Endlich mal wieder Basketball – oder die Sehnsucht nach dem Ball

Am vergangenen Wochenende war es endlich wieder soweit. Die USC-Damen durften endlich mal wieder dem Ball nachjagen und den Sport betreiben, für den sie sich in den letzten Wochen so hart gequält haben. Ein Dreierturnier fand in Heidelberg statt. TS Jahn München (Region-Damen) hatten ihre kanadischen Partnerinnen aus Durham mitgebracht. Beides sehr junge, schnelle und aggressive Teams, die unsere Damen gleich mal wieder fordern sollten.

Seit sechs Wochen rennen die USC-Damen nun schon wieder über die Laufbahn, quälen sich durch diverse Fitnessstudios und versuchen sich an Koordinationsleitern. Aber am letzten Sonntag durfte endlich mal wieder der Ball in den Korb geworfen werfen. Man merkte, dass es noch nicht ganz rund lief. Die Freundschaft zum Ball wurde in den letzten Wochen arg vernachlässigt, so dass dieser sich mit einer schlechten Wurfquote revanchierte.

Leider waren einige Spielerinnen verhindert. Aus dem Spielerkader der Bundesliga-Damen standen Julez Koch, Cati Maurer, Anna Meusel, Antonia Hofmann, Berit Adrion, KiKi Veith und Nina Stage zur Verfügung. Aber zum Glück greift bereits zu diesem frühen Stadium das erweiterte USC-Konzept und Coach Dennis Czygan konnte auf Sara Kranzhöfer aus den 2. Damen zurückgreifen. Und die gerade einmal 14-Jährige machte ihre Sache richtig gut und setzt mit der Leistung die Etablierten unter Druck. „Ein toller Einstand, die Mädels haben nach dem Spiel gefordert, dass das nicht ein einmaliges aushelfen von Sara war. Wir werden sie aber weiterhin behutsam aufbauen und langsam an den Kader heran führen.“ so Coach Czygan nach dem Spiel.

Im ersten Spiel gegen TS Jahn München merkte man noch das mangelnde Balltraining am stärksten. Gleich zu Beginn lag man mit 4:13 hinten, um dann aber nach einer Auszeit und einer deutlichen Steigerung des Willens schnell mit 20-15 in Führung zu gehen. Von nun an entwickelte sich ein munteres Spielchen, bei dem am Ende auch die körperliche Überlegenheit und die höhere Spielklasse der USC-Damen zum Tragen kam. Mit einem klarem 20 Punkte-Sieg nach 4×8 Minuten ging man in die kurze Pause vor dem zweiten Spiel gegen Durham Ecplise.

Durham konnte ihr erstes Spiel nach langem Kampf ebenfalls siegreich gegen die Münchnerinnen gestalten. So kam es also gegen 15 Uhr zum Finale des Blitzturniers in Heidelberg. In diesem Spiel zogen die USC-Damen gleich zu Beginn ein wenig davon, um dann immer bei 10 Punkten Führung das Tempo und den Spielwitz ein wenig herauszunehmen. Durham steckte nie auf und ackerte sich immer wieder auf wenige Punkte heran. Die USC-Damen konnten sich aber zum Glück jedes Mal wieder steigern und ins Spiel bringen, so dass auch dieser Sieg, trotz eines kurzfristigen 7-0-Laufs von Durham sicher gewonnen wurde.

Die USC Damen haben damit ihre ersten beiden Vorbereitungsspiele gewonnen und haben dazu noch eine Option auf den Außenposition dazugewonnen.


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