Zum Jahresauftakt in der Basketball-Regionalliga der Frauen siegte der Spitzenreiter USC Heidelberg II mit 64:60 (20:16, 31:29, 49:45), musste diesmal aber um die zwei Punkte zittern.
Durch krankheitsbedingte Ausfälle erfolgte die Anreise zwei geteilt. Während sieben Spielerinnen entspannter anreisen konnten, hieß es für die anderen beiden direkt nach dem WNBL-Spiel der Basket Girls gegen Nürnberg „ab auf die Autobahn“. Diese war glücklicherweise frei, so dass alle rechtzeitig vor Ort sein konnten.
Die Heidelbergerinnen fanden gewohnt gut ins Spiel und gingen mit 8:2 in Führung. Mit zwei erfolgreichen Dreipunktewürfen gelang den Gastgeberinnen direkt wieder der Ausgleich. Bis zur neunten Spielminute konnten sich die Gäste dann mit 20:10 absetzen. Jedoch fanden die Freiburgerinnen auch diesmal die richtige Antwort und verkürzen auf 20:16 zum Ende des ersten Spielabschnitts. Laurien Lummer erzielte im ersten Spielabschnitt neun ihrer 14 Punkte und war damit die beste Werferin ihres Teams. Auch im zweiten Viertel zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Gäste erhöhten den Vorsprung um einige Punkte und die Freiburgerinnen konterten entsprechend. Bei einem Stand von 31:29 ging es in die Halbzeit.
Dieses Mal erwischte Freiburg III den besseren Start. Katharina Gallinger erzielte zehn Punkte binnen drei Minuten, insgesamt gelangen ihr 29 Punkte, und damit ging die Führung an die Freiburgerinnen. In der 23. Spielminute stand es 36:39. Damit war sie die erfolgreichste Werferin der Partie. Diesmal kam die Antwort von Eleah Steins. Mit vier schnellen Punkten holte sie die Führung zurück. Sie kam auf insgesamt 13 Punkte. Bei einem Spielstand von 49:45 für den USC II ging es in das letzte Viertel.
Hier zeigte sich das Bild aus der ersten Halbzeit. Die Heidelbergerinnen zogen leicht davon und die Gastgeberinnen verkürzten. Bei den Gästen wollten an diesem Tag die Dreipunktewürfe nicht fallen; sie verzeichneten nur einen Treffer. Den Freiburgerinnen gelangen insgesamt sieben. Somit blieb das Spiel bis zum Schluss spannend und endete 64:60 für Heidelberg. Carlotta Kolb und Serafina Reder erzielten über das Spiel verteilt 13 und zehn Punkte.
Das nächste Spiel findet am Samstag, den 21. Januar, im heimischen ISSW gegen die Steinenbronn Beasts statt. Spielbeginn ist um 17 Uhr.
USC II: Lummer 14/1, Kolb 13, Steins 13, Reder 10, Großmann 8, Blasen 4, Raithel 2, Löffler, Rütz.
Headcoach Dennis Czygan: „Man hat heute gemerkt, dass wir uns am 20. Dezember das letzte Mal so richtig gesehen haben. Die letzte Woche war krankheits- und arbeitsbedingt eher suboptimal. Wir haben jetzt 14 Tage, um wieder in die Spur zu kommen. Das Spiel heute haben wir über den Willen entschieden und bleiben somit ungeschlagen, dass nehmen wir positiv mit.“
Trainer Jürgen Fuchs: „Heute hat man uns die Spiel- und Trainingspause deutlich angemerkt. Dennoch fanden wir nach der kurzzeitigen Führung von Freiburg die richtige Antwort und haben bis zum Schluss gekämpft. Großes Kompliment dafür. Offensiv konnten wir die Last auf mehrere Schultern verteilen. Die 14-tägige Spielpause gilt es nun zu nutzen.“
Michael Rappe
Beitragsbild: Siege im Dutzend für den souveränen Tabellenführer. Foto: Eleah Steins