Trainingsauftakt beim USC Heidelberg

25.08.2009: In fünf Wochen startet die 2. Basketball-Bundesliga, Pro A, in ihre dritte Saison und am Montagnachmittag begrüßte Trainer Torsten Daume sein – nahezu – komplettes Team im Heidelberger Olympiastützpunkt zum ersten gemeinsamen Training innerhalb der intensiven Saisonvorbereitung. 13 Spieler – inklusive der beiden Amerikaner Jibril Hodges und Neuzugang Lyndale Burleson – legten bei ohnehin heißen Außentemperaturen gleich einige schweißtreibende Einheiten aufs Parkett. In Abstimmung mit Athletiktrainer Manuel Ruep wird dem jungen Team – momentanes Durchschnittsalter unter 21 Jahren! – bis zur Saisoneröffnung ein hartes Vorbereitungsprogramm bevorstehen. Bereits am kommenden Wochenende nimmt die Mannschaft an einem Turnier aus sechs Mannschaften beim Liganeuling in Crailsheim teil, für Dienstag, 1.9. (18 h, voraussichtlich ISSW) gegen SG Kirchheim und Donnerstag, 3. September (19 Uhr, OSP) gegen die Starwings aus Basel sind bereits weitere Trainingsspiele vorgesehen. Hier könnte es zu einem Wiedersehen mit Michael Jones kommen. Er stand vor zwei Jahren im USC-Team und wird kommende Saison für den Schweizer Nationalligisten starten.

Das Zauberwort heißt für die neue Saison „Kontinuität“, wie Thomas Riedel vom USC-Organisationsteam beim abendlichen gemeinsamen Essen mit den Spielern nochmals betonte. Man setzt im Wesentlichen auf das in der vergangenen Saison so gut harmonierende Team. So war unter den Spielern auch lediglich ein neues Gesicht, eben das des neuen Pointguards Lyndale Burleson, zu entdecken. Ansonsten legt der USC Heidelberg in dieser Saison großen Wert darauf, den erfolgreichen Weg der vergangenen Saison und die hierbei begonnene Entwicklung fortzusetzen. Nur ein, voraussichtlich amerikanischer, Spieler soll – als Ersatz für Ben Beran – das junge Team noch vervollständigen. Hier gestaltet sich die Suche für Trainer Daume allerdings als sehr schwierig. Bisherige Optionen haben sich für höher dotierte Verträge im Ausland entschieden, Trainer Daume wirkt etwas besorgt. „Ben Beran kann man im Grunde nicht ersetzen“, meint er und spricht die außergewöhnliche Vielfalt seines „Big Man“ der vergangenen Saison an. Klar, ein Spieler, der in durchschnittlich 32,5 Minuten 16,3 Punkte bei 63,6 % Zweierquote, 38,3 % Dreier und 7,5 Rebounds aufzuweisen hat, ist unter USC-Bedingungen kaum ein zweites Mal zu finden. Zumindest wird man sehr viel Glück benötigen, etwa so wie zu Beginn der letzten Saison, als sich Jibril Hodges gerade noch rechtzeitig als Volltreffer erwies. Schön wäre es, wenn der neue Hoffnungsträger beim „USC-Saison-Opening“ – am 13. September ab 18 Uhr im ISSW – schon an Bord sein könnte.

Claus Ebert


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