Neuigkeiten der Senioren

Vier schwache Minuten kosteten den BasCats den Sieg

Montag, 6. Februar 2012 um 19:19 Uhr

Heidelberg.(mir) Die MLP BasCats strauchelten mit 60:74 (34:38) beim Tabellenvorletzten TuS Bad Aibling Fireballs und lassen momentan eine konstante Form vermissen. Im Hexenkessel von Bad Aibling kosteten vier schwache Minuten den Sieg. 15 Sekunden vor Schluss der ersten Halbzeit warfen die BasCats unnötig auf den Korb anstatt die Zeit herunterzuspielen, dadurch versenkte Bad Aibling noch einen Dreier zum 38:34. Anstatt also mit einer möglichen Führung in die Pause zu gehen, ging man mit 4 Punkten Rückstand und dem Momentum auf seiten der Gastgeber in den Break. In der Halbzeitpause hatten die Heidelbergerinnen dann offenbar zu sehr beim Pausenprogramm der Gastgeber zugeschaut. Es gab eine Ballettvorführung, und ähnlich „weich“ (Trainer Dennis Czygan) traten die BasCats in den ersten vier Minuten des dritten Viertels auf. Ein 14:2-Lauf Bad Aiblings mit sieben Punkten der starken Stefanie Pölder entschied die Begegnung. Nur phasenweise spielten die BasCats guten Basketball. Dennis Czygan ärgerte sich zudem maßlos über eine miserable Schiedsrichterleistung. Serena Benavente wurde immer wieder ungestraft gefoult. „Die Regeln wurden zum Teil völlig falsch ausgelegt“, so Czygan.
Stenogramm: 22:15 (10.), 38:34 (Halbzeit), 60:46 74:60 (Endstand).
Punkte MLP BasCats: Flaherty 23, Stage 11, Veith 8, Oehler 6/1, Benavente 4, Meusel 3, Adrion 2, Heller 2, Koch 1, Ouertani, E. Hofmann.


Monarchs unterliegen knapp beim Namensvetter in Freiburg

Montag, 6. Februar 2012 um 14:29 Uhr

Am Samstagabend reisten die Monarchs bei eisigen Minusgraden ins Breisgau zum Namensvetter nach Freiburg. Trotz der Temperaturen schienen die Heidelberger schnell Feuer gefangen zu haben und starteten treffsicher in die Partie. Auch in der Verteidigung ließ man den Gastgeber für jeden Abschluss hart arbeiten. Doch nach gutem Beginn (5:10) ließ man Freiburg ins Spiel kommen gewährte den Breisgauern bis zum Ende des Viertels einen 14:1-Lauf (19:11).

Auch nach der kurzen Pause marschierten die Gastgeber weiter voran und bauten die Führung aus (24:11). Bei den Monarchs schien das Spiel zu stagnieren. Zwar stand die Defensive bis auf wenige Ausnahmen stabil, im Angriff fehlte es jedoch an Bewegung, Laufbereitschaft und Kontrolle. Erst nach drei Minuten erlöste Stoll die Gäste mit vier Punkten in Folge und hielt sie auch bis zur Halbzeit im Spiel. Durch einen Layup mit Foul, verwandeltem Freiwurf und anschließendem Dreier fiel der Rückstand vor dem Gang in die Kabine unter die wichtige Zehn-Punkte-Marke( 39:29).

Nach der Halbzeit wollten die Monarchs den Schwung beibehalten und den Rückstand weiter verkürzen. Vor allem Iglesias unterstütze Stoll nun in der Offensive durch gute Aktionen am Brett. Doch die Freiburger wirkten wieder gefestigt und brachten ihre Center in gute Wurfpositionen. Zwar kamen die Monarchs auf vier Punkte heran, kassierten aber aufgrund von Unkonzentriertheit in der letzten Minute noch einmal Punkte der Freiburger (52:44).

Das letzte Viertel zeigte ein ähnliches Bild. Die Monarchs stellten auf eine Zonenverteidigung um und brachten die Hausherren damit in Bedrängnis. Punkt für Punkt konnte man den Rückstand verkürzen. Aber immer, wenn man den Eindruck hatte, das Spiel könnte nun kippen, ließen die Heidelberger einfache Punkte der Freiburger zu oder patzten im Angriff. Erst in der letzten Minute kamen die Monarchs durch einen Dreier von Stoll und zwei erfolgreichen Freiwürfe von Sommer auf einen Punkt heran. Doch um noch einmal in Ballbesitz zu gelangen, musste man foulen. Freiburg verwandelte beide Freiwürfe sicher, es wurde also ein Dreier zur Verlängerung benötigt. Stoll übernahm Verantwortung und hatte Pech, der Ball sprang an den Ring, ans Brett und wieder an den Ring. Auch das Nachsetzen von Iglesias blieb erfolglos. Es wirkte fast ein bisschen sinnbildlich für den Spielverlauf der zweiten Hälfte: Die Monarchsbrachen sich zwar immer in Schlagdistanz, der finale Impuls und das letzte Quäntchen Glück, um das Spiel zu drehen, fehlte jedoch. Am Ende verließ man die Halle enttäuscht mit einer Niederlage während die Freiburger den 65:62 Erfolg feierten.

Es spielten: Stoll 23/3, Iglesias 18, Hug 6, Pires 6/1, Jagla 4, Randall 3/1, Sommer 2, Feist, Held

„Wir sind eigentlich 30 Minuten lang unseren schwachen 5 Minuten des ersten Viertels hinterhergerannt. Positiv zu erwähnen ist, dass wir uns immer wieder zurück ins Spiel gekämpft haben. Wir müssen es dann aber auch schaffen, noch einen Schritt weiter zu gehen und das Spiel zu drehen.“

Am nächsten Wochenende (Sonntag 13 Uhr) kommen die Mainzer nach Heidelberg. Die Gäste belegen Platz vier und stellen den besten Angriff der Liga. Im Hinspiel gab es eine deutliche 40-Punkte-Klatsche für die Monarchs. Daher möchte man unbedingt unter Beweis stellen, dass dies nur ein Ausrutscher war. Die Favoritenrolle tragen sicherlich die Pfälzer, doch gerade zu Hause haben die Heidelberger gezeigt, dass sie auch mit den Teams des oberen Drittels mitspielen können.


BasCats mit langer Fahrt nach Bad Aibling

Freitag, 3. Februar 2012 um 13:41 Uhr

Ausgerechnet an dem kältesten Wochenende müssen die MLP USC BasCats die weiteste Anreise zu einem Auswärtsspiel machen. Die Reise geht ins tiefe Bayern nach Bad Aibling zu den dortigen Fireballs. Am Samstagabend, 19:15 Uhr steigt in Bad Aibling das Duell Dritter gegen Zehnter. Vom Papier her eine klare Angelegenheit, Dritter gegen Vorletzter und das Hinspiel mit 61:46 gewonnen. Aber in dieser Saison ist so rein gar nichts normal. Mittlerweile hat sich fast jedes Team noch einmal mächtig verstärkt. Eine erstaunliche Entwicklung in der zweiten Liga. Auch Bad Aibling hat noch einmal einen Kracher aus dem Ärmel gezogen. So wird das starke US-Duo Cunningham/Iglehard noch mit einer weiteren Amerikanerin verstärkt. Tressa Beckel heißt die Neue, hat zuletzt in der ersten Liga in Luxemburg gespielt und dort mal eben 17 Rebound pro Spiel geangelt. Ein absoluter Top-Wert.
Am letzten Wochenende waren es dann auch genau diese Fireballs, die in Bamberg erst nach Verlängerung als Verlierer vom Feld mussten – und das noch ohne Beckel.
Nicht nur diese beiden Tatsachen lassen den Mut der Bad Aiblingerinnen mächtig ansteigen, denn gerade die Heimspiele sind in Bad Aibling ein Fest. “Was das Management von Bad Aibling dort auf die Beine gestellt hat, ist aller Ehren Wert. Ich denke, da kann sich jedes Team der Liga etwas abschauen. Wir freuen uns auf ein tolles Event, wobei wir den Sieg natürlich mitnehmen wollen.” so Coach Czygan.
Bei den BasCats hat sich die personelle Lage weiter entspannt. So konnte diese Woche das erste Mal in diesem Jahr mehrmals mit 12 Spielerinnen trainiert werden. Allerdings sind nicht alle Spielerinnen am Wochenende dabei. Sara Kranzhöfer und Sophia Rickert sind wieder mit der WNBL unterwegs, ob Angie Oehler dabei ist, entscheidet sich kurzfristig und auch hinter Antonia Hofmann steht noch ein dickes Fragezeichen.
Drücken wir den Mädels die Daumen, ein weiterer Sieg und die Play-Offs rücken immer Näher.


MLP USC BasCats düpieren Blue Sharks Würzburg mit 81-62

Dienstag, 31. Januar 2012 um 13:38 Uhr

Heidelberg (mir)
Mit der Rückkehr von Tara Flaherty gewann das Offensivspiel der MLP BasCats USC Heidelberg deutlich an Stärke. Mit 22 Punkten war die lange verletzte Amerikanerin eine der Sieggarantinnen beim 81:62 (34:34) gegen die TG Würzburg. „Sie ist fit und hat sich für den Rest der Rückrunde viel vorgenommen“, meinte Trainer Dennis Czygan begeistert. Vor 150 Zuschauern zeigte Heidelberg wie gegen Viernheim eine starke Teamleistung in der Defensive und ließ kaum einfache Würfe zu. Würzburgs Center Janet Hatfield hatte gegen Flaherty und Nina Stage wenig Spaß am Spiel. Sie kam nur auf sechs Punkte und acht Rebounds. Stark waren dagegen Raphaela Jochimczyk (20/1 Punkte) und Margret Pfister (12/2). Im dritten Viertel lief es bei den BasCats wie am Schnürchen (30:16). Serena Benavente sprühte vor Spiellaune, Kirsten Veith feierte ebenfalls ein gelungenes Comeback.
Stenogramm: 14:8 (5.), 20:17 (10.), 30:22 (17.), 34:34 (Halbzeit), 64:50 (30.), 81:62 (Endstand).
Punkte MLP BasCats: Flaherty 22, Benavente 17/1, Adrion 10, Stage 7, Veith 6, Koch 6, Heller 6/2, E. Hofmann 4, Meusel 3, A. Hofmann.


Schwerfälliger Pflichtsieg der Regionalliga-Damen

Montag, 30. Januar 2012 um 17:04 Uhr

Leider konnten die 2. Damen des USC Heidelberg am vergangenen Wochenende nicht an ihre Glanzleistung im letzten Spiel gegen den USC Freiburg 2 anschließen und somit mussten sich Team, Coach und Publikum dieses Mal leider mit einem glanzlosen Pflichtsieg gegen die Gäste aus Derendingen zufriedengeben.

Von Beginn der Partie an gelang es der Heidelberger Bundesligareserve nicht dem Gegner die eigene Spielweise und vor allem das gewünscht hohe Tempo aufzudrücken und es entwickelte sich eine weniger ansehnliche Partie mit vielen Unkonzentriertheiten und einfachen Fehlern auf beiden Seiten. Die Gäste aus Derendingen nutzen dies immer wieder, um mittels erfolgreicher Distanzwürfe den Vorsprung stets im Einstelligen Bereich zu halten (13:9 nach 1. Viertel und 31:24 zur Halbzeit).

Gerade einmal über 5-6 wirklich starke, leistungsgerechte und dominante Minuten zu Beginn der zweiten Halbzeit konnte ein sichtlich angefressener Trainer am Ende des Spiels freuen. Hier konnten die USC-Damen angetrieben von den schnellen Guards Sara Kranzhöfer und Sandra Heller den Vorsprung zwischenzeitlich auf 18 Punkte ausbauen, bevor dann wieder schlagartig mehrere Gänge zurückgeschaltet wurde (54:38 nach 3. Viertel) und das letzte Viertel sogar noch mit 11:18 Punkten verloren ging (65:56 Endstand). Wichtig war jedoch am Ende der Sieg, mit dessen Hilfe die Tabellenführung in der Regionalliga Südwest-Süd verteidigt werden konnte.

Nun gilt es aber schnell den Mund abzuwischen und sich auf das nächste Spitzenspiel am 11.02.2011 um 14:00 Uhr im heimischen ISSW 700 gegen den individuell sehr stark besetzen Tabellendritten aus Fellbach vorzubereiten. Die Notwendige Motivation und Einstellung dürfte nach der unnötigen Hinrundenniederlage absolut vorhanden sein.

Es spielten: Sara Kranzhöfer (15), Sandra Heller (15), Katja Schneider (10), Sophia Rickert (8), Juliane Koch (6), Daniela Bauder (4), Anna Meusel (3), Luzie Neufang (2), Brianna Rhodes (2)


Monarchs schlagen ersatzgeschwächte Völklinger

Sonntag, 29. Januar 2012 um 11:21 Uhr

Am frühen Samstagabend kam es zum zweiten Aufeinandertreffen der beiden Liganeulinge. Völklingen reiste stark ersatzgeschwächt nur mit 6 Spielern an und musste, wie bereits in der Vorwoche gegen Mainz, auf einige Leistungsträger verzichten. Der Spielverlauf spiegelte dies zu Beginn jedoch nicht wieder. Die Gäste spielten frisch auf und punkteten vor allem unter dem Korb durch häufiges Nachsetzen. Bei den Monarchs schien der Rhythmus zu fehlen, immer wieder produzierte man einfache Ballverluste und vergab einige einfache Punkte am Brett. Dennoch konnte sich der Gastgeber nach den ersten zehn Minuten leicht absetzen (18:15).

Das zweite Viertel verlief zunächst ebenfalls ausgeglichen. Völklingen suchte immer wieder die Möglichkeiten, in der Zone zu punkten. Mitte des Viertels gelang es den Heidelbergern schließlich, einen durch einige erfolgreiche Dreier und Schnellangriffe einen leichten Vorsprung von neun Punkten herauszuspielen (35:26). Auch Nachwuchsspieler Alex Vogel gelangen in dieser Phase einige gute Aktionen. Die Saarländer nahmen ihre Auszeit scheinbar zum richtigen Zeitpunkt, denn nach der Verschnaufspause gelang ihnen ein 9:0 Lauf und das Spiel war zur Halbzeit wieder offen (37:37).

Nach dem Korbwechsel zeigten sich die Hausherren vor allem in der zuvor eher schwachen Verteidigung stabiler. Es dauerte vier Minuten, bis Völklingen die ersten Punkte der zweiten Hälfte erzielen konnte und die Monarchs setzten sich durch einige Schnellangriffe und zweite Wurfchancen erneut ab. Zum Ende des dritten Abschnitts stand eine 13-Punkte-Führung zu Buche (65:52).

Die Monarchs wollten das Spiel zu Beginn des letzten Viertels entscheiden. Weiterhin agierte man konzentriert in der Defense und ließ den Ball im Angriff geduldig laufen. Vor allem Max Hug bewies aus der Distanz ein lockeres Handgelenk und versenkte einige Würfe gegen die Zonenverteidigung. Der kleine Kader der Völklinger machte sich nun deutlich bemerkbar, den Gästen schien es an Kraft zu fehlen, noch einmal einen Lauf zu starten. Dennoch muss man anerkennend sagen, dass die Einstellung zu jedem Zeitpunkt stimmte und ein Aufgeben nicht zu erkennen war – selbst in den letzten zwei Minuten, als, aufgrund von Foulproblemen, nur noch vier Spieler einsatzfähig waren. Den krönenden Abschluss einer starken zweiten Hälfte lieferte Tobi Stoll mit einem Rebound und einem Assist, die ihm kurz vor Ende noch zu einem Triple Double (19-11-11-6) fehlten. Somit holten die Monarchs mit viel Mühe einen verdienten 94:69 Sieg und konnten in der Tabelle an Völklingen vorbeiziehen.

Es spielten: Stoll 19/4, Iglesias 19, Sommer 12, Randall 11/1, Hug 10, Vogel 8/2, Jagla 7/1, Pires 6/1, Feist 2, Held

„In der ersten Halbzeit haben wir wieder einige Fehler der letzten Wochen erkannt. Mit der zweiten Hälfte können wir auf jeden Fall zufriedener sein, vor allem in der Defensive. Allerdings war insgesamt noch Luft nach oben und wir müssen es einfach schaffen, mehr als eine Halbzeit zu überzeugen.“

Am nächsten Wochenende geht es für die Monarchs ins Breisgau nach Freiburg. Das Hinspiel konnte in Heidelberg gewonnen werden. Die Freiburger stehen in der Tabelle mit einer 4-12 Bilanz auf dem 12. Tabellenplatz, zeigte allerdings in der Rückrunde durch überzeugende Siege gegen mögliche Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt Tendenzen nach oben. Die Freiburger stellen ebenfalls ein junges Team und können, sofern man sie im Angriff ins Spiel kommen lässt, unangenehm zu spielen sein. Da die Monarchs am Ende über dem Strich des unteren Tabellenabschnitts stehen wollen, wäre ein Sieg gegen den USC enorm wichtig. Dennoch wird es schwer, in Freiburg zu bestehen.


MLP USC BasCats empfangen wiedererstarke Würzburgerinnen

Freitag, 27. Januar 2012 um 9:54 Uhr

Am kommenden Sonntag kommt es im ISSW 700 um 15 Uhr zum Duell Heidelberg – Würzburg. Die MLP USC BasCats gewannen das Hinspiel in Würzburg souverän und auch in den anderen Spielen der Hinrunde liefen die Würzburgerinnen den anderen Teams hinterher. Seit der Rückrunde hat sich das Bild jedoch ein wenig verändert. Janet Hatfield, die 1,91m große Centerspielerin wurde von den Rhein-Main Baskets aus der ersten Liga zurück geholt und mit Raphaela Jochimczyk blüht derzeit eine weitere Spielerin so richtig auf. Bei der knappen Niederlage am letzten Wochenende gegen den Ligaprimus Bamberg erzielte die 21-jährige 27 Punkte und hätte damit Bamberg fast im Alleingang die erste Niederlage zugefügt.
Bei den BasCats entspannt sich die Personalsituation nur sehr langsam. Angie Oehler fehlt aufgrund einer Verletzung auf jeden Fall. Die Einsätze von Ouertani und den Hofmann-Zwillingen entscheiden sich kurfristig. Kranzhöfer und Rickert werden aufgrund der Jugendbundesliga pausieren. Auf der Centerposition hingegen herrscht wieder reges Treiben. Anna Meusel hat ihre Fingerverletzung auskuriert und am Mittwoch präsentierte sich Tara Flaherty nach ihre Verletzung wieder in sehr guter Verfassung.
Da die anderen Teams weiterhin groß aufrüsten, ist der Sieg gegen Würzburg extrem wichtig, um den Play-Off-Platz weiterhin festzuhalten.
Unterstützen Sie also am Sonntag die BasCats bei ihrem Auftritt gegen die Blue Sharks Würzburg und feuern sie das Team zum Sieg.
Sonntag, 29.01.2012, 15:00 Uhr ISSW alt, Im Neuenheimer Feld 700


Regionalliga Damen des USC siegen im Spitzenspiel

Dienstag, 24. Januar 2012 um 10:57 Uhr

Im Basketball kommt es ja nur zu oft vor, das Spiele mit tollen Vorzeichen am Ende dann doch nicht die Erwartungen der Zuschauer und Fans erfüllen. Die beiden Baden-Württembergischen USC-Reserven des USC Heidelberg 2 und USC Freiburg 2 zeigten am Samstag Abend im ISSW 700 jedoch beim Duell Tabellenerster gegen Tabellenzweiter und Erstligareserve gegen Zweitligareserve, das es auch anders geht.

Ein packendes Duell auf hohem spielerischen und athletischen Niveau mit tief besetzen Kadern und geschlossenen Teamleistungen fand am Ende mit den Damen des USC Heidelberg einen verdienten Sieger und neuen Tabellenführer der Regionalliga Südwest-Süd.

Nach einer weniger optimalen Trainingswoche gingen bei den Heidelbergerinnen dann auch noch Angela Oehler (Krankheit) und Anna Meusel (Handverletzung) angeschlagen in die Partie, was der außerordentlichen Motivation der Truppe von Coach Muth für dieses Spiel jedoch eher nochmal einen Schub verpasste und das Team bereits vor Spielbeginn noch enger zusammenschweißte. Hatten die Damen doch nach der bitteren Niederlage gleich zu Saisonbeginn noch eine ordentliche Portion Wut im Bauch und Motivation im Gepäck.

Es entwickelte sich direkt von Beginn an ein offener Schlagabtausch mit tollen Defensiv- und Energieleistungen auf beiden Seiten, bei dem die Heidelbergerinnen aber fast über den gesamten Verlauf der Partie immer einen kleinen aber wichtigen Vorsprung von 2-6 Punkten verteidigen konnten. (15:12 nach 1. Viertel, 36:30 zur Halbzeit) Die Mischung aus hohem Tempo auf den Flügelpositionen und guter Kontrolle und Spielübersicht auf den Centerpositionen in der Offense sowie einer tollen Energie- und Teamleistung in der Defense konnten die Heidelbergerinnen den Vorsprung zum Ende des 3. Viertels dann kurzfristig sogar bis auf 9 Punkte ausbauen (50:41).

In der hektischen Crunchtime war es dann neben einer selbstbewusst aufspielenden Sandra Heller vor allem USC-Center-Urgestein Katja Schneider die mit wichtigen Punkten und einer hohen Quote von der Freiwurflinie zum Einen den Sieg (66:63) eintütete und zum Anderen sich auch die Scorerkrone (18 Punkte) in einer absolut hochklassigen Regionalliga-Partie sicherte.

Es spielten: Katja Schneider(18), Angela Oehler(10), Sara Kranzhöfer(9), Sandra Heller(8), Anna Meusel(6), Juliane Koch(6), Luzie Neufang(3), Sophia Rickert(2), Daniela Bauder(2), Brianna Rhodes(2)


Ersatzgeschwächte Monarchs unterliegen in Göppingen

Montag, 23. Januar 2012 um 13:11 Uhr

Die Monarchs traten am Sonntag in Göppingen stark ersatzgeschwächt an. Neben dem langzeitverletzten Schönhals fiel auch Breuer mit einem Anriss des Syndesmosebandes aus, Held blieb krank zu Hause und Zipser (Pro A) und Hetto standen nicht zur Verfügung. Dennoch startete man vor allem offensiv konzentriert und die Partie und war schnell im Spiel. Vor allem Randall setzte die Gastgeber durch starken Zug zum Korb immer wieder unter Druck. Der USC zeigte jedoch Schwächen in der Mannverteidigung und erlaubte Göppingen zu oft einfache Punkte im Eins gegen Eins, so dass ein frühes Absetzen nicht gelingen konnte (25:25).

Nach dem punktereichen Auftakt folgte im zweiten Viertel eine vierminütige Durststrecke, die erst Iglesias mit einem verwandelten Freiwurf beenden konnte. Die Göppinger nutzen das, um sich auf sieben Punkten davonzustehlen und punkteten mit Scruggs und Martinovic vor allem aus der Distanz erfolgreich. Gegen Ende der ersten Hälfte zog der USC allerdings noch einmal an und wandelte die gesicherten Rebounds und Ballgewinne in der Defensive in Fastbreaks um, die in Überzahl am Brett vollendet werden konnten oder durch Pires von jenseits der Dreipunktelinie ihr Ziel fanden. Somit war man vor dem Seitenwechsel durchaus in Schlagdistanz (40:37).

Nach der Pause schafften es die Monarchs, den Rückstand zu verkürzen und auszugleichen. Aber ab diesem Zeitpunkt schien der Wurm drin. Im Angriff fehlte es phasenweise an Struktur, wodurch eine schlechte Wurfauswahl und einige Ballverluste zu Stande kamen. Dies spiegelte sich auch in der Verteidigung wider, wo es an Spannung fehlte. Göppingen nutze diese Phase eiskalt aus und profitierte beim Angreifen des Korbs häufig durch die fehlende Hilfe der Heidelberger. Folgerichtig stand am vor dem letzten Abschnitt die bis dahin höchste Führung für die Gastgeber zu Buche (61:50).

Im Schlussviertel setzten die Monarchs noch einmal alles daran, den Vorsprung vor der Schlussphase verkürzen zu können. Göppingen stand nun in der Verteidigung stabil und agierte im Angriff meist über Scruggs, der, als Topscorer der Partie (28), seinen Rhythmus vor allem im vierten Viertel gefunden hatte. Erst in der letzten Minute konnte durch zwei Dreier von Stoll und Pires noch einmal auf fünf Punkte verkürzt werden, Göppingen zeigte sich bei den anschließenden jedoch sicher von der Freiwurflinie und ließ nichts mehr anbrennen (81:73).

Es spielten: Stoll 18/3, Randall 16/2, Iglesias 13, Pires 12/3, Sommer 8, Jagla 4, Hug 2, Feist, Vogel

„Es ist ärgerlich, wenn man im dritten Viertel die Chance hat, ein Spiel zu drehen und es dann an der nötigen Intensität in der Defense scheitert. Gegen diesen Gegner ist sicherlich mehr möglich gewesen. Jetzt gilt es, die Woche über hart zu arbeiten. Jeder dürfte nun gesehen haben, warum wir das machen müssen.“

Nächsten Samstag um 18 Uhr empfangen die Monarchs die Baskets aus Völklingen-Warndt. Die Gäste weisen die gleiche Bilanz auf wie die Heidelberger, somit könnte man durch einen Sieg vorbeiziehen. Im Hinspiel zeigte man in Völklingen eine weniger starke Leistung und verlor verdient, da man vor allem unter den Brettern zu zögerlich agierte. Daher gilt es alles daran zu setzen, am kommenden Samstag den nächsten Heimsieg einzufahren.


MLP USC BasCats wollen auch in Trier punkten

Samstag, 21. Januar 2012 um 1:02 Uhr

Die MLP USC BasCats treten am Sonntag, 15 Uhr in Trier an. Trotz größter Personalsorgen tritt das Team um Kapitänin Antonia Hofmann den Weg nach Trier mit festem Siegeswillen an. Das Hinspiel begann zunächst zäh, konnte dann aber am Ende sehr deutlich mit 71-52 für die BasCats beendet werden. Trier hat sich nach der Niederlage in Heidelberg ordentlich gesteigert und steht mittlerweile im gefestigten Mittelfeld der Liga – eher mit Blickrichtung nach oben, als nach unten. Im Hinspiel fehlte die Amerikanerin Celeste Stevenson auf Trierer Seite und auch die Aufbauspielerin Ulli März war nicht mit dabei. Point Guard KiKi Veith fehlte bei unseren BasCats, genau wie dieses Mal. Den BasCats drückt im Moment allerdings sowieso personell der Schuh. Das Rückspiel in Trier wird daher kein Selbstläufer werden. “Wir müssen dieses Wochenende noch einmal alle an einem Strang ziehen. Wir wollen gegen Trier ähnlich wie gegen Viernheim spielen und uns mit einem weiteren Sieg in den Play-Offs festebeißen.” so Coach Czygan
Der deutliche Hinspielerfolg wurde im starken dritten Viertel nach einem der berühmt-berüchtigten Runs unserer Mädels klar gemacht. Mit 22-6 gewannen die BasCats das Viertel und dominierten Trier damals fast nach belieben. Lediglich Nadine Grieb, ehemalige Erstligaakteurin konnte adäquat dagegen halten.
„Trier ist ein sehr starker Aufsteiger, der es schon in der Hinrunde auf etliche Siege gebracht hat und daher mit dem Abstieg überhaupt nichts zu tun haben wird. Im Gegenteil, ich rechne damit, dass Trier noch um den Einzug in die Play-Offs mitspielen wird und auch gegen uns wieder eine starke Leistung abliefern wird.“: mutmaßt Dennis Czygan.


MLP BasCats düpieren TSV Viernheim – 78:67-Erfolg der ersatzgeschwächten Heidelbergerinnen

Dienstag, 17. Januar 2012 um 12:34 Uhr

Heidelberg. (mir, RNZ) Mit einer eindrucksvollen Defensivleistung gewannen die MLP BasCats USC Heidelberg das Spitzenspiel der 2. Damen-Basketball-Bundesliga vor 300 Zuschauern mit 78:67 (38:36) gegen den TSV Viernheim. Auch ohne Tara Flaherty, Nina Stage, Kirsten Veith und Elena Hofmann zeigten die Heidelbergerinnen, dass sie die dritte Niederlage in Folge vermeiden wollten. Spielerin des Tages war Anna Meusel, die immer wieder erfolgreich zum Korb zog und hochprozentig punktete. „Das war unser Plan, gegen die unter dem Korb etwas unbeweglichen Viernheimerinnen durchzukommen“, freute sich Trainer Dennis Czygan. Er war aber vor allem von der Verteidigungsleistung der ganzen Mannschaft begeistert, „damit haben wir Viernheim zur Verzweiflung gebracht“. Der sonst so treffsicheren Ex-Nationalspielerin Alexandra Müller gelang kein einziger Dreipunktetreffer, auch Johnette Walker standen die BasCats ständig auf den Füßen. Berit Adrion holte elf Rebounds. Julez Koch, überraschend in der Anfangsformation, überzeugte ebenfalls mit starker Abwehrarbeit. Ein gutes Debüt feierte die Tunesierin Mariem Ouertani. Sie zeigte viel Spielverständnis, ihre Pässe waren eine Augenweide. Dennis Czygan war lediglich mit den letzten eineinhalb Minuten unzufrieden, als sein Team Viernheim nach einer 21-Punkte-Führung noch herankommen ließ.
Stenogramm: 8:15 (8.), 18:19 (10.), 23:21 (13.) 38:37 (Halbzeit), 55:49 (30.), 67:51 (35.), 74:53 (38.), 78:67 (Endstand).
Punkte MLP BasCats: Meusel 21, Benavente 16, Adrion 16, Oehler 8/1, A. Hofmann 6, Koch 4, Heller 3/1, Ouertani 2, Rickert 2, Kranzhöfer.


Monarchs feiern ersten Heimsieg im neuen Jahr

Montag, 16. Januar 2012 um 10:44 Uhr

Zum Auftakt der Rückrunde gastierten am Samstag die Schwaben aus Stuttgart bei den Monarchs, die man bereits zu Saisonstart auswärts besiegt hatte. Das erste Viertel war auf beiden Seiten von Offensivaktionen geprägt. Die Stuttgarter kamen im Eins gegen Eins immer wieder ans Brett und bei den Heidelbergern punktete, neben den Centern Iglesias und Sommer, vor allem Zipser. Stuttgart konnte sich zwar Mitte des Viertels kurzzeitig auf fünf Punkte absetzen, das Ergebnis nach zehn Minuten spiegelte jedoch einen ausgeglichenen Spielverlauf wider (20:20).

Der USC stellte nach der schwachen Mann-Mann-Verteidigung auf eine Zone um, mit welcher die Stuttgarter deutlich mehr Probleme hatten. Es gelang mehrmals, die Shotclock der Gäste herunterzuspielen und dadurch schwierige Würfe zu erzwingen. Auch im Angriff lief gegen die Zone der Schwaben schnell der Ball und es konnten freie Würfe kreiert werden. Die Monarchs führten bereits mit elf Punkten (35:24), als der MTV kurz vor dem Seitenwechsel schließlich doch noch einen Gang höher schaltete und den Rückstand zur Pause verkürzte (39:34).

Nach der Halbzeit sah es ähnlich aus, Stuttgart kam schnell auf einen Punkt (41:40) heran. Doch getreu nach dem Motto „Besser spät als nie“ kamen auch die Gastgeber nach mental verlängerter Halbzeit wieder in die Partie und legten einen 10:0 Lauf hin. Der daraus resultierende Vorsprung hielt bis zum Auftakt der entscheidenden zehn Minuten bestand (58:48).

Das Schlussviertel versprach noch einmal Spannung. Denn die Stuttgarter ließen sich an diesem Abend nicht so einfach abschütteln, und so warfen sie im letzten Abschnitt noch einmal alles in die Waagschale. Vor allem defensiv standen die Gäste nun sehr stabil, so dass die Heidelberger Probleme hatten, offene Würfe zu finden. Durch erfolgreiche Abschlüsse in der Zone schmolz der Rückstand immer weiter und fünf Minuten vor Ende, unter anderem durch ein technisches Foul des USC, war der MTV vier Punkte (63:59) an die Monarchs herangerückt. Doch die wollten sich den Sieg an diesem Abend nicht mehr nehmen lassen und traten das Gaspedal noch einmal durch, diesmal mit einem 9:0 Lauf. Das konnten selbst kämpferisch starke Stuttgarter zwei Minuten vor Ende nicht mehr drehen und so holten die USC Heidelberg Monarchs mit 74:64 ihren ersten Heimsieg im neuen Jahr.

Es spielten: Sommer 19 Pkt -8 Reb, Zipser 18 Pkt/1 – 7 Reb, Iglesias 17 Pkt – 8 Reb, Stoll 11 Pkt/1 – 4 St, Hug 4 Pkt – 4 Reb, Pires 3 Pkt/1 – 3 Ast, Jagla 2 Pkt – 2 Reb, Feist 5 Reb, Breuer 3 Ast, Held

„Die Einstellung in der Verteidigung hat nach anfänglichen Schwächen gestimmt. Allerdings dürfen wir den Gegner in der zweiten Hälfte nicht wiederholt zurück ins Spiel finden lassen, sondern müssen den Vorsprung weiter ausbauen. Dennoch hat die Mannschaft sich diesen wichtigen Sieg zum Rückrundenbeginn erarbeitet und verdient“.

Nächsten Sonntag gastieren die Monarchs bei der BG Göppingen. Das Hinspiel konnte in Heidelberg nach 15 Punkten Rückstand noch knapp gewonnen werden. Sicher ein Grund, warum die Gastgeber auf eine Revanche brennen werden. Einzustellen gilt es sich auf ein schnelles Spiel, da die BG einige athletische und Eins gegen Eins starke Spieler in ihren Reihen hat.


Heidelbergerinnen zeigen Viernheim die Grenzen auf!

Montag, 16. Januar 2012 um 1:32 Uhr

Mit einem deutlichen 78-67 Erfolg starten die MLP USC BasCats ins Jahr 2012. Dabei war der Sieg gar nicht so zu erwarten, und wenn dann auch nicht in der Höhe. So kamen vor Beginn des Spiels einige Zuschauer und Experten und erwarteten ein gutes Basketballspiel, bei dem es wohl weniger um den Sieg gehen würde, als mehr um die Art und Weise wie die ersatzgeschwächten BasCats auftreten werden. Schließlich fehlten auf Heidelberg Seite mit Tara Flaherty, Nina Stage, Elena Hofmann, Caterina Maurer und der zwar auf der Bank Platz nehmenden KiKi Veith nicht weniger als fünf Spielerinnen aus der Stammformation. Viernheim konnte hingegen mit dem kompletten Zweitligakader antreten. Doch Coach Czygan antwortete fast schon gebetsmühlenartig, dass man nicht in die Halle gekommen sei, um Viernheim die Punkte zu überreichen.
Ziel war es von Anfang an das Spiel trotz der Ausfälle der Starting Five Centerinnen Flaherty und Stage, an das Brett zu bringen. Man wollte Viernheim immer wieder unter Druck setzen und den Hessinnen Fouls anhängen. In der Verteidigung war es das Ziel Viernheim bei jedem Wurf unter Druck zu setzen, die Rebounds zu kontrollieren und die Zone selber dicht zu machen.
Nach einer Abtastphase, die bis zur 7. Minute dauerte (8-10) sollte aber zunächst einmal Viernheim mit einem kleinen Lauf mit 15-8 in Führung gehen (8.Min.). Die BasCats konterten ihrerseits aber noch einmal und verkürzten bis zur Viertelpause auf 16-19.
Die Heidelbergerinnen schienen nun begriffen zu haben, dass heute mehr drin war, als „nur“ gut dagegen zu halten. In der 13. Minute gingen die BasCats dank eines 3-Punkt-Treffers durch Sandy Heller das erste Mal in Führung (23-21). Diese Führung wurde nun bis zur Halbzeitpause verteidigt. Die Defense passte nun besser und die Punkte am Brett häuften sich. Berit Adrion und Anna Meusel setzten sich immer wieder gut in Szene und punkteten ein ums andere Mal. Mit einer knappen, aber verdienten 38-36 Führung ging es in die Pause. Nach der Pause starteten die BasCats nun aber ihrerseits einen kleinen 13-4 Lauf. Koch, Oehler, Rickert und Meusel bauten die USC-Führung auf 51-42 aus. Viernheim konterte noch einmal mit der Ex-Nationalspielerin Müller und so gingen die BasCats mit einer 55-48 Führung ins letzte Viertel.
Das letzte Viertel gehörte nun aber vollends den USC-Mädels. Ouertani mit ihren ersten Punkten für den USC und Oehler mit einem ganz wichtigen Dreier läuteten einen Run der BasCats ein. In der 38. Minute prangte ein sensationelles 74-53 auf der Anzeigentafel. Immer wieder stoppte die gute USC-Defense die Versuche der Gegnerinnen, um im Anschluss selber zu scoren. Einzig bitter an diesem Wahnsinns-Spiel waren die 14 Punkte, die die BasCats in den letzten 2 Minuten zuließen, aber angesichts des voll überzeugenden Auftritts in den 38. Minuten zuvor war das nur ein kleiner Wermutstropfen. Die BasCats haben das Spiel gegen den Tabellenzweiten souverän und verdient mit 78-67 gewonnen und feierten den gelungenen Start ins Jahr 2012.
Für den USC am Ball:
Meusel 21, Benavente 16, Adrion 16, Oehler 8/1, A. Hofmann 6, Koch 4, Heller 3, Rickert 2, Ouertani 2, Kranzhöfer – Veith (ohne Einsatz)


Top-Derby der Liga steigt in Heidelberg

Freitag, 13. Januar 2012 um 16:04 Uhr

Am Sonntag um 15:00 Uhr ist endlich wieder Bundesligatime beim USC. Die MLP USC BasCats empfangen die Nachbarn aus Viernheim. Nicht nur regional, sondern auch in der Tabelle sind die beiden momentanen Top-Teams der Region direkte Nachbarn. Viernheim kommt als Tabellenzweiter nach Heidelberg und will seinen Vorsprung gegenüber unseren drittplatziertzen BasCats festigen.
Viernheim investiert traditionsgemäß viel Geld in eine schlagkräftige Truppe und wurde wie jedes Jahr zum großen Favoritenkreis gezählt. Mit Alex Müller und Annika Dankert kommen zwei ehemalige A-Nationalspielerinnen nach Heidelberg. Mit Walker, Colborne und McNeill kommen noch drei starke Ausländerinnen hinzu und schon steht das Grundgerüst. Möller und Merrill sorgen mit ihrer Erfahrung für ausreichende Deutsche auf dem Feld (Anm.d.Red.: Es müssen immer 3 Deutsche auf dem Feld stehen). Viernheim gilt natürlich auch in diesem Spiel von der Papierform her als Favorit, aber die MLP USC BasCats werden wieder mit gehörigem Engagement dagegen halten und versuchen Viernheim ein weiteres Mal zu schlagen. Mit viel Lauf- und Defensearbeit wird das Team des USC die Scorer Viernheim’s an die Kette legen und einen Heimsieg im ISSW einfahren.


Spielbericht: USC HD II – KIT SC Karlsruhe

Montag, 9. Januar 2012 um 13:10 Uhr

Die Monarchs kamen gut in die Partie. Aggressive Defense und gutes Passspiel im Angriff führten zu einer frühen Führung nach 5 Minuten (12:2). Doch nach verschlafenem Start fanden auch die Gäste ins Spiel und erzielten vier erfolgreiche Würfe jenseits der Dreierlinie, wodurch der Anschluss kurz vor Viertelende wieder hergestellt werden konnte (18:17). Zwei darauffolgende Dreier von Stoll und Freiwürfe von Iglesias ergaben nach den ersten zehn Minuten eine 25:17 Führung.

Im zweiten Viertel stellten die Karlsruher auf eine Zonenverteidigung um, mit der die Monarchs deutlich Schwierigkeiten hatten. Das Team blieb sechs Minuten ohne Feldkorb und erzielte in dieser Zeit lediglich zwei Freiwürfe, zudem schenkte man immer wieder Offensivrebounds an die Gäste ab. Karlsruhe hingegen behielt den Rhythmus der vorangegangenen Minuten bei. Folgerichtig wechselte die Führung nach sechs Minuten und wurde von den Gästen mit in die Kabine genommen (32:37).

Auch nach dem Seitenwechsel schienen die Hausherren mit den Gedanken noch nicht auf dem Feld zu sein. Zwei Ballverluste durch Fehlpässe führten zu einfachen Punkten des Gegners. Es haperte nun auch an der Verteidigung am Brett, die Langen konnten sich immer wieder in gute Positionen bringen und daraus abschließen. Karlsruhe setzte sich kontinuierlich weiter ab und führte drei Minuten vor Ende bereits mit 13 Punkten, ehe Held und Pires die Monarchs durch wichtige Dreier vor dem Schlussabschnitt in Schlagdistanz hielten (47:58).

Stoll eröffnete dieses mit einem weiteren Dreier und weckte bei den Zuschauern wieder Hoffnung. Die Gäste ließen sich jedoch nicht beirren und spielten ihren Stiefel vor allem unter den Körben erfolgreich herunter. Heidelberg schaffte es nicht mehr, dass Spiel vor der Crunchtime unter die so wichtige Zehn-Punkte-Marke zu bringen. Die Würfe von außen fanden zu selten ihr Ziel und im Angriff wurde mit zu wenig Bewegung und Kreativität gespielt, um die Zone der Gegner ernsthaft unter Druck setzen zu können. Gegen Ende schien bei den Hausherren die Luft raus zu sein, und so fiel der verdiente Sieg der Karlsruher mit 59:79 aufgrund der letzten drei Minuten vielleicht etwas zu hoch aus, als es der Spielverlauf zeigte.

Es spielten: Stoll 24/5, Iglesias 14, Sommer 8, Pires 5, Held 3, Randall 2, Hug 2, Feist, Breuer

„Wir haben durch die Winterpause deutlich an Rhythmus verloren. Nach starkem ersten Viertel kamen wir gegen die Zone überhaupt nicht zurecht. Dazu stimmte es in der Verteidigung nicht, wir waren immer einen Schritt zu langsam.“

Nächsten Samstag beginnt die Rückrunde mit einem Heimspiel gegen den MTV Stuttgart. Das Hinspiel konnte, für viele Experten überraschend, in Stuttgart gewonnen werden. Daher dürften die Gäste auf eine Revanche brennen. Stuttgart belegt in der Tabelle Rang Sieben und wird, vor allem durch einige höherklassig erfahrene Spieler, ein schwerer Gegner. Denn diesmal wissen die Schwaben die Monarchs einzuschätzen. Dennoch werden die Heidelberger alles daran setzen, den Erfolg der Hinrunde zu wiederholen und den ersten Sieg im neuen Jahr einzufahren.


Interview mit Coach Dennis Czygan

Montag, 2. Januar 2012 um 12:32 Uhr

Die Redaktion der USC-Homepage hat sich in der Winterpause mit Trainer Dennis Czygan getroffen und ihm einige Fragen gestellt.
USCHD: Die erste Saisonhälfte lief weitestgehend sehr positiv. Konnte man diesen Verlauf so erwarten?
Czygan: Wir sind schon davon ausgegangen, dass wir wieder ähnlich erfolgreich spielen wie in der vergangenen Saison. Wir mussten zwar den Abgang von Danielle Clark, die jetzt in der ersten Liga voll überzeugt, verkraften, aber wir haben als Team sehr viel aus der letzten Saison gelernt und mit in diese Spielzeit genommen. Das kommt uns jetzt zu Gute. Unsere Eigengewächse sind mittlerweile voll in der Liga angekommen und präsentieren sich sehr stark. Wenn man dann bedenkt, dass unsere Topscorerin Tara Flaherty gerade einmal 6 Spiele für uns gemacht hat, dann sind wir im Moment voll im Soll.
USCHD: Flaherty ist ein gutes Stichwort. In dieser Saison sind die BasCats von einem unglaublichen Verletzungspech verfolgt. Wieso sind die Ergebnisse dennoch so positiv?
Czygan: Ja, die vielen Ausfälle sind wirklich sehr ärgerlich. Am Anfang der Saison hat sich unsere Starting Five-Aufbauspielerin KiKi Veith verletzt und leider ja auch im letzten Spiel in Bamberg wieder, dazu dann eben die vielen Ausfälle von Tara Flaherty und viele andere, die auch immer wieder mit Wehwehchen oder Krankheiten zu tun haben. Warum wir dennoch so erfolgreich waren lässt sich aber leicht beantworten. Als KiKi Veith ausgefallen ist, ist zum Beispiel Angie Oehler richtig aufgeblüht. Sie hat den Sprung absolut geschafft. Und Sara Kranzhöfer ist mit ihren 15 Jahren mittlerweile mehr als nur Ersatz. Sie hat den Sprung ebenfalls geschafft und gehört voll zum Team. Aber auch auf den großen Positionen haben wir viel Qualität hinzugewonnen. Auch in den Spielen in den Tara und/oder Nina nicht dabei waren, sind eben Anna Meusel und auch Sophia Rickert (16 Jahre) Berit zur Seite gesprungen und haben dieses Niveau danach gehalten. Wir haben zwar fast das gleiche Team der letzten Saison, sind aber trotzdem besser und tiefer besetzt.
USCHD: Gibt es irgendwelche Änderungen im Team nach der Winterpause? Ersetzt der USC vielleicht Tara mit einer neuen Spielerin?
Czygan: Es gibt leichte Änderungen im Team. Caterina Maurer wird sich in der zweiten Saisonhälfte voll auf ihr Studium und ihr Examen konzentrieren. Sie wird uns erstmal nicht mehr zu Verfügung stehen. Mit Mariem Ouertani bekommen wir eine tunesische Nationalspielerin hinzu. Sie wird auf unseren beiden Ausländerpositionen ein wenig Rotation einbringen, so dass die beiden nicht mehr 35+ Minuten spielen müssen. Was Tara betrifft, müssen wir abwarten. Wir hoffen, dass sie nach dem ersten Spiel der Rückrunde wieder zur Verfügung steht, aber natürlich halten wir Augen und Ohren offen. Ich habe mir auch schon die eine oder andere Spielerin angeschaut, bzw. werde das noch machen. Aber vom Grundsatz her möchte ich das Team so zusammen halten und in der Rückrunde lieber die nächsten Eigengewächse nach vorne puschen. Ich sehe da noch viel Potenzial. Aber auch unsere beiden Youngster Sara und Sophia sollen noch weiter reinrutschen und mehr Verantwortung bekommen. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir am Ende mit diesem Team in den Play-Off’s stehen werden.
USCHD: Die anderen Teams rüsten zum Teil ordentlich auf. Wie ist die Entwicklung im Damenbasketball allgemein zu sehen?
Czygan: Es ist doch schön zu sehen, dass im deutschen Damenbasketball mittlerweile mehr investiert wird. Bamberg hat eine tolle Struktur, Aufsteiger Bad Aibling spielt regelmäßig vor 400 und mehr Zuschauern, in Keltern ist jetzt richtig Geld vorhanden. Was die Vereine aus ihren Möglichkeiten machen ist jetzt nur die Frage, die Entwicklung in Keltern z.B. sehe ich da eher kritisch. Keltern hat jahrelang gute Jugendarbeit gehabt. Im Moment sehe ich bei den Damen aber eher eine Entwicklung in Richtung eines Söldnerteams. Das ist schade, so sehr ich es Keltern auch gönne, dass sie jetzt die finanziellen Möglichkeiten dazu haben. Bamberg hätte den Sprung letzte Saison vielleicht wagen sollen, wer weiß ob sie noch mal dazu kommen, oder ob sie es sich nicht zu gemütlich in der zweiten Liga machen. Aber im Endeffekt sind das nicht unsere Probleme. Wir haben in Heidelberg aufgrund unserer Nähe zu vielen Bundesligisten einen Standortnachteil Für die Jugendarbeit ist die Konzentration der vielen Vereine zwar toll, aber wenn es um Leistungssport geht ist es eher hinderlich. Viele Vereine zerren an einzelnen Spielerinnen und das Geld sitzt hier auch nicht gerade locker. Uns fehlen noch etliche Euro, um das Ziel erste Liga kurz- oder mittelfristig angehen zu können. Wir würden den Aufstieg gerne machen, aber dazu müssen wir noch breiter und professioneller arbeiten. Gerade im Management würde uns frisches Blut noch sehr gut tun.
USCHD: Mit Speyer, Leimen, Sandhausen und Trier sitzen euch vier Teams im Nacken. Gerade einmal zwei Punkte Vorsprung sind es noch auf Platz vier. Welche Teams kommen am Ende in die Play-Off’s?
Czygan: Ich hoffe natürlich, dass wir uns auf dem dritten Platz festbeißen können. Die unnötigen Niederlagen gegen Sandhausen und in Bamberg haben uns wehgetan. Das müssen wir irgendwie wieder wettmachen. Den ersten Platz wird am Ende Bamberg vor Viernheim innehaben. Wir dann auf Platz drei und um den vierten Platz werden sich wahrscheinlich Sandhausen und Leimen streiten. Speyer denke ich wird diese Saison im gesicherten Mittelfeld abschließen, genauso wie Trier. Wenn der Abstand nicht schon so groß wäre, würde ich auch noch auf Keltern tippen. Die werden in der Rückrunde nicht viele Spiele verlieren. Eine Minimalchance auf die Play-Off’s haben die aber auch noch.


HAPPY NEW YEAR!

Samstag, 31. Dezember 2011 um 0:01 Uhr


Merry Christmas

Samstag, 24. Dezember 2011 um 0:01 Uhr


BasCats reisen nach Bamberg und sind bereit für die Defenseschlacht

Freitag, 16. Dezember 2011 um 15:08 Uhr

Wenn am Samstag um 15 Uhr die beiden Topteams aus Heidelberg und Bamberg aufeinandertreffen, dann können sich die Fans auf eine leidenschaftliche Defenseschlacht vorbereiten. Beide Teams bestechen in der Liga mit der stärksten Defensearbeit. Bamberg kassierte bisher 483 Punkte, unsere BasCats gerade einmal 490 Punkte in 9 Spielen (zum Vergleich: Vierheim als Tabellenzweiter hat schon 593 Punkte kassiert).
Lediglich in der Offense müssen die BasCats langsam nachlegen, denn dort scheint die Aufstiegskonkurrenz den Heidelbergerinnen zu enteilen.

“Am Samstag treffen wir als Tabellendritter auf den Tabellenführer aus Bamberg. Wir haben letzte Saison beide Vergleiche gewonnen und wollen auch diesmal in Bamberg bestehen. Wir fahren nicht dahin, um die Punkte abzuliefern.” so Coach Dennis Czygan.

Die BasCats werden auf jeden Fall auf dem dritten Tabellenplatz bleiben, wollen mit einem Sieg aber den Abstand zum Vierten vergrößern. Problematisch wird allesdings die Personalsituation sein. Flaherty und Oehler fehlten schon gegen Sandhausen, ob Rickert einsatzfähig sein wird, muss man abwarten.
“Wir wollten eigentlich mit einem Sieg in Bamberg selber den Platz an der Sonne ergattern, aber leider hat uns da die vermeidbare Niederlage gegen Sandhausen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die zwei Wochen Pause waren einfach zuviel. Wir sind völlig aus dem Rythmus gekommen und müssen es diesmal schaffen, von Beginn an wach zu sein.” so Coach Czygan weiter.
Gegen Bamberg scheint die Startphase besonders wichtig zu sein. Bisher konnte der amtierende Zweitligameister seine Spiele in den ersten 5 Minuten gewinnen und dadurch munter durchwechseln, um den Vorsprung zu verwalten. Die BasCats sind gewarnt und werden hellwach in Bamberg auftreten.


BZLD: Vierte Damen des USC Heidelberg verpasst die Überraschung gegen Tabellenführer

Freitag, 16. Dezember 2011 um 14:31 Uhr

Ein denkbar enges Spiel war am Sonntag-Abend in Mannheim, zwischen dem Tabellenführer SG Mannheim und der vierten Mannschaft des USC Heidelberg, zu sehen. Bis drei Minuten vor Spielende hatten die Gäste den Sieg in der Hand, verpassten aber dennoch die Überraschung. Es war ein Duell auf Augenhöhe über die gesamte Spielzeit, welches die Mannheimerinnen letzen Endes mit viel Glück gewannen.
Das erste Viertel war komplett ausgeglichen, jedoch von Unsicherheiten auf beiden Seiten geprägt. Mannheim konnte einen minimalen Vorsprung (10min. 10:8) in die Viertelpause retten. Das zweite Viertel begann mit einem 14:0 Lauf für die Gäste (14min. 22:10 für die Gäste). Jedoch kam Heidelberg bis zur Pause lediglich zu vier weiteren Punkten und Mannheim konnte bis auf (20min. 20:26) verkürzen. Im dritten Viertel holte Mannheim dann weiter auf, nutze einige Unkonzentriertheiten seitens der Gäste und übernahm zu Ende dieses Viertels wieder die Führung (30min. 36:35). Das Schlussviertel verlief dann wieder ausgeglichen. Heidelberg konnte zwar die Führung nochmal zurückerobern, aber am Ende fehlte das Glück um die zwei Punkte mitzunehmen. So gewann Mannheim das Spiel denkbar knapp mit (40min. 44:42).
„Unser Ziel war es gut zu verteidigen und möglichst wenig Punkte zu bekommen. Ich denke bei 44 Punkten ist das durchaus geglückt. Allerdings müssen wir in der Offense variabler werden, wir sind zu sehr abhängig von einzelnen Spielern und Punkten dementsprechend nicht ausreichend. Es war gut zu sehen, dass die Mädels auch mit den weiter oben platzierten Teams mithalten können“, war Coach Kiran Vesper dennoch zufrieden mit der gezeigten Leistung seiner Mannschaft.

Punkteverteilung USC Heidelberg:
Romer, B.: ; Bartels, H.: ; Mavridis, C.: 5; Birkholz, A.: ;Schlittenhardt, C.: 2; Schmid, S.: 20; Kessler, M-S.: 9; Vragolic, S.: ; Alvarado, R.: 4.


BasCats im Top-Derby gegen Sandhausen

Freitag, 9. Dezember 2011 um 1:30 Uhr

Am kommenden Samstag, 10.12. um 16:30 Uhr präsentieren sich die MLP USC BasCats zum letzten Mal im Jahr 2012 vor heimischem Publikum. Im heimischen ISSW kommt es zum Top-Derby gegen die TG Sandhausen. Der USC empfängt dabei als Tabellendritter eines der Verfolgerteams. Die TG Sandhausen wartet dabei mit ihren erfahrenen und starken Individualistinnen Tay, Auer, Baumann und vor allem Franklin auf. Das US-Duo Tay und vor allem Amani Franklin beschert der TG Sandhausen aktuell ein sicherlich nicht ganz so erwartetes Hoch. Die TG Sandhausen ist dank dieser Beiden starken US-Spielerinnen ein ernsthafter Play-Off-Kandidat. Aber auch Katrin Auer, die seit Jahren die Fäden auf dem Feld der TGS zieht bereitet unseren BasCats regelmäßig Kopfschmerzen.

Die MLP USC BasCats haben allerdings ihrerseits mittlerweile sieben Siege in Folge zu verzeichnen. Das Team ist aufgrund der zwei Wochen Spielpause ausgeruht und vor allem hungrig auf Basketball. Die Spielerinnen um Kapitänin Antonia Hofmann und Leaderin Serena Benavente wollen sich mit einem Sieg vor heimischen Publikum aus dem Jahr 2011 verabschieden.
Im ISSW wird dabei hoffentlich die neue Anzeigentafel direkt positiv eingeweiht und die Mission Play-Off-Teilnahme wird mit einem weiteren Sieg gegen einen direkten Konkurrenten untermauert.

Samstag, 10.12.2011 – 16:30 Uhr im ISSW 700
MLP BasCats USC Heidelberg – TG Sandhausen


RL Damen: Derbytime ist Defensetime

Dienstag, 6. Dezember 2011 um 9:00 Uhr

Mit einer eindrucksvollen Defensivleistung in dem mit Spannung erwarteten Lokalderby der Damen-Regionalliga zwischen dem Bundesliga-Nachwuchs des USC Heidelberg 2 und den 1. Damen der SG Kirchheim sicherte sich das junge Team des USC Heidelberg nicht nur den 6. Sieg in Folge sondern festigte gleichzeitig 1 Spieltag vor der Winterpause auch den 2. Tabellenplatz in der Liga sowie die Spitzenposition der Teams aus der Region.
Mit Angie Oehler (Krankheit) und Anna Lea Frenzel (Kreuzbandanriss) fügten sich zwar auch in der vergangenen Woche wieder zwei Spielerinnen zur bereits langen Ausfallliste der USC-Damen hinzu, jedoch meldeten sich fast zeitgleich Dani Bauder und Anna Klötzl wieder fit und für den Neuzugang Brianna Rhodes waren alle formellen Hürden genommen. Die enorme Stärke und Tiefe des Kaders stellten dann in den 40 Minuten Spielzeit auch alle Spielerinnen eindrucksvoll unter Beweis und jede Spielerin konnte sich in die Scorerliste eintragen und mindestens 15 Minuten Spielzeit verbuchen. Einen erneuten Sahnetag erwischten hierbei die beiden Guards “in vorderster Reihe” Heller und Kranzhöfer, die dank intensiver Arbeit und hohem Tempo, gemeinsam auf 32 Punkte kamen und somit fast im Alleingang das Scoring der Kirchheimerinnen ausglichen.
Gleichzeitig wurden die Leistungsträgerinnen der Gastgeber fast komplett aus dem Spiel genommen und keine der Scorerinnen wurde auch nur annähernd in die Nähe Ihres bisherigen Punktedurchschnittes gelassen. Nach 10 Punkten im 1. Viertel (20:10 für USC), 8 Punkten im 2. Viertel (Halbzeit 38:18 für USC) lies die kompakte Defense um die Anker Schneider und Neufang im letzten Spielabschnitt gerade mal noch 4 Punkte zu (Endstand 68:34). Am Ende ein tolles und auf Grund der gezeigten Leistung auch absolut verdientes Endergebnis im ersten von zwei Lokalderbys.
Gleich am kommenden Samstag kommt es dann im Rahmen des großen Damen-Heimspieltags des USC Heidelberg zum nächsten Derby. Dieses Mal gegen die Bundesliga-Reserve der KuSG Leimen 2. direkt im Anschluss an die ebenfalls mit Spannung erwartete Bundesligapartie zwischen den MLP BasCats und der TG Sandhausen.
Es spielten: Sandra Heller 21, Sara Kranzhöfer 11, Juliane Koch 7, Katja Schneider 6, Sophia Rickert 6, Luzie Neufang 5, Anna Meusel 4, Daniela Bauder 4, Anna Klötzl 2, Brianna Rhodes 2


BZL Damen: Super Teamleistung bringt Spaß und Erfolg zurück

Dienstag, 6. Dezember 2011 um 8:55 Uhr

Nach der Pleiten-Serie in den letzten drei Spielen, meldete sich die vierte Damenmannschaft vom USC Heidelberg mit einem eindrucksvollen Heimsieg über Mosbach 82:47 (43:26) zurück. Der USC dominierte das Spiel von Beginn an und hatte stets die Kontrolle über das Spielgeschehen.
Vom Sprungball weg, ging das Heimteam die Aufgabe mit hoher Konzentration an. Schon nach den ersten 10min. (20:13) konnte sich die Heimmannschaft ein kleines Polster verschaffen. Dieses konnte bis zur Halbzeit, dank konzentrierter Defense und daraus folgenden leichten Fastbreak-Punkten, immer weiter ausgebaut werden (20min 43:26). Dieses Ergebnis war Folge einer konzentrierten und aggressiven Defense. Auch in den zweiten 20 Minuten war den Gastgeberinnen anzumerken, dass heute Wiedergutmachung angesagt war. Die USC-Spielerinnen ließen nicht locker und spielten weiter ihren Stiefel runter. Im dritten Viertel wurde der Vorsprung nur minimal ausgebaut (30min. 64:43), bevor dann im letzten Quarter nochmal der Turbo gezündet wurde. Mit einem beeindruckenden 18:4 in den letzten 10min. fuhren die Heidelbergerinnen einen völlig verdienten und zu jeder Zeit des Spiels ungefährdeten Heimsieg ein.
„Wir haben heute als Mannschaft ein richtig gutes Spiel abgeliefert und die Mannschaft hat auf die kleinen Zwischenfälle in letzter Zeit eine super Reaktion gezeigt. Zudem sind heute endlich mal wieder die Würfe von außen gefallen“, zeigte sich USC-Coach Kiran Vesper sehr zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge. Am nächsten Sonntag, den 11.12, spielen die Heidelbergerinnen zum Jahresabschluss in Mannheim.

Punkteverteilung USC Heidelberg:
Romer, B.: 6; Bartels, H.: 8; Mavridis, C.: 22; Schlittenhardt, C.: 10; Soramies, M.: 4; Schmid, S.: 18; Vragolic, S.: ; Alvarado, R.: 14.


BZLD: Negativserie hält an. Heimniederlage gegen Sandhausen

Donnerstag, 24. November 2011 um 13:06 Uhr

Beim Spiel der unmittelbaren Tabellennachbarn, verließen die Gäste aus Sandhausen als verdienter Sieger das Feld. Mit 41:59 (17:32) musste sich die vierte Mannschaft vom USC Heidelberg geschlagen geben.
Auch in diesem Spiel versuchten sich die Gastgeber zu Beginn mit einer Ganzfeldpresse, den Gegner unter Druck zu setzen. Doch Sandhausen stellte sich clever an und knackte die Presse des Öfteren. So kamen die Gäste immer wieder zu leichten Punkten und entschieden das erste Viertel für sich (7:14 aus Sicht des USC). Das zweite Viertel ähnelte dem ersten, Fastbreak um Fastbreak liefen die Gäste und schlugen den USC mit den eigenen Waffen. Viele Unachtsamkeiten in der Defense ließen ein deutliches Halbzeitergebnis aufleuchten (17:32 aus Sicht des USC). Wer jedoch dachte, dass das Spiel entschieden sei, täuschte sich. Mit großem Kämpferherz holte das junge USC-Team einige Punkte auf. Das Ziel, mit einer Differenz unter 10 Punkten Differenz, in das letzte Quarter zu gehen, war erreicht (30min. 29:38). Im letzten Viertel kamen dann einige Emotionen hoch. Einige Pfiffe des Schiedsrichters kamen nur auf Seiten der Gäste. In einer Phase, wo das Spiel durchaus nochmal hätte kippen können (34min 39:45), handelte sich der Heimtrainer zu allem Überfluss auch noch ein „T“ ein. Die Gäste zogen in der Folgezeit uneinholbar davon und gewannen das Spiel verdient.
„Wir wollten aufgrund der vorhergegangenen beiden Niederlagen eine Reaktion zeigen, leider ist uns das aus verschiedenen Gründen nicht gelungen. Da ist heute einiges schief gelaufen, wobei ich als Trainer dafür ganz klar die Verantwortung übernehme. Allerdings bin ich auch nach dieser Niederlage heute, fest davon überzeugt das wieder bessere Zeiten kommen. Meine Mannschaft muss im Moment aufgrund der Unerfahrenheit großen Tribut zollen, was uns aber nicht daran hindert ganz in Ruhe weiterzuarbeiten“. So USC-Coach Kiran Vesper nach dem Spiel.

Punkteverteilung USC Heidelberg:
Romer, B.: 4; Lasheb, Y.: 5; Bartels, H.: 6; Mavridis, C.: 4; Schlittenhardt, C.: 1; Hummel, V.: 2; Schmid, S.: 4; Kessler, M-S.: 11; Soramies, M.: 4; Vragolic, S.: .


MLP BasCats mit siebtem Sieg in Folge – 70:63 gegen Keltern

Dienstag, 22. November 2011 um 9:37 Uhr

Heidelberg. (mir) Die MLP BasCats USC Heidelberg bleiben nach einem 70:63 (33:30) gegen Grüner Stern Keltern dem ungeschlagenen Spitzenduo der 2. Damen-Basketball-Bundesliga, Don Bosco Bamberg und TSV Viernheim, auf den Fersen. Der siebte Sieg in Folge fiel vor rund 180 Zuschauern nicht ganz so leicht wie die letzten, denn die Heidelbergerinnen ließen die letzte Intensität in der Verteidigung vermissen. „Man muss auch mal ein dreckiges Spiel gewinnen“, zeigte Trainer Dennis Czygan nachsichtig mit seinem Team. Keltern wehrte sich mit der starken Vanessa Seemann (15 Punkte, 13 Rebounds), der neu verpflichteten Marina Caran (12 Punkte) und mit Dreipunktespezialistin Heather Karner (19/3) nach besten Kräften. Die BasCats ließen zu viele offene Würfe zu und packten nicht energisch genug zu. Trotzdem waren sie immer vier bis sechs Punkte vorne. Nina Stage zeigte eine starke Partie (14 Rebounds), Serena Benavente war mit 18 Punkten beste Werferin, obwohl sie Mitte des zweiten Viertels umknickte. Unter den Körben herrschte wie gewohnt Tara Flaherty. Dagegen kam Anna Meusel nicht wie gewohnt ins Spiel. Heidelberg hat nun zwei Wochen Pause, ehe es am 10. Dezember zum Derby gegen Sandhausen kommt. Dann geht es zum Tabellenführer Bamberg.
Stenogramm: 18:13 (10.), 33:30 (Halbzeit), 54:51 (30.), 70:63 (Endstand).
MLP BasCats: Benavente 18, Flaherty 17, Stage 9, Veith 8/1, Koch 4, A. Hofmann 4, Oehler 3/1, Adrion 3, Heller 2, Maurer 2, E. Hofmann, Meusel.