NBBL: Starke kämpferische Leistung reichte nicht

7 Feb. 2026

In der Abstiegsrunde Süd der NBBL B musste sich der USC Heidelberg auswärts bei den Basketball Löwen Erfurt mit 81:97 geschlagen geben. Trotz einer engagierten Leistung über weite Strecken und mehrerer Führungswechsel gelang es den Heidelbergern nicht, das Spiel in der entscheidenden Phase auf ihre Seite zu ziehen.

Der USC startete konzentriert in die Partie und ließ sich auch von einem frühen Rückstand nicht aus dem Konzept bringen. Mit einem starken 0:9-Lauf übernahmen die Gäste zwischenzeitlich die Führung. Max Daleiden-Guillen, Miguel Grau Rodríguez und Oliver Rouimyate setzten offensive Akzente, dennoch lag Heidelberg nach dem ersten Viertel knapp mit 20:24 zurück.

Im zweiten Abschnitt blieb die Begegnung intensiv und umkämpft. Die Erfurter nutzten einen 11:3-Lauf, um sich leicht abzusetzen und gingen mit einer 47:41-Führung in die Halbzeitpause. Oliver Rouimyate war in dieser Phase der auffälligste Akteur auf Heidelberger Seite und hielt sein Team mit wichtigen Treffern im Spiel.

Nach der Pause entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Vor allem Max Daleiden-Guillen zeigte sich treffsicher und brachte den USC immer wieder heran. Vor dem Schlussviertel war beim Stand von 65:67 weiterhin alles offen, und Heidelberg hatte berechtigte Hoffnungen, das Spiel noch drehen zu können.

Im letzten Viertel fehlte den Gästen jedoch die nötige Konsequenz in der Defensive, vor allem im Reboundduell. Die Basketball Löwen Erfurt erhöhten den Druck und entschieden den Abschnitt mit 30:16 klar für sich. Trotz des großen Einsatzes und kämpferischer Moral musste sich der USC Heidelberg am Ende mit 81:97 geschlagen geben.

USC: Rouimyate 22/4, Kant 16/2, Daleiden-Guillen 16/1, Lippe 8, Grau Rodriguez 7/1, Ogigai 6, Pindur 4, Holt 1, Fall 1, Sigmund, Flöthmann, Nerlinger.

Michael Rappe

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Beitragsbild: Keine Punkte für das NBBL-Team in Erfurt. Foto: Lukas Adler