Die USC BasCats Heidelberg und Cheftrainer René Spandauw werden ihre Zusammenarbeit nach zwei gemeinsamen Jahren nicht fortsetzen. Der Verein hat entschieden, die vertragliche Option auf ein drittes Jahr nicht wahrzunehmen. Gemeinsam mit René Spandauw wird auch Athletiktrainer Cieran Anderson den Verein verlassen. Zudem scheidet Assistenztrainerin Helena Eckerle auf eigenen Wunsch aus, um eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen.
Die USC BasCats Heidelberg bedanken sich bei René Spandauw und Cieran Anderson für die geleistete Arbeit in den vergangenen zwei Spielzeiten und wünschen ihnen für ihre sportliche und private Zukunft alles Gute. „Ich möchte mich an dieser Stelle bei René Spandauw bedanken. Er hat in einer herausfordernden Phase die Verantwortung in Heidelberg übernommen und den BasCats zu neuer Sichtbarkeit verholfen“, erklärt Jochen Kohlhaas, Direktor Frauen-Basketball USC BasCats Heidelberg.
Ein besonderer Dank gilt zudem Co-Trainerin Helena Eckerle. „Helena hat in den vergangenen zwei Jahren ein herausragendes Engagement und enormen Fleiß an den Tag gelegt“, so Kohlhaas weiter. „Sie besitzt großes Coaching-Potenzial, und wir bedauern ihr Ausscheiden sehr. Für ihren weiteren Weg wünschen wir ihr nur das Beste und maximalen Erfolg.“
Nach dem hauchdünn verpassten Aufstieg in die 1. Bundesliga in der abgelaufenen Saison richten die Verantwortlichen den Blick nun konsequent nach vorne. Das übergeordnete Ziel bleibt unverändert: der Aufbau eines führenden und nachhaltigen Programms im deutschen Frauen- und Mädchenbasketball, das weit über die erste Mannschaft hinausreicht.
„Ein solches Aufbau-Programm lebt von Dynamik, harter Arbeit und der kompromisslosen Bereitschaft, eine gemeinsame Vision zu verfolgen“, betont Jochen Kohlhaas. „Wir sind nach einer ehrlichen Analyse der Überzeugung, dass jetzt der richtige Moment für einen echten Neustart und einen neuen, frischen Impuls ist. Wir wollen einem jungen, hungrigen Trainerteam die Möglichkeit geben, diese Strukturen aktiv, mit vollem Einsatz und neuer Energie mitzugestalten.“
Die BasCats werden ihren Weg mit einer jungen, entwicklungsfähigen Mannschaft konsequent weitergehen. Heidelberg soll als Top-Standort etabliert werden, an dem schulische oder berufliche Ausbildung und die basketballerische Weiterentwicklung auf professionellem Niveau perfekt miteinander vereinbar sind.
Für die kommende Spielzeit hat der Verein drei strategische Kernbereiche definiert, in denen gezielte Entwicklungsschritte eingeleitet werden:
• Individuelle Förderung: Intensive sportliche und persönliche Betreuung jeder einzelnen Spielerin.
• Athletisches Training: Ganzheitliche, den gesamten Mädchen- und Frauen-Basketball umfassende, moderne sportwissenschaftliche Betreuung zur Steigerung der Leistungsfähigkeit und optimalen Belastungssteuerung.
• Digitalisierung: Gezielte Nutzung digitaler Medien und Videoanalysen zur individuellen Leistungsentwicklung.
Gleichzeitig ist es den Verantwortlichen ein wichtiges Anliegen, die Identifikation innerhalb des Clubs zu stärken und die BasCats wieder fester im Gesamtverein des USC Heidelberg zu verankern.
Informationen zur Nachfolge auf der Trainerposition werden die USC BasCats Heidelberg zu gegebener Zeit bekanntgeben.