MLP BasCats weiter sieglos – 52:71-Niederlage gegen Titelfavorit Mainz
Heidelberg. (mir) Auch im dritten Spiel der 2. Damen-Basketball-Bundesliga blieb Aufsteiger MLP BasCats USC Heidelberg der erste Sieg verwehrt. Mit 52:71 (24:32) verloren die Czygan-Schützlinge gegen den Titelfavoriten ASC Theresianum Mainz und zeigten dabei gegenüber den ersten beiden Partien eine deutlich schlechtere Leistung. Vor allem im ersten Viertel agierte Heidelberg nicht so stark wie gewohnt. „Da haben wir viele Punkte liegen gelassen“, ärgerte sich Trainer Dennis Czygan. Eigentlich hätte seine Mannschaft nach dem ersten Viertel führen müssen. Technisch und vom Tempo her waren die BasCats vor 120 Zuschauern – die übliche Zahl von 250 Besuchern wurde wegen des parallel stattfindenden WM-Qualifikationsspieles der deutschen Fußballer in Moskau nicht erreicht – nicht unterlegen. Doch in der Offensive klappte zu wenig. „Wir haben teilweise freiere Würfe als in der Regionalliga, doch wir treffen einfach nicht“, hat Czygan einen Schwachpunkt erkannt. Gegen die ausgebuffte Mainzer Centerspielerin Gaby Jandova hielten sich Friederike Güttner und Katrina Stage lange Zeit glänzend. Jandova konnte in der ersten Halbzeit nur sieben Punkte verbuchen. Am Ende waren es jedoch 20.
Die Vorentscheidung fiel in den ersten drei Minuten des dritten Viertels, als Mainz einen 8:0-Lauf zu einer 16-Punkte-Führung nutzen konnte. Im vierten Viertel wurde die Defensivarbeit Heidelbergs immer schlechter, so dass Mainz sich noch klar durchsetzte. Serena Benavente alleine konnte das nicht verhindern. Sie war mit 18 Punkten erneute beste Schützin der BasCats. Bei Mainz trafen neben Jandova Neufurth (13) und Bleise (10) am besten.
Stenogramm: 6:11 (8.), 12:16 (10.), 20:22 (16.), 24:32 (Halbzeit), 24:40 (23.), 34:47 (30.), 52:71 (Endstand).
Punkte MLP BasCats: Benavente 18, Güttner 8, Stage 7, Maurer 6, Oehler 5, Adrion 4, A. Hofmann 2, E. Hofmann 2, Heller, Meusel, Zipser .
von Michael Rappe
Vorherige News: Die neue FORWARD ab 8. Oktober 2009 im Handel
Nächste News: Der deutsche Meister gibt sich die Ehre!
Zurück zur Übersicht





