Die Basket Girls Rhein-Neckar gewannen das Nachholspiel aus der Vorrunde bei den Talents BonnRhöbndorf mit 55:49 (24:15, 37:24, 47:34) und bleiben in der WNBL, Gruppe Mitte, hinter Würzburg Zweiter.
Die Basket Girls Rhein-Neckar gingen als Favorit in die Partie und starteten zunächst ordentlich. Im ersten Viertel erspielten sie sich früh einen Vorsprung und führten nach zehn Minuten 24:15. Carla Koch kam dabei auf sechs Punkte, während Hana Bajramovic für die Gastgeberinnen ebenfalls sechs Zähler erzielte.
Im zweiten Viertel ließ die Leistung der Basket Girls jedoch nach. Die Kommunikation auf dem Feld funktionierte kaum noch und einfache Lösungen wurden nicht konsequent ausgespielt. BonnRhöndorf kam besser ins Spiel, angeführt von Klara Bauer mit acht Punkten, dennoch gingen die Gäste mit einer 37:24-Führung in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel setzte sich dieser Trend fort. Das dritte Viertel war von vielen Ungenauigkeiten auf beiden Seiten geprägt und endete 10:10, sodass sich am Spielstand (47:34) wenig änderte. Die Basket Girls fanden weiterhin nicht ins Spiel und ließen im Verlauf der Partie immer mehr nach.
Im letzten Viertel wurde es noch einmal enger. BonnRhöndorf verkürzte den Rückstand, während bei Heidelberg weiterhin Abstimmung und Kommunikation fehlten. Erst sechs wichtige Punkte von Leni Schramm-Bünning sorgten dafür, dass der Vorsprung verteidigt und der 55:49-Sieg gesichert werden konnte.
Trotz 17 Punkten von Hana Bajramovic blieb festzuhalten, dass die Basket Girls Rhein-Neckar ihre Favoritenrolle nur phasenweise bestätigten und die eigene Leistung im Spielverlauf deutlich abnahm.
Basket Girls: Schramm-Bünning 16, Koch 8, Reder 6/1, Metz 6, Rütz 5/1, Pfanzelt 5/1, Steiner 4, Sprinckstub 3/1, Klähn 2, Weidmann, Ruch.
Frieda Rütz:: „Wir konnten unsere Favoritenrolle nur phasenweise bestätigen. Leider hat unsere Leistung im Spielverlauf deutlich abgenommen. Aber wir freuen uns auf die nächsten Spiele und haben das Ziel, unsere Siegesserie weiter fortzusetzen.“
Statistiken (Basket Girls/BonnRhöndorf):
3Pkt: 16% BGRN – 17% TBR
2Pkt: 35% BGRN – 35% TBR
FW: 56% BGRN – 43% TBR
RB: 54 BGRN – 45 TBR
AS: 5 BGRN – 8 TBR
TO: 18 BGRN – 18 TBR
ST: 18 BGRN – 18 TBR
BS: 3 BGRN – 3 TBR
Michael Rappe
Beitragsbild: Leni Schramm-Bünning machte im Schlussviertel sechs ganz wichtige Punkte. Foto: Christian Pfanzelt