Am Sonntag, den 23. Februar, traten die Herren 2 der SG Heidelberg die Reise zum Auswärtsspiel gegen den VSG Kleinsteinbach an. Trotz der ungewohnten Hallenumgebung und der Rolle als Gäste ließen die Heidelberger von Beginn an wenig Zweifel an ihrer Favoritenrolle aufkommen.
Unter der Leitung von Trainer Willi Wolfarth , der den abwesenden Bertram Beierlein vertrat, trat die SG Heidelberg mit folgendem Aufgebot an:
Nils Poggemöller, Stephan Prochnau, Constantin Stieber, Hendrik Stoll, Gero Fliedner, Jonas Schubert, Lennon Maliat, Gabriel Gillmann, Anton Ehmer, Theo Overkamp und Aeneas Kiefer.
Die Partie startete mit einer klaren Ansage der Gäste. Die Heidelberger fanden schnell ihren Rhythmus und setzten die Gastgeber aus Kleinsteinbach unter Druck. Mit 25:17 und 25:16 gingen die ersten beiden Sätze deutlich an die SGH, die in dieser Phase in allen Elementen überlegen agierte.
Im dritten Satz schlichen sich jedoch kleine Unkonzentriertheiten ins Heidelberger Spiel ein. Kleinsteinbach nutzte die Chance, kämpfte sich in die Partie und erzwang ein enges Satzfinale, das die Gastgeber knapp mit 26:24 für sich entscheiden konnten.
Die Reaktion der SG Heidelberg folgte jedoch prompt: Im vierten Durchgang besann sich das Team von Willi Wolfarth wieder auf seine Stärken. Mit einem deutlichen 25:16 machte die SGH den Sack zu und sicherte sich die verdienten drei Punkte.
Ein besonderes Lob verdiente sich an diesem Tag der Kapitän: Nils Poggemöller wurde nach dem Spiel hochverdient zum MVP gekürt. Er dominierte das Geschehen sowohl mit wuchtigen Angriffen als auch mit einer druckvollen Aufschlagserie, die den Gegner immer wieder vor unlösbare Aufgaben stellte.
Mit diesem 3:1-Erfolg festigt die SG Heidelberg ihre Position an der Tabellenspitze und blickt selbstbewusst auf die kommenden Aufgaben.