Neuigkeiten der Damen
Letztes Heimspiel beim Schlußlicht
Donnerstag, 11. März 2010 um 1:36 UhrAm Samstag, 13.03. um 19:30 Uhr treten die MLP BasCats USC Heidelberg zum letzten Mal in der Saison 2009/2010 auswärts an. Beim Schlusslicht Grüner Stern Keltern wollen die USC-Mädels ihrem Saisonziel, dem einstelligen Tabellenplatz näher kommen. „Wir haben gegen alle Teams bis Platz acht den direkten Vergleich geholt. Es wäre also fahrlässig nicht bis zum letzten Spieltag alles zu geben.“: so Coach Czygan vor dem Spiel.
Allerdings ist ein Sieg für das Team aus Keltern noch wichtiger, will man nicht den sicheren Gang in die Regionalliga antreten. Der Tabellenletzte steigt auf jeden Fall ab, der Vorletzte kann noch hoffen, dass es aufgrund der Auf- und Abstiege der 1.Liga nur einen Absteiger aus der Liga gibt. Es wird also auf jeden Fall mit Gegenwehr der angeschlagenen Kelterner Mädels zu rechnen sein. Wir stellen uns auf ein sehr hartes Spiel ein, Keltern wird die Punkte nicht einfach so abgeben wollen. Während der Gegner also noch hofft und nicht weiß, wo er nächste Saison antreten muss. Laufen beim USC bereits die Planungen für die kommende Saison in der zweiten Bundesliga. „Das Ziel ist natürlich, dass möglichst alle Spielerinnen wieder an Bord sind. Ich denke, dass der eingeschlagene Weg sehr gut ist und wir in der kommenden Saison alle davon profitieren.
Knapp verloren und doch gewonnen
Montag, 8. März 2010 um 10:10 UhrAm Samstagabend, um ca. 21:50 Uhr traf die erste von vielen Glückwunsch-SMS ein. Der Klassenerhalt war gesichert und die MLP USC BasCats werden auch in der kommenden Saison wieder über das Zweitligaparkett wirbeln – möglich machte das die klare Niederlage Kelterns in Viernheim. Dadurch ist es rechnerisch nicht mehr möglich auf einen der Abstiegsplätze zu rutschen. Doch trotz des geschafften Klassenerhalts wollte keine große Jubelstimmung aufkommen. Zu schwach war die eigene Leistung am Nachmittag. Mit den Bender Baskets Grünberg spielte man sicherlich nicht gegen das Fallobst der Liga, aber auch Grünberg hatte einen relativ schwachen Tag erwischt und so lagen die BasCats 35 Minuten in Führung, um dann am Ende mal wieder mit leeren Händen aus der Halle zu gehen.
Bereits vor dem Spiel, wie in der gesamten Woche sammelte Coach Dennis Czygan eine schlechte Nachricht nach der Anderen ein. Serena Benavente, Antonia Hofmann und Julez Koch plagten sich ab Beginn der Woche mit einer Grippe herum, Mitte der Woche kamen dann Rückenprobleme und Achillessehnenprobleme bei Elena Hofmann und Hellen Zipser hinzu. Sandra Heller und Caterina Maurer fehlten aus beruflichen und privaten Gründen und dazu noch am Spieltag selbst Magenprobleme bei Berit Adrion. Die BasCats gingen also am Krückstock, wollten aber kämpfen. Verwunderlich war es nicht, dass an so einem Tag auch noch der Hallensprecher krank ausfiel.
Trotz allem gingen die USC-Mädels schnell in Führung und ließen sich diese auch lange Zeit nicht nehmen. Man merkte aber sofort, dass vom Teamplay und dem starken Reboundverhalten vergangener Spiele nicht viel übrig war. Es waren eher Einzelaktionen, maximal Ein-Paß-Aktionen, die die Führung der BasCats behaupteten. Die Wurfquote jenseits der 3-Punkte-Linie ließ aber schon erahnen wie sehr die Kräfte schwanden. Nur 1 von 17 fand am Ende das Ziel – zu wenig für die ansonsten treffsicheren BasCats.
In der 35. Minuten war es dann soweit. Grünberg übernahm angetrieben von der überragenden Julia Gaudermann (30 Punkte) die Führung und gab diese im Stile einer Spitzenmannschaft nicht mehr ab. Chancen genug hatten die BasCats, nur die Bälle wollten an diesem Tag nicht so wie sie sollten. Eine rabenschwarze Woche wurde so mit einem schwachen Spiel beschlossen. Am Samstagabend um ca. 21:50 huschte dann doch noch ein Lächeln über das Gesicht der Spielerinnen, Viernheim hatte Keltern geschlagen und der Ligaerhalt war damit gesichert.
Die USC-Mädels können nunmehr befreit aufspielen. Das Saisonziel, der einstellige Tabellenplatz ist noch möglich und daran wird sich das Team orientieren. Am kommenden Samstag in Keltern und am letzten Spieltag, Sonntag 21.03. um 15:30 Uhr gegen Speyer – im Olympiastützpunkt.
Für den USC spielten: Terry 16, Benavente 14, Stage 11, Adrion 6, Hofmann, E. 5, Zipser 3, Veith 1, Güttner, Hofmann, A., Maurer, Oehler, Meusel
In Würzburg wichtige Punkte liegen gelassen
Dienstag, 2. März 2010 um 11:46 UhrHöchst motiviert und zuversichtlich reisten die MLP USC BasCats zum Tabellensiebten nach Würzburg. Aus dem Hinspiel hatte man die Erkenntnis mitgenommen, dass man die Schlüsselspielerinnen permanent kontrollieren muss und in der Verteidigung nicht nachlassen dürfe. Dann verlief der Start wohl etwas zu leicht für die jungen BasCats. Mit ein 7-0 und 10-2 zwang man Würzburg schnell zu einer Auszeit. Das Spiel lief zu gut, so dass die jungen USC-Spielerinnen in der Verteidigung die Zügel schleifen ließen, was sich schnell rächen sollte. Anstatt den Vorsprung weiter auszubauen, punktete nun die Würzburger Centerriege, allen voran Janet Hatfield ein ums andere Mal mit viel zu einfachen Körben. Wenig Druck auf die Außenspielerinnen und bisweilen sonderbare Passivität gegen die Innenspielerinnen hatten einen 17-22 Rückstand nach dem ersten Viertel zur Konsequenz. Auch das zweite Viertel verkam eher zu einem Offensivspektakel (26-21) mit dem glücklicheren Ende für Würzburg, was einen Rückstand von 38-48 zur Folge hatte.
Wieder einmal gingen die USC-Mädchen mit einem Pausenrückstand und dem Bewusstsein, nicht genügend für die Verteidigung getan zu haben in die Kabine. Wie verwandelt kam danach das Team um Ersatz-Kapitänin Benavente (Antonia Hofmann saß krankheitsbedingt nur auf der Bank) auf das Feld. In der Verteidigung wurde nun besser zugepackt und konsequent die Gegenspielerin gestoppt. Auch unter dem Korb wurde nun wesentlich besser gearbeitet, so dass die die BasCats über 49-57 nach dem dritten Viertel bis zum 59-59 Ausgleich in der 35. Minute herankämpften. In dieser Phase sorgte Sandy Heller nicht nur für den Ausgleich, sondern mit einem 7-Puntke-Run für die 64-59 Führung 5 Minuten vor Schluss. Die Aufholjagd hatte sichtlich Kraft gekostet und nun standen sich die beiden Teams Auge in Auge gegenüber. Auf Würzburger Seite schwanden immer mehr die Kräfte, aber auch die BasCats konnten ihr konzentriertes Spiel nicht weiter aufrecht halten. Wieder verzettelte man sich in Einzelaktionen und ließ den Gegner, der in dieser Phase den ein oder anderen glücklichen Treffer landete rankommen und knapp überholen. Bei 14,4 Sekunden auf der Uhr und Einwurf USC war das Spiel schon so gut wie entschieden. LaCoya kam über einen einfachen Spielzug zwar noch zu einem freien 3-Punkte-Wurf, der aber leider nicht das Ziel traf. Würzburg angelte sich noch einmal den Rebound und markierte mit der Schlusssekunde die für den USC unglückliche 65-71 Niederlage. „Wir waren heute zu Beginn mal wieder nicht fokussiert genug. Haben dem Gegner viel zu einfache Körbe gestattet und mussten deshalb wieder einem Rückstand hinterher laufen. Das war extrem ärgerlich, weil wir heute die Chance hatten, den Sack zuzumachen und die restlichen drei Spiele einfach nur zu geniessen. Jetzt müssen wir gegen Grünberg versuchen alles klar zu machen. Das wir das können, haben wir in der zweiten Halbzeit gezeigt.“ so Coach Czygan nach dem Spiel.
Für den USC spielten: Terry 22, Benavente 9, Zipser 9, Heller 7, Güttner 6, Stage 4, Veith 4, Hofmann, E. 2, Maurer 2, Adrion, Koch
Gelingt gegen Würzburg der große Wurf?
Donnerstag, 25. Februar 2010 um 14:49 UhrMit dem Selbstvertrauen von drei Siegen in Folge reisen die Spielerinnen der MLP BasCats USC Heidelberg am Sonntag nach Würzburg. Das Spiel gegen die TG Ladybaskets Würzburg wurde auf Sonntag, 28.02. 18 Uhr verlegt. Würzburg steht auf Platz 7 im Niemandsland der Tabelle. Die erhoffte Play-Off-Teilnahme ist realistisch betrachtet nicht mehr möglich und auch in den Abstiegskampf wird das Team aus Würzburg nicht mehr hineingezogen werden. Die Würzburgerinnen können also befreit aufspielen. Dennoch gibt sich das Team um Trainer Brust kämpferisch und der Würzburger Coach verlangt aus den letzten vier Spielen auch vier Siege – also auch gegen unsere MLP USC BasCats am Sonntag. Unser Team, um Kapitänin Antonia Hofmann wird jedoch einiges dagegen haben. Denn Erstens brauchen die Heidelbergerinnen noch einen Sieg, um den Klassenerhalt absolut wasserfest zu machen und Zweitens wollen die Czygan-Schützlinge für das schwache Hinrunden-Spiel gegen Würzburg (57-76) Wiedergutmachung leisten. Würzburg ist in dem Spiel zwar favorisiert, aber in der momentanen Verfassung der USC-Spielerinnen ist vieles möglich – ein Sieg gegen die starken Würzburgerinnen inklusive. Das Team der BasCats wird wieder mit einem Bus das Auswärtsspiel antreten. Plätze können kostenfrei unter: info@heidelberg-basketball.de
Mit LaCoya Terry kam der Erfolg
Dienstag, 23. Februar 2010 um 12:19 Uhr– MLP BasCats bejubeln nach 82:78-Sieg in der Verlängerung gegen Ludwigsburg den Klassenerhalt
Von Michael Rappe (Rhein-Neckar-Zeitung, v.22.02.2010)
Heidelberg. „Bitte achten Sie auf wilde Katzen!“, riet der Hallensprecher des USC Heidelberg vor Beginn der Partie MLP BasCats USC Heidelberg gegen mhplus Ludwigsburg. Und dann zeigten die Heidelbergerinnen tatsächlich ihre Krallen und erwiesen sich kampfeslustig wie Tiger. Trotz erbitterter Gegenwehr Ludwigsburgs setzten sich die BasCats mit 82:78 (70:70, 36:45) durch und haben sich ein weiteres Jahr Zugehörigkeit zur 2. Damen-Basketball-Bundesliga gesichert. Entsprechend groß war der Jubel nach Ende der dramatischen Partie. Eine der kleinsten im Team, Sandra Heller, wurde zu einer ganz Großen, als sie, gerade eingewechselt, 45 Sekunden vor Schluss der Verlängerung bei ihrem einzigen Korbwurf einen Dreipunktetreffer zum 78:75 landete. „Ich war kalt, hatte Angst vor einem Dribbling und habe ohne nachzudenken geworfen“, schilderte Heller strahlend ihren goldenen Wurf.

Für die BasCats war es der dritte Sieg in Serie, und dieser Erfolg hat vor allem einen Namen: LaCoya Terry. Was die 22-jährige Flügelspielerin aus Hephzibah/Georgia den gut 250 Zuschauern bot, war Basketball vom Allerfeinsten. 32 Punkte, 13 Rebounds, 9 Vorlagen belegen dies eindrucksvoll. Gerade in den Schlusssekunden aller Viertel bot sie Spektakuläres, beispielsweise die Aktion direkt vor der Halbzeitsirene, die Amerikaner wohl als „Monsterblock“ bezeichnen würden. „Sie ist ganz wichtig für uns“, meinte Sandra Heller, „sie motiviert uns zusätzlich und setzt Serena und Berit gut in Szene“. Mit Serena Benavente und Berit Adrion sind neben Hellen Zipser die weiteren Spielerinnen genannt, die der schnellen Begegnung ihren Stempel aufdrückten. Benavente lebt an Terrys Seite förmlich auf, Adrion ist unter dem Korb eine feste Größe, und Zipser kämpfte bis zu ihrem fünften Foul zu Beginn des vierten Viertels vorbildlich.
Doch sie alle sind erst durch Terry so richtig ins Rollen gekommen, und das zeigt, dass es in der 2. Bundesliga ohne zwei Amerikanerinnen kaum geht. Denn die MLP BasCats nehmen sich immer noch ihre unerklärlichen „Auszeiten“ in der Defensive. Das führte zum 16-Punkte-Rückstand direkt nach der Halbzeitpause, und bei der folgenden Standpauke war die Stimme von Trainer Dennis Czygan wohl laut wie nie. Zwei Dreipunktetreffer von Benavente waren der Beginn einer spektakulären Aufholjagd, die Terry mit der 63:59-Führung nach drei Vierteln abschloss. Ludwigsburg kämpfte aber dank der Amerikanerinnen Crystal Woodley (27 Punkte) und Katie Warehime (20) sowie der Bosnierin Mirna Turcinovic (13) weiter, und wieder musste Terry ihr Team in die Verlängerung retten.
Zunächst wollte der USC ganz auf seine Talente setzen, musste aber erkennen, dass das direkt zurück in die Regionalliga geführt hätte. An der Seite von Benavente und Terry kann sich das sehr junge Team gut entwickeln und hat Perspektiven.
„Ich bin glücklich über den Sieg und meine Leistung heute“, meinte Terry, „ich möchte gerne hier bleiben“, meinte sie.
Stenogramm: 4:0 (1.), 6:13 (5.), 19:22 (10.), 26:35 (25.), 30:41 (27.), 36:45 (Halbzeit), 38:54 (23.), 54:55 (27.), 63:59 (30.), 65:66 (35.), 70:70 (40.), 73:74 (42.), 78:75 (44.), 82:78 (Endstand).
Punkte MLP BasCats: Terry 32/3, Benavente 16/2, Adrion 10, Veith 9/1, Zipser 8, Stage 4, Heller 3/1, A. Hofmann, Maurer, Meusel, Oehler, Koch
MLP USC BasCats verschaffen sich viel Luft!
Montag, 22. Februar 2010 um 13:39 Uhr250 Zuschauer feiern 82-78 Sieg nach Verlängerung
Wieder einmal haben es die MLP USC BasCats spannend gemacht. Verlängerungen scheinen den USC-Mädels zu liegen. Dreimal musste man in dieser Saison bereits in die Overtime und dreimal ging mal als Sieger hervor. Zu Beginn des Spiels bis ins dritte Viertel hinein sah es nicht nach einem Sieg für die MLP USC BasCats aus. Zu fahrig agierten die Czygan-Schützlinge in der Verteidigung, immer wieder einen Schritt zu spät oder die entscheidende Sekunde auf der „Helpside“ zu langsam. Eine Defence-Vorstellung so gar nicht passend zu den letzten starken Auftritten der BasCats. Nach dem ersten Viertel hatte man zwar selbst bereits 19 Punkte markiert, aber mit 22 Gegenpunkten deutlich zu viel zugelassen. Auch das zweite Viertel ging mit 17-23 verloren, so dass man mit einem 36-45 Rückstand in die Pause musste. In der Pause wurde deutlich angesprochen was in den verbleibenden 20 Minuten zu tun sei, damit das Spiel doch noch erfolgreich gestaltet werden kann. Doch die ersten Minuten verliefen wieder einmal überhaupt nicht nach dem Geschmack des Headcoaches Dennis Czygan. 23 Minuten gespielt und 16 Punkte Rückstand (38-54), im Publikum machte sich Resignation breit, doch diesmal fruchtete die Auszeit. Die BasCats kamen wie verwandelt auf das Feld zurück. Leidenschaftliche Defense gepaart mit gut heraus gespielten Offensivaktionen ließen den Vorsprung schmelzen und das Publikum frenetisch werden. Serena Benavente und LaCoya Terry punkteten nun nach belieben. In der 29. Minute war es soweit, Hellen Zipser markierte mit ihrem Treffer die erste Führung seit der ersten Minute in diesem Spiel. Von nun an war das Spiel völlig offen, man merkte aber, dass die BasCats mehr Stehvermögen hatten. Immer wieder angepeitscht von den vielen lautstarken Fans entwickelte sich ein dramatisches Spiel. Die Führung wechselte nun im Minutentakt und 7 Sekunden vor Schluss stand es 70-70 und Ballbesitz USC. LaCoya Terry ließ die Zeit verstreichen und nahm den letzten Wurf, der aber vom Ring wieder ins Feld abprallte, das Spiel war aus und wieder einmal eine Verlängerung für die BasCats. In der Overtime wurde dann schnell deutlich, dass Ludwigsburg nichts mehr entgegen zu setzen hatte. Die vorher starke Crystal Woodly verzettelte sich nun in Einzelaktionen und auch die sonst treffsichere Mirna Turcinovic wurde so verteidigt, dass von ihr kein Wurf mehr zustande kam. Vorne war es schließlich Sandra Heller mit einem erfolgreichen 3-Punkt-Wurf vorbehalten den Sieg für die BasCats zu sichern. „Eine wahnsinnige Energieleistung. Ihr habt nie aufgegeben, klasse Einstellung.“ so ein Fan direkt nach dem Spiel. „Wir wollten heute unbedingt gewinnen. Die erste Halbzeit war von uns schwach verteidigt, aber ich wusste, dass wir mit der Zeit Oberwasser bekommen würden. Wir sind topfit und können bis zum Ende Gas geben, man sollte uns nie abschreiben.“ so Coach Czygan nach dem Spiel. Die Ausgangssituation für die letzten vier Spiele ist hervorragend. Die MLP USC BasCats haben im Moment Germering (ein Spiel mehr, deshalb ein Punkt mehr), Ludwigsburg und Keltern hinter sich. Herzogenaurach hat nur einen Sieg mehr auf Platz 8, den direkten Vergleich haben aber die Heidelbergerinnen gesichert. Aus den letzten vier Spielen braucht der USC noch einen Sieg oder Ludwigsburg und Keltern müssen noch einmal verlieren. Dann wäre der Klassenerhalt perfekt. „Wir werden konzentriert weiter arbeiten. Wir wollen aus den letzten Spielen noch unser Maximum rausholen.“ gibt Coach Dennis Czygan die Marschroute vor.
Für den USC spielten:
Terry 32, Benavente 18, Adrion 10, Zipser 8, Veith 6, Stage 5, Heller 3, Hofmann, A., Maurer – Oehler, Koch, Meusel
MLP USC BasCats erwarten mhplus Ludwigsburg
Freitag, 19. Februar 2010 um 9:48 UhrAm Samstag, 20.02. 16:30 Uhr im ISSW 700 ist es soweit. Die MLP USC BasCats stehen vor dem großen Wurf. Es sind noch fünf Spieltage zu absolvieren und die BasCats können mit einem Sieg einen entscheidenden Schritt aus der Abstiegszone machen. Während die USC-Spielerinnen nach zwei Siegen in Folge ein wenig durchatmen können, stehen die Ludwigsburgerinnen nach wie vor mit dem Rücken zur Wand. Hätten das mhplus-Team nicht am letzten Wochenenden sensationell den Tabellenführer aus Viernheim geschlagen, dann wären die Lichter wahrscheinlich schon aus. So stehen sich am Wochenende jedoch zwei Teams gegenüber, die beide noch nicht gerettet sind. Mit dem Unterschied, dass die USC BasCats mit einem weiteren Sieg so gut wie durch wären. Das Team um Headcoach Dennis Czygan hat eine guten Entwicklung während der Saison gemacht. War man im Hinspiel Herzogenaurach und Germering noch knapp unterlegen, so wurden beide Kontrahenten in der Rückrunde deutlich besiegt. Ludwigsburg wurde in der Hinrunde knapp nach Verlängerung geschlagen, damals der erste Saisonsieg der jungen MLP USC BasCats. Mittlerweile haben sich beide Teams noch einmal personell verändert. Während Ludwigsburg seitdem noch eine dritte Ausländerin beschäftigt (Turcinovic, Warehime und Woodly) haben die USC BasCats mittlerweile mit LaCoya Terry eine der stärksten Zweitligaakteurinnen in ihren Kadern. Der große Pluspunkt ist aber die Entwicklung der eigenen Talente. Mittlerweile scheinen mehr und mehr USC-Eigengewächse in der zweiten Liga angekommen zu sein. Berit Adrion trumpft schon seit längerem auf, Elena Hofmann zeigt weiterhin ansteigende Tendenzen und auch Hellen Zipser wird in ihren Leistungen immer konstanter. „Einige haben sich das sicherlich leichter vorgestellt, bzw. auch zu lange Respekt gezeigt. Mittlerweile haben alle Mädels eine wahnsinnige Entwicklung hinter sich und wir werden spätestens in der kommenden Zweitligasaison davon enorm profitieren. Im Moment müssen wir aber erstmal diese Saison erfolgreich abschließen. Das Spiel gegen Ludwigsburg wird dabei eines der absoluten Schlüsselspiele sein. Wir wollen und werden am Samstag siegen, das sind wir uns selber schuldig.“
MLP USC BasCats sorgen für Paukenschlag – 86-53 Sieg in Germering
Montag, 15. Februar 2010 um 13:41 UhrNach dem wichtigen Sieg gegen Herzogenaurach am letzten Wochenende und dem Ansporn in Germering die Schmach vom Hinspiel auszuwetzen reisten die MLP USC BasCats gut vorbereitet nach Bayern. Trotz aller Hiobsbotschaften – gleich 5 Spielerinnen fehlen aufgrund von Krankheit, Studium oder Verletzung – hatte man sich den Sieg fest vorgenommen. Das Ziel die großen Spielerinnen der Bayern aus der Zone zu halten und trotzdem keine Würfe von außen zuzulassen ging gut auf. Bestens eingestellt und mit der entsprechenden Leidenschaft gingen die USC’lerinnen engagiert zu Werke und nahmen Friendsfactory Germering gleich zu Beginn den Wind aus den Segeln. Über ein 8-2 nach 4 Minuten stand es am Ende des ersten Viertels 12-16. Im zweiten Viertel klappte es dann auch in der Offense besser. Dieser Abschnitt wurde mit 25-17 gewonnen, so dass die 41-29 Halbzeitführung schon eine gewisse Vorentscheidung war. In der Verteidigung wurde in der Pause noch ein wenig gefeilt, da man hier noch zu viele Punkte kassierte. Die zweite Hälfte gehörte dann voll und ganz den BasCats. Mit 24-13 und 21-11 wurden die letzten beiden Viertel gewonnen, so dass die USC-Mädels am Ende nicht nur den vierten Sieg bejubeln konnten, sondern sich auch den direkten Vergleich gegen Germering sichern konnten. Eine Tatsache, die in der Endabrechnung noch wichtig werden könnte. Im Moment steht Germering noch mit einem Punkt vor den USC-Mädchen, aber das Team aus Bayern hat auch bereits ein Spiel mehr, so dass nach alter Punktezählung Heidelberg bereits vor Germering liegt.
„Wir haben in der Hinrunde viel gelernt und setzen nun vermehrt das um, was wir wirklich können. Es ist schön, dass mittlerweile auch die Siege eingefahren werden, die uns viele schon seit langer Zeit prognostizieren.“ so Coach Czygan. „Der Sieg war immens wichtig, gerade wenn man sieht, wie die Abstiegskonkurrenz gerade die sogenannten Top-Teams schlägt. Am kommenden Wochenende kommt es nun gegen Ludwigsburg zur Vorentscheidung“ so Czygan weiter.
Für den USC spielten: Benavente 29, Terry 19, Hofmann, E. 16, Zipser 9, Stage 8, Adrion 4, Hofmann, A. 1, Oehler – Heller
Gegen Germeringen etwas gut zu machen!
Donnerstag, 11. Februar 2010 um 12:31 UhrAm kommenden Samstag gastieren die MLP BasCats bei der Mannschaft von Friendfactory Germering vor den Toren Münchens. Im weitesten entfernten Auswärtsspiel haben die jungen USC-Spielerinnen etwas gut zu machen. Im Hinspiel war man dem Mitaufsteiger total unterlegen und lieferte die schlechteste Saisonleistung ab. Mitte des zweiten Viertels trennten die beiden Teams 3 Punkte, zum Pausenpfiff waren es seinerzeit 18. Viel näher kamen die MLP USC BasCats nicht mehr ran und es hagelte eine deftige 52-82 Niederlage.
Am Samstag wird das Team nach dem wichtigen Sieg gegen Herzogenaurach am letzten Wochenende mit mehr Selbstvertrauen auftreten. Germeringen ist aktueller Tabellennachbar und hat sogar ein Spiel mehr gespielt, so dass man mit einem Sieg mit den Bayern gleichziehen könnte. Ein Sieg wäre auch dringend nötig, will man sich schnell von den Abstiegsrängen entfernen und die Klasse frühzeitig sichern. Die Konkurrenz schläft nicht und Keltern, sowie Ludwigsburg werden von Spieltag zu Spieltag stärker.
„Wir müssen auf uns schauen, unsere Leistung abrufen und die Siege selber einfahren. Germering ist trotz des deutlichen Hinspiels sicherlich keine Übermannschaft, allerdings hätte ich Germering zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Abstiegskampf erwartet.“ so Coach Czygan vor der nächsten Partie
MLP USC BasCats atmen tief durch!
Mittwoch, 10. Februar 2010 um 0:23 Uhr1.100 Zuschauer feiern Sieg der MLP USC BasCats
Nach 2 Stunden und 45 Minuten war es endlich soweit. Der dritte Saisonsieg war unter Dach und Fach. Mit 83-75 wurde Abstiegskonkurrent TS Herzogenaurach 1861 am Ende niedergerungen. Nach Verlängerung und etlicher zeitlicher Verzögerungen war es soweit und die BasCats haben einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht.
Das Spiel wurde im Vorfeld von Samstag auf Sonntag vom ISSW in den für die BasCats ungewohnten Olympiastützpunkt gelegt. Im nach hinein ein Glücksfall, denn aufgrund der extrem langen Spieldauer waren bereit die Zuschauer des im Anschluss stattfindenden ProA-Spiels in der Halle und konnten die BasCats in der heißen Endphase unterstützen. Fanden zunächst gerade einmal 100 Zuschauer den Weg ins OSP, so waren es am Ende aufgrund des Herrenspiels 1.100. Eine klasse Kulisse, von der hoffentlich ein paar für die letzten drei Heimspiel bei den Damen hängen bleiben werden. Die BasCats begannen gut und gingen mit 13-7 in Führung, um dann aber wieder in den letzten drei Minuten des ersten Viertels einzubrechen und mit 17-24 ins zweite Viertel zu gehen. Das zweite Viertel verlief sehr ausgeglichen und relativ unspektakulär. Mit 26-31 ging es in die Pause. In der Halbzeitpause schien Coach Czygan die richtigen Knöpfe gedreht zu haben. Furios starteten die MLP USC BasCats und überrannten ein ums andere Mal die ansonsten gut funktionierende Herzogenauracher Ganzfeldverteidigung. Vor allem KiKi Veith, Serena Benavente und LaCoya Terry sorgten für einiges Raunen auf den sich füllenden Zuschauerrängen. Mit 30-18 ging das dritte Viertel zu Gunsten der Heidelbergerinnen aus. Im letzten Viertel schlichen sich dann wieder Fehler ein und Herzogenaurach nutze dies geschickt aus. Beim Stand von 61-61 in der 37. Minute war das Spiel wieder völlig offen. Beide Teams versuchten das Spiel in der regulären Spielzeit zu entscheiden, was jedoch nicht gelang. Mit 65-65 ging es dann in die Verlängerung. Hier hatten die MLP USC BasCats dann wieder ihren Rhythmus gefunden und die Zuschauer vollends überzeugt. Mit 18-10 in der Verlängerung gewannen die Damen das Spiel und zusätzlich auch noch den eventuell wichtigen direkten Vergleich. „Der Sieg war extrem wichtig für die Psyche. Gerade auch weil Keltern sensationell in Speyer gewonnen hat, mussten wir nachlegen. Eigentlich wollten wir uns mit diesem Sieg vom Ende absetzen, aber nun haben wir zumindest den knappen Vorsprung gewahrt. Die Saison ist noch völlig offen. Es fehlen auf jeden Fall noch 2-3 Siege aus den letzten sechs Spielen.“ so Coach Czygan.
Für den USC spielten: Terry 30, Adrion 16, Benavente 16, Veith 13, Stage 5, Zipser 2, Heller 1, Güttner, Hofmann, Elena, Hofmann, Antonia, Maurer, Meusel
MLP USC BasCats empfangen Herzogenaurach – Sonntag im OSP
Donnerstag, 4. Februar 2010 um 13:07 UhrSonntag, 07.02. 14:30 Uhr OSP
Das Spiel gegen TS Herzogenaurach 1861 wurde aufgrund des Sportlerfaschings ins OSP verlegt. Sonntag, 07.02. 14:30 Uhr eine ungewöhnliche Spielzeit in einer ungewohnten Umgebung. „Die Halle ist uns egal, wir trainieren ja auch sonst nicht viel in unserer sogenannten Heimhalle. Das OSP bietet natürlich einen tollen Rahmen für dieses immens wichtige Spiel, wir hoffen da auf eine große Unterstützung.“: so Coach Czygan.
Für die MLP USC BasCats beginnt ab sofort der Kampf gegen den Abstieg. Während Herzogenaurach nach dem Sieg am letzten Wochenende gegen Keltern den Klassenerhalt wohl gesichert hat, geht es für die BasCats immer noch um Alles. Das Hinspiel ging damals mit 69-64 verloren. Aufgrund einer unerklärlichen schwachen Leistung in den ersten 5 Minuten (2-17) rannten die BasCats permanent einem Rückstand hinterher. Am Ende reichte die Kraft nicht mehr, um das Spiel umzubiegen.
Die Teams haben sich mittlerweile ein wenig verändert. Beide Vereine haben eine neue Amerikanerin im Team, wobei Beide wohl unter den gleichen Voraussetzungen bei den Teams sind. „Wir haben nicht das Geld, um 2-3 Vollprofis zu engagieren. Herzogenaurach arbeitet da mit ähnlichen Mitteln. Das macht das Spiel noch interessanter.“ so Czygan weiter.
Die MLP USC BasCats wollen mit einem Sieg einen ersten Schritt Richtung Klassenerhalt machen. „Es geht darum Abstand von Keltern und Ludwigsburg zu gewinnen. Wir wollen in der Liga bleiben, das müssen wir am Sonntag zeigen.“
MLP USC BasCats mit hoffnungsvollem Auftritt gegen Viernheim
Montag, 1. Februar 2010 um 16:57 UhrTolles Debüt von LaCoya Terry – Leistung der MLP BasCats beim 67:86 gegen Spitzenreiter TSV Viernheim macht Hoffnung
Heidelberg. (mir) Für einen Sieg hat es nicht gereicht, doch die Leistung der MLP BasCats USC Heidelberg beim 67:86 (28:42) gegen den TSV Viernheim, seines Zeichens Spitzenreiter der 2. Damen-Basketball-Bundesliga, gibt zu Hoffnungen auf den Klassenerhalt Anlass. Hauptgrund dafür ist die neue Amerikanerin LaCoya Terry, die den knapp 200 Besuchern eine erste Kostprobe von ihrem großen Können gab. 22 Punkte und 8 Rebounds waren ein blendender Einstand der 22-Jährigen. „Man hat gesehen, was sie kann“, meinte Trainer Dennis Czygan zufrieden. Bei ihrem ersten Korb für den USC zeigte sie ihre Athletik, als sie von der Mittellinie unaufhaltsam zum Korb zog und verwandelte. Von Terry profitiert auch die zweite Amerikanerin, Serena Benavente, denn sie steht nun nicht mehr so im Fokus des Gegners. Gleiches gilt für Kirsten Veith, die das Tempo hochhielt und mit guten Dribblings gefiel. Sie hatte ein bisschen Pech im Abschluss.
„Wir haben uns binnen einer Minute um ein knapperes Ergebnis gebracht“, ärgerte sich Czygan über die letzten 60 Sekunden des ersten Viertels, als Viernheim drei individuelle Fehler der BasCats ausnutzte und von 14:10 auf 21:10 davonzog. Knapper wurde es danach nicht mehr. Überraschenderweise gewann Heidelberg im Rebound (46:31), was gegen Viernheims lange Garde eine starke Leistung ist. Hier tat sich vor allem Nina Stage hervor. Verbesserungswürdig ist nach wie vor die Trefferquote aus der Distanz (2/12). Auch dies könnte aber durch Terry besser werden. Wird das Czygan-Team dann auch bei leichten Korblegern sicherer, dann dürfte es gegenüber Keltern und Ludwigsburg stark genug sein, den Klassenerhalt zu schaffen. Eine wichtige Station dafür ist das auf nächsten Sonntag (14.30 Uhr im OSP) verlegte Heimspiel gegen TS Herzogenaurach. Bei Viernheim gefiel vor allem Emily Tay, die nicht nur 20 Punkte machte, sondern auch noch neun Vorlagen gab.
Stenogramm: 10:21 (10.), 28:42 (Halbzeit), 48:67 (30.), 67:86 (Endstand).
Punkte MLP BasCats: Terry 22/1, Benavente 12/1, Veith 9, Adrion 8, Stage 7, Meusel 5, Zipser 3, E. Hofmann 1, Güttner, Heller, A. Hofmannn, Oehler.
TSV Viernheim: Tay 20/2, Rollins 19, K. Kiersz 13, Whiteside 12/1, Möller 10, A. Kiersz 5, Duvinage 5/1, Büchele, Elman, Merril.
MLP USC BasCats treffen den Korb nicht! 47:81 Niederlage
Mittwoch, 27. Januar 2010 um 13:58 UhrDie eklatanten Wurfschwächen der MLP BasCats zeigten sich auch wieder bei der hohen 47:81-Niederlage beim ASC Theresianum Mainz. „Der Korb war wieder wie vernagelt“, stöhnte Sandra Heller, „bei denen fiel alles rein, bei uns nichts“. Nur einer von 16 Dreipunktewürfen traf, bei den Schüssen aus Nah- und Mitteldistanz waren es 15 von 40. So war dem Favoriten natürlich nicht beizukommen, zumal die erkrankte Nina Stage sehr fehlte. Die vielen Ballverluste (30 gegenüber 16 von Mainz) taten ihr Übriges. Kämpferisch mochte Trainer Dennis Czygan seinem Team keinen Vorwurf zu machen, aber „wir trauen uns teilweise nicht mehr zu werfen“, meinte er zu dieser Abschlussschwäche. Das Unternehmen Klassenerhalt wird ein ganz schwieriges Unterfangen. Eine starke Leistung zeigte Berit Adrion. Beste Mainzer Werferinnen waren Nadine Grieb (17 Punkte) und Cornelia Berkhoff (16/4).
Stenogramm: 21:11 (10.), 44:18 (Halbzeit), 66:32 (30.), 81:47 (Endstand).
Punkte MLP USC BasCats: Zipser 13, Adrion 12, Benavente 7, Oehler 4/1, Veith 3, E. Hofmann 3, Heller 2, Meusel 2, Maurer 1, Güttner, Heller, A. Hofmann, Koch.
MLP USC BasCats als Außenseiter nach Mainz
Freitag, 22. Januar 2010 um 14:34 UhrAm Samstagabend um 20 Uhr reisen die MLP BasCats des USC Heidelberg zu einem der momentan stärksten Teams der zweiten Liga. Mainz ist auf allen Positionen gut besetzt und wird Nachlässigkeiten wie im Hinspiel gnadenlos bestrafen. Im Hinspiel gab es eine unnötig deutliche Niederlage. Die USC BasCats hatten damals gerade einmal 24% Trefferquote. „Unsere schlechte Wurfquote zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Saison. Daran müssen wir noch stark arbeiten, dann werden unsere Sicherheit auch wieder gewinnen.” ist sich Coach Czygan sicher.
In Mainz wird es dann auch ein Wiedersehen mit Chrissi Baatz geben, die bereits beim USC in der Regionalliga gespielt hat.
Dennis Czygan: „Leider müssen wir am Wochenende auf Nina Stage verzichten und auch KiKi Veith und Julez Koch sind angeschlagen und konnten unter der Woche kaum trainieren. Wir werden vor allem viel Einsatzwillen aufbringen müssen, um Mainz Paroli bieten zu können. Unsere Motivation ist weiterhin hoch, gegen Mainz haben wir nichts zu verlieren.”
Hallenhelfer gesucht
Freitag, 15. Januar 2010 um 16:30 UhrDie BasCats suchen noch dringend zuverlässige Verstärkung für ihr Hallenhelferteam für den Hallenauf- und abbau, Verkauf, Einlass, uvm.
Die Gelegenheit sich aktiv bei den BasCats zu beteilligen und mitzuhelfen, den Standort zweite Bundesliga weiter zu festigen. Und ganz nebenbei: Basketball-Bundesliga hautnah zu erleben!!!
Bitte meldet euch unter: Dennis.Czygan@heidelberg-basketball.de
Unnötige 59-72 Niederlage im Derby
Montag, 11. Januar 2010 um 17:12 UhrIm Vorfeld war zu hören, dass die Sandhäuser Amerikanerinnen im Spiel gegen die MLP USC BasCats nicht auflaufen würden. Allerdings verzichten die MLP USC BasCats ihrerseits ebenfalls ab sofort auf Sheridan Arredondo und auch Serena Benavente war die Woche über verletzt und es war klar, dass sie in diesem Spiel in der Offensive keine Akzente setzen können würde. Mit diesem Hintergrundwissen bereiteten sich die USC-Damen auf das Spiel vor. Mit hoher Motivation und gutem Training in der Vorwoche begann man dann auch gegen die tatsächlich ohne Amerikannerinnen angetretenen Sandhäuser Damen eindrucksvoll. Das erste Viertel gehörte den USC-Spielerinnen, die aber bereits in dem Viertel eine merkwürdige Wurfschwäche andeuteten. Aufgrund vieler Fastbreaks ging man allerdings trotzdem mit einer 19-10 Führung ins zweite Viertel.
Von nun an, brachte Sandhausen die Fastbreaks besser unter Kontrolle und die ganze Wurfschwäche an diesem Tag offenbarte sich in erschreckender Weise. Ganz 6 Minuten lang viel auf Seiten des USC kein Korb. Der Ring war wie vernagelt. Ein grausamer 18-0 Lauf war die Folge und ein mit 22-8 verlorenes zweites Viertel besorgte einen 5 Punkte Rückstand zur Pause. Gerade Simone Grunert drehte in diesem Viertel völlig auf und schenkte dem jungen USC-Team immer wieder einfache Körbe ein. Das dritte Viertel begann wie das Zweite. Wieder viel kein Korb auf Seiten des USC und Sandhausen zog auf 16 Punkte davon. Dann kam jedoch die Wende. Das USC-Team immer wieder angetrieben von Berit Adrion und Julez Koch kämpfte sich heran. Auf einmal vielen die Würfe. Nach 3 erfolgreichen 3-Punktwürfen von Koch, Veith und Elena Hofmann war man beim 50-54 acht Minuten vor Schluss wieder dran. Doch dann war es aus mit dem Wurfglück. Ein Wurf nach dem anderen schaute in den Ring und sprang wieder heraus. Kein Wurfversuch fand mehr das Ziel, so dass man nur noch mittels erfolgreicher Freiwürfe punktete. Sandhausen nutzte diese aus und zog wieder davon. Am Ende stand eine völlig unnötige Niederlage. 59-72 bei gerade einmal 24 % Wurfquote auf Seiten des USC bedeuten statt eines kleinen Befreiungsschlages weiter Klassenkampf pur. „Natürlich ist es mehr als ärgerlich. Heute war viel mehr drin. Mit konsequenter Spielweise hätten wir heute ein Ausrufezeichen setzen können. Nun stehen wir aber wieder mit leeren Händen da. Die Situation ist nicht einfach. Ich bin mir sicher, dass wir mit einer gesunden Serena Benavente (Oberschenkelverhärtung) das Spiel gewonnen hätten. Es bleibt aber keine Zeit dieser Chance nachzutrauern. Wir müssen weiter konsequent arbeiten und endlich einmal die Big Points machen.” Coach Czygan nach dem Spiel.
Für den USC spielten: Adrion 15, Koch, 11/3, Stage 9, E.Hofmann 8/1, Veith 7/1, Benavente 6, A.Hofmann 2, Meusel 1, Heller, Oehler, Zipser
MLP USC BasCats zu Gast in Leimen
Mittwoch, 16. Dezember 2009 um 10:36 UhrDie Hinrunde wurde am letzten Wochenende abgeschlossen und am kommenden Samstag, um 18 Uhr startet die Rückrunde mit dem Auswärtsspiel in Leimen. Die KuSG hat zuletzt zwar zwei Niederlagen hinnehmen müssen, allerdings ist Mainz im Moment ein ganz heißer Aufstiegskandidat und auch Viernheim hat mit der Verpflichtung einer dritten Amerikanerin höhere Ansprüche. Gegen die MLP USC BasCats sind die Leimenerinnen um den Ex-USC-Coach Markus Jochum ganz heißer Favorit.
Die MLP USC BasCats wollen das letzte Spiel des Jahres nutzen, um spielerisch noch einmal einen Schritt nach vorne zu machen und auch in der Defensive eine Wiedergutmachung für die letzte Niederlage gegen Speyer leisten. Die USC-Mädels wollen sich in dem Spiel mit einer ordentlichen Vorstellung aus dem Jahr 2009 verabschieden und werden noch einmal alles geben. Wer weiß, manchmal ergeben sich Chancen, die man im Moment noch nicht erahnt.
Niederlage gegen neuen Tabellenführer
Mittwoch, 16. Dezember 2009 um 10:20 UhrMit einer hohen 107-72 Niederlage im Gepäck mussten die MLP USC BasCats am letzten Wochenende die Rückfahrt nach Heidelberg antreten. Gegen die Towers Speyer war an diesem Wochenende kein Kraut gewachsen. Man merkte gleich zu Beginn des Spiels, dass die USC-Damen in der Verteidigung müde wirkten und im ersten Viertel immer einen Schritt zu spät waren. Speyer nutzte dies konsequent aus und punktete vor allem aus der Halbdistanz hervorragend. Selbst verschiedene Verteidigungsformen verhalfen zunächst keine Abhilfe, da Speyer im Stile eines Tabellenführers immer die richtige Antwort parat hatte.
Am Ende hatten die Zuschauer ein tolles Offensiv-Spektakel mit insgesamt fast 180 Punkten erlebt und zwei sympatische Teams in die Rückrunde geschickt. Die BasCats bekamen nach dem Spiel viel Lob, aber auch einige mahnende Worte und Speyer feierte sich zu recht als den neuen Tabellenführer.
MLP USC BasCats siegen im Abstiegsduell
Montag, 7. Dezember 2009 um 11:20 UhrDie Ausgangslage war für alle Beteiligten klar. Der Gegner Grüner Stern musste gewinnen, um nicht den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu verlieren und die MLP USC BasCats mussten gewinnen, um sich von den Abstiegsrängen weiter abzusetzen.
Ideale Voraussetzungen für ein spannendes Basketballmatch. Vor 250 Zuschauern entwickelte sich ein munteres Spiel, bei dem die Führung bis zum Ende des dritten Viertels immer wieder wechselte. Keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen. Der USC zeigte die breitere Spielanlage und verteilte die Punktelast auf viele Schultern (am Ende punkten 5 Spielerinnen zweistellig), während Grüner Stern Keltern sich in der ersten Hälfte auf Vanessa Seemann (insgesamt 22 Punkte) und im zweiten Abschnitt dann auf die US-Amerikanerin Johnette Walker (insgesamt 25 Punkte) verlassen musste. Im letzten Viertel brachen dann beim USC alle Dämme und das Team um Kapitänin Antonia Hofmann spielte wie aus einem Guss. Vor allem Berit Adrion nutzte die Lücken der Kelterner Hintermannschaft aus und erzielte zwei Minuten vor Schluss 10 Punkte in Folge und stellte damit den verdienten Endstand von 79-68 her. „Wir haben lange gehemmt gespielt. Wir sind zwar stark gestartet (10-4 in der 4. Minute), aber irgendwie hat uns das noch keine Sicherheit gegeben. Wir haben dann Keltern wieder ins Spiel gebracht. Auch im zweiten Viertel dasselbe Bild, 27-20 Führung nach 4 Minuten und trotzdem gehen wir mit einem Rückstand in die Halbzeitpause, das war unnötig, aber wir haben am Ende gewonnen und das zählt erstmal. Jetzt haben wir zwei schwere Spiele in denen niemand einen Sieg von uns erwartet, aber warum sollte es nicht gegen die Top-Teams reichen, wir waren oft genug nah dran in dieser Saison.” so Coach Czygan nach dem Spiel.
Für den USC spielten: Arredondo 14, Benavente 13, Veith 13, Heller 12, Adrion 12, E. Hofmann 7, Stage 6, Koch 2, Oehler, Güttner, Meusel, A. Hofmann
Letztes Heimspiel 2009 gegen Schlußlicht Keltern
Mittwoch, 2. Dezember 2009 um 15:23 UhrAm Samstag, 05.12. um 16:30 Uhr heißt es zum letzten Mal im Jahr 2009 „Welcome to the Jungle”. Die MLP BasCats USC Heidelberg empfangen das bisher sieglose Schlusslicht Grüner Stern Keltern. Während die BasCats bereits einen Sieg aus Ludwigsburg mitgebracht haben, wartet Keltern noch auf das erste Erfolgserlebnis. Dem USC-Team fehlt allerdings auch noch ein Heimsieg, so dass am Samstag auf jeden Fall eine Negativserie reißen wird. Die MLP BasCats USC Heidelberg werden alles dafür tun, dass sie als Sieger aus diesem so genannten 4-Punkte-Spiel herausgeht. Für das Team aus Keltern ist der Sieg fast noch wichtiger als für den USC, denn mit einer Niederlage gegen den USC würde es für Keltern in dieser Saison ganz eng mit dem Nichtabstieg werden. Die USC-Mädels würden hingegen mit einem Sieg erst einmal Luft schnappen können und hätten dann beide Abstiegskonkurrenten besiegt. „Wir wollen und werden dieses Spiel gewinnen und damit unsere Lage deutlich verbessern. Es ist an der Zeit, dass der Knoten endlich platzt und wir wieder auf die Erfolgsspur zurückkehren.”: so Coach Czygan.
Beim USC werden bei dem wichtigen Spiel auf jeden Fall weiterhin Hellen Zipser (Fingerbruch) und Cati Maurer (Fussverletzung) fehlen. Allerdings stehen Elena Hofmann und Julez Koch wieder zur Verfügung.
Viel Lob, aber wieder keine doppelten Punkte
Mittwoch, 25. November 2009 um 15:00 Uhr(mir, RNZ) Die MLP BasCats USC Heidelberg kassierten bei der 59:75 (31:44)-Niederlage bei den Bender Baskets Grünberg wieder viel Lob, aber keine Punkte. Nina Stage machte gegen Karolin Holtz ein sehr starkes Spiel, auch Kirsten Veith und Serena Benavente konnten überzeugen. Es war ein schnelles, attraktives Spiel. „Leider haben wir uns wieder kurze Verschnaufpausen gegönnt, in denen Grünberg jeweils davonziehen konnte”, ärgerte sich Trainer Dennis Czygan. Ein großes Manko der BasCats ist die fehlende Punktausbeute der anderen Center.
Stenogramm: 25:17 (10.), 46:31 (Halbzeit), 61:49 (30.), 75:59 (Endstand).
Punkte MLP BasCats: Stage 18, Benavente 17/1, Veith 14/2, Adrion 2, Güttner 2, Heller 2, A. Hofmann 2, Meusel 2, Maurer, Oehler.
Würzburg am Ende zu stark für das junge USC-Team
Mittwoch, 18. November 2009 um 23:57 UhrMit dem Sieg gegen Ludwigsburg im Rücken wollten die BasCats gegen Würzburg den ersten Heimsieg erzielen. Ausgerechnet Würzburg. Das Team mit der stärksten und größten Centerin der Liga. Eines der Reboundstärksten Teams. Unsere BasCats hingegen haben gerade in dem Bereich immer wieder Probleme und in den letzten Spielen ging die Reboundstatistik immer deutlich zu Gunsten des Gegners. Doch das war diesmal nicht das Problem. Hatfield wurde relativ gut kontrolliert und auch die Rebounds gingen vermehrt an die BasCats. ABER Würzburg hat da ja noch eine Jasmin Fantl im Team. Und eben diese Fantl erwichste einen Sahnetag. So fanden beidehändige Würfe im Wegfallen, seitlich vom Korb das Ziel. Fantl konnte nicht kontrolliert werden und immer dann, wenn es doch mal gelang sie aus dem Spiel zu nehmen, dann traf eine andere Spielerin von jenseits der 3er-Linie. Würzburg zeigte sich an diesem Tag einfach als das reifere, das erfahrenere Team. Das junge USC-Team muss hingegen seine Erfahrungen erst noch machen und muss erst das Niveau der zweiten Liga über 40 Minuten annehmen. Das wird sicherlich klappen, nur darf es nicht mehr allzu lange dauern oder die Verantwortlichen müssen noch einmal reagieren und personell nachlegen. Die nächsten Spiele werden zeigen wohin der Weg in dieser Saison geht, langfristig ist der Klassenerhalt immens wichtig.
Gelingt gegen Würzburg der erste Heimspieg?
Freitag, 13. November 2009 um 10:14 UhrMit einer guten Portion Selbstvertrauen im Rücken empfangen die Spielerinnen der MLP BasCats USC Heidelberg am Samstag um 16:30 Uhr im ISSW die TG Ladybaskets Würzburg. Die Würzburgerinnen stehen im Moment mit Platz 8 eine Position vor unseren BasCats. Würzburg wurde zu Saisonbeginn zu den sicheren Play-Off-Anwärtern gerechnet, da sie ein eingespieltes Team stellen und mit Fantl eine außergewöhnlich Scorerin und mit der 1,91m großen Canadierin Hatfield die Top-Rebounderin der Liga stellen. Für unsere USC-Mädels wird das wieder ein ganz schweres Stück Arbeit. Zuletzt zeigte die Formkurve aber wieder bei allen Mädels deutlich nach oben. „Es wird darauf ankommen, ob wir die Kreise von Jasmin Fantl ausreichend stören können und ob wir Janet Hatfield ausreichend vom eigenen Korb weghalten. Am Samstag wird da extrem viel Arbeit in der Verteidigung gefordert sein.”: Coach Dennis Czygan vor dem Spiel. Drücken wir die Daumen für einen weiteren Sieg, denn der momentan 9. Platz soll weiter gefestigt werden. Ein einstelliger Tabellenplatz soll am Ende der Saison herausspringen. Wobei gerade in den letzten beiden Wochen alle Teams noch einmal aufgerüstet haben und weitere Ausländerinnen die verschiedenen Teams verstärken. Ludwigsburg hat so z.B. nach der Niederlage gegen die BasCats sofort reagiert und eine weitere Amerikanerin unter Vertrag genommen. Ebenso die Teams aus Keltern und Viernheim (3.Amerikanerin). Hinter dem Einsatz von Elena Hofmann (Krankheit) steht allerdings noch ein dickes Fragezeichen. Hellen Zipser wird aufgrund ihres Fingerbruchs weiter ausfallen.
Jaaa! Es ist vollbracht!
Dienstag, 10. November 2009 um 1:10 Uhr“Jaaa! Es ist vollbracht” hallte es am gestrigen Sonntagabend durch die Ludwigsburger Innenstadthalle. Die MLP USC BasCats haben ihren ersten Sieg in der laufenden Zweitligasaison unter Dach und Fach. Und das sogar mehr als verdient. Gleich zu Beginn wirbelten die USC Spielerinnen mit Neuzugang KiKi Veith über das Ludwigsburger Parkett. Druckvolle Defense und schnelle Angriffe sorgten schnell für eindeutige Verhältnisse. Außer der 2:0 Führung zu Beginn des Spiel lagen die Ludwigsburgerinnen bis auf ein paar wenige Sekunden im letzten Viertel nie in Führung.
Das es überhaupt noch einmal knapp wurde verdankten die Ludwigsburgerinnen den Nerven der BasCats. Nach sechs Niederlagen in Serie blockierte die Aussicht auf den sicheren Sieg den Spielfluss. In der 34. Minute stand es 61-51 für die USC-Mädels, alles schien sicher. Doch dann versagten ein wenig die Nerven und Ludwigsburg kämpfte sich Punkt für Punkt ran, um dann in der 38. Minute tatsächlich für einige Sekunden mit 1 Punkt zu führen. Doch die Führung wurde von der einmal mehr überragenden Serena Benavente und der sehr starken Nina Stage mit einem erfolgreichen 3er zurückerobert. Kurz vor Spielende wurde Katie Warehime gefoult und sicherte Ludwigsburg mit zwei verwandelten Freiwürfen die Verlängerung.
Die Verlängerung gehörte nun aber wieder den BasCats und dass obwohl mit Nina Stage und Berit Adrion mittlerweile beide Starting-Five Center auf der Bank saßen. Aber in der Verlängerung erschossen Julez Koch, Serena Benavte und KiKi Veith die tapfer kämpfenden Gegnerinnen und sicherte dem Team somit den völlig verdienten und längst überfälligen Sieg für unsere USC BasCats
Bringt das Spiel in Ludwigsburg den ersten Sieg?
Donnerstag, 5. November 2009 um 12:02 UhrDie jungen Spielerinnen der MLP BasCats USC Heidelberg stehen vor der nächsten Hürde. Das Spiel in Ludwigsburg ist für beide Teams wieder etwas Besonderes. In den letzten Jahren hieß es auf allen Jugendmeisterschaften immer wieder Heidelberg gegen Ludwigsburg. Dabei entwickelten sich zumeist spannende und knappe Spiele. Insofern kennen sich die Spielerinnen der beiden Bundesligateams aus vielen Duellen. Denn beide Vereine setzen auf eine durchgehende Jugendarbeit und diese erfolgreiche Jugendarbeit spiegelt sich dann auch in der höchsten Spielklasse wieder. Viele Eigengewächse stehen in den jeweiligen Kadern der beiden Basketballhochburgen Baden-Württembergs.
Die MLP USC Bascats wollen in Ludwigsburg an die gute Tendenz aus den ersten Spielen anknüpfen und das letzte Spiel gegen Germeringen vergessen machen. Da beide einen ähnlichen Basketball spielen wird es sicherlich ein offener Schlagabtauch bei dem jedes Team versuchen muss, die jeweiligen Schlüsselspielerinnen zu kontrollieren.







