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Eine wahre Geschichte zum Jahresabschluss
Sonntag, 2. Oktober 2011 um 20:00 UhrWeihnachten feiern wir seit 1675 Jahren, Fronleichnam seit 765 Jahren und die deutsche Wiedervereinigung seit 21 Jahren. Viele Traditionen haben eine lange Geschichte, eben Tradition. Doch jede Tradition muss einmal beginnen. Und so beschlossen die fleißig trainierenden Athleten des USC Heidelberg, noch ein wenig länger und ein wenig fleißiger zu trainieren als es für die süddeutschen Meisterschaften anstand und fassten das erste Oktoberwochenende ins Auge, um traditionell und erstmals zu den oberschwäbischen Kreismeisterschaften zu fahren und dort einen Mehrkampf zu absolvieren.
Dies war aber leichter gesagt als getan, schließlich standen auf dem Trainingsplan für gewöhnlich eher kurze Läufe, lange Läufe und mittellange Läufe als Sprünge und Würfe, aber mit knapp zwei Monaten Vorlauf sollte auch dies keine Schwierigkeiten darstellen. So kam es dann, dass unsere Helden Christian Staud, auf dessen Geheiß hin dieses Unterfangen gestartet worden war, da es in seine Heimat ging, und Felix Trogisch eine Woche vor dem Wettkampf ihre mehr oder weniger ersten Sprünge mittels Stab über eine Leine auf eine Matte absolvierten, da vorher nur Trockenübungen möglich waren. Nachdem diese Stabhoch-Generalprobe verletzungsfrei überstanden war, wussten sie: „Oh Gott.“ Unsere Heldinnen Daniela Richter und Tabea Stehle bekämpften Unsicherheiten im Hürdenwald einfach damit, möglichst wenig Hürden zu trainieren und stattdessen lieber den Speerwurf dahingehend zu optimieren, dass ähnlich den männlichen Trainingszielen, möglichst wenig andere Leute im Stadion zu Schaden kamen. Nachdem unsere vier Kriegerinnen und Krieger sich gewappnet sahen, die weite Reise anzutreten, brauchten sie nur noch einen Fanblock, doch der ließ nicht lange auf sich warten, schließlich lockten ja ästhetische Stabhocheinlagen und packende Szenen Mann gegen Mann über die 1500 Meter.
Also brachen fünf USC’ler, da sich die sehr wettkampferfahrene Anne Vormwald zur Nervenberuhigung dem Auszug anschloss hoch motiviert, ausgeruht und per BaWü-Ticket gen Weingarten auf, wo das Lager bezogen werden sollte. Da Felix beim Packen aufgefallen war, dass er am Dienstag nach diesem Event noch seine letzte Staatsexamensprüfung vor sich hatte, nahm er noch schnell einen Satz Karteikarten und ein Buch mit und beglückte den Rest der Truppe mit Infos zu „ARR“, „RRR“ oder einfach nur „Q“, bevor er nach etwa zwei Minuten feststellte, dass Lernen im Zug etwa so erfolgversprechend ist wie ein Zehnkampf mit fünf Disziplindebüts – wobei…
Im Staudiland angekommen wurde schnell die dortige sehr bequeme Pension bezogen und das der Offenbarung vorhergehende Abendmahl in Form von Pizza und Nudeln eingenommen. Nach einem Überfall des Weingartener Kauflands konnten unsre fünf Tapferen sich schlafen legen und dem großen Tag, zumindest dem ersten, entgegen schnarchen.
Nach einem rigorosen Frühstück (O-Ton: „Hefezopf“, „Hefezopf“, „Hefezopf“) ging es dann ins Stadion, wo erstmals klar wurde, dass „sonnig, 26 °C“ auf schwäbisch eher „nebelig“ bedeutet. Schnell wurde klar, dass es im Zehnkampf zum packenden Duell Christian vs. Felix, im Siebenkampf zum mindestens ebenbürtigen Fight Daniela vs. Tabea kommen würde, schlicht und ergreifend, weil es die einzigen Erwachsenen waren. Dennoch entwickelte sich ein toller Wettkampftag mit einigen persönlichen Bestleistungen, nicht nur weil es sich oft um Disziplindebüts handelte. Verschweigen möchte man hier allerdings vor allem die Langsprintleistungen der Zehnkampfikonen, da nach dem Hochsprung („Staudi, ich will nicht mehr…“) ein wenig die Luft raus war.
Zurück in der Pension erreichten vier weitere USC’ler das Lager bzw. Lazarett und die große Nudelparty konnte gestartet werden. Franzsika Foch, Elena Dänekamp, Christine Rother und Marius Binder sorgten schnell für eine lustige Runde getreu der Devise „n’Oved“. Nach einem rundum gelungen Essen, einem Unentschieden zwischen Christian und Felix in dieser fünfeinhalbten Disziplin und einem erneuten Besuch des Kauflands brachen die Athleten entkräftet zusammen und sammelten Kraft für den nächsten Tag, während Marius über andersgeschlechtliche Aufwachprobleme philosophierte.
Es wurde Abend, es wurde morgen – nächster vernebelter Tag.
Man munkelt jedoch, dass dieser Nebel die Zuschauer vor den eindrucksvollen Hürdendarbietungen der von Muskelkater geplagten Männer schützte, während die Frauen sich im feuchten Sand einspringen durften. An diesem Tag jedoch kam die Sonne schon früher als am Vortag zum Vorschein, sodass pünktlich zum Stabhochsprung strahlendes Maiwetter diesen Oktobertag versüßte. Nachdem noch rasch Felix‘ Technik grundlegend umgestellt wurde, und zwar dahingehend, dass er eine hatte, konnte es auch schon losgehen. Mit Hängen und Würgen meisterte er im dritten Versuch die Einstiegshöhe und konnte sich sogar noch steigern, während Christian sehr routiniert auftrat und nach einigen übersprungenen Höhen nur knapp an den drei Metern scheiterte.
Doch was für viele im Verlauf der sechs bzw. neun Disziplinen fast in Vergessenheit geraten war, kam nun erneut ins Gedächtnis: „Muht die Kuh laut im Getreide, war ein Loch im Zaun der Weide“, und: Am Ende wartet die Mittelstrecke. Doch auch hier ließen sich unsere vier Veteranen nicht unterkriegen und wurden von den Zuschauern, mitjoggenden USC’lern, Tempomachern, der Stadionsprecherin und nicht zuletzt sich selbst bis ins Ziel gepeitscht – wo für die Frauen ein Winnie Puuh-, für die Männer hingegen ein SpongeBob-Schreibset lauerte.
Was aber vielleicht ein wenig untergegangen sein mag, ist, dass das Auftreten der USC’ler in jeder Hinsicht erfolgreich war: Während Christians und Tabeas letzte Mehrkämpfe Jahre zurücklagen, war es für Daniela und Felix jeweils der erste. Viele Disziplinen musste daraufhin neu gelernt werden und das ist zwischen Studium, Doktorarbeit, Staatsexamen, Praxissemster und Verletzungen nicht gerade einfach. So zeigte sich Felix nur ein wenig ärgerlich, knapp an den 5000 Punkten gescheitert zu sein, während Christian glücklich war, nach seiner Verletzung im Juni alle Disziplinen beendet zu haben (am Ende über 5600 Punkte). Tabea scheiterte nach einer gerade halbüberwundenen Erkältung ebenso knapp an den 3000 Punkten und Daniela, erst seit Saisonbeginn in Verein und Training kam auf über 3300 Punkte. Als Einzelleistungen stachen neben Tabeas 1,48 m im Hochsprung und Danielas 18,10 s über die Hürden auch Christians 6,45 m im Weitsprung und Felix‘ 4:46 min über 1500 m hervor.
Doch dies alles wurde fast schon nebensächlich ob des schönen Mannschaftserlebnisses. Es hat sprang für jeden ein schönes Wochenende raus und die Athleten bedanken sich vor allem auch bei den Trainern der LG Welfen für die Unterstützung während des Wettkampfs. Bleibt nur noch zu hoffen, dass sie diese Tradition behauptet. (Felix Trogisch)
Grösch entdeckt Cross- und Bergläufe für sich – mit Erfolg
Mittwoch, 28. September 2011 um 20:00 UhrNach längerer Pause ist Nadine Grösch zurück im Wettkampfgeschehen. Seit dieser Saison hat sie ihren Schwerpunkt von den Mittelstrecke auf die Langstrecken – insbesondere Cross- und Bergläufe – verlegt. Zu ihren wichtigsten Läufen zählten: der Muttersberglauf im österreichischen Bludenz, wo sie als 8. Frau und 2 in der  W20-Wertung ins Ziel kam, der Tegelberglauf in Füssen, bei dem sie den 10. Platz bei den Frauen belegte und der Hochgratberglauf in Oberstaufen, den sie als 4.-schnellste Frau und 2.-schnellste in der W20-Wertung bestritt. Zum Abschluss der Saison nahm sie noch an ihrem ersten 10km-Lauf in Mutterstadt, in dem sie in 39:47min 2. bei den Frauen wurde. (Christian Staud)
Abendsportfest Pfungstadt
Mittwoch, 7. September 2011 um 20:45 UhrWie schon beim Abendsportfest Limburgerhof Ende August unterstrich Michael Owusu-Peprah erneut seine gute Form: mit 10,89 sec sprintete er als erster über die Ziellinie. Carla Pütz trat im Kugelstoßen an und wuchtete ihr 4 kg schweres Eisengerät auf 9,70 m und belegte damit Platz 3. Im Hochsprung überquerte sie 1,40 m. (Roswitha Nickel)
Ergebnisse Pfungstadt
Süddeutscher Meistertitel für Owusu-Peprah
Montag, 22. August 2011 um 20:47 UhrDrei Läufe hatte er zu absolvieren: Vorlauf – Zwischenlauf – Endlauf, bevor Michael Owusu-Peprah im badischen Forst die Medaille überreicht bekam. Der B-Jugendliche, der erst seit Kurzem in Heidelberg trainiert, steigerte bei den Süddeutschen Meisterschaften im Zwischenlauf seine Bestzeit auf tolle 10,86 sec und gewann das anschließende Finale mit 10,92 sec deutlich vor seinen Mitstreitern. Am zweiten Tag gingen die Herren Andreas Keller, Felix Trogisch, Matthäus Gaida und Christian Staud mit der 4x400m Staffel an den Start. Das Quartett hatte sich im Vorfeld spontan überlegt in Forst zu laufen und erreichte mit einer Zeit von 3:29,00 min den sechsten Platz. (Roswitha Nickel)
Ergebnisse Forst
DM in Kassel
Sonntag, 24. Juli 2011 um 22:29 UhrAls einzige Starterin des USCs trat Johanna Kedzierski am Samstag bei den Deutschen Meisterschaften über 100m an. Verlief vor allem der Saisonauftakt so toll und vielversprechend, so konnte Johanna gerade in Kassel leider nicht an ihre guten Zeiten anknüpfen. Bei über 2 m/s Gegenwind lief sie 12,02 sec und musste sich am Ende mit dem 12. Platz zufrieden geben. (Roswitha Nickel)
Ergebnisse Kassel
Frauenstaffel gewinnt Bronzemedaille bei Badischen Meisterschaften
Sonntag, 17. Juli 2011 um 20:40 UhrUnterschiedlicher hätten die Witterungsbedingungen an den beiden Wettkampftagen nicht sein können: Am Samstag herrschten bei den Badischen Meisterschaften in Ettlingen hochsommerliche Temperaturen, indessen am Sonntag Dauerregen, Wind und kühle Temperaturen um die 15°C dominierten. Entsprechend gestalteten sich auch die Leistungen. Wie so oft begann alles mit den 100m-Sprints- Johanna Kedzierski musste sich mit ihrer Endlaufzeit von 11,91s (VL: 11,96s) knapp der Freiburgerin Tatjana Steidle geschlagen geben und lief zu Silber. Kerstin Novotny und Roswitha Nickel erreichten mit 12,95s und 12,94s Saisonbestleistung, schrabten aber mit nur 3- bzw. 4-Hundertstel knapp am Endlauf vorbei. Für Tabea Stehle blieb die Uhr bei 13,27s stehen. Neuzugang Michael Owusu-Peprah lief auf der gleichen Distanz in der Klasse der männlichen Jugend A zu 11,08s und sicherte sich damit den Bronzerang. Carla Pütz schleuderte den Diskus auf 29,21m und verpasste damit knapp die erhoffte 30m-Marke und kam auf Platz sieben. Christian Staud sieht man eigentlich eher auf der Tartanbahn, doch nach seiner Verletzung vor vier Wochen wollte er dennoch auf die Meisterschaften nicht verzichten und stieg als ehemaliger 10-Kämpfer sowohl in den Diskus- als auch Kugelring. Die Kugel stieß er 13,04m weit und der Diskus landete bei 36,82m, was ihm den 5. und 6. Platz bescherte. Felix Trogisch ging ebenfalls zweimal an den Start, jedoch wählte er die Rundbahn: einmal mit und einmal ohne Hürden. Die erste Hälfte der 400m Hürden sah sehr viel versprechend aus, allerdings fehlten am Ende doch die Kräfte, sodass er mit einer Zeit von 57,98s Vierter wurde. Auf der flachen Strecke blieb die Uhr bei 52,19s stehen. Erfreuter zeigten sich die Weitspringerinnen Christine Rother und Daniela Richter. Christines weitester Satz landete bei 5,06m, indessen Daniela nach anfänglichen Anlaufproblemen immerhin 4,91m sprang. Zudem absolvierte Christine das Kugelstoßen mit einer Weite von 10,39m und einem 8.Platz. Den Abschluss des ersten Wettkampftages bestritten die Frauen mit der 4x100m Staffel. Neben Tabea, Kerstin und Roswitha komplettierte Franziska Foch das Quartett. Leider gelangen nicht alle Wechsel einwandfrei, sodass die Zeit von 49,65s keine Bestzeit bedeutete, aber zu einem erfreulichen 3.Platz und somit für die Bronzemedaille reichte. An dieser Stelle auch ein Dankeschön an Giulia Tossmann, die als Staffelersatzfrau den ganzen Samstag mit uns im Stadion verbrachte. Am zweiten Wettkampftag, der wie bereits erwähnt, von Dauerregen bestimmt war, bestritt Christine den Speerwurf und kam auf eine nicht ganz zufrieden stellende Leistung von 32,30m. Kerstin und Roswitha gingen über 200m an den Start und kamen auf bescheidene 27,06s und 27,61s.   (Roswitha Nickel)
Ergebnisse: Ettlingen
Raindrops are falling…in Freistett
Sonntag, 10. Juli 2011 um 21:03 UhrWährend ein Teil der USC-Trainingsgruppe seine Form so kurz vor den Badischen Meisterschaften im USC-Stadion testete, fuhren drei Athleten indessen zu den bekannten Hanauerlandspielen nach Freistett. Roswitha Nickel (13,16s) und Daniela Richter (13,81s) gingen über 100m an den Start und erhofften sich etwas mehr als ihre erzielten Zeiten. Doch nicht aufgeben- und schon im Endlauf lief Roswitha bei einsetzenden Regen, der dann auch nicht mehr aufhören wollte,  13,10s. Christine Rother und Daniela traten zudem im Weitsprung an. Aufgrund einer leichten Verletzung brach Christine den Weitsprung nach einem Sprung ab, um ihren Oberschenkel für die anstehenden Meisterschaften am kommenden Wochenende zu schonen. Dabei gelang ihr jedoch ein recht guter Sprung von 4,79m, sodass sie sich sehr zufrieden zeigte. Daniela konnte nach ihrem ersten Versuch von 4,73m leider nichts mehr drauf packen- mit mehr Krafteinheiten und konstanteren Anläufen würde es sicherlich noch weitergehen. Zum Abschluss stellte sich Roswitha den 200m, die sie mit 27,04s nicht ganz zufrieden abschloss, erhoffte sie sich doch eine 26er Zeit. (Roswitha Nickel)
Ergebnisse: Freistett
Brezelfestlauf in Speyer
Sonntag, 10. Juli 2011 um 20:00 UhrAm 10.7. lief Annemarie Weigand beim internationalen Brezelfestlauf in Speyer. Der Lauf ging über 3 Runden durch die Innenstadt, insgesamt waren 8,2km abzuleisten. Bei sehr schwülem Wetter kam sie in 34:50min durchs Ziel und wurde damit 2. in der weiblichen Hauptklasse. In der Gesamtwertung der Frauen konnte sie  den 6. Platz belegen. (Christian Staud)
Ba-Wü-Titel für Kimeli
Sonntag, 19. Juni 2011 um 20:00 UhrDas Teilnehmerfeld der USC Athleten bei den diesjährigen Baden-Württembergischen Meisterschaften im Badischen Oberkirch war angesichts der sich umgreifenden Verletzungswelle überschaubar. Dennoch sprang eine Goldmedaille heraus: der Kenianer Patrick Kimeli, der schon seit Jahren für den USC startet, sicherte sich ganz souverän in 14:17,45 min den Titel über 5000m. Felix Trogisch startete über 400m Hürden, kam nach 58,97 sec ins Ziel und belegte damit Platz acht. Ganz erfreulich verlief die 4x100m Staffel der Frauen. Aufgrund starker Konkurrenz waren die Podestplätze schon vergeben, weshalb eine gute Zeit das Ziel war. Dies gelang Tabea Stehle, Kerstin Novotny, Franziska Foch und Roswitha Nickel wunderbar. 49,56 sec standen am Ende zu Buche und damit auch der 5.Platz. (Roswitha Nickel)
Ergebnisse Oberkirch
Weigand trotzt den Bedingungen beim City Lauf in Kaiserslautern
Sonntag, 19. Juni 2011 um 20:00 UhrAm 19.6.11 nahm Annemarie Weigand am Hornbach City Lauf in Kaiserslautern teil. Bei kühlen Temperaturen, Regen und Gegenwind ging die Laufstrecke über 10km 5 Runden durch die Innenstadt. Trotz diesen schwierigen Bedingungen konnte Anne den Lauf mit persönlicher Bestleistung von 41:59min bestreiten und belegte  damit den 2. Platz in der weiblichen Hauptklasse. (Christian Staud)
Dritter Platz mit der Staffel bei der Team-EM für Kedzierski
Sonntag, 19. Juni 2011 um 20:00 UhrJohanna Kedzierski konnte bei der Team-EM in Stockholm als Startläuferin der deutschen 4x100m-Staffel zusammen mit Marion Wagner, Cathleen Tschirch und Leena Günther ihre gute Form bestätigen. Die Staffel war mit einer Zeit von 43,37s die drittschnellste der europäischen Konkurrenz. Johanna musste sich aus dem Block gegen die äußerst starken Sprinterinnen aus Großbritannien und Frankreich auf den benachbarten Bahnen durchsetzen, was ihr sehr gut gelang. (Christian Staud)
Ergebnisse Team-EM
Pfingstwettkampf: Qualitage in Heidelberg
Sonntag, 12. Juni 2011 um 20:00 UhrEin Großteil der USC-Athleten ist bereits in die laufende Freiluftsaison gestartet. Nun galt es, die bereits errungenen Zeiten und Weiten zu bestätigen bzw., was natürlich erfreulicher wäre, zu verbessern. Dabei ist der Pfingstsonntag bei den Qualitagen traditionell für die technischen Disziplinen reserviert. Auf neues Terrain begab sich Carla Pütz und überquerte im Hochsprung 1,40m. Beim anschließenden Weitsprung wollte keine der drei Damen ein Sprung über die 5m gelingen, dennoch landete Neuzugang Daniela Richter bei für sie überraschenden 4,95m. Für Christine Rother und Carla standen 4,63m und 3,76m am Ende zu Buche. Das sich anschließende Kugelstoßen beendet Christine mit 10,17m und Carla mit 9,91m und blieb damit unter der erhofften 10m-Marke. Christine absolvierte zudem den Speerwurf – hier wurden allerdings zwei gute Würfe ungültig gegeben, weshalb sie sich am Ende mit 35,25m zufrieden geben musste. Am 2. Tag standen die Laufdisziplinen auf dem Programm. Bereits um 11:05 Uhr ertönte der Startschuss für die 100m der Frauen. Diesen bestritt Roswitha Nickel im ersten Lauf mit ausbaufähigen 13,08s, Daniela folgte im zweiten Lauf mit 13,90s und Tabea erwischte einen Blitzstart und sprintete zu 13,19s. Trotz Endlaufqualifikation gelang es weder Roswitha (13,19s.) noch Tabea (13,46s) im zweiten und damit vermeintlich schnelleren Lauf die Zeiten zu verbessern. Einzig Christian Staud nutzte den Heimvorteil und sprintete zu einer Saisonbestzeit von 11,20s. Leider zog er sich im Endlauf eine Zerrung zu,  so dass er den Lauf abbrechen musste. Marius Binder lief 12,16s. Matthäus Gaida startete über 800m und lief 1:58,71 min. Schließlich standen noch die 200m auf dem Programm- auch wenn der Himmel sich mehr und mehr zuzog, hielten die Wolken „dicht“. Kerstin Novotny sprintete mit ihren niegel-nagel-neuen Spikes über die halbe Stadionrunde zu guten 26,69s, Roswitha hingegen nur zu 27,24s. Andreas Keller absolvierte seine 200m in einer Zeit von 22,96s. (Roswitha Nickel)
Ergebnisse Heidelberg
Kedzierski für Team-EM nominiert!
Freitag, 10. Juni 2011 um 20:00 UhrDank ihren hervorragenden Sprintzeiten in der bisherigen Saison ist Johanna Kedzierski für die 4x100m Staffel bei der Team-EM in Stockholm nominiert. (Christian Staud)
Ba-Wü Junioren-Meisterschaften in Böblingen am 4./5.Juni
Sonntag, 5. Juni 2011 um 20:00 UhrBei den BaWü’s Junioren in Böblingen konnte Tabea Stehle leider wegen Krankheit am Samstag nicht über die 100m an den Start gehen. Somit vertrat Christine Rother dort am Sonntag im Speerwurf alleine den USC. Das Wetter war sonnig und schwül – also ganz gut für’s Werfen. Nach einem mäßigen ersten Wurf, erreichte sie im zweiten mit 35,98m eine neue persönliche Bestleistung. Damit verpasste sie nur um 42cm den Endkampf. Trotz nur der drei Würfe konnte sie sehr zufrieden als 9. Platzierte und vor dem großen Unwetter, was für diesen Tag angekündigt war, nach Hause fahren. (Christine Rother)
Ergebnisse BaWü Jun
Heidelberger Sprint-Cup
Donnerstag, 2. Juni 2011 um 20:00 UhrWarmes Wetter und günstige Windbedingungen prägten den 28. Heidelberg-Cup, der wie immer im Universitätsstadion ausgetragen wurde. Da die intensive Vorbereitung des Wettkampfes viel Zeit in Anspruch nahm und auch die Organisation am Wettkampftag stimmig sein sollte, waren die meisten USC-Athleten eher „hinter den Kulissen“ (beispielsweise Wettkampfbüro und Verpflegung) tätig und sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Zu den wenigen USC-Startern zählten u. a. Waldemar Graf, Christian Staud, Ruben Edelmann und Andreas Keller, die es sich nicht nehmen ließen, über die erstmals angebotenen 4x100m zu starten. Aufgrund verpatzter Wechsel blieb die Uhr am Ende bei 43,93s stehen- eine Staffelzeit, die sicherlich nicht für Zufriedenheit sorgte. Dafür aber ganz erfreulich sind die 11,20s von Christian über 100m. Vereinskamerad und Staffelkollege Andreas kam mit 11,57s ins Ziel, Joseph Barry erreichte 12,40s. Bei den Frauen brachte Johanna Kedzierski eine sehr ordentliche Zeit auf die Bahn- diesmal sprintete sie 200m und erreichte eine Zeit von 23,70s. Roswitha Nickel absolvierte den gesamten Sprint-Cup und freute sich am Ende vor allem über überraschende 26,51s auf 200m und belegte damit Platz vier in der Gesamtwertung. Die diesjährige Meile war wieder einmal fest in kenianischer Hand. Benson Sereui gewinnt deutlich mit neuem Stadionrekord in 3:57,74min vor Patrik Kimeli (4:09,71min) (beide USC Heidelberg) und bestätigt damit seine exzellente Form. Maryane Wanjiru gewinnt bei den Frauen, gefolgt von Annemarie Weigand mit 5:58,60min. Für Matthäus Gaida hingegen war die Meile (4:36,20min) nicht genug. Er startete zusätzlich in dem sich anschließenden 300m-Lauf (37,89s). Hier kam Joseph auf 38,52s. Wenn auch ohne USC Beteiligung sei noch kurz auf den Prof. Dr. Rieder Speerwurf-Cup eingegangen. Diesen gewann in sehr starken 73,16m, der für Mannheim startende, Jens Merseburger gefolgt von Vereinskamerad David Madeo und dem Tschechen Jan Syravatko (72,30m und 71,23m). (Roswitha Nickel)
Ergebnisse Heidelberg
Deutsche Hochschulmeisterschaften vom Winde verweht…
Sonntag, 29. Mai 2011 um 20:00 UhrBei den diesjährigen Deutschen Hochschulmeisterschaften in Darmstadt konnten die USC-Athleten nur vereinzelt an ihre guten Leistungen aus den letzten Wochen anknüpfen. Gegen das hochklassige Teilnehmerfeld mit Studierenden aus ganz Deutschland erreichten die Heidelberger Leichtathleten leider keine Topplatzierungen. Der Wind machte gerade die Laufdisziplinen zu einer Lotterie. Den ersten Lauf bestritten Felix Trogisch und Nico Krieger über 400m. Nach einem unglücklichen Start gelang es Felix nicht seinen gewohnten Laufrhythmus zu finden und so blieb er mit 52,62 Sekunden unter seinen Möglichkeiten. Nico gelang ein guter Lauf (52,26s), obwohl er sich im Training eigentlich gar nicht auf diese Distanz vorbereitet hatte. Auf den letzten 100 Metern überraschte er mit seiner Ausdauer und es gelang ihm noch zwei Konkurrenten einzuholen. Franziska Foch, Roswitha Nickel und Tabea Stehle sprinteten über die 100m bei enormem Gegenwind zu ordentlichen Zeiten. Franzi und Rosi durften sich dabei über die Teilnahme am B-Finale freuen. Zwar konnten sie ihre Qualitäten bei -5,1 m/s Gegenwind nicht wirklich zeigen, erreichten im „kleinen Finale“ aber immerhin die Plätze 4 und 5 (Rosi: 13,36s; Franzi: 13,38s). Tabea gewann ihren Vorlauf souverän vor der direkten Konkurrenz in 13,54 Sekunden (Wind: -3,2 m/s), verpasste aber um eine Zehntel das B-Finale. Noch knapper ging es bei den Männern zu. Während sich im vereinsinternen Duell zwischen Christian Staud und Ruben Edelmann diesmal keiner durchsetzen konnte (beide 11,50s; -2,6 m/s), verpassten die USC-Sprinter um zwei Hundertstel den Sprung unter die besten 16. Nico hatte die erst kurz zuvor gelaufenen 400m noch in den Beinen und konnte sich mit 11,94 Sekunden auch keine weitere 100m-Teilnahme sichern. Im anschließenden Speerwurf-Finale der Frauen scheiterten Christine Rother und Franziska Foch knapp an einer Platzierung unter den Top Ten. Franzi belegte Platz 12 mit guten 35,71m im ersten Versuch. Tine sicherte sich mit starken 35,91m den 11. Platz. Einen Rang weiter vorn landete sie beim Kugelstoßen mit 10,48m.
Der nächste Tag versprach zwar sonnig zu werden, doch der Wind drehte leider nicht. Bei -3,7 m/s Gegenwind hatten Felix (24,18s) und Ruben (23,34s) nur wenig Freude über die 200m. Am Ende der Hochschulmeisterschaften verpassten die Sprinter noch knapp das Podest. Die Staffel der Wettkampfgemeinschaft Heidelberg mit Ruben, Christian, Cory Innes (LG Friedberg-Fauerbach) und Nico erreichte in 42,68 Sekunden den 4. Platz. Vielleicht wäre mit besseren Wechseln noch der Sprung aufs Treppchen geglückt, doch die USCler waren am Ende der Hochschul-meisterschaften auch mit dieser Platzierung zufrieden. (Ruben Edelmann)
Bestleistungswochenende für Kedzierski
Sonntag, 22. Mai 2011 um 20:00 UhrMit einem Doppelstart am Wochende (21./22. Mai) sollte Johanna Kedzierski ihre Form nach einer zweijährigen Verletzungspause und Wettkampfabstinenz testen. Die gelang ihr mit einem fulminanten 100m-Lauf in Rechberghausen und persönlicher Bestleistung von 11,59s (VL: 11,71s), was zugleich einen neuen Stadionrekord bedeutete. Mit ihr startete ein weiterer Neuzugang beim USC Heidelberg, der Kenianer Benson Seurei, über 1500m. In seinen ersten Lauf in Europa lief er auch persönliche Bestleistung und Stadionrekord in Rechberghausen mit 3:42.80min. Waldemar Graf, der im letzten Jahr durch mehrere Verletzungen und Operationen keinen Wettkampf besteiten konnte, siegte bei seinem ersten Start in 2011 mit einer guten Weite von 62,46m im Speerwurf und gewann damit den Wettbewerb.
Johanna und Benson wagten sich am nächsten Tag in das Meeting der krummen Strecken in Pliezhausen und erzielten auch am zweiten Tage hervorragende Leistungen. Benson siegte über 1000m in 2:19,18min und verbesserte damit seine persönliche Bestleistung und den 18 Jahre alten Stadionrekord. Johanna lief mit guten 9,54s (80m) und 17,64s (150m) zweimal nur knapp hinter der 2009 WM-Bronze-Medalistin Marion Wagner (9,43s, USC Mainz) in Pliezhausen ins Ziel. Bei nicht gerade günstigen Wetterbedingungen kam sie dabei ganz knapp an ihre persönlichen Bestleistungen heran. (Walter Abmayr)
Foch gewinnt Bronzemedaille bei BaWü Mehrkampfmeisterschaften
Sonntag, 22. Mai 2011 um 20:00 UhrNachdem sich lange kein Ausrichter für die Baden-Württembergischen Mehrkampfmeisterschaften der Aktiven gefunden hatte, wurde die Veranstaltung am vergangenen Wochenende relativ früh in der Saison im schwäbischen Bernhausen ausgetragen. Die Farben des USC Heidelberg vertraten Franziska Foch, Christine Rother und Sophie Winterhalder im Siebenkampf der Frauen. Dabei standen die Zeichen im Vorfeld dieser ersten Standortbestimmung nicht optimal, laborierten doch in der Woche vor den BaWüs alle Mehrkämpferinnen an Verletzungen. So hieß es am Samstag bei strahlendem Sonnenschein in der ersten Disziplin, den 100m Hürden, in erster Linie: Durchkommen! Dabei war allen Drei die fehlende Wettkampfroutine noch anzumerken, denn keine schaffte es, einen runden Lauf auf die Bahn zu bringen. Dabei war Franzi knapp die schnellste USClerin mit 16,94s vor Sophie (16,96s) und Tine (18,20s). Im Hochsprung lief es dafür teilweise etwas besser, Franzi konnte mit 1,44m eine gute Leistung abrufen, Tine sprang wie in den letzten Wettkämpfen stabile 1,48m. Auch für Sophie war leider schon bei 1,48m Schluss. Sie büßte damit in den ersten beiden Disziplinen, eigentlich ihre Paradedisziplinen, schon wichtige Punkte ein. Anschließend wurde das Kugelstoßen ausgetragen, wo Christine mit 10,25m wieder eine gute Weite gelang. Sophie (9,11m) und Franzi (8,65m) blieben mit ihren Leistungen ebenfalls in einem passablen Rahmen. Im abschließenden 200m Lauf konnte Franzi schließlich ihre im Training gezeigten Leistungen bestätigen und mit furiosen 26,17s persönliche Bestleistung laufen. Diese Zeit brachte ihr tolle 782 Punkte ein und bedeuten gleichzeitig ihre höchste Einzelpunktzahl. Sophie und Christine konnten dem nicht ganz nachkommen und kamen mit 28,54s bzw. 29,55s ins Ziel. Nach dem ersten Tag war klar, dass Franzi in ihrem ersten Siebenkampf überhaupt, mit einem starken zweiten Tag durchaus Chancen auf das Treppchen haben dürfte. Bei insgesamt 5 angetretenen Mannschaften lagen die USC-Mädels ebenfalls noch in ausichtsreicher Position auf eine Medaille. Für Tine und Sophie war das Ziel “4.000 Punkte” dagegen schon in weite Ferne gerückt…
Der zweite Tag begann recht früh (10h) mit dem Weitsprung. Hier gelang es Tine am besten, die Müdigkeit aus den Gliedern zu verscheuchen. Ihr gelang mit 4,85m überrachenderweise der weiteste Satz von allen dreien. Franzi war mit ihren 4,79m nicht ganz zufrieden und auch Sophie konnte auf die 4,77m aus dem ersten Versuch nichts mehr drauflegen und blieb unter ihren Möglichkeiten. Mit dem durchwachsenen Weitsprung schrumpften die Chancen der Mannschaft auf eine Medaille deutlich. Nicht aus der Welt war dagegen die Medaille für Franzi, die noch auf ihre zwei starken Disziplinen Speerwurf und 800m hoffen konnte. Im zweiten Versuch schleuderte sie den Speer auf starke 36,73m nahe an ihre Bestweite heran und konnte sich vor den 800m auf den dritten Platz vorschieben. Tine konnte mit 32,16m ihre guten Trainingsleistungen bestätigen, Sophie kam über 27,03m nicht hinaus. Ein Gewitterschauer vor dem abschließenden 800m Rennen machte die äußeren Bedingungen etwas erträglicher, nachdem es sehr schwül geworden war. Für Tine und Sophie hieß es nun ein gutes Mannschaftsergebnis zu sichern. Nach einer mutigen erste Runde blieb die Uhr für Tine schließlich bei 2:50,11min stehen, Sophie kam nach 2:53,52min ins Ziel. Für Franzi galt hingegen im gleichen Lauf, sich die Konkurrenz um den 3. Platz vom Leib zu halten, nachdem die ersten beiden Plätze schon vergeben waren. Dies gelang ihr in einem tollen Rennen (2:24,11min) wunderbar und sie konnte sich im Ziel über den Gewinn der Bronzemedaille freuen. Für sie waren die insgesamt 4.258 Punkte natürlich eine persönliche Bestleistung. Tine (3.636P) und Sophie (3.604P) komplettierten das ordentliche Mannschaftsergebnis (11.500P, Platz 4) auf den Plätzen 8 und 9.
Für die Mehrkämpferinnen um Trainer und Betreuer Christian Staud war dies ein erfolgreicher aber auch ausbaufähiger erster Siebenkampf der Saison. (Sophie Winterhalder)
Edelmann sprintet zu zwei Titeln
Samstag, 21. Mai 2011 um 20:00 UhrAuch wenn die Regio-Meisterschaften in den vergangenen Jahren schon stärkere Teilnehmerfelder aufwiesen, zeigten die USC-Athleten in Heilbronn ordentliche Leistungen. Drei Titel und jeweils 2x Silber und Bronze waren am Ende die satte Ausbeute. Gleich zweimal ganz oben stand Ruben Edelmann. Irgendwie hat er das Sprinten im Blut, denn als Leichtathletikquereinsteiger ließ er so manch erfahrenen Sprinter hinter sich. Schon im 100m-Vorlauf lief er gute 11,15s- natürlich persönliche Bestzeit, die er im Finale auf 11,09s verbesserte. Die spät anschließenden 200m gewann er in 23,00s. Felix Trogisch (11,86s) und Marius Binder (11,93s) starteten ebenfalls über die 100m. Felix erreichte bei den 200m eine Zeit von 23,74s und belegte damit Platz 4. Bei den Frauen gingen über 100m und 200m Roswitha Nickel, Kerstin Novotny und Trainingspartnerin Zita Soons an den Start. Im 100m-„Vorlauf“, der auch gleich als Finallauf gewertet wurde, sprinteten die Mädels zu 13,10s, 13,15s und 13,20s, wonach Roswitha Platz 2 und Kerstin Platz 3 belegte. Die Chance, beim anschließenden Einlagelauf, die guten Bedingungen zu nutzen, wurde sofort beim Schopf gepackt. So verbesserte sich Roswitha auf 12,98s und Kerstin auf 13,14s. Tabea Stehle erzielte im Weitsprung eine Weite von 4,69m. Zum Schluss konnten sich die Mädels mit der abschließenden 4x100m- Staffel recht zufrieden zeigen. In der Besetzung Giulia Tossmann, Kerstin, Tabea und Roswitha liefen sie sehr solide 50,76s und damit zu Gold. Die Männer-Staffel in der Besetzung Ruben, Marius, Felix und Joseph Barry kam mit einer Zeit von 45,47s ins Ziel und belegte damit Platz 5. (Roswitha Nickel)
Erfolgreiche DMM Regional- und Landesliga der Frauen und Männer
Sonntag, 15. Mai 2011 um 20:00 UhrSchnell, weit und hoch hinaus- so sollten die Zeiten und Weiten der USC-Athleten an diesem Wochenende in Mannheim sein, um möglichst viele Punkte für den Mannschaftswettbewerb zu sammeln. Und verdammt schnell ging es dann in der ersten von insgesamt neun Disziplinen los: Johanna Kedzierski sprintete zu phänomenalen 11,70s über 100m und erreichte damit auch die Tageshöchstpunktzahl bei den Damen. Franziska Foch (13,01s) und Tabea Stehle (13,08s), ebenfalls auf den 100m startend, folgten mit persönlichen Bestleistungen und entsprechendem Jubel. Vielleicht angesteckt von dem 100m-Rausch, konnte Franziska ihre Schnelligkeit für den Weitsprung nutzen und landete bei ordentlichen 5,10m in der Grube. Auch Ellen Köpf zeigte bessere Sprünge als noch vor einer Woche und wurde mit 5,07m belohnt. Sophie Winterhalder fehlte nur 1cm für die fünf vor dem Komma, was sich nächste Woche bei den Mehrkampfmeisterschaften ändern soll. Im Hochsprung überquerte Sophie, zusammen mit Vereinskameradin Antonia Koch, die Latte bei 1,52m. Von Antonia ist man sicherlich andere Höhen gewohnt, allerdings sollte nicht unerwähnt bleiben, dass sie seit einem dreiviertel Jahr kein Training mehr absolviert hat, und somit trotz allem wichtige Punkte erzielte. Als Dritte im Bunde überquerte Christine Rother 1,48m. Ein Mammutprogramm lieferten Annemarie Weigand und Julia Taube ab. Da es sich immer als schwierig erweist, die Langstrecken zu besetzen, liefen beide Mädels sowohl die 800m als auch 3.000m. Da Anne sich auf die Langstrecken konzentriert, sind ihr die 800m schon fast zu schnell (nach eigener Aussage) – trotzdem erlief sie mit 2:37,18min wichtige Punkte, fühlte sich aber auf den anschließenden 3.000m sichtlich wohler und lief respektable 11:44,91min. Für Julia war es der erste Laufwettkampf überhaupt, den sie mit 2:45,32min und 13:13,74min abschloss. Sehr gute Weiten folgten beim Kugelstoßen von Johanna. Der weiteste Stoß landete bei 12,76m. DesÃre Lanig (11,10m) und Christine (10,26m) zeigten sich mit ihren Weiten weniger zufrieden, wobei auch hier die Trainingspause von Desà erwähnt werden muss. Besser lief es dann für sie im Diskuswerfen, wo sie den Diskus auf achtbare 42,09m schleuderte. Carla Pütz kam auf 26,65m und gab damit ihr Freiluftdebüt, Tabea erreichte eine Weite von 25,60m. Aus dem emsigen Sonne-Wolken-Mix entwickelte sich dann doch ein kräftiges Regenschauer, welches zu einer 30-minütigen Wettkampfunterbrechung führte. Sichtlich in ihrer Vorbereitung beeinträchtigt, musste auch diese Disziplin von den Hürdenläuferinnen absolviert werden, in der Christine (17,32s) am Ende die Nase vorn hatte. Rhythmusstörungen und harter Hürdenkontakt bescherten Sophie und Franziska Zeiten von 17,52s und 17,95s, die es nächste Woche auf jeden Fall zu verbessern gilt! Die abschließende Staffel um Startläuferin Johanna versprach eine gute zu werden. Zusammen mit Franziska, Tabea und Roswitha Nickel blieb die Uhr am Ende bei guten 49,34s stehen. Auch die zweite Staffel mit Ellen, Giulia Tossmann, Sophie und Christine kam ins Ziel – leider fiel der Stab bei einem Wechsel zu Boden, so dass am Ende lediglich 60,20s zu Buche standen.
Auch wenn sich hier und da etwas mehr erhofft wurde, ergaben sich in der Summe gute 9.548 Punkte, was hinter der MTG Mannheim (9.668) Platz zwei bedeutete. Damit hat der USC seine starke Mannschaftsleistung in Baden-Württemberg unterstrichen. (Roswitha Nickel)
Auch unsere Männer stellten in diesem Jahr eine Mannschaft. Da diese hauptsächlich aus Sprintern bestand, mussten die meisten in den technischen Disziplinen nach nur kurzer Trainingsphase ihr Bestes geben. Zunächst standen aber die 100m Sprint auf dem Programm. Hier konnte jeder USC-Sprinter seinen Lauf für sich entscheiden: Ruben Edelmann, der die 100m zum ersten Mal bestritt, kam auf respektable 11,33s, Christian Staud auf 11,37s und Felix Kommoss auf 11,41s. Währenddessen warf Waldemar Graf den Diskus aus dem Stand auf 30,44m, Christian kam leicht ermüdet vom 100m-Lauf und konnte die Scheibe noch auf 36,43m schleudern. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl bei der Landesliga der Männer mussten die beiden anschließend direkt zum Kugelstoßen, wo sie Unterstützung von unserem 800m-Läufer Matthäus Gaida bekamen. Nach der guten Kugelstoß-Generalprobe in Walldorf wollte aber keinem ein richtig guter Stoß gelingen. Christian kam mit 13,01m noch knapp über die 13m-Marke, Waldemar’s bester Stoß landete bei 11,78m und Matthäus konnte mit 10,69m für einen Mittelstreckenläufer Stärke zeigen. Danach stand wieder Sprint auf dem Programm – die 400m. Hier konnte Felix Trogisch, der noch sichtlich ermüdet von seinem hohen Trainingspensum in den vergangenen Wochen war, seinen Lauf in 51,39s gewinnen. Andreas Keller lief die Stadionrunde stark an, musste dann aber locker in 53,06s ins Ziel laufen, da ihm in letzter Zeit doch einige Tempoläufe aus dem Training fehlten. Ein bisschen unglücklich waren die Athleten Marius Binder und Felix Kommoss beim Weitsprung. Konstante Anläufe uns sauberer Absprünge wollten einfach nicht gelingen. Felix kam auf 5,48m und Marius auf 5,46m, was mit weiterem Training bei beiden sicherlich steigerungsfähig ist. Die 800m bestritten Matthäus und Axel Görlach, die jeweils auf 2:00,22min und 2:29,37min kamen. Anschließend begann ein spannender Hochsprung-Wettkampf. Marius sprang technisch am sichersten, musste aber nach übersprungenen 1,60m mit Fußschmerzen aufhören. Felix Trogisch versuchte sich zur Mehrkampfvorbereitung in dieser anspruchsvollen Disziplin zum ersten Mal und packte noch die 1,64m. Felix Kommoss trat völlig unvorbereitet an, zeigte sich technisch aber enorm lernfähig und übersprang Höhe über Höhe bis zu 1,76m, was schon eine Überhöhung seiner Körpergröße bedeutete, und scheiterte dann nur knapp an 1,80m. Vor den Staffeln standen dann noch die 5000m an. Hier lief Patrick Kimeli ein absolut souveränes Rennen, überrundete sämtliche Mitstreiter mindestens einmal und kam auf 14:08,21min. Matthäus zeigte sich mit seinen16:46,47min zufrieden, war aber total erschöpft. Trotzdem raffte er sich auf, um dann im abschließenden Wettbewerb, den 4x100m, den Schlussmann der zweiten Staffel zu stellen. Axel lief die 5000m auch mit, brach dann aber, als die anderen beiden im Ziel waren, seinen Lauf ab. Ruben, Christian, Felix Trogisch und Andreas liefen abschließend in der ersten Staffel mit relativ guten Wechseln nur knapp hinter der Weinheimer Staffel, die zwei sehr schnelle, französische Sprinter auf den letzten beiden Positionen hatten, in 43,37s ins Ziel. Die zweite Staffel startete mit Waldemar auch mit gutem Vorsprung, den Felix Kommoss und Marius noch weiter ausbauen konnten. Leider ging der letzte Wechsel, auf den ermüdeten, aber dennoch explosiv startenden Matthäus schief.
Alles in Allem zeigten auch die Männer damit eine sehr solide Teamleistung und kamen mit 11.075 Punkten bei neun Mannschaften im Teilnehmerfeld auf den zweiten Platz. (Christian Staud)
Ergebnisse: DMM Mannheim
Kedzierski toppt Männerkonkurrenz in Walldorf
Samstag, 7. Mai 2011 um 20:00 UhrSommerliche Temperaturen, erste Formtests und wie immer „krumme“ Laufdistanzen prägten den Bahneröffnungswettkampf in Walldorf. Einen fulminanten Freiluftstart erwischte Johanna Kedzierski, die mit 7,51s auf 60m nicht nur die Frauen, sondern auch die Männer hinter sich lies und sich somit zu Recht über einen gelungenen Saisoneinstieg freute. Ebenfalls zufrieden über ihre Zeiten zeigten sich Tabea Stehle und Roswitha Nickel, die sich mit 8,25s den dritten Platz teilten. Ellen Köpf kam nach Trainingspause im Winter immerhin auf 8,53s. Anschließend ging es auf die 150m-Distanz, auf der Kerstin Novotny (20,06s) sich ganz knapp mit dem dritten Rang, hinter der zurzeit in Heidelberg trainierenden, aber für Portugal startenden, Zita Soons (20,05s), begnügen musste. Roswitha kam mit der viert schnellsten Zeit (20,18s) ins Ziel. Johanna bekam leider – trotz ihrer hervorragenden Vorleistung über 60m – nur die Bahn eins zugewiesen, so dass sie ihren leicht angeschlagenen Oberschenkel lieber schonte und nicht in die enge Kurve der Innenbahn startete. Über die Leistungen in den technischen Disziplinen konnte sich vor allem Christine Rother freuen. Im dritten Versuch gelang ihr der Sprung über 1,48m im Hochsprung und der Speer flog zu ihrer eigenen Überraschung 33,36m weit, was beides jeweils zum Sieg reichte. Christine lief zudem die 150m in 21,97s. Einen richtig guten Absprung vom Weitsprungbrett wollte leider bei keinem der drei USC-Mädels so richtig klappen. Ellen Köpf gelang mit 4,83m der weiteste Satz und belegte damit Platz vier. Kerstin und Tabea folgten ihr mit 4,80m und 4,58m. (Roswitha Nickel)
Bei den Männern wurden ebenfalls schon starke Leistungen gezeigt. So konnte Neuzugang Ruben Edelmann die 150m der Männer in einer hervorragenden Zeit von 16,81s gewinnen. Ebenfalls über die 150m starteten Christian Staud (16,96s, Platz drei) und die beiden weiteren Neuzugänge Felix Trogisch (17,67s) und Marius Binder (18,29s). Über die 60m kamen Felix und Marius jeweils auf 7,74s und 7,70s. Felix startete zudem auf der 300m-Distanz, wo er in guten 36,78s auf Platz zwei kam. Zur Vorbereitung auf die DMM am 15.Mai in Mannheim versuchten sich Waldemar Graf und Christian zudem im Kugelstoßen und konnten mit Leistungen von 12,41m und 13,39m, was für Platz vier und zwei reichte, ihre gute Form präsentieren. (Christian Staud)
Ergebnisse: Bahneröffnung Walldorf
Guter Saisonstart für Annemarie Weigand
Sonntag, 13. März 2011 um 20:00 UhrOhne gezielte  Vorbereitung und nach sehr langer Wettkampfpause ist Annemarie Weigand erfolgreich in die diesjährige Freiluftsaison eingestiegen. Zum ersten mal lief sie die 21,0975 km beim nationalen Bienenwald-Halbmarathon in Kandel. Das Wetter war dazu optimal: bewölkt und ab und zu gab’s leichten Nieselregen. Die ersten 3 km ging Annemarie relativ ruhig an, ab km 6 hat sie dann ihren Laufrythmus gefunden und konnte nach und nach an vielen anderen Läuferinnen und Läufern vorbeiziehen. Das ging dann bis km 12 sehr gut, nur folgte dann leider eine Verhärtung ihrer rechten Oberschenkelmuskulatur, so dass ihr das Laufen von Schritt zu Schritt immer schwerer und schmerzhafter fiel. Trotzdem hat sie den Lauf bis zum Ende durchgezogen und konnte ihn mit einer sehr ordentlichen Zeit von 1:40h beenden. In ihrer Altersklasse hat sie damit den 5. Platz von 19 gestarteten Athletinnen belegt.
Meetings in Ludwigshafen und Karlsruhe
Sonntag, 13. Februar 2011 um 20:00 UhrEin guter Start in die Hallensaison gelang unserem Neuzugang Johanna Kedzierski beim Meeting in Ludwigshafen. Nach langer Wettkampfpause ging sie über 60m und 200m an den Start. Nach respektablen 7,59s im 60m-Vorlauf konnte sie im Finale mit starken 7,52s die Konkurrenz hinter sich lassen. Bei den anschließenden 200m, die schon eine halbe Stunde nach dem 60m-Finale gestartet wurden, kam Johanna in einem verhaltenen Lauf auf gute 24,78s und errang damit den zweiten Platz.
Am selben Tag fand in Karlsruhe das internationale BW-Bank-Meeting statt und so mancher hat sich sicherlich über den schnellen Nigerianer Ogho-Oghene Egwero im USC Heidelberg Trikot gewundert, der im 60m-Finale in 6,64s auf Platz 6 lief. Ogho wird zur Zeit in Heidelberg von Walter Abmayr trainiert und schließt sich somit auch desöfteren der USC-Trainingsgruppe um Christian Staud an und trägt zur guten Gemeinschaftsstimmung bei. Somit kommt sein Start in USC-Farben nicht von ungefähr und wir sind schon gespannt auf weitere schnelle Zeiten.















