Im zweiten Heimspiel der Saison treffen die USC BasCats Heidelberg am Samstag um 17 Uhr auf die Eisvögel Freiburg II. Nach der Niederlage im ersten Heimspiel gegen München sollen nun die ersten Punkte her. Es ist das „Breast cancer awareness match“, in dem die BasCats wieder in pinkfarbenen Trikots auflaufen werden. Rund um das Spiel gibt es zahlreichen Aktionen in der Halle.
Die Eisvögel II haben einen sehr guten Start hingelegt und beide Partien gegen Jena (65:51) und Grünberg (56:51) für sich entschieden. „Freiburg ähnelt Jahn München“, sagte BasCats-Cheftrainer Niko Kuusi. „Es gibt viele junge talentierte Spielerinnen, aber auch einige mit Erfahrung.“ Da sind vor allem Karla Gergelova (38) und Stephanie Wagner (36) zu nennen, die die jungen Wilden führen sollen. Auch die Ex-Heidelbergerin Sanata-Lea Ouedraogo gehört dazu.
Krasser Gegensatz sind die sieben Spielerinnen, die 17 Jahre und jünger sind. Allen voran Aufbauspielerin Karla Paradzik, die bisher im Schnitt 16 Punkte gemacht. Ihre Schwester Paula gehört ebenso wie Friederike Askamp zu den Hochtalentierten, die auch schon in der 1. Bundesliga zum Einsatz kommen.
Doch die BasCats brauchen sich in Sachen Talente nicht verstecken, auch wenn einige derzeit verletzt sind. Greta Metz und Leni Schramm-Bünning bekommen reichlich Einsatzzeiten. „Greta macht wirklich einen guten Job“, findet Kuusi. Zwar habe Kiyara Letlow auf der Centerposition die Nase vorn, aber Kuusi sieht die U18-Nationalspielerin keineswegs „als reinen Backup“. Auch Leni Schramm-Bünning habe sehr viel Potential. Sie trainiere sehr gut und verdient sich ihre Einsatzzeiten.
„Wir wollen gegen Freiburg eine gute Energie zeigen und natürlich gewinnen“, blick der Finne voraus. Die Partie findet im Rahmen des „Pinktober“ statt, die BasCats werden wieder in pinkfarbenen Trikots spielen. Rund um das „Breast cancer awareness match“ finden viele Aktionen statt, die Zuschauer können sowohl in der Halle als auch online für das Brustkrebszentrum Weinheim und die Frauenselbsthilfe Krebs e.V. spenden:
Michael Rappe
So lief das Spiel gegen Freiburg im Vorjahr:
31.01.2026: USC BasCats Heidelberg – Eisvögel Freiburg II 69:54
Stenogramm: 5:7 (3.), 15:16 (8.), 18:18 (10.), 28:18 (14.), 40:26 (Halbzeit), 46:35 (25.), 60:39 (30.), 64:47 (35.), 69:54 (Endstand).
USC BasCats: Moten 17/1, Oden 16/2, Fairley 10, Schüle 7, Wuckel 6/2, Zipser 6, Wroblewski 4, Schramm-Bünning 3.
Eisvögel Freiburg II: Wagner 12, Leiner 10/1, Askamp 10, Busch 10,, Gierlich 5/1, Eich 4, K. Paradzik 3, Mbah.
Rebounds (BasCats/Freiburg): 46:45 (Moten 9, Team 8, Schüle 6 – Gierlich 12, Busch 11, Askamp 7)
Dreier: 21:13% (6/28:2/15)
Freiwurfquote: 50:72%
Assists: 11:9 (Moten 4, Wroblewski 4 – Wagner 3)
Steals: 14:5 (Fairley 4 – Askamp 2)
Beitragsbild: Können die USC BasCats diesmal einen Sieg bejubeln? Foto: Andreas Gieser