Einen Frühstart legen die NBBL-Jungs des USC Heidelberg in der Gruppe Süd der NBBL B hin. Im zehnten und letzten Vorrundenspiel erwarten sie am Sonntag, 4. Januar, um 15 Uhr die Metropolitans Rhein-Neckar im ISSW alt. Nach der Niederlage im Hinspiel ist die Motivation im Heidelberger Lager besonders groß, vor heimischem Publikum ein anderes Gesicht zu zeigen und Revanche zu nehmen.
Das Duell mit den Metropolitans stellte den USC bereits im ersten Aufeinandertreffen vor große Herausforderungen. Vor allem die kompakte Zonenverteidigung des Gegners nahm den Heidelbergern phasenweise den offensiven Rhythmus. Genau an diesen Punkten wurde in den vergangenen Wochen intensiv gearbeitet: bessere Ballbewegung, mehr Geduld im Angriff und das konsequente Herausspielen guter Abschlüsse sollen nun der Schlüssel sein.
Die jüngsten Spiele – zuletzt auch die Auswärtsaufgabe in München – haben gezeigt, dass der USC trotz schwieriger Phasen kämpferisch überzeugt. Nun gilt es, diese Energie über 40 Minuten auf das Parkett zu bringen, Ballverluste zu minimieren und defensiv wieder stabil zu stehen, um einfache Punkte des Gegners zu verhindern.
Auch die Metropolitans sind dafür bekannt, das Spieltempo zu kontrollieren und sich defensiv „einzuigeln“. Umso wichtiger wird es für die Jungs vom Neckar sein, die Intensität hochzuhalten, den Ball gut laufen zu lassen und die eigenen Chancen selbstbewusst zu nutzen. Der Wille zur Wiedergutmachung ist dabei deutlich spürbar – das junge Team ist heiß darauf, die Niederlage aus dem Hinspiel vergessen zu machen.
Vor heimischer Kulisse im ISSW alt will der USC Heidelberg mit der Unterstützung von den Rängen einen erfolgreichen Start ins neue Jahr feiern.
Michael Rappe
Beitragsbild: Nathan Golly und Kollegen wollen das Derby gegen die RN Metropolitans diesmal gewinnen. Foto: Lukas Adler.