USC II Herren: Schwaches erstes Viertel kostet den Sieg

15 Jan. 2026

Neues Jahr, doch kein neues Glück für den USC Heidelberg II in der Basketball-Regionalliga Baden-Württemberg der Männer. Mit 68:69 (7:24, 21:35, 40:50) bei der BG Remseck gab es die vierte Niederlage in Folge.

Die Gastgeber überzeugten mit sieben erfolgreichen Dreipunktewürfen, während die Gäste vier trafen. Trotz einer zwischenzeitlichen 23-Punkte-Führung blieb das Spiel bis zum Schluss umkämpft und bot den Zuschauern zahlreiche Wendungen, intensive Phasen und individuelle Highlights.

Das erste Viertel war letztlich spielentscheidend. Remseck bestimmte früh das Tempo, nutzte defensive Nachlässigkeiten der Heidelberger konsequent aus und setzte sich durch den starken Lennard Tom Schurr, der allein im ersten Viertel 13 Punkte erzielte, mit 24:7 ab.

Im zweiten Abschnitt stabilisierte sich das Spiel der Gäste deutlich. Der USC II fand zu einem kontrollierterem Rhythmus, verteidigte strukturierter und verkürzte durch ein 14:11-Viertel bis zur Halbzeit auf 35:21.

Nach der Pause setzte sich der Trend fort. John Kropp leitete mit sechs Punkten einen weiteren Lauf ein, wodurch Heidelberg auf 50:40 vor dem Schlussviertel herankam.

Im letzten Abschnitt entwickelte sich ein echter Krimi. Heidelberg eröffnete mit einem 8:0-Run, angeführt von Josia Gentischer, der insgesamt 14 Punkte im vierten Viertel erzielte und damit den Druck auf Remseck erheblich erhöhte. Doch Schurr übernahm erneut Verantwortung, traf wichtige Würfe und sicherte seinem Team schließlich den knappen 69:68-Heimsieg.

USC II: Gentischer 26/3, Kropp 11, Chatzidamianidis 9, Agoussi 7, Pflüger 6, Schönit 5/1, Daleiden-Guillen 2, Lippe 2, Jones.

Trainer Stefan Gagic: „Das schlechte erste Viertel hat letztlich das Spiel entschieden. Dennoch hat die Mannschaft Charakter gezeigt und sich zurückgekämpft. Wir dürfen es uns aber nicht erlauben, Spiele spannender zu machen, als sie sein müssten. Es ist nicht das erste Mal, dass wir einem Gegner erlauben, früh in seinen Rhythmus zu kommen, und dann müssen wir einem großen Rückstand hinterherlaufen. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass wir nach der Weihnachtspause nur zwei Trainingseinheiten hatten, Probleme im Wurfrhythmus sichtbar waren und wir mit einer verkürzten Rotation aufgrund von Verletzungen und Krankheiten antreten mussten, bin ich insgesamt zufrieden mit der Reaktion des Teams. Die Jungs haben Wille gezeigt und zusammengehalten – das ist wertvoll für die kommenden Wochen.“

Michael Rappe

Ergebnisse

Tabelle

Beitragsbild: Raphail Chatzidamianidis steuerte neun Punkte bei. Foto: USC