Es wird Zeit für einen Sieg! Der USC Heidelberg II hat in der Basketball-Regionalliga mittlerweile sieben Spiele in Folge verloren. Eine Chance auf die Wende besteht am Samstag um 15.15 Uhr bei den SV Tigers Tübingen.
Die Regionalliga-Tabelle ist nach wie vor extrem eng. Von Platz zwei bis elf sind es lediglich vier Punkte Unterschied. Tübingen ist mit 18 Zählern Sechster, Heidelberg mit zwei Punkten weniger Zehnter. „Die Partie besitzt direkte Relevanz für die Tabellenregion im Mittelfeld“, blickte USC-Trainer Stefan Gagic voraus.
Die Tigers Tübingen verfügen über eine stabile Mannschaftsstruktur mit klar definierten Rollen innerhalb der Rotation. Ihr Spiel ist geprägt von physischer Verteidigung, hoher Disziplin und einem kontrollierten Spieltempo. Viele ihrer Begegnungen verlaufen bewusst punktearm, da sie konsequent versuchen, das Spiel in den Halbfeldbereich zu lenken und Fehler des Gegners zu erzwingen. Gerade auf heimischem Parkett gelingt es den Tigers regelmäßig, den Rhythmus zu diktieren und Spiele über Details zu entscheiden.
Die Vorbereitung auf dieses Auswärtsspiel verlief für USC Heidelberg unter erschwerten Bedingungen. Mehrere Spieler stehen krankheitsbedingt nicht zur Verfügung, weitere fehlen aufgrund anderweitiger Verpflichtungen. Entsprechend ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht klar, in welcher personellen Besetzung die Mannschaft die Reise nach Tübingen antreten wird. Diese Situation erschwert sowohl die Trainingsarbeit als auch die Planung der Rotation erheblich.
Unabhängig davon bleibt die Zielsetzung unverändert. Der USC II reist mit dem klaren Anspruch an, um den Sieg zu kämpfen. Der Fokus liegt auf defensiver Stabilität, kontrollierter Rebound-Arbeit und der Reduktion unnötiger Ballverluste – Faktoren, die in einer zu erwartenden engen und intensiven Partie entscheidend sein werden. In einem Spiel, das voraussichtlich über Physis, Geduld und Konzentration entschieden wird, ist sich das Team der Aufgabe bewusst und bereit, jeden Ballbesitz konsequent zu verteidigen.
Michael Rappe
Beitragsbild: In Tübingen möchte das USC-Team die Wende schaffen. Foto: Stefan Weindl