Posts Tagged ‘Danilo Barthel’

Danilo Barthel sammelt wertvolle internationale Erfahrungen.

Donnerstag, 6. August 2009 um 8:29 Uhr

06.08.2009: „Keiner  kommt von einer Reise so zurück wie er weggefahren ist“. Wenn diese Lebensweisheit des britischen Schriftstellers Graham Greene Gültigkeit hat, müsste sich das 17jährige Basketball-Nachwuchstalent des USC Heidelberg, Danilo Barthel, in diesem Frühling und Sommer gewaltig verändert haben. Seit April ist er nämlich im Grunde nur noch unterwegs. Mehrere  Lehrgänge, Internationale Turniere in Spanien, Holland, eine Länderspielreise in Frankreich und zuletzt der Höhepunkt eines jungen Basketballspielers, die U 18-Europameisterschaft in Frankreich (Metz) vom 23.7. bis 2.August, wechselten in rascher Aufeinanderfolge. Es gab kaum eine Pause und Danilo ist froh, dass  die USC-Vorbereitungen auf die neue Pro A-Saison  erst gegen Ende August beginnen, so dass wenigstens noch einige Tage der Erholung dazwischen liegen. „Absolutes Highlight war erst mal die Euro in Metz, ein großes Erlebnis für mich“, lautete nach der EM das Fazit des USC-Hoffnungsträgers. Übertroffen wurde dies dann allerdings in den letzten Tagen noch dadurch, dass Danilo Barthel als einziger Spieler des deutschen Teams eine Berufung für die Europaauswahl erhielt, die derzeit zusammen mit einer Asienauswahl  bei den „Adidas-Nations“ in Dallas Spiele gegen zwei US-Nachwuchsteams bestreitet. Eine ganz hohe Ehre!

Das Nahziel bei der EM in Metz, nämlich die Erhaltung der Erstklassigkeit auch für die nächstjährige U18-Generation, wurde in einer schweren Vorrundengruppe gleich im ersten Match, mit einem überraschend deutlichen 100:77-Erfolg gegen die Ukraine  gesichert. Das USC-Talent steigerte sich im Turnierverlauf zusehends, ohne die Niederlagen gegen den späteren Turnierachten Kroatien (51:73), den Fünften Spanien (56:83) und den neuen Europameister Serbien (68:89)  verhindern zu können. Auf jeden Fall ist Danilo Barthel im U18- Nationalteam in diesem Jahr aber eine ganz feste Größe geworden. Am Ende kam er bei einer durchschnittlichen Spielzeit von 23 Minuten auf 10 Punkte und 4,1 Rebounds pro Spiel. Zum 76:71-Zwischenrundensieg gegen Slowenien steuerte er 11 Punkte, 7 Rebounds bei. Danach wurde durch ein 59:71 gegen den favorisierten Gastgeber Frankreich (Turnierzweiter) leider das Viertelfinale verpasst. Nach einer weiteren Niederlage gegen Bulgarien (47:55) gab es mit einem 97:75 gegen Slowenien und einem letztendlichen 11. Platz unter den 16 Teilnehmern  einen versöhnlichen Abschluss. Insbesondere für Danilo Barthel, der in dieser Begegnung gegen Slowenien seine beste Turnierleistung mit 23 Punkten und 8 Rebounds in 23 Minuten bot. „Ich habe viel dazu gelernt und hoffe, dies auch in die nächste Pro A-Saison des USC einbringen zu können“, blickt  Danilo hoffnungsvoll in die Zukunft. Wie sagt doch ein chinesisches Sprichwort?: „Reisen macht einen jungen Mann an Erfahrungen alt“.

Claus Ebert


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USC-Spieler mit internationalen Einsätzen!

Dienstag, 14. Juli 2009 um 8:16 Uhr

Oliver Komarek, Danilo Barthel und Sebastian Adeberg auf Reisen.

14.07.2009: Für drei Spieler des USC Heidelberg konnte nach Beendigung der Pro A-Saison 2008/2009 von „Saisonende“ keine Rede sein. „Kaum ein Tag ohne Basketball“ hieß es vielmehr für Oliver Komarek, Danilo Barthel und Sebastian Adeberg. Mit Auswahllehrgängen und internationalen Bewährungsproben ging es nahtlos weiter. Ein Ausrufezeichen konnte dabei insbesondere Oliver Komarek setzen, der auf Lehrgängen vor den Augen von Dirk Bauermann, dem Trainer der A1-Nationalmannschaft, den Sprung in den 12er-Kader der A2-Nationalmannschaft für die Teilnahme an der Universiade in Belgrad v. 2.12. Juli schaffte. Das deutsche Nachwuchsteam, aus welchem inzwischen mit de Mello, P. Günther, J. Lischka, Staiger und Zirbes fünf Akteure den Sprung in den Kader der A1-Nationalmannschaft für die Europameisterschaft in Polen schafften, schlug sich hierbei unter den Coachs Denis Wucherer und Volker Stix recht erfolgreich und erreichte nach Siegen über Südafrika (86:42) und Rumänien (81:69) bei knappen Niederlagen gegen Lettland (76:80) und Litauen (75:76) unter 26 Mannschaften das Viertelfinale. Hier war dann gegen Israel beim 49:66 Endstation. Nach weiteren Niederlagen in den Platzierungsspielen gegen die Türkei (63:67) und Bulgarien (72:77) war man auf dem 8. Platz gelandet.

Oliver Komarek konnte hierbei zwar noch keine allzu großen Spielanteile erreichen, bewies aber bei seinen Einsätzen stets, dass auf ihn Verlass ist. Er kam insbesondere bei den beiden Siegen  gegen Südafrika und Rumänien sowie in den Partien gegen  Türkei und Bulgarien zum Einsatz. Bei insgesamt 55 Minuten Spielzeit (13:50 Minuten pro Einsatz) hatte er eine Trefferquote aus dem Feld von 57 % (16/28). Dies war   unter allen deutschen Spielern die höchste Feldwurfquote (zusammen mit Jannik Freese von LTi Lich, ebenfalls 16/28, 57 %, allerdings in 121 Spielminuten). Auch mit der Dreierquote von 54 % (7/13) führte er die interne Rangliste an. Zudem verzeichnete er durchschnittlich 2,5 Rebounds. Insgesamt sicherlich ein recht erfreulicher Einstand für Oliver Komarek in der A2-Nationalmannschaft und auf jeden Fall ein großer persönlicher Erfolg, womit er unter Beweis stellte, dass er von Eurobasket wohl nicht zu Unrecht als „Most improved Player“ in der vergangenen Saison der Pro A geführt wird.

Weitgehend gleichzeitig kam auch der 17jährige Danilo Barthel mit der U-18-Nationalmannschaft unter Bundestrainer Kai Blümel zu internationalen Ehren. Die U18 bereitet sich seit Monaten in Lehrgängen, Länderspielen  und auf internationalen Turnieren auf die Europameisterschaft vom 23. Juli bis 2. August in Metz vor. Auf einer Länderspielreise ins Nachbarland unterlag man Frankreich leider dreimal (61:67, 54:87, 67:69). Danach wurde v. 3. bis 7. Juli auf einem Lehrgang in Heidelberg am Feinschliff gearbeitet und was für ein Leistungsvermögen im deutschen Team schlummert, zeigte sich kürzlich, als man in Oviedo (Spanien) 66:52 (45:28) gegen Spanien gewann und dabei nach Expertenmeinung die beste (erste) Halbzeit eines deutschen U-18-Teams seit Jahren bot. Danilo Barthel war zuletzt mit seinen Auftritten nicht ganz zufrieden, steuerte aber immerhin 3 Punkte und 4 Rebounds zu dem grandiosen Erfolg bei. Kurz zuvor war man Spanien noch 65:80 unterlegen. Es folgt jetzt noch ein letztes Vorbereitungsturnier in Holland, danach geht es  – mit Danilo Barthel, der inzwischen für den endgültigen Kader nominiert wurde erneut nach Frankreich, zur Europameisterschaft. Ein riesiger Erfolg, auf den Danilo mächtig stolz sein kann!

Auch Sebastian Adeberg bewegte sich auf internationalen Basketball-Gefilden. Er nahm vom 5. bis 15. Juni zusammen mit einigen anderen namhaften Spielern, etwa Robert Kolawik (Göttingen), Mathias Grothe (Hagen), Sebastian Barth (Langen/Bayreuth), Nico Jovanovic (Cuxhaven/Essen), an den Militärweltmeisterschaften in Klaipeda (Litauen) teil. Nach einem 106:97-Auftakterfolg gab es dort in einer sehr schweren Gruppe gegen Griechenland, den späteren Militärweltmeister (vor Litauen und USA), mit 78:80 und gegen China mit 72:90 zwei Niederlagen, ehe gegen die USA (mit einigen NBA-Kandidaten) ein sensationeller 83:82-Triumpf folgte. Nach einem weiteren Sieg gegen Lettland ereichte das deutsche Militärteam mit einem 86:73 gegen China einen guten 5. Platz. Anschließend wurde das deutsche Team in Belgien Nato-Luftwaffenmeister. „Seit meinen 18 Monaten Ausbildung in der Sportförderkompanie Mainz bin ich jedes Jahr mit Begeisterung bei den Meisterschaften dabei. Es macht sehr viel Spass, obwohl die Unterkünfte oft spartanisch, diesmal 20-25-Mann-Baracken, sind. Nächstes Jahr geht´s nach Süd-Korea, übernächstes Jahr nach Brasilien (Rio de Janeiro)“, schwärmt Sebastian.

Eines scheint klar: Ein Teil des USC-Kaders für die kommende Saison wird bis zum Saisonbeginn am 27. September gegen Cuxhaven neue, wertvolle internationale Erfahrungen gesammelt haben. Eine Tatsache, die den neuerlichen Pro A-Ambitionen des USC Heidelberg nur gut tun kann.

Inzwischen steht auch der Termin für das diesjährige Season-opening des USC im ISSW bereits fest. Es wird der 13. September, nachmittags, sein. Näheres, insbesondere die genaue Zeit, wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Claus Ebert


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Sebastian Dietz und Danilo Barthel weiterhin im USC-Stammkader.

Donnerstag, 2. Juli 2009 um 8:11 Uhr

Sparkasse Heidelberg bleibt im Sponsorenpool

02.07.2009: Mit Sebastian Dietz und Danilo Barthel werden auch in der kommenden Bundesliga – Saison zwei Spieler aus der Region das USC-Trikot tragen, die in der vergangenen Spielzeit ins kalte Wasser der Pro A geworfen wurden und dabei in erstaunlich kurzer Zeit „schwimmen“ lernten.

Sebastian Dietz erhielt bei 28 Einsätzen durchschnittlich bereits knapp 10 Minuten Spielzeit  und bewährte sich hierbei gegen die gerade auf den Guard-Positionen  zahlreich vertretenen Amerikaner der Liga schon sehr beachtlich. Besonders seinen Zug zum Korb und seine Defensiv-Leistung konnte er hierbei stark verbessern und in einigen Spielen erste wichtige Akzente für das USC-Team setzen.   Der 20-jährige, von der KuSG Leimen zum USC gestoßene, Aufbauspieler wird nach Ableistung seines Zivildienstes ein Jura-Studium beginnen und somit weiterhin als back-up auf den Positionen 1 und 2 das Vertrauen von Trainer Daume genießen können. Der USC Coach hierzu: “Sebi hat sich letzte Saison als neuer Spieler von der ersten Minute an hervorragend eingefügt und sehr gute Fortschritte gemacht. Es macht Spaß, mit ihm zu arbeiten und er hat sich die Weiterverpflichtung redlich verdient“.

Eine ganz ausgezeichnete Entwicklung hat in der vergangenen Saison auch der zweite „Rookie“, der erst 17jährige Danilo Barthel, genommen. Er kam verletzungsbedingt erst gegen Ende der Vorrunde zu ersten Spielminuten und als sich dann Ben Beran kurzzeitig verletzte, kam die große Zeit des USC-Eigengewächses. Beim 85:98 in Kirchheim/Teck stand er 23 Minuten auf dem Parkett und beim 91:104 gegen Phönix Hagen machte er sein bestes Saisonspiel mit 15 Punkten und 4 Rebounds bei 15 Minuten Spielzeit. Beim anschließenden 73:105 in Chemnitz kam er in 28 Minuten auf 11 Punkte und 3 Rebounds. Insgesamt erzielte Danilo, der noch 2 Jahre die Schule besuchen wird, um dann Abitur zu machen, in 16 Partien bei 12 Minuten Spielzeit 3,6 Punkte und 1,8 Rebounds für den Heidelberger Universitätsverein. Parallel ist der 2,04 m große „Vierer“, dem allgemein eine gute Basketballzukunft prophezeit wird, zum festen Bestandteil der U-18-Nationalmannschaft gereift und hat hier inzwischen recht erfolgreich einige Lehrgänge und Länderspiele bestritten. Torsten Daume: „Danilo ist von Training zu Training besser geworden und ganz hervorragend in seine Aufgabe hineingewachsen“.

Weiterhin zum Sponsorenpool des Heidelberger Bundesligavereins wird die Sparkasse Heidelberg gehören. Sie hat den USC Heidelberg auch schon bisher unterstützt und die jüngste Entwicklung der „jungen USC-Wilden“ mit Freude verfolgt. Stephan Brandhuber, Abteilungsleiter Marketing, dazu: „Besonders der vom USC Heidelberg in der vergangenen Saison eingeschlagene Weg, auch im professionellen Basketball auf Talente der Region zu setzen, findet unsere volle Zustimmung und wir hoffen insoweit auf eine erfolgreiche Fortsetzung.“

Claus Ebert


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