In Würzburg wichtige Punkte liegen gelassen

Höchst motiviert und zuversichtlich reisten die MLP USC BasCats zum Tabellensiebten nach Würzburg. Aus dem Hinspiel hatte man die Erkenntnis mitgenommen, dass man die Schlüsselspielerinnen permanent kontrollieren muss und in der Verteidigung nicht nachlassen dürfe. Dann verlief der Start wohl etwas zu leicht für die jungen BasCats. Mit ein 7-0 und 10-2 zwang man Würzburg schnell zu einer Auszeit. Das Spiel lief zu gut, so dass die jungen USC-Spielerinnen in der Verteidigung die Zügel schleifen ließen, was sich schnell rächen sollte. Anstatt den Vorsprung weiter auszubauen, punktete nun die Würzburger Centerriege, allen voran Janet Hatfield ein ums andere Mal mit viel zu einfachen Körben. Wenig Druck auf die Außenspielerinnen und bisweilen sonderbare Passivität gegen die Innenspielerinnen hatten einen 17-22 Rückstand nach dem ersten Viertel zur Konsequenz. Auch das zweite Viertel verkam eher zu einem Offensivspektakel (26-21) mit dem glücklicheren Ende für Würzburg, was einen Rückstand von 38-48 zur Folge hatte.

Wieder einmal gingen die USC-Mädchen mit einem Pausenrückstand und dem Bewusstsein, nicht genügend für die Verteidigung getan zu haben in die Kabine. Wie verwandelt kam danach das Team um Ersatz-Kapitänin Benavente (Antonia Hofmann saß krankheitsbedingt nur auf der Bank) auf das Feld. In der Verteidigung wurde nun besser zugepackt und konsequent die Gegenspielerin gestoppt. Auch unter dem Korb wurde nun wesentlich besser gearbeitet, so dass die die BasCats über 49-57 nach dem dritten Viertel bis zum 59-59 Ausgleich in der 35. Minute herankämpften. In dieser Phase sorgte Sandy Heller nicht nur für den Ausgleich, sondern mit einem 7-Puntke-Run für die 64-59 Führung 5 Minuten vor Schluss. Die Aufholjagd hatte sichtlich Kraft gekostet und nun standen sich die beiden Teams Auge in Auge gegenüber. Auf Würzburger Seite schwanden immer mehr die Kräfte, aber auch die BasCats konnten ihr konzentriertes Spiel nicht weiter aufrecht halten. Wieder verzettelte man sich in Einzelaktionen und ließ den Gegner, der in dieser Phase den ein oder anderen glücklichen Treffer landete rankommen und knapp überholen. Bei 14,4 Sekunden auf der Uhr und Einwurf USC war das Spiel schon so gut wie entschieden. LaCoya kam über einen einfachen Spielzug zwar noch zu einem freien 3-Punkte-Wurf, der aber leider nicht das Ziel traf. Würzburg angelte sich noch einmal den Rebound und markierte mit der Schlusssekunde die für den USC unglückliche 65-71 Niederlage. „Wir waren heute zu Beginn mal wieder nicht fokussiert genug. Haben dem Gegner viel zu einfache Körbe gestattet und mussten deshalb wieder einem Rückstand hinterher laufen. Das war extrem ärgerlich, weil wir heute die Chance hatten, den Sack zuzumachen und die restlichen drei Spiele einfach nur zu geniessen. Jetzt müssen wir gegen Grünberg versuchen alles klar zu machen. Das wir das können, haben wir in der zweiten Halbzeit gezeigt.“ so Coach Czygan nach dem Spiel.

Für den USC spielten: Terry 22, Benavente 9, Zipser 9, Heller 7, Güttner 6, Stage 4, Veith 4, Hofmann, E. 2, Maurer 2, Adrion, Koch


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