USC II Herren: Furioses erstes Viertel reicht nicht

16 Dez. 2025

Mit 76:88 verlor der USC Heidelberg II am letzten Vorrundenspieltag der Basketball-Regionalliga Baden-Württemberg beim USC Freiburg und verabschiedete sich mit der dritten Niederlage in Folge in die kurze Weihnachtspause. Abhängig vom Nachholspiel der Freiburger in Haiterbach wird der USC II die Hinrunde als Dritter oder Vierter beenden.

Die Partie, die von hoher Intensität, vielen Führungswechseln und großem kämpferischem Einsatz beider Mannschaften geprägt war, begann vielversprechend für den USC II. Er fand offensiv gut ins Spiel und konnte früh Akzente setzen. Besonders Michael Schönit übernahm Verantwortung und erzielte starke 14 Punkte, darunter vier erfolgreiche Dreipunktewürfe. Dennoch gelang es dem USC Freiburg, sich Schritt für Schritt in die Partie zurück zu kämpfen. Nach einem intensiven ersten Viertel lag Freiburg zwar deutlich mit 13:28 zurück, konnte aber den Abstand im zweiten Abschnitt mit einem 9:0-Lauf deutlich verkürzen und zur Halbzeit auf 37:39 herankommen.

Nach der Pause entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit zahlreichen Führungswechseln und ausgeglichenen Phasen. Die Gastgeber erhöhten spürbar den defensiven Druck. Mit ihrer aggressiven Verteidigung und hohem Tempo zwangen sie die Heidelberger immer wieder zu schwierigen Abschlüssen. Angeführt von Julius Mayer, übernahm Freiburg im dritten Viertel die Kontrolle und setzte sich auf 72:62 ab.

Im Schlussabschnitt machte sich bei den Gästen, die nur zu acht antreten konnten, der hohe Energieaufwand bemerkbar. Freiburg nutzte unsere Konzentrationsverluste konsequent aus und entschied das Spiel mit einem 16:4-Lauf endgültig für sich. Trotz elf getroffener Dreipunktewürfe und großer Einsatzbereitschaft reichte es am Ende nicht, um das Spiel noch einmal offen zu gestalten.

USC II: Schönit 20/6, Gentischer 17/2, Chatzidamianidis 14/1, Kropp 11, Agoussi 6/2, Thomas 4, Golly 2, Pflüger 2.

Trainer Stefan Gagic: „Die Mannschaft hat heute klar gezeigt, dass sie will und bereit ist, zu investieren. Allerdings hat sich unsere kurze Rotation deutlich bemerkbar gemacht. Durch die fehlenden Spieler mussten einige Akteure sehr viele Minuten auf hohem Intensitätsniveau gehen. In Kombination mit der aggressiven Verteidigung des USC Freiburg kam es in entscheidenden Momenten zu Konzentrationsabfällen, was ein typisches Zeichen von Ermüdung ist. Das dürfen wir als junge Mannschaft akzeptieren, müssen daraus aber lernen. Trotz der Niederlage nehmen wir wichtige Erkenntnisse aus dieser Partie mit. Die Intensität des Gegners, die eigene Belastungssituation und der Umgang mit Druck werden zentrale Themen in der weiteren Entwicklung der Mannschaft bleiben, um nach der Weihnachtspause wieder gestärkt zurückzukommen.“

Michael Rappe

Ergebnisse

Tabelle

Beitragsbild: Michael Schönit versenkte in Freiburg sechs Distanzwürfe. Foto: Andreas Gieser