Der dritte Neuzugang bei den USC BasCats Heidelberg ist ein bekannter Name und hat Bezug zur Kurpfalz. Power Forward Lisa Bertholdt (28) wechselt vom Bundesligisten Aigner Angels Nördlingen zu den BasCats und folgt damit ihrem Cheftrainer Niko Kuusi. Berthold soll beim Zweitligisten eine führende Rolle spielen.
Die Mutter, in Heidelberg geboren, ist die frühere Nationalspielerin Stephanie Pfeiffer, die 1992 mit Lotus München deutscher Meister sowie 1990 und 1991 deutscher Pokalsieger wurde. 1985 lief sie zweimal für die A-Nationalmannschaft auf und spielte längere Zeit bei der KuSG Leimen. Ihre Schwester Marie Bertholdt war zuletzt bei Alba Berlin unter Vertrag und erzielte im Pokal-Viertelfinale im Januar bei den USC BasCats neun Punkte. Sie spielt kommende Saison in Neuseeland. Lediglich der Vater Jörg Bertholdt hatte sich dem Volleyball verschrieben. Er war Nationalspieler und mit dem TSV Milbertshofen 1990 deutscher Pokalsieger und 1991 deutscher Meister. Die Großeltern von Lisa Berthold leben bis heute in Leimen.
„Es bedeutet mir sehr viel, dass ich meine Karriere ausgerechnet hier in der Region fortsetzen darf“, freut sich Lisa Berthold auf die neue Aufgabe.
BasCats-Cheftrainer Niko Kuusi freut sich auf Lisa Bertholdt. „Sie ist nicht nur eine reboundstarke, clevere Spielerin, sondern vor allem eine Führungspersönlichkeit, die eine Mannschaft zusammenhält und jungen Spielerinnen vorangeht“, beschreibt der Finne ihre Qualitäten. Vor ihrer Zeit beim Bundesligisten Nördlingen spielte sie bei den Qool Sharks Würzburg in der 2. Liga Süd und traf dabei auch auf die BasCats.
Michael Rappe
Beitragsbild: Die Erfahrung von Lisa Bertholdt wird den BasCats enorm weiterhelfen. Foto: privat