Unnötige 59-72 Niederlage im Derby

Im Vorfeld war zu hören, dass die Sandhäuser Amerikanerinnen im Spiel gegen die MLP USC BasCats nicht auflaufen würden. Allerdings verzichten die MLP USC BasCats ihrerseits ebenfalls ab sofort auf Sheridan Arredondo und auch Serena Benavente war die Woche über verletzt und es war klar, dass sie in diesem Spiel in der Offensive keine Akzente setzen können würde. Mit diesem Hintergrundwissen bereiteten sich die USC-Damen auf das Spiel vor. Mit hoher Motivation und gutem Training in der Vorwoche begann man dann auch gegen die tatsächlich ohne Amerikannerinnen angetretenen Sandhäuser Damen eindrucksvoll. Das erste Viertel gehörte den USC-Spielerinnen, die aber bereits in dem Viertel eine merkwürdige Wurfschwäche andeuteten. Aufgrund vieler Fastbreaks ging man allerdings trotzdem mit einer 19-10 Führung ins zweite Viertel.

Von nun an, brachte Sandhausen die Fastbreaks besser unter Kontrolle und die ganze Wurfschwäche an diesem Tag offenbarte sich in erschreckender Weise. Ganz 6 Minuten lang viel auf Seiten des USC kein Korb. Der Ring war wie vernagelt. Ein grausamer 18-0 Lauf war die Folge und ein mit 22-8 verlorenes zweites Viertel besorgte einen 5 Punkte Rückstand zur Pause. Gerade Simone Grunert drehte in diesem Viertel völlig auf und schenkte dem jungen USC-Team immer wieder einfache Körbe ein. Das dritte Viertel begann wie das Zweite. Wieder viel kein Korb auf Seiten des USC und Sandhausen zog auf 16 Punkte davon. Dann kam jedoch die Wende. Das USC-Team immer wieder angetrieben von Berit Adrion und Julez Koch kämpfte sich heran. Auf einmal vielen die Würfe. Nach 3 erfolgreichen 3-Punktwürfen von Koch, Veith und Elena Hofmann war man beim 50-54 acht Minuten vor Schluss wieder dran. Doch dann war es aus mit dem Wurfglück. Ein Wurf nach dem anderen schaute in den Ring und sprang wieder heraus. Kein Wurfversuch fand mehr das Ziel, so dass man nur noch mittels erfolgreicher Freiwürfe punktete. Sandhausen nutzte diese aus und zog wieder davon. Am Ende stand eine völlig unnötige Niederlage. 59-72 bei gerade einmal 24 % Wurfquote auf Seiten des USC bedeuten statt eines kleinen Befreiungsschlages weiter Klassenkampf pur. „Natürlich ist es mehr als ärgerlich. Heute war viel mehr drin. Mit konsequenter Spielweise hätten wir heute ein Ausrufezeichen setzen können. Nun stehen wir aber wieder mit leeren Händen da. Die Situation ist nicht einfach. Ich bin mir sicher, dass wir mit einer gesunden Serena Benavente (Oberschenkelverhärtung) das Spiel gewonnen hätten. Es bleibt aber keine Zeit dieser Chance nachzutrauern. Wir müssen weiter konsequent arbeiten und endlich einmal die Big Points machen.” Coach Czygan nach dem Spiel.

Für den USC spielten: Adrion 15, Koch, 11/3, Stage 9, E.Hofmann 8/1, Veith 7/1, Benavente 6, A.Hofmann 2, Meusel 1, Heller, Oehler, Zipser


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