison zweimal schlagen. Die Perspektive auch in der kommenden Saison Jugendbundesliga-Basketball zu sehen sind also gut und wären für das junge Team, das fast komplett zusammenbleiben würde auch extrem wichtig. Die Entwicklung jeder einzelnen Spielerin ist jetzt schon enorm. In der kommenden Saison würde das Saisonziel sicherlich Play-Offs heißen müssen.
Für die Rhein-Neckar-Girls spielten:
Glutsch 32, Klitzke 9, Schöneberg 8, Reichel 8, Wedel 6, Frenzel 5, Eibner 5, Herold 4, Loesche 2
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