Nach der Heimniederlage gegen die BG Tamm/Bietigheim steht für den USC Heidelberg II die nächste Herausforderung in der Fremde an. Am Samstag um 20 Uhr trifft das Team auswärts auf Lokomotive TS Göppingen. Für den USC geht es dabei nicht nur darum, eine Reaktion auf die jüngsten Ergebnisse zu zeigen, sondern vor allem darum, offensiv wieder mehr Konstanz zu finden.
Mit Lokomotive TS Göppingen wartet eine erfahrene und stabile Mannschaft, die über ein ausgeglichenes Offensivspiel verfügt. Alle Spieler sind in der Lage, offensiv Akzente zu setzen, wodurch die Mannschaft nur schwer auszurechnen ist. Auch defensiv stellt Göppingen eine anspruchsvolle Aufgabe dar. Mit einer körperlichen und konsequenten Verteidigung versucht das Team, den Weg zum Korb zu erschweren und den eigenen Korb insbesondere im Bereich der Zone zu schützen.
Für den USC II wird es deshalb entscheidend sein, im Angriff geduldig zu agieren, gute Wurfmöglichkeiten herauszuspielen und die sich bietenden Chancen konsequenter zu nutzen. Nach zuletzt schwierigen offensiven Phasen liegt der Fokus darauf, wieder einen besseren Rhythmus zu entwickeln und über die gesamte Spielzeit konstanter aufzutreten. Der Schlüssel dafür soll einmal mehr die eigene Verteidigung sein. Mit hoher Intensität, besserer Kommunikation und konsequenter Arbeit gegen den Ball will Heidelberg den Gegner unter Druck setzen und sich dadurch Möglichkeiten für einfache Punkte im Umschaltspiel erarbeiten.
Trainer Stefan Gagic: „Die Mannschaft reist mit einer klaren Zielsetzung nach Göppingen. Wir wollen die offensive Negativphase hinter uns lassen und die zwei Punkte mit nach Heidelberg nehmen. Dafür braucht es Konzentration, Geschlossenheit und den Willen, über 40 Minuten die eigene Spielidee konsequent umzusetzen.“
Michael Rappe
Beitragsbild: Angesichts der derzeitigen Offensivflaute ist die Treffsicherheit von Goran Dosan besonders gefragt. Foto: Stefan Weindl