MLP USC BasCats atmen tief durch!
1.100 Zuschauer feiern Sieg der MLP USC BasCats
Nach 2 Stunden und 45 Minuten war es endlich soweit. Der dritte Saisonsieg war unter Dach und Fach. Mit 83-75 wurde Abstiegskonkurrent TS Herzogenaurach 1861 am Ende niedergerungen. Nach Verlängerung und etlicher zeitlicher Verzögerungen war es soweit und die BasCats haben einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht.
Das Spiel wurde im Vorfeld von Samstag auf Sonntag vom ISSW in den für die BasCats ungewohnten Olympiastützpunkt gelegt. Im nach hinein ein Glücksfall, denn aufgrund der extrem langen Spieldauer waren bereit die Zuschauer des im Anschluss stattfindenden ProA-Spiels in der Halle und konnten die BasCats in der heißen Endphase unterstützen. Fanden zunächst gerade einmal 100 Zuschauer den Weg ins OSP, so waren es am Ende aufgrund des Herrenspiels 1.100. Eine klasse Kulisse, von der hoffentlich ein paar für die letzten drei Heimspiel bei den Damen hängen bleiben werden. Die BasCats begannen gut und gingen mit 13-7 in Führung, um dann aber wieder in den letzten drei Minuten des ersten Viertels einzubrechen und mit 17-24 ins zweite Viertel zu gehen. Das zweite Viertel verlief sehr ausgeglichen und relativ unspektakulär. Mit 26-31 ging es in die Pause. In der Halbzeitpause schien Coach Czygan die richtigen Knöpfe gedreht zu haben. Furios starteten die MLP USC BasCats und überrannten ein ums andere Mal die ansonsten gut funktionierende Herzogenauracher Ganzfeldverteidigung. Vor allem KiKi Veith, Serena Benavente und LaCoya Terry sorgten für einiges Raunen auf den sich füllenden Zuschauerrängen. Mit 30-18 ging das dritte Viertel zu Gunsten der Heidelbergerinnen aus. Im letzten Viertel schlichen sich dann wieder Fehler ein und Herzogenaurach nutze dies geschickt aus. Beim Stand von 61-61 in der 37. Minute war das Spiel wieder völlig offen. Beide Teams versuchten das Spiel in der regulären Spielzeit zu entscheiden, was jedoch nicht gelang. Mit 65-65 ging es dann in die Verlängerung. Hier hatten die MLP USC BasCats dann wieder ihren Rhythmus gefunden und die Zuschauer vollends überzeugt. Mit 18-10 in der Verlängerung gewannen die Damen das Spiel und zusätzlich auch noch den eventuell wichtigen direkten Vergleich. „Der Sieg war extrem wichtig für die Psyche. Gerade auch weil Keltern sensationell in Speyer gewonnen hat, mussten wir nachlegen. Eigentlich wollten wir uns mit diesem Sieg vom Ende absetzen, aber nun haben wir zumindest den knappen Vorsprung gewahrt. Die Saison ist noch völlig offen. Es fehlen auf jeden Fall noch 2-3 Siege aus den letzten sechs Spielen.“ so Coach Czygan.
Für den USC spielten: Terry 30, Adrion 16, Benavente 16, Veith 13, Stage 5, Zipser 2, Heller 1, Güttner, Hofmann, Elena, Hofmann, Antonia, Maurer, Meusel
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