Die USC BasCats Heidelberg haben ein Testspiel beim Bundesligisten BC Dolphins Marburg nach sehr guter Leistung nur mit 62:64 verloren.
Um das spielfreie Wochenende in der 2. DBBL Süd zu überbrücken und im Rhythmus zu bleiben, hatten die USC BasCats nach einem Testspielgegner gesucht. Da kam die Anfrage des Erstligisten BC Marburg gerade recht. Auch die Hessen suchten nach einem Test, um im erfolgreichen Flow zu bleiben. Denn die „Dolphins“ spielen eine starke Saison in der 1. DBBL, sind dort Fünfter und haben im Final Four um den DBBL-Pokal durch einen Sieg gegen Saarlouis den dritten Platz belegt.
Zwar waren die Nationalspielerinnen Marburgs durch die Länderspielperiode nicht dabei, aber auch die BasCats waren nicht komplett. So wurden Laurie Irthum, Anna-Lisa Wuckel und Leni Schramm-Bünning geschont. Irthum konnte nicht zum luxemburgischen Nationalteam reisen.
Nachdem Marianna Byvatov 45 Sekunden vor Spielende den Korb zum 64:62 erzielt hatte, zog Jayla Oden 18 Sekunden vor Schluss zum Korb, verpasste jedoch den Ausgleich.
BasCats-Cheftrainer René Spandauw war zufrieden: „Wir haben sehr gut mitgehalten, auch auf die verschiedenen Zonen-Verteidigungen haben wir gut reagiert. Die BasCats agierten mit viel Spaß und Energie. Greta Metz bekam auf der Centerposition viele Einsatzminuten und machte ihre Sache sehr gut. Auch Serafina Reder hatte im zweiten Viertel gute Szenen.
Am Samstag geht es in der 2. DBBL Süd mit dem 19. Spieltag weiter. Die BasCats spielen um 17 Uhr beim ASC Theresianum Mainz.
Stenogramm: 16:9 (10.), 32:26 (Halbzeit), 53:44 (30.), 64:62 (Endstand).
BC Marburg: Jones 17, Kentzler 13, Heide 13, Fertig 6, Kampschröder 5, Harz 3, Raimundo 2, Byvatov 2, Michel 2.
USC BasCats: Oden 17, Hoyt 12, Gomann 9, Fairley 6, Metz 4, Simon 3, Moten 3, Wroblewski 3, Schüle 3, Zipser 2, Reder.
Michael Rappe
Beitragsbild: Center Greta Metz (hier beim Pokal-Viertelfinalspiel gegen ALBA Berlin) bekam beim Test in Marburg viele Einsatzminuten, um sich zu empfehlen.