Neuigkeiten der Senioren

Knapp verloren und doch gewonnen

Montag, 8. März 2010 um 10:10 Uhr

Am Samstagabend, um ca. 21:50 Uhr traf die erste von vielen Glückwunsch-SMS ein. Der Klassenerhalt war gesichert und die MLP USC BasCats werden auch in der kommenden Saison wieder über das Zweitligaparkett wirbeln – möglich machte das die klare Niederlage Kelterns in Viernheim. Dadurch ist es rechnerisch nicht mehr möglich auf einen der Abstiegsplätze zu rutschen. Doch trotz des geschafften Klassenerhalts wollte keine große Jubelstimmung aufkommen. Zu schwach war die eigene Leistung am Nachmittag. Mit den Bender Baskets Grünberg spielte man sicherlich nicht gegen das Fallobst der Liga, aber auch Grünberg hatte einen relativ schwachen Tag erwischt und so lagen die BasCats 35 Minuten in Führung, um dann am Ende mal wieder mit leeren Händen aus der Halle zu gehen.
Bereits vor dem Spiel, wie in der gesamten Woche sammelte Coach Dennis Czygan eine schlechte Nachricht nach der Anderen ein. Serena Benavente, Antonia Hofmann und Julez Koch plagten sich ab Beginn der Woche mit einer Grippe herum, Mitte der Woche kamen dann Rückenprobleme und Achillessehnenprobleme bei Elena Hofmann und Hellen Zipser hinzu. Sandra Heller und Caterina Maurer fehlten aus beruflichen und privaten Gründen und dazu noch am Spieltag selbst Magenprobleme bei Berit Adrion. Die BasCats gingen also am Krückstock, wollten aber kämpfen. Verwunderlich war es nicht, dass an so einem Tag auch noch der Hallensprecher krank ausfiel.
Trotz allem gingen die USC-Mädels schnell in Führung und ließen sich diese auch lange Zeit nicht nehmen. Man merkte aber sofort, dass vom Teamplay und dem starken Reboundverhalten vergangener Spiele nicht viel übrig war. Es waren eher Einzelaktionen, maximal Ein-Paß-Aktionen, die die Führung der BasCats behaupteten. Die Wurfquote jenseits der 3-Punkte-Linie ließ aber schon erahnen wie sehr die Kräfte schwanden. Nur 1 von 17 fand am Ende das Ziel – zu wenig für die ansonsten treffsicheren BasCats.
In der 35. Minuten war es dann soweit. Grünberg übernahm angetrieben von der überragenden Julia Gaudermann (30 Punkte) die Führung und gab diese im Stile einer Spitzenmannschaft nicht mehr ab. Chancen genug hatten die BasCats, nur die Bälle wollten an diesem Tag nicht so wie sie sollten. Eine rabenschwarze Woche wurde so mit einem schwachen Spiel beschlossen. Am Samstagabend um ca. 21:50 huschte dann doch noch ein Lächeln über das Gesicht der Spielerinnen, Viernheim hatte Keltern geschlagen und der Ligaerhalt war damit gesichert.
Die USC-Mädels können nunmehr befreit aufspielen. Das Saisonziel, der einstellige Tabellenplatz ist noch möglich und daran wird sich das Team orientieren. Am kommenden Samstag in Keltern und am letzten Spieltag, Sonntag 21.03. um 15:30 Uhr gegen Speyer – im Olympiastützpunkt.

Für den USC spielten: Terry 16, Benavente 14, Stage 11, Adrion 6, Hofmann, E. 5, Zipser 3, Veith 1, Güttner, Hofmann, A., Maurer, Oehler, Meusel


He2-OL: Klarer 20-Punkte-Sieg gegen starken Tabellenletzten

Donnerstag, 4. März 2010 um 13:43 Uhr

Am Sonntag, den 28.2.2010 empfing der USC den Tabellenletzten aus Keltern. Durch den drohenden Abstieg merkte man schnell, dass die Gäste hochmotiviert ins Spiel gingen und dieses unbedingt gewinnen wollten. Sie nutzten immer wieder die schwache Verteidigung der Heidelberger aus und kamen durch Offensivrebounds immer wieder zu zweiten Chancen. Auch aus der Distanz zeigten sie sich treffsicher. Am Ende des ersten Viertels konnte Keltern daher eine Führung (18:20) für sich verbuchen. Im zweiten Viertel verteidigten die Gastgeber intensiver und punkteten durch starke Einzelaktionen. Somit konnte man mit einer leichten Führung (42:34) in die Halbzeit. Zu Beginn des 3. Abschnitts kam Keltern frisch aus der Kabine und zeigte deutlich, dass man an den Sieg glaubte. Durch einige Fastbreaks, resultierend aus guter Verteidigung, musste der USC beim Stand von 44:43 die Auszeit nehmen. Scheinbar war dies der Knackpunkt. In den folgenden 6 Minuten verteidigten die Heidelberger sehr stabil und erspielten sich bis zum Ende des Viertels, unter anderem durch Schnellangriffe, einen 13-0 Lauf (57:43). Die Führung ließ man sich im letzten Viertel nicht mehr nehmen. Die starke Defense sorgte dafür, dass man das Spiel am Ende doch noch mit 20 Punkten Unterschied für sich entscheiden konnte (75:55).

Sommer 17, Rothmann 16, Konate 12, Breuer 10 (1), Schönhals 8, Heller 7 (1), Feist 5, Seim, Dugandzic, Marcante, Langner, Reis


He2-OL: USC 2 siegt im Nachholspiel gegen HTV

Donnerstag, 4. März 2010 um 13:41 Uhr

Am Donnerstag, 25.2.2010 fand das vor Weihnachten verlegte Nachholspiel zwischen dem USC und dem HTV statt. Das erste Viertel verlief relativ ausgeglichen, beide Mannschaften zeigten eine gute Leistung in der Offensive. Gegen Ende wurde die Defense des USC etwas intensiver und so konnte man sich ein wenig absetzen (28:20). Die Intensität konnte im zweiten Viertel beibehalten werden. Im Angriff hatte man viele offene Schüsse und konnte die Führung zur Halbzeit ausbauen (54:32).
In Halbzeit Zwei stellte der HTV auf eine Zonenverteidigung um. Die Gastgeber taten sich schwer, den Ball unter den Korb zu bringen und die Würfe aus der Distanz fanden nur selten ihr Ziel. Die Fehlwürfe nutze der HTV für einfache Punkte durch Fastbreaks und gewann das dritte Viertel deutlich (62:51). Der Schlussabschnitt zeigte ein ähnliches Bild. Der USC agierte vorne unentschlossen und verunsichert, was den HTV immer weiter aufbaute. Allerdings fanden die Hausherren rechtzeitig ihren Rhythmus wieder und konnten 2 Minuten vor Ende wichtige Würfe aus der Distanz treffen. Auch die aggressive Verteidigung legte kurz vor Ende den Grundstein für den knappen Erfolg. Am Schluss war ein wichtiger 73:68 Sieg geschafft, der vor allem im zweiten Durchgang viel Arbeit kostete.

Schönhals 16 (3), Sommer 13, Breuer 11, Konate 11, Feist 10 (1), Heller 9 (1), Dugandzic 2, Seim 1, Langner, Marcante, Reis


In Würzburg wichtige Punkte liegen gelassen

Dienstag, 2. März 2010 um 11:46 Uhr

Höchst motiviert und zuversichtlich reisten die MLP USC BasCats zum Tabellensiebten nach Würzburg. Aus dem Hinspiel hatte man die Erkenntnis mitgenommen, dass man die Schlüsselspielerinnen permanent kontrollieren muss und in der Verteidigung nicht nachlassen dürfe. Dann verlief der Start wohl etwas zu leicht für die jungen BasCats. Mit ein 7-0 und 10-2 zwang man Würzburg schnell zu einer Auszeit. Das Spiel lief zu gut, so dass die jungen USC-Spielerinnen in der Verteidigung die Zügel schleifen ließen, was sich schnell rächen sollte. Anstatt den Vorsprung weiter auszubauen, punktete nun die Würzburger Centerriege, allen voran Janet Hatfield ein ums andere Mal mit viel zu einfachen Körben. Wenig Druck auf die Außenspielerinnen und bisweilen sonderbare Passivität gegen die Innenspielerinnen hatten einen 17-22 Rückstand nach dem ersten Viertel zur Konsequenz. Auch das zweite Viertel verkam eher zu einem Offensivspektakel (26-21) mit dem glücklicheren Ende für Würzburg, was einen Rückstand von 38-48 zur Folge hatte.

Wieder einmal gingen die USC-Mädchen mit einem Pausenrückstand und dem Bewusstsein, nicht genügend für die Verteidigung getan zu haben in die Kabine. Wie verwandelt kam danach das Team um Ersatz-Kapitänin Benavente (Antonia Hofmann saß krankheitsbedingt nur auf der Bank) auf das Feld. In der Verteidigung wurde nun besser zugepackt und konsequent die Gegenspielerin gestoppt. Auch unter dem Korb wurde nun wesentlich besser gearbeitet, so dass die die BasCats über 49-57 nach dem dritten Viertel bis zum 59-59 Ausgleich in der 35. Minute herankämpften. In dieser Phase sorgte Sandy Heller nicht nur für den Ausgleich, sondern mit einem 7-Puntke-Run für die 64-59 Führung 5 Minuten vor Schluss. Die Aufholjagd hatte sichtlich Kraft gekostet und nun standen sich die beiden Teams Auge in Auge gegenüber. Auf Würzburger Seite schwanden immer mehr die Kräfte, aber auch die BasCats konnten ihr konzentriertes Spiel nicht weiter aufrecht halten. Wieder verzettelte man sich in Einzelaktionen und ließ den Gegner, der in dieser Phase den ein oder anderen glücklichen Treffer landete rankommen und knapp überholen. Bei 14,4 Sekunden auf der Uhr und Einwurf USC war das Spiel schon so gut wie entschieden. LaCoya kam über einen einfachen Spielzug zwar noch zu einem freien 3-Punkte-Wurf, der aber leider nicht das Ziel traf. Würzburg angelte sich noch einmal den Rebound und markierte mit der Schlusssekunde die für den USC unglückliche 65-71 Niederlage. „Wir waren heute zu Beginn mal wieder nicht fokussiert genug. Haben dem Gegner viel zu einfache Körbe gestattet und mussten deshalb wieder einem Rückstand hinterher laufen. Das war extrem ärgerlich, weil wir heute die Chance hatten, den Sack zuzumachen und die restlichen drei Spiele einfach nur zu geniessen. Jetzt müssen wir gegen Grünberg versuchen alles klar zu machen. Das wir das können, haben wir in der zweiten Halbzeit gezeigt.“ so Coach Czygan nach dem Spiel.

Für den USC spielten: Terry 22, Benavente 9, Zipser 9, Heller 7, Güttner 6, Stage 4, Veith 4, Hofmann, E. 2, Maurer 2, Adrion, Koch


He2-OL: 122-79 Kantersieg in Ladenburg

Donnerstag, 25. Februar 2010 um 14:53 Uhr

Der USC Heidelberg II war am 21.2.2010 in Ladenburg zu Gast. In der Offensive kam man schnell ins Spiel und konnte bereits im ersten Viertel auf 16:28 davon ziehen. Ladenburg punktete überwiegend unter dem Korb und nutze die Chancen durch Offensivrebounds. Kurz vor der Halbzeit verteidigten die Heidelberger etwas engagierter und konnten sich durch einige Schnellangriffe eine 35:54 Halbzeitführung erarbeiten. Im zweiten Durchgang hatte Ladenburg mehr und mehr Probleme, den USC im Eins-gegen-Eins zu verteidigen, so konnten einfache Punkte erzielt werden. Durch ein schnelles Spiel nach Vorne konnte aber auch der LSV das Viertel punktereich gestalten (57:88). Im letzten Abschnitt nahmen sich die Stammspieler des USC dann eine Pause und die Akteure von der Bank machten ihre Sache mehr als gut. Am Ende holte der USC einen verdienten 79:122 Auswärtssieg.
Schönhals 20 (1), Rothmann 18 (1), Breuer 16, Heller 12 (1), Sommer 12, Feist 11 (1), Konate 11, Marcante 7 (1), Seim 5, Dugandzic 5, Reiss 3 (1), Langner 2


Gelingt gegen Würzburg der große Wurf?

Donnerstag, 25. Februar 2010 um 14:49 Uhr

Mit dem Selbstvertrauen von drei Siegen in Folge reisen die Spielerinnen der MLP BasCats USC Heidelberg am Sonntag nach Würzburg. Das Spiel gegen die TG Ladybaskets Würzburg wurde auf Sonntag, 28.02. 18 Uhr verlegt. Würzburg steht auf Platz 7 im Niemandsland der Tabelle. Die erhoffte Play-Off-Teilnahme ist realistisch betrachtet nicht mehr möglich und auch in den Abstiegskampf wird das Team aus Würzburg nicht mehr hineingezogen werden. Die Würzburgerinnen können also befreit aufspielen. Dennoch gibt sich das Team um Trainer Brust kämpferisch und der Würzburger Coach verlangt aus den letzten vier Spielen auch vier Siege – also auch gegen unsere MLP USC BasCats am Sonntag. Unser Team, um Kapitänin Antonia Hofmann wird jedoch einiges dagegen haben. Denn Erstens brauchen die Heidelbergerinnen noch einen Sieg, um den Klassenerhalt absolut wasserfest zu machen und Zweitens wollen die Czygan-Schützlinge für das schwache Hinrunden-Spiel gegen Würzburg (57-76) Wiedergutmachung leisten. Würzburg ist in dem Spiel zwar favorisiert, aber in der momentanen Verfassung der USC-Spielerinnen ist vieles möglich – ein Sieg gegen die starken Würzburgerinnen inklusive. Das Team der BasCats wird wieder mit einem Bus das Auswärtsspiel antreten. Plätze können kostenfrei unter: info@heidelberg-basketball.de Begleiten Sie die BasCats und freuen sie sich auf ein sicherlich wieder spektakuläres und garantiert wieder schnelles Basketballspiel.


Mit LaCoya Terry kam der Erfolg

Dienstag, 23. Februar 2010 um 12:19 Uhr

– MLP BasCats bejubeln nach 82:78-Sieg in der Verlängerung gegen Ludwigsburg den Klassenerhalt

Von Michael Rappe (Rhein-Neckar-Zeitung, v.22.02.2010)

Heidelberg. „Bitte achten Sie auf wilde Katzen!“, riet der Hallensprecher des USC Heidelberg vor Beginn der Partie MLP BasCats USC Heidelberg gegen mhplus Ludwigsburg. Und dann zeigten die Heidelbergerinnen tatsächlich ihre Krallen und erwiesen sich kampfeslustig wie Tiger. Trotz erbitterter Gegenwehr Ludwigsburgs setzten sich die BasCats mit 82:78 (70:70, 36:45) durch und haben sich ein weiteres Jahr Zugehörigkeit zur 2. Damen-Basketball-Bundesliga gesichert. Entsprechend groß war der Jubel nach Ende der dramatischen Partie. Eine der kleinsten im Team, Sandra Heller, wurde zu einer ganz Großen, als sie, gerade eingewechselt, 45 Sekunden vor Schluss der Verlängerung bei ihrem einzigen Korbwurf einen Dreipunktetreffer zum 78:75 landete. „Ich war kalt, hatte Angst vor einem Dribbling und habe ohne nachzudenken geworfen“, schilderte Heller strahlend ihren goldenen Wurf.

Für die BasCats war es der dritte Sieg in Serie, und dieser Erfolg hat vor allem einen Namen: LaCoya Terry. Was die 22-jährige Flügelspielerin aus Hephzibah/Georgia den gut 250 Zuschauern bot, war Basketball vom Allerfeinsten. 32 Punkte, 13 Rebounds, 9 Vorlagen belegen dies eindrucksvoll. Gerade in den Schlusssekunden aller Viertel bot sie Spektakuläres, beispielsweise die Aktion direkt vor der Halbzeitsirene, die Amerikaner wohl als „Monsterblock“ bezeichnen würden. „Sie ist ganz wichtig für uns“, meinte Sandra Heller, „sie motiviert uns zusätzlich und setzt Serena und Berit gut in Szene“. Mit Serena Benavente und Berit Adrion sind neben Hellen Zipser die weiteren Spielerinnen genannt, die der schnellen Begegnung ihren Stempel aufdrückten. Benavente lebt an Terrys Seite förmlich auf, Adrion ist unter dem Korb eine feste Größe, und Zipser kämpfte bis zu ihrem fünften Foul zu Beginn des vierten Viertels vorbildlich.
Doch sie alle sind erst durch Terry so richtig ins Rollen gekommen, und das zeigt, dass es in der 2. Bundesliga ohne zwei Amerikanerinnen kaum geht. Denn die MLP BasCats nehmen sich immer noch ihre unerklärlichen „Auszeiten“ in der Defensive. Das führte zum 16-Punkte-Rückstand direkt nach der Halbzeitpause, und bei der folgenden Standpauke war die Stimme von Trainer Dennis Czygan wohl laut wie nie. Zwei Dreipunktetreffer von Benavente waren der Beginn einer spektakulären Aufholjagd, die Terry mit der 63:59-Führung nach drei Vierteln abschloss. Ludwigsburg kämpfte aber dank der Amerikanerinnen Crystal Woodley (27 Punkte) und Katie Warehime (20) sowie der Bosnierin Mirna Turcinovic (13) weiter, und wieder musste Terry ihr Team in die Verlängerung retten.
Zunächst wollte der USC ganz auf seine Talente setzen, musste aber erkennen, dass das direkt zurück in die Regionalliga geführt hätte. An der Seite von Benavente und Terry kann sich das sehr junge Team gut entwickeln und hat Perspektiven.
„Ich bin glücklich über den Sieg und meine Leistung heute“, meinte Terry, „ich möchte gerne hier bleiben“, meinte sie.
Stenogramm: 4:0 (1.), 6:13 (5.), 19:22 (10.), 26:35 (25.), 30:41 (27.), 36:45 (Halbzeit), 38:54 (23.), 54:55 (27.), 63:59 (30.), 65:66 (35.), 70:70 (40.), 73:74 (42.), 78:75 (44.), 82:78 (Endstand).
Punkte MLP BasCats: Terry 32/3, Benavente 16/2, Adrion 10, Veith 9/1, Zipser 8, Stage 4, Heller 3/1, A. Hofmann, Maurer, Meusel, Oehler, Koch


MLP USC BasCats verschaffen sich viel Luft!

Montag, 22. Februar 2010 um 13:39 Uhr

250 Zuschauer feiern 82-78 Sieg nach Verlängerung

Wieder einmal haben es die MLP USC BasCats spannend gemacht. Verlängerungen scheinen den USC-Mädels zu liegen. Dreimal musste man in dieser Saison bereits in die Overtime und dreimal ging mal als Sieger hervor. Zu Beginn des Spiels bis ins dritte Viertel hinein sah es nicht nach einem Sieg für die MLP USC BasCats aus. Zu fahrig agierten die Czygan-Schützlinge in der Verteidigung, immer wieder einen Schritt zu spät oder die entscheidende Sekunde auf der „Helpside“ zu langsam. Eine Defence-Vorstellung so gar nicht passend zu den letzten starken Auftritten der BasCats. Nach dem ersten Viertel hatte man zwar selbst bereits 19 Punkte markiert, aber mit 22 Gegenpunkten deutlich zu viel zugelassen. Auch das zweite Viertel ging mit 17-23 verloren, so dass man mit einem 36-45 Rückstand in die Pause musste. In der Pause wurde deutlich angesprochen was in den verbleibenden 20 Minuten zu tun sei, damit das Spiel doch noch erfolgreich gestaltet werden kann. Doch die ersten Minuten verliefen wieder einmal überhaupt nicht nach dem Geschmack des Headcoaches Dennis Czygan. 23 Minuten gespielt und 16 Punkte Rückstand (38-54), im Publikum machte sich Resignation breit, doch diesmal fruchtete die Auszeit. Die BasCats kamen wie verwandelt auf das Feld zurück. Leidenschaftliche Defense gepaart mit gut heraus gespielten Offensivaktionen ließen den Vorsprung schmelzen und das Publikum frenetisch werden. Serena Benavente und LaCoya Terry punkteten nun nach belieben. In der 29. Minute war es soweit, Hellen Zipser markierte mit ihrem Treffer die erste Führung seit der ersten Minute in diesem Spiel. Von nun an war das Spiel völlig offen, man merkte aber, dass die BasCats mehr Stehvermögen hatten. Immer wieder angepeitscht von den vielen lautstarken Fans entwickelte sich ein dramatisches Spiel. Die Führung wechselte nun im Minutentakt und 7 Sekunden vor Schluss stand es 70-70 und Ballbesitz USC. LaCoya Terry ließ die Zeit verstreichen und nahm den letzten Wurf, der aber vom Ring wieder ins Feld abprallte, das Spiel war aus und wieder einmal eine Verlängerung für die BasCats. In der Overtime wurde dann schnell deutlich, dass Ludwigsburg nichts mehr entgegen zu setzen hatte. Die vorher starke Crystal Woodly verzettelte sich nun in Einzelaktionen und auch die sonst treffsichere Mirna Turcinovic wurde so verteidigt, dass von ihr kein Wurf mehr zustande kam. Vorne war es schließlich Sandra Heller mit einem erfolgreichen 3-Punkt-Wurf vorbehalten den Sieg für die BasCats zu sichern. „Eine wahnsinnige Energieleistung. Ihr habt nie aufgegeben, klasse Einstellung.“ so ein Fan direkt nach dem Spiel. „Wir wollten heute unbedingt gewinnen. Die erste Halbzeit war von uns schwach verteidigt, aber ich wusste, dass wir mit der Zeit Oberwasser bekommen würden. Wir sind topfit und können bis zum Ende Gas geben, man sollte uns nie abschreiben.“ so Coach Czygan nach dem Spiel. Die Ausgangssituation für die letzten vier Spiele ist hervorragend. Die MLP USC BasCats haben im Moment Germering (ein Spiel mehr, deshalb ein Punkt mehr), Ludwigsburg und Keltern hinter sich. Herzogenaurach hat nur einen Sieg mehr auf Platz 8, den direkten Vergleich haben aber die Heidelbergerinnen gesichert. Aus den letzten vier Spielen braucht der USC noch einen Sieg oder Ludwigsburg und Keltern müssen noch einmal verlieren. Dann wäre der Klassenerhalt perfekt. „Wir werden konzentriert weiter arbeiten. Wir wollen aus den letzten Spielen noch unser Maximum rausholen.“ gibt Coach Dennis Czygan die Marschroute vor.

Für den USC spielten:
Terry 32, Benavente 18, Adrion 10, Zipser 8, Veith 6, Stage 5, Heller 3, Hofmann, A., Maurer – Oehler, Koch, Meusel


MLP USC BasCats erwarten mhplus Ludwigsburg

Freitag, 19. Februar 2010 um 9:48 Uhr

Am Samstag, 20.02. 16:30 Uhr im ISSW 700 ist es soweit. Die MLP USC BasCats stehen vor dem großen Wurf. Es sind noch fünf Spieltage zu absolvieren und die BasCats können mit einem Sieg einen entscheidenden Schritt aus der Abstiegszone machen. Während die USC-Spielerinnen nach zwei Siegen in Folge ein wenig durchatmen können, stehen die Ludwigsburgerinnen nach wie vor mit dem Rücken zur Wand. Hätten das mhplus-Team nicht am letzten Wochenenden sensationell den Tabellenführer aus Viernheim geschlagen, dann wären die Lichter wahrscheinlich schon aus. So stehen sich am Wochenende jedoch zwei Teams gegenüber, die beide noch nicht gerettet sind. Mit dem Unterschied, dass die USC BasCats mit einem weiteren Sieg so gut wie durch wären. Das Team um Headcoach Dennis Czygan hat eine guten Entwicklung während der Saison gemacht. War man im Hinspiel Herzogenaurach und Germering noch knapp unterlegen, so wurden beide Kontrahenten in der Rückrunde deutlich besiegt. Ludwigsburg wurde in der Hinrunde knapp nach Verlängerung geschlagen, damals der erste Saisonsieg der jungen MLP USC BasCats. Mittlerweile haben sich beide Teams noch einmal personell verändert. Während Ludwigsburg seitdem noch eine dritte Ausländerin beschäftigt (Turcinovic, Warehime und Woodly) haben die USC BasCats mittlerweile mit LaCoya Terry eine der stärksten Zweitligaakteurinnen in ihren Kadern. Der große Pluspunkt ist aber die Entwicklung der eigenen Talente. Mittlerweile scheinen mehr und mehr USC-Eigengewächse in der zweiten Liga angekommen zu sein. Berit Adrion trumpft schon seit längerem auf, Elena Hofmann zeigt weiterhin ansteigende Tendenzen und auch Hellen Zipser wird in ihren Leistungen immer konstanter. „Einige haben sich das sicherlich leichter vorgestellt, bzw. auch zu lange Respekt gezeigt. Mittlerweile haben alle Mädels eine wahnsinnige Entwicklung hinter sich und wir werden spätestens in der kommenden Zweitligasaison davon enorm profitieren. Im Moment müssen wir aber erstmal diese Saison erfolgreich abschließen. Das Spiel gegen Ludwigsburg wird dabei eines der absoluten Schlüsselspiele sein. Wir wollen und werden am Samstag siegen, das sind wir uns selber schuldig.“


MLP USC BasCats sorgen für Paukenschlag – 86-53 Sieg in Germering

Montag, 15. Februar 2010 um 13:41 Uhr

Nach dem wichtigen Sieg gegen Herzogenaurach am letzten Wochenende und dem Ansporn in Germering die Schmach vom Hinspiel auszuwetzen reisten die MLP USC BasCats gut vorbereitet nach Bayern. Trotz aller Hiobsbotschaften – gleich 5 Spielerinnen fehlen aufgrund von Krankheit, Studium oder Verletzung – hatte man sich den Sieg fest vorgenommen. Das Ziel die großen Spielerinnen der Bayern aus der Zone zu halten und trotzdem keine Würfe von außen zuzulassen ging gut auf. Bestens eingestellt und mit der entsprechenden Leidenschaft gingen die USC’lerinnen engagiert zu Werke und nahmen Friendsfactory Germering gleich zu Beginn den Wind aus den Segeln. Über ein 8-2 nach 4 Minuten stand es am Ende des ersten Viertels 12-16. Im zweiten Viertel klappte es dann auch in der Offense besser. Dieser Abschnitt wurde mit 25-17 gewonnen, so dass die 41-29 Halbzeitführung schon eine gewisse Vorentscheidung war. In der Verteidigung wurde in der Pause noch ein wenig gefeilt, da man hier noch zu viele Punkte kassierte. Die zweite Hälfte gehörte dann voll und ganz den BasCats. Mit 24-13 und 21-11 wurden die letzten beiden Viertel gewonnen, so dass die USC-Mädels am Ende nicht nur den vierten Sieg bejubeln konnten, sondern sich auch den direkten Vergleich gegen Germering sichern konnten. Eine Tatsache, die in der Endabrechnung noch wichtig werden könnte. Im Moment steht Germering noch mit einem Punkt vor den USC-Mädchen, aber das Team aus Bayern hat auch bereits ein Spiel mehr, so dass nach alter Punktezählung Heidelberg bereits vor Germering liegt.

„Wir haben in der Hinrunde viel gelernt und setzen nun vermehrt das um, was wir wirklich können. Es ist schön, dass mittlerweile auch die Siege eingefahren werden, die uns viele schon seit langer Zeit prognostizieren.“ so Coach Czygan. „Der Sieg war immens wichtig, gerade wenn man sieht, wie die Abstiegskonkurrenz gerade die sogenannten Top-Teams schlägt. Am kommenden Wochenende kommt es nun gegen Ludwigsburg zur Vorentscheidung“ so Czygan weiter.

Für den USC spielten: Benavente 29, Terry 19, Hofmann, E. 16, Zipser 9, Stage 8, Adrion 4, Hofmann, A. 1, Oehler – Heller


He2-OL: Klarer Sieg gegen Rastatt

Donnerstag, 11. Februar 2010 um 12:32 Uhr

Am Sonntag den 7.2.2010 empfing der USC Heidelberg den TSV Rastatt in der neuen ISSW-Halle. Nach 3 Niederlagen in Folge wollte der USC die kleine Krise hinter sich lassen und an den oberen Rängen dran bleiben. Der Start glückte hervorragend und man führte nach dem ersten Viertel mit 29:13. Die Zone der Gäste zeigte viele Lücken und so kamen die Heidelberger immer wieder zu offenen Würfen und Punkten am Brett. Im zweiten Abschnitt konnte die Führung weiter ausgebaut werden und so ging man mit einem 56:33 in die Kabine. Nach der Halbzeit war schnell klar, dass der USC die Führung nicht mehr abgeben wollte. Die Defense verteidigte aggressiv und es entstanden immer wieder einfache Punkte durch Schnellangriffe. Rastatt konnte in dieser Phase hauptsächlich über die großen Spieler Punkten. Im Schlussviertel war die Verteidigung aufgrund des Spielstandes bei beiden Mannschaften nebensächlich. Der USC punktete viel aus dem Eins-gegen-Eins heraus und Rastatt traf einige offene Dreier. Somit ging das letzte Viertel verdient unentschieden (23:23) aus und der USC konnte sich über den ersehnten 100:74 Heimsieg freuen.
Breuer 23 (4), Rothmann 20 (2), Schönhals 14 (2), Feist 9, Sommer 9, Konate 8, Dugandzic 6, Heller 5 (1), Seim 4, Langner 2, Marcante, Schumann


Gegen Germeringen etwas gut zu machen!

Donnerstag, 11. Februar 2010 um 12:31 Uhr

Am kommenden Samstag gastieren die MLP BasCats bei der Mannschaft von Friendfactory Germering vor den Toren Münchens. Im weitesten entfernten Auswärtsspiel haben die jungen USC-Spielerinnen etwas gut zu machen. Im Hinspiel war man dem Mitaufsteiger total unterlegen und lieferte die schlechteste Saisonleistung ab. Mitte des zweiten Viertels trennten die beiden Teams 3 Punkte, zum Pausenpfiff waren es seinerzeit 18. Viel näher kamen die MLP USC BasCats nicht mehr ran und es hagelte eine deftige 52-82 Niederlage.

Am Samstag wird das Team nach dem wichtigen Sieg gegen Herzogenaurach am letzten Wochenende mit mehr Selbstvertrauen auftreten. Germeringen ist aktueller Tabellennachbar und hat sogar ein Spiel mehr gespielt, so dass man mit einem Sieg mit den Bayern gleichziehen könnte. Ein Sieg wäre auch dringend nötig, will man sich schnell von den Abstiegsrängen entfernen und die Klasse frühzeitig sichern. Die Konkurrenz schläft nicht und Keltern, sowie Ludwigsburg werden von Spieltag zu Spieltag stärker.
„Wir müssen auf uns schauen, unsere Leistung abrufen und die Siege selber einfahren. Germering ist trotz des deutlichen Hinspiels sicherlich keine Übermannschaft, allerdings hätte ich Germering zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Abstiegskampf erwartet.“ so Coach Czygan vor der nächsten Partie


He2-OL: Herren2 verlieren knapp gegen Freiburg

Mittwoch, 10. Februar 2010 um 0:34 Uhr

Am Sonntag, den 24.01. hatte der USC Heidelberg den Tabellenführer USC Freiburg zu Gast in der ISSW Halle.
Im ersten Viertel kam der Gastgeber gut mit der Mannverteidigung der Gäste klar und konnte sich mit guten Aktionen von Sommer und Rothmann im ersten Viertel leicht absetzen (23:17).
Im zweiten Viertel kamen die Freiburger besser ins Spiel, die inzwischen auf Zonenverteidigung umgestellt hatten. Zur Halbzeit stand es 36:35.
Im dritten Viertel konnte sich keine der beiden Mannschaften wirklich absetzen, es blieb stets ein knappes und spannendes Spiel. Ärgerlicherweise traf Freiburg einen 3er von der Mittellinie zur Sirene, wodurch es zum vierten und entscheidenen Viertel 51:52 stand.
Im letzten Viertel hatte der USC Heidelberg eine kleine Schwächephase, in der sich die Freiburger etwas absetzen konnten (55:60). Freiburg traf in der entscheidenen Phase drei 3er und war sogar schon mit 14 Punkten davongezogen, 3er von Rothmann, Breuer und Schönhals ließen die Gastgeber nochmal rankommen, doch Freiburg verwaltete den Vorsprung und gewann mit 77:70.

Für den USC spielten:

Breuer 10 (1), Feist 7, Schönhals 15 (3), Rothmann 19 (3), Sommer 15 – Heller 4, Dugandzic, Reis, Konate, Seim & Marcante


OLH: Herren2 unterliegen nach Verlängerung

Freitag, 22. Januar 2010 um 14:59 Uhr

Am Samstag den 16. Januar musste die zweite Mannschaft des USC Heidelberg erneut auswärts antreten, und zwar bei der TSG Sandhausen. Die Sandhäuser waren von Anfang an gut ins Spiel gekommen und waren mit dem USC stets auf einer Augenhöhe. Vor allem in der Offensive gelangen viele einfache Punkte, wodurch das erste Viertel ausgeglichen gestaltet war (20:20). Im zweiten Viertel zeigte sich ein ähnliches Bild. Zwar schaffte es der USC immer mal wieder, sich einen kleinen Vorsprung zu erspielen, die Gastgeber ließen sich jedoch nicht abschütteln. Nach der Halbzeit (36:40) zeigte Sandhausen ein starkes Viertel und nutze immer wieder die schwache Defensivrotation der Gäste zu einfachen Punkten am Brett. Somit konnten sie mit einer Führung (55:54)in den Schlussabschnitt gehen. Auch hier schien der USC defensiv noch nicht ganz wach und verließ sich in der Offensive immer wieder auf Einzelaktionen. 50 Sekunden vor Schluss führte Sandhausen bereits mit 7 Punkten und das Spiel schien bereits entschieden. Die Heidelberger kamen durch einen Dreier und zwei Ballgewinne allerdings noch zum Ausgleich und hätten das Spiel sogar mit dem letzten Wurf entscheiden können. Es kam also zur Verlängerung (73:73). Auch hier erwischte Sandhausen den besseren Start und führte schnell mit 7 Punkten. Zwar kam der USC auch hier noch einmal auf zwei Punkte heran, am Ende hatte jedoch Sandhausen die Nase vorne und gewann das Spiel verdient mit 90:86.
Rothmann 26 (1), Feist 17 (1), Sommer 14, Schönhals 13 (1), Breuer 11 (1), Seim 3, Konate 2, Heller, Dugandzic, Marcante, Reis, Schumann


He2: Oberliga Herren gewinnen Spitzenspiel

Mittwoch, 16. Dezember 2009 um 10:10 Uhr

Am Sonntag empfingen die Heidelberger den drittplatzierten Gegner aus Ettlingen. Die Ausgangssituation war klar, bei einem Sieg konnte man die Hinrunde auf Tabellenplatz 2 abschließen, bei einer Niederlage würde Ettlingen vorbeiziehen. Entsprechend motiviert starteten die Gastgeber ins erste Viertel und gingen schnell mit 10 Punkten in Führung. Vor allem Michael Rothmann hatte einen guten Tag erwischt und zeigte sich sehr treffsicher aus der Mitteldistanz. So ging man mit einer 25:15 Führung in den zweiten Abschnitt. Nun schienen auch die Ettlinger besser ins Spiel zu finden und kamen vor allem durch einige Schnellangriffe Punkt für Punkt heran. Zur Halbzeit stand es schließlich 43:40 und das Spiel schien sich der Ausgangssituation in der Tabelle anzupassen und entsprechend eng zu werden.

Es sollte jedoch anders kommen. Anfang des dritten Viertels war das Spiel relativ ausgeglichen mit guten Aktionen auf beiden Seiten. Ettlingen stellte auf eine Zonenverteidigung, was der USC mit sicheren Treffern jenseits der Dreipunktelinie bestrafte. Auch die Verteidigung der Heidelberger spielte nun mit mehr Intensität und ließ nur 12 Punkte des Gegners zu (65:52). Im Schlussviertel wollte der USC den Sieg dann nicht mehr in Gefahr bringen und spielte die Partie souverän und konzentriert zu Ende, so dass man sich über einen verdienten 84:67 Erfolg und die Verteidigung des zweiten Tabellenplatzes freuen konnte.

Rothmann 26 (2), Sommer 18, Schönhals 12 (3), Breuer 10, Feist 8, Heller 5 (1), Seim 2, Marcante 2, Dugandzic 1, Reis, Schumann


MLP USC BasCats siegen im Abstiegsduell

Montag, 7. Dezember 2009 um 11:20 Uhr

Die Ausgangslage war für alle Beteiligten klar. Der Gegner Grüner Stern musste gewinnen, um nicht den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu verlieren und die MLP USC BasCats mussten gewinnen, um sich von den Abstiegsrängen weiter abzusetzen.

Ideale Voraussetzungen für ein spannendes Basketballmatch. Vor 250 Zuschauern entwickelte sich ein munteres Spiel, bei dem die Führung bis zum Ende des dritten Viertels immer wieder wechselte. Keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen. Der USC zeigte die breitere Spielanlage und verteilte die Punktelast auf viele Schultern (am Ende punkten 5 Spielerinnen zweistellig), während Grüner Stern Keltern sich in der ersten Hälfte auf Vanessa Seemann (insgesamt 22 Punkte) und im zweiten Abschnitt dann auf die US-Amerikanerin Johnette Walker (insgesamt 25 Punkte) verlassen musste. Im letzten Viertel brachen dann beim USC alle Dämme und das Team um Kapitänin Antonia Hofmann spielte wie aus einem Guss. Vor allem Berit Adrion nutzte die Lücken der Kelterner Hintermannschaft aus und erzielte zwei Minuten vor Schluss 10 Punkte in Folge und stellte damit den verdienten Endstand von 79-68 her. „Wir haben lange gehemmt gespielt. Wir sind zwar stark gestartet (10-4 in der 4. Minute), aber irgendwie hat uns das noch keine Sicherheit gegeben. Wir haben dann Keltern wieder ins Spiel gebracht. Auch im zweiten Viertel dasselbe Bild, 27-20 Führung nach 4 Minuten und trotzdem gehen wir mit einem Rückstand in die Halbzeitpause, das war unnötig, aber wir haben am Ende gewonnen und das zählt erstmal. Jetzt haben wir zwei schwere Spiele in denen niemand einen Sieg von uns erwartet, aber warum sollte es nicht gegen die Top-Teams reichen, wir waren oft genug nah dran in dieser Saison.” so Coach Czygan nach dem Spiel.

 

Für den USC spielten: Arredondo 14, Benavente 13, Veith 13, Heller 12, Adrion 12, E. Hofmann 7, Stage 6, Koch 2, Oehler, Güttner, Meusel, A. Hofmann


He2 – Oberliga Herren gewinnen auch gegen Verfolger Mannheim

Dienstag, 1. Dezember 2009 um 16:18 Uhr

Am Sonntag den 29.11.2009 empfingen die Heidelberger den Nachbarn aus Mannheim. Tabellentechnisch gesehen versprach das Spiel einiges, da die Mannheimer hinter Heidelberg auf Platz 3 postiert war und mit einem Sieg vorbeiziehen konnte. Doch so einfach sollte es nicht werden. Der USC war im Unterschied zu den vorangegangenen von der ersten Minute an voll konzentriert und zeigte vor allem in der Offensive enorme Abschlussstärke. Gegen die Mannverteidigung kamen die Spieler immer wieder zu Punkten am Brett und aus der Halbdistanz, somit konnte das erste Viertel 25:15 gewonnen werden. Im zweiten Abschnitt ließ die Verteidigung der Hausherren etwas nach und Mannheim zeigte, warum man bisher auf Platz 3 in der Liga stand. Sie spielten den Ball oft und erfolgreich unter den Korb und trafen ihre Würfe jenseits der Dreierlinie. Somit wurde das Spiel wieder enger und die Mannheimer gingen mit nur einem Punkt Rückstand in die Pause (36:35).

Nach der Halbzeit zeigten sich die Gastgeber in der Verteidigung konzentrierter und konnten sich auch gegen die Zonendefense der SG bewähren. Zwischenzeitlich konnte die Führung des USC auf 11 Punkte ausgebaut werden. Kurz vor Ende des Abschnitts konnten die Gäste den Rückstand jedoch noch einmal auf 5 Punkte verkürzen (52:47). Im letzten Viertel spielten die Heidelberger souverän gegen die aggressive Verteidigung und kamen durch überlegte Pässe zu den Punkten am Brett, der alte Abstand konnte somit wieder hergestellt werden. Am Ende konnte sich der USC Heidelberg über einen 75:64 Sieg gegen den starken Tabellennachbarn aus Mannheim freuen.

Rothmann 17, Breuer 13 (1), Sommer 12, Feist 11, Schönhals 6 (1), Seim 6, Konate 4, Heller 3 (1), Dugandzic 3, Hirscher, Marcante


He2: Auch in Keltern nicht zu schlagen!

Mittwoch, 25. November 2009 um 14:56 Uhr

Am Sonntag den 22.11.2009 musste die zweite Mannschaft des USC Heidelberg beim sieglosen Tabellenletzten in Keltern antreten. Die Heidelberger taten sich von Anfang an schwer ins Spiel zu finden, Keltern hingegen wirkte von Beginn an hell wach. Somit ging das erste Viertel mit 22:17 an die Gastgeber. Auch im zweiten Viertel zeigte sich Keltern besonders in der Offensive abgeklärter. Durch einige Ballgewinne kurz vor der Halbzeit konnte der USC allerdings mit einer knappen Führung in die Kabine (38:39) gehen.

Nach der Halbzeit zeigte sich ein ähnliches Bild, die Heidelberger verteidigten nachlässig und Keltern ging durch einige erfolgreiche Distanzwürfe wieder in Führung. Die Hausherren präsentierten sich in diesem Spielabschnitt stark und hatten zu jedem Versuch der Gäste, den Rückstand zu verkürzen, die passende Antwort. Das Schlussviertel begann der USC daher mit einem Rückstand von sieben Punkten (57:50). In den letzten zehn Minuten schien die Mannschaft der Heidelberger nun endlich aufgewacht zu sein. In der Verteidigung konnte mehrmals die Angriffszeit von 24 Sekunden heruntergespielt werden und durch die erzwungenen Fehlwürfe der Gastgeber wurden durch Rebounds immer wieder Schnellangriffe eingeleitet. Keltern konnte gegen die intensive Defense im Angriff nicht mehr viel entgegensetzen und bei Heidelberg lief es jetzt auch in der Offensive besser. Durch ein starkes letztes Viertel (6:28) konnte der USC Heidelberg gerade noch einmal den Kopf aus der Schlinge ziehen und gewann das Spiel letztlich deutlich mit 63:78.

Rothmann 20, Feist 15, Schönhals 10 (2), Sommer 10, Seim 8, Breuer 5 (1), Konate 5, Heller 4, Dugandzic 1


Herren2 Oberliga gewinnen auch in Rastatt!

Dienstag, 10. November 2009 um 13:19 Uhr
 

Am Samstag den 7.11.2009 musste die zweite Mannschaft des USC Heidelberg beim Tabellen Dritten der Vorsaison aus Rastatt antreten. Bereits nach wenigen Spielminuten war klar, dass Rastatt der erwartet schwere und körperlich überlegene Gegner sein sollte. Dementsprechend verlief das erste Viertel eher ausgegliechen (14:18), mit guten Offensivaktionen auf beiden Seiten. Im zweiten Viertel konnte der USC dann auf seiner starken Defense aufbauen, die den Gastgebern nur 10 Punkte in diesem Abschnitt erlaubte. Gegen die Zonenverteidigung spielten die Heidelberger nun ebenfalls cleverer und konnten durch einfache Punkte am Brett mit einer 14 Punkteführung (24:38) in die Kabine gehen.

Nach der Halbzeit kam Rastatt deutlich besser aus der Pause und konnte Punkt für Punkt den Vorsprung verkürzen. Grund hierfür war vor allem die Umstellung in eine engere Zonenverteidigung, welche keine leichten Punkte unter dem Korb zuließ. Somit war der Vorsprung des USC vor dem vierten Viertel nur noch 5 Punkte (42:47). Unbeeindruckt von den schwachen Offensivleistungen der im dritten Abschnitt beriefen sich die Heidelberger auf ihre Stärken und trafen nun ihre Würfe von Außen. Auch die Verteidigung hielt gegen die physisch überlegenen Rastatter wieder besser dagegen. Somit konnte der USC den Vorsprung bis zum Ende halten und erkämpfte sich einen knappen, aber verdienten 61:67 Sieg.


Herren Oberliga: USC entscheidet Lokalderby für sich

Dienstag, 27. Oktober 2009 um 14:53 Uhr

Am Sonntag den 25.20.2009 trafen im ISSW die zweiten Mannschaften des USC Heidelberg und der SG Kirchheim aufeinander. Die Gäste erwischten den besseren Start und zogen Mitte des ersten Abschnitts schnell auf 5:15 davon.

Nach verschlafenem Beginn konnte sich der USC rehabilitieren und das 1. Viertel ausgeglichen gestalten (25:25).

Im 2. Viertel stellten die Heidelberger auf eine Zonenverteidigung um, mit welcher die Kirchheimer ihre Probleme hatten. Durch gute Defense und einige Schnellangriffe konnte eine Führung mit in die Halbzeit genommen werden (51:37). Im 3. Viertel konnte die Führung weiter ausgebaut werden und der USC zog zwischenzeitlich mit 20 Punkten davon.

In den letzten 3 Minuten vor dem Schlussabschnitt kamen die Spieler der SG jedoch noch einmal zurück und versuchten sich, gegen die drohende Niederlage zu wehren. Durch einige gute Aktionen in der Offensive konnte Kirchheim den Spielstand auf 9 Punkte verkürzen (63:54).

In den entscheidenden 10 Minuten wollten die Spieler des USC jedoch nichts mehr anbrennen lassen und schalteten noch einmal einen Gang höher. Am Ende konnte sich der USC über einen verdienten 84:68 Sieg freuen.

Breuer 19 (2), Rothmann 14 (1), Sommer 13, Heller 9 (3), Schönhals 8 (1), Feist 7, Dugandzic 7, Hirscher 3, Konate 2, Seim 2, Marcante, Riess