BasCats verlieren in Sandhausen – es war mehr drin!

BasCats verlieren in Sandhausen – es war mehr drin !

Mit 84-65 verlieren die USC BasCats auch ihr erstes Auswärtsspiel in der 2. Liga. An und für sich ist eine Niederlage gegen einen Meisterschaftsfavoriten für den Aufsteiger nicht allzu schlimm. Aber die Art und Weise der Niederlage sorgt dann doch für reichlich Frust beim jungen USC-Team. Nach drei Minuten Eingewöhnungsphase nahmen die USC-Mädels Fahrt auf und zeigten ihre Krallen. Mit einer guten Verteidigung und gut herausgespielten Wurfchancen zeigten sich die BasCats dem Titelaspiranten ebenbürtig. Mit einem fulminanten Schlussspurt sichern sich die Heidelbergerinnen sogar die 17-15 Führung nach dem ersten Viertel. Im zweiten Viertel trafen nun auch die Sandhauserinnen ihre Würfe und bei den BasCats machte sich eine ungewöhnliche Abschlussschwäche breit. Gleich neun einfache Abschlüssen am Brett fanden nicht den Weg in den Korb und so war die knappe 6-Punkte Führung für Sandhausen logische Konsequenz, aber nichts Beunruhigendes. In der Halbzeitpause schworen sich die BasCats auf weitere 20 Minuten höchst intensivem Basketball ein, um dann jedoch wie schon gegen Leimen in ein Loch zu fallen. Das dritte Viertel war total zerfahren und die USC’lerinnen standen ein ums andere Mal zu weit weg von ihren Gegnern und ließen mehrfach gute Wurfchancen für die Sandhäuserinnen zu. Zeitweise lagen die jungen Damen um Kapitänin Toni Hofmann mit 30 Punkten zurück. Im vierten Viertel kamen dann wieder die wahren Tugenden hervor. Es wurde gekämpft und sich Punkt für Punkt heran gekämpft. Immer wieder angetrieben von Serena Benavente kamen die USC’lerinnen wieder auf Schlagdistanz. Am Ende stand jedoch eine Niederlage auf dem Papier und die Erkenntnis, dass drei gute Viertel (zwei davon gewonnen) in der 2.Bundesliga nicht reichen. Am kommenden Wochenende kommt mit dem ASC Mainz der nächste Topfavorit ins heimische ISSW. Dann sollen es vier gute Viertel sein, um den ersten Sieg einzufahren.

Für den USC spielten: Benavente 27, Heller 13, Stage 8, Adrion 8, Maurer 4, Oehler 4, Zipser 1, Hofmann, A., Güttner, Meusel


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