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Das Glück kam zum USC Heidelberg zurück

Montag, 21. Dezember 2009 um 0:57 Uhr

Alles gleicht sich im Sport auf die Dauer aus: So unglücklich  die Spieler des USC Heidelberg letzte Woche das Spiel in Crailsheim nach Verlängerung verloren, so glücklich durften sie sich am Sonntagnachmittag nach der Partie gegen den Namensvetter aus Freiburg schätzen. Und aufgrund der großartigen kämpferischen Leistung in der 2. Halbzeit war der 108:94-Erfolg nach Verlängerung vor am Ende völlig begeisterten 650 Zuschauern letztlich auch durchaus noch verdient! Beim 85:90 nach vier verwandelten Freiburger Freiwürfen von Sharda und Robinson sah es kurz  vor Schluss der regulären Spielzeit allerdings nach allem anderen als nach einem Heidelberger Sieg aus. Time out Heidelberg – noch 27 Sekunden zu spielen!

 Doch erst einmal der Spielfilm bis dahin: Die Jungs von Trainer Daume eröffneten die Partie, als handelte es sich um ein Freundschafts- und nicht um ein „Vierpunktspiel“ zweier Teams aus dem hinteren Tabellenbereich. „Fateaway-Shot aus der Drehung von Oliver Komarek, Ballverlust Adeberg, verlegter Korbleger Hodges, Ballverlust Komarek – nicht unbedingt Aktionen, die einem Trainer Freudentränen in die Augen treiben. Folge war ein 0:5 für Freiburg durch den stark spielenden Petric. Vom Ergebnis her nicht besorgniserregend, doch es fehlte auf Heidelberger Seite an der nötigen  Konzentration, Freiburg war erst mal im Spiel und vor allem – diese Grundkonstellation setzte sich bis zum 37:45-Pausenstand fort. Nur Jibril Hodges und vor allem Eric Vierneisel waren auf Seiten der Gastgeber zielstrebig und fokussiert in die Begegnung gestartet. Im 2. Viertel gesellten sich Sebastian Adeberg und der später überragende Lyndale Burleson hinzu – doch die beiden Freiburger Guards Petric und Sharda sowie Robinson kontrollierten das Spielgeschehen und unter den USC-Fans auf der Tribüne herrschte zur Pause große Nachdenklichkeit vor. Das sah nicht gut aus! „Unsere Fehlerquote in der 1. Halbzeit war unglaublich hoch“, meinte Trainer Daume in seinem Resümee.

Immerhin kamen die Daume-Zöglinge ganz anders aus der Kabine. Sofort brachten ein Dreier von Hodges sowie schnelle Körbe von Adeberg und Burleson das Heim-Team auf 44:45 heran. Doch die Freiburger hatten während der 1. Halbzeit genügend Selbstsicherheit gewonnen und ließen sich – weiterhin fast nur mit ihrer Startformation agierend – jetzt nicht mehr beeindrucken. Hodges und Burleson spielten nun groß auf, doch Petric, Sharda und der Kanadier Hunter fanden zunächst immer die richtige Antwort und Freiburg führte nach dem 3. Viertel immer noch mit 67:63.

Für die Zuschauer entwickelte sich jetzt ein mitreißendes, dramatisches Match, das die Gastgeber durch zwei technische Fouls, zunächst gegen Barthel, dann gegen Vierneisel, beide ansonsten mit guter Leistung – kurioserweise jeweils nach eigenen Körben – doch wieder aus den Händen zu geben schienen. Vor allem nach dem vielversprechenden 85:86-Anschluss durch Vierneisel und dessen durch Reklamation folgenden „Technischen“ nutzten die Gäste 4 Freiwürfe zum 85:90.  Noch 27 Sekunden – die Freiburger hatten den Sieg in der Hand! Doch:

Dreier Hodges, sofortiger Ballgewinn durch Komarek, Burleson zum 90:90 (20 Sekunden vor Ende der regulären Zeit), der letzte Dreier von Sharda geht – nach guter Defense der Gastgeber – daneben. Verlängerung! Und große Begeisterung und Vorerwartung auf der Tribüne. Das Publikum spürte, dass die Partie doch noch zu einem positiven Ende für Heidelberg führen würde. Und so war es dann auch. In der Verlängerung ließen vor allem die insgesamt überragenden Hodges und Burleson sowie Mannschaftskapitän Adeberg den Gästen keine Chance mehr. Über 95:90 und 106:93 kam es zum 108:94-Endergebnis. „Ein glücklicher Sieg“ und „mit blauem Auge davongekommen“ lauteten die Kommentare der USC-Fans nach der Partie. – Nach einer kurzen Weihnachtspause geht es übrigens am 29. Dezember mit einem Trainingsspiel gegen ein litauisches Team (2. Liga), ca. 19 h OSP,  weiter. Und am 2. Januar folgt in Essen das vorletzte Spiel der Pro A-Vorrunde.

 USC HD: Burleson 34 (14/20 Feldwürfe, 2/4 Dreer, 5 Assists, 4 Steals), Hodges 31 (5/7 Dreier, 3 Assists, 2 Steals), Vierneisel 13 (5/7 Feldquote, 1/3 Dreier, 4 Rebounds), Adeberg 12  (5 Rebounds), Barthel 8 (5 Rebounds) – für´s U 20 ALLSTAR-GAME am 29.12. in Bonn nominiert! -, Komarek 6 (9 Rebounds), Hirschberg 2, Williams 2, Dietz, Rodriguez, Hug, Debus.

Freiburg: Petric 22 (3/7 Dreier), Sharda 22 (3/10), Robinson 17, Hunter 13, Grübler 10, Roquette 8, Evans 2.

 Claus Ebert


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Highlights zum Bundesligastart

Dienstag, 22. September 2009 um 18:20 Uhr

22.09.2009: Nach dem großen Sommerloch lassen es die MLP USC BasCats am kommenden Wochenende gleich mehrfach krachen. Die Bundesliga-Saison wird in traditioneller BasCats-Manier auf und abseits des Feldes mit zwei absoluten Highlights eingeleitet!

Bereits am Samstag möchte Euch die weibliche Basketballabteilung des USC Heidelberg recht herzlich an Ihren Getränkestand auf dem Heidelberger Herbst 2009 einladen.

Direkt an der Heiliggeistkirche in Mitten der Fußgängerzone findet Ihr unseren Getränkewagen. Neben unserem Angebot wird sicherlich auch das ein oder andere interessante und anregende Gespräch rund um den Basketball der Region und die am darauffolgenden Tag beginnende Saison stattfinden.

Sonntags zeigen dann ab 13:00 (Spielbeginn 13:45 Uhr im ISSW 700 erstmal die MLP BasCats USC Heidelberg in der 2. Damen Basketball Bundesliga ihr Krallen, wenn es direkt zum Saisonbeginn gegen den Lokalrivalen und letztjährigen Rundenmeister und Playoff-Teilnehmer KuSG Leimen anzutreten gilt.

Es würde uns freuen möglichst viele aktive und passive Freunde des USC Heidelberg und besonders auch Freunde des Basketballs in der Region am Samstag an unserem Stand und am Sonntag in der Halle begrüßen zu können.
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