Der USC Heidelberg musste sich in der Abstiegsrunde der NBBL B den Basketball Löwen Erfurt mit 82:93 geschlagen geben. In einer intensiven Partie war vor allem das deutliche Reboundduell ein entscheidender Faktor zugunsten der Gäste.
Die Löwen aus Erfurt erwischten den besseren Start und setzten den USC früh unter Druck. Ein 0:13-Lauf im ersten Viertel brachte die Gäste schnell in Führung, während Heidelberg zunächst Schwierigkeiten hatte, offensiv in Rhythmus zu kommen. Trotz engagierter Verteidigung endete der erste Abschnitt mit einem Rückstand.
Im zweiten Viertel zeigte der USC Heidelberg Moral. Angeführt von Damian Deglovic, der wichtige Punkte beisteuerte, hielt das Team offensiv dagegen. Dennoch gelang es Erfurt, die Führung weiter auszubauen und mit einem 55:43-Vorsprung in die Halbzeitpause zu gehen.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Heidelberg deutlich stabiler. Das dritte Viertel war hart umkämpft, der USC kam phasenweise näher heran und zeigte große Einsatzbereitschaft. Dennoch behielten die Gäste die Kontrolle und gingen mit einer 73:60-Führung in den Schlussabschnitt. Die Basketball Löwen Erfurt dominierten die Bretter deutlich mit 70 Rebounds gegenüber 40 des USC Heidelberg. Diese Überlegenheit verschaffte den Gästen zahlreiche zweite Chancen und machte es dem USC trotz großem Kampfgeist schwer, das Spiel noch zu kippen.
Im letzten Viertel kämpfte der USC Heidelberg leidenschaftlich und versuchte noch einmal alles, um das Spiel zu drehen. Doch Erfurt blieb abgeklärt und sicherte sich letztlich den 93:82-Erfolg.
Trotz der Niederlage zeigte der USC Heidelberg über weite Strecken Einsatz, Teamgeist und Moral – Eigenschaften, auf die in den kommenden Spielen im Abstiegskampf aufgebaut werden muss.
USC: Daleiden-Guillen 23/4, Koch 14/3, Rouimyate 12/2, Pindur 7/1, Deglovic 6/2, Lippe 6, Nerlinger 5, Fall 4, Grau Rodriguez 3, Holt 2, Ogigai.
Michael Rappe
Beitragsbild: Noah Koch verwandelte drei Distanzwürfe und markierte insgesamt 14 Punkte. Foto: Lukas Adler