Ersatzgeschwächte BasCats unterliegen in Wasserburg

Die BasCats USC Heidelberg unterlagen in der 2. DBBL Süd beim TSV 1880 Wasserburg mit 64:68. In der Tabelle nehmen die Heidelbergerinnen mit elf Siegen und sieben Niederlagen weiterhin den 4. Platz ein.

Die Vorzeichen standen schlecht, denn zu der bereits langen Verletztenliste kam am Freitagabend die Hiobsbotschaft, dass nun auch noch Michala Palenickova wegen einer Fußverletzung für voraussichtlich vier Wochen ausfallen wird. Mit ihr fehlt den BasCats nun nicht nur eine weitere Stammspielerin, sondern auch die treibende Kraft des Teams. Auch Eleah Steins war gesundheitlich angeschlagen und Helena Linder plagten Fußprobleme, doch konnten beide zum Glück spielen.

Die Heidelberger Damen starteten gut ins Spiel. Miriam Diala gewann den Sprungball, und Lea Ouedraogo zögerte nicht lange und verwandelte schnell ihren ersten Dreipunktwurf. Vor allem in der Verteidigung standen die BasCats gut und ließen in den ersten sechs Minuten nur zwei Punkte zu. Wasserburgs Trainer bat sein Team zur Auszeit und stellte auf Zonenverteidigung um. Die BasCats mussten sich erst zurecht finden, konnten aber in der Offensive weiter freie Abschlüsse kreieren und erarbeiteten sich auch immer wieder zweite Chancen. Mit 20:8 ging das erste Viertel an die Kurpfälzerinnen.
Im zweiten Viertel kam die Offensive der Wasserburgerinnen besser ins Rollen, doch fanden die BasCats immer wieder gute Antworten. Carla Bieg Salazar führte gut Regie und übernahm viel Verantwortung. Nach 14 Minuten kam dann der Bruch in der Heidelberger Offensive. Die Würfe fanden ihr Ziel nicht mehr, die Pässe wurden ungenau und Wasserburg schloss auf. Mit einer 28:25-Führung retteten sich die BasCats in die Pause.

Ähnlich wie in den letzten Minuten vor der Pause begann die zweite Halbzeit. In dem hart umkämpften Spiel konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Offensiv hielt vor allem Miriam Diala ihr Team im Spiel, indem sie mit drei wichtigen Abschlüssen die Führung stabilisierte. Wasserburg ließ aber nicht locker, zog das Tempo an und holte Punkt für Punkt auf. Nach 27 Minuten führten die Gastgeberinnen mit 40:39 zum ersten Mal. Lea Ouedraogo holte mit ihrem zweiten Distanztreffer die Führung für ihr Team zurück und legte kurz vor Ende des 3. Viertels mit ihrem dritten Distanztreffer nach zum scheinbar beruhigenden 49:41-Vorsprung.
Wieder war es Miriam Diala, die das Viertel für die Heidelbergerinnen eröffnete. Wasserburg ließ indes nicht locker und kämpfte sich acht Minuten vor Schluss wieder auf drei Punkte heran. Coach Sebastian Nörber bat zur Auszeit und stellte sein Team neu ein. Nach guter Verteidigung sorgte ein Fastbreak-Korbleger durch Julia Wroblewski nach Zuspiel von Eleah Steins für die erneute 3-Punkte-Führung. Kein Team konnte sich jedoch absetzen. Ein Dreier durch Carla Bieg Salazar ließ die BasCats kurz durchatmen. Wasserburg konterte indes mit einer Schnorr-Brodersen-Kombination, aber Bieg Salazar hielt die BasCats mit ihrem zweiten erfolgreichen Drei-Punkte-Wurf in Führung. Knapp zwei Minuten vor Ende der Partie ein Steal von Helena Linder und erneut zwei Punkte Bieg Salazars zum 64:59 für die Gäste. Manuela Scholzgart brachte die Wasserburgerinnen jedoch in der letzten Minute mit zwei erfolgreichen Distanzwürfen mit einem Punkt in Front. Diese Führung gaben die Wasserburgerinnen nicht mehr her und holten sich am Ende den Sieg. Die BasCats kämpften bis zum Schluss, doch reichte am Ende die Kraft nicht aus.

TSV 1880 Wasserburg – BasCats USC Heidelberg 68:64 (8:20 – 25:28 – 41:49)
Für die BasCats spielten: Diala 13, Simon 4, Klähn 8/2, Wroblewski 4, Bender 2, Bieg Salazar 16/2, Linder 4, Steins, Ouedraogo 13/3

Ausblick: Am kommenden Samstag geht es zu Hause weiter. Die Damen der DJK Bamberg werden alles versuchen, die Punkte nach Oberfranken zu entführen.
Samstag, 4.3.2023, 17.30 Uhr ISSW: BasCats USC Heidelberg – DJK Don Bosco Bamberg

Beitragsbild: In Wasserburg kämpfte das letzte Aufgebot der BasCats letztlich auf verlorenem Posten (@cheesy.photo).