Der FC Bayern im Olympiastützpunkt!
Zuvor das Zweitligaspiel der USC-Damen.
Bei den Herren-Basketballern des USC Heidelberg geht es zur Zeit auf und ab. Das neue Jahr begann mit einem 95:94-Auswärtssieg in Essen, mit einem knappen 82:83 gegen Langen ging es weiter, danach kam die 81:108-Klatsche von Cuxhaven, es folgte das ebenso spannende wie erfolgreiche Heimspiel gegen Osnabrück (84:82) und zuletzt gab es die achtbare 71:85-Niederlage beim Tabellenführer in Bayreuth. Die Frage ist nun, ob die Berg- und Talfahrt fortgesetzt wird oder die Neckarstädter auch mal wieder eine Erfolgsserie hinlegen können. Der kommende Sonntag ist in dieser Hinsicht eine gute Startmöglichkeit für das Daume-Ensemble. Zu Gast ist allerdings mit dem FC Bayern München immerhin der Tabellensechste.
Das Spiel der Süddeutschen macht der US-Amerikaner Joshua „Josh“ Mueller, ehemaliger Hagener. Der 1,80m große Aufbauspieler ist zu einer tragenden Stütze der Mannschaft geworden. Auf der Position 2 startet Kenny Barker, der wohl gefährlichste Spieler des Teams. Er ist 1,91m groß und legte bisher eindrucksvolle 15,9 Punkte und 4,1 Rebounds auf. Wenn er verschnaufen muss, flitzt Neuzugang Rasheem Barrett über das Parkett, er kann mit 10,6 Zählern wunderbar entlasten. Manchmal startet Barrett sogar anstatt von Barker. Der kleine Forward wird von Sebastian Greene besetzt, er kommt auf 11,9 Punkte und 5,5 Rebounds bei einer Größe von 2,03m. Moritz Wohlers ist zwar genau so groß wie Greene, doch deutlich massiger und spielt deshalb Power Forward. 10,3 Zähler sind ebenfalls bemerkenswert. Der wohl stärkste klassische Center der Liga mit deutscher Nationalität spielt bei den Oberbayern. Robert Maras ist sein Name, ihn erkennt man schnell: Ausmaße von 2,15m und 122 Kilogramm sind gewaltig. Die Statistiken des ehemaligen Nationalspielers lauten im Schnitt 12,8 Punkte, 8,3 Boards und 1,5 Blocks. Anfang November konnte er in Bayreuth sogar 4 Blocks verbuchen. Ein weiterer neuer Spieler der Isarstädter ist Frank Bennett. Der US-amerikanische Zweimetermann kam letzte Saison für Cuxhaven auf sehr beachtliche 14,3 Punkte und 7,3 Rebounds.
Mit 10 Siegen und 8 Niederlagen haben die Jungs von der Säbener Straße noch gute Chancen auf den dritten Tabellenplatz. Hier ein paar herausragende Ergebnisse der Bayern: 68:66 gegen BG Karlsruhe, 78:76 gegen die Braves (Maras 22, Barker 17), in Osnabrück 78:77 (Greene 17, Barker 15), oder auch 85:79 gegen Chemnitz (Barker 17, Wohlers 14). Das Hinspiel gewann der USC aufgrund einer sehr geschlossenen Teamleistung 95:82, auf Seiten der Münchner waren Mueller (18) und Barker (23) stark, bei den Universitätsstädtern waren es Hodges (20), Burleson (18) sowie Komarek und Adeberg (17 und 16 Punkte).
Bayern München kann zwar mit Teams wie Bayreuth oder Cuxhaven nicht ganz mithalten, das Saisonziel „Aufstieg“ wird wohl nicht mehr zu erreichen sein, doch zusammen mit den Neuzugängen verfügen die Bayern über individuell starke Spieler, die auch als Mannschaft glänzen können. Los geht’s in diesem hochinteressanten Duell im vermutlich gut gefüllten Olympiastützpunkt am Sonntag, 7. Februar um 17:00. Viel Spaß!
Davor steigt – ebenfalls im OSP – um 14:30 h der Abstiegsknüller der zweiten Bundesliga der Damen: MLP BasCats Heidelberg gegen TS Herzogenaurach.
Also beste Gelegenheit, in einer Doppelveranstaltung mal beide Bundesligateams des USC nacheinander zu erleben!
Robin Herbert und Claus Ebert
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