MLP USC BasCats müssen sich Niederlage selber zuschreiben
Die jungen Mädels der MLP USC BasCats haben wieder einmal ein gutes Spiel abgeliefert, aber sich wieder nicht dafür belohnt. Gegen eine starke Viernheimer erste Fünf gab es eine weitere Niederlage. Die Vierte in dieser Saison, und wieder einmal unnötig. Das Spiel begann zunächst ein wenig zerfahren. Trotz der zwei schnellen erfolgreichen Drei-Punkt-Würfen von Sandy Heller haderten die jungen BasCats mit einer unerklärlichen Wurfquote. Das Team um Kapitänin Toni Hofmann musste weiterhin auf Julez Koch und Angie Oehler verzichten. Dazu kam dann noch die frühe Verletzung von Kapitänin Toni Hofmann, weil Centerin Agi Kiersz bei einer Rebound-Situation auf diese fiel. Die Folge eine Quetschung und Prellung im Schienbeinbereich. Trotz dieser Rückschläge trat das USC Team mutig auf, und wollte die Marschroute immer wieder am Brett abzuschließen verfolgen.
Viernheim merkte früh, dass es gegen dieses Team kein einfaches Spiel werden würde und so schonte man nicht wie im nachhinein verlautbart die erste Fünf. Im Gegenteil die Starting Five stand über 151 Minuten auf dem Feld und ohne die kurzfristige Verletzung von Centerin Rollins wären es noch mehr Minuten gewesen. Die restlichen fünf Viernheimerinnen teilten sich die 49 Minuten unter sich auf. Das einzige was den USC’lerinnen an diesem Tag fehlte war eine halbwegs normale Abschlussquote. „Mit 26% Wurfquote gewinnt man in der zweiten Liga keinen Blumentopf. Wir hatten an diesem Tag einfach das Pech an der Hand kleben.“ analysierte Coach Czygan nach dem Spiel. Sicherlich, die USC’lerinnen waren im Rebound unterlegen, dafür hat der selbsternannte Aufstiegsaspirant zuviel Masse am Brett, aber in Punkte Wurfversuchen und Turnover waren die Heidelbergerinnen überlegen. 72 Versuche gegenüber 61 von Viernheim, sowie nur 9 Turnover gegen deren 22 von Viernheim belegen diese Aussage deutlich.
Die BasCats werden sich in dieser Saison weiter steigern, das ist klar. Es wird nur eine Frage der Zeit sein, wann der Knoten platzt. Erfreulich auch, das auf Seiten des USC jede der 10 Spielerinnen auf zweistellige Einsatzzeiten kam, eventuell auch ein Bonus im Laufe einer langen Saison.
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