JBBL: Offensiv zu wenig Durchschlagskraft

28 Jan. 2026

Die U16 des USC Heidelberg verlor in der Abstiegsrunde der JBBL, Gruppe drei, mit 52:66 bei den Gießen 46ers.

Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Beide Teams tasteten sich in den ersten Minuten ab, die Intensität war bei Heidelberg nicht direkt da, aber klare Vorteile konnte sich zunächst keine Mannschaft erspielen. Doch bereits früh wurde deutlich, dass der USC große Probleme im Scoring haben würde. Die Gastgeber stellten die Heidelberger Offense vor große Probleme, in die Zone und somit in den gefährlichen Bereich zu gelangen.

In der Folge agierte der USC offensiv zu häufig statisch und verlor sich in vielen Angriffen im Dribbling, anstatt den Ball schnell zu bewegen. Dadurch kam es nur selten zu guten Abschlüssen in Korbnähe oder zu offenen Würfen. Zwar blieb Heidelberg kämpferisch, doch der Halbzeitstand von 35:22 war das Resultat einer doch schwachen Halbzeit. Insgesamt fehlte die offensive Durchschlagskraft, um die Gießener Defensive konstant unter Druck zu setzen.

Auch nach der Pause änderte sich das Bild nur phasenweise. Gießen nutzte seine Vorteile konsequent aus, während der USC weiterhin Schwierigkeiten hatte, einfache Punkte zu erzielen. Trotz einzelner guter Sequenzen gelang es nicht, den Abstand entscheidend zu verkürzen. Positiv hervorzuheben sind dennoch die Minuten von Moritz Stieber, der dem Spiel mit viel Energie, Einsatz und Aggressivität wichtige Impulse gab. Er war auch der einzige USC-Akteur mit einer positiven +/- Statistik. Auch Kephren Moukagny hatte einige gute Momente, in denen er offensiv Verantwortung übe

Am Ende reichte es für den USC Heidelberg nicht, um die Partie noch einmal offen zu gestalten. Die anhaltenden Scoring-Probleme und fehlende Konsequenz in der Offensive verhinderten ein engeres Spiel, sodass die 46ers den Sieg letztlich verdient einfuhren.

Nach dem achten Spieltag der Relegationsrunde, dem 13. Spieltag insgesamt, bleibt der USC Heidelberg mit zwei Siegen aus acht Spielen weiterhin im unteren Tabellenbereich der Gruppe. Während sich Team Frankfurt und die ART Giants Düsseldorf an der Spitze weiter absetzen konnten, hat sich das Mittelfeld enger zusammengeschoben.

Mit dem Sieg gegen den USC rückt Gießen auf Rang vier vor, während Hagen den Anschluss an die Spitzengruppe hält. Für den USC bedeutet Rang sechs, dass weiterhin jeder Sieg enorm wichtig ist, um den Abstand nach unten zu vergrößern und den Anschluss an das Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren. um sich eine bessere Ausgangslage für die Play-Downs zu schaffen.

In den kommenden Wochen wird es darauf ankommen, die direkten Duelle konsequent zu nutzen und sich mit stabileren Leistungen für den eigenen Aufwand zu belohnen. Das Team muss die Erkenntnisse aus dieser Partie mitnehmen und in den kommenden Spielen offensiv variabler und entschlossener aufzutreten.

USC: Herzenstiel 12, Agena 10, Osazee 7/1, Fischer 7, Stieber 6/2, Moukagny 6, Grau Rodriguez 2, Gojak 1, Havasi 1, Kekilli, Lando, Janik.

Michael Rappe

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Beitragsbild: Finn Agena war zweitbester Werfer in Gießen. Foto: Lukas Adler (@ladler_photography)