USC II Damen: Kein guter Jahresabschluss

Im letzten Spiel des Jahres verlor der USC Heidelberg II in der Damen-Regionalliga Baden-Württemberg mit 60:67 (7:17, 19:32, 38:47) bei den SV Tübingen Tigers. Damit gehen die Heidelbergerinnen mit drei Siegen aus neun Spielen auf Platz acht ins neue Jahr. Die Vorrunde ist noch nicht abgeschlossen, sie endet erst am 14. Januar mit der Partie beim Tabellensiebten MTV Stuttgart II.

Tübingen spielte 40 Minuten lang eine Zonenverteidigung, und damit kamen die Heidelbergerinnen nur schlecht zurecht. Es war ein sehr defensiv geprägtes Spiel, in dem Tübingen mit einem 10:0-Lauf begann. Der USC II vergab viele offene Würfe, schaffte es nur selten zum Brett zu ziehen und erzielte im ersten Viertel lediglich sieben Punkte. Im zweiten Viertel lief es offensiv leicht besser, aber das Spiel gegen die Zone war einfach sehr schwer. Zudem pfiffen die Schiedsrichter nur selten Fouls.

Im dritten Viertel kam der USC II auf und verkürzte auf 38:40. Das Team spielte kontrollierter und spielte die Würfe mit Ruhe heraus. Doch Tübingen konterte und zog wieder auf 52:40 davon, weil die Gäste defensiv einige Fehler machten. Noch einmal kamen sie auf 53:57 heran, aber es reichte nicht zu einem Sieg.

USC II: Lummer 20/5, Teufel 14/2, Werni 8/1, Ivancic 7/1, Pereira Gnassingbe 5/1, Großmann 4, Rammrath 2, Spengel.

Trainer Chris Baum: „Das ist eine bittere Niederlage. Es war ein sehr unangenehm zu spielender Gegner. Tübingen lebt von diesem Spielstil mit Zone. Wir hätten konsequenter zum Korb ziehen müssen. Für den weiteren Saisonverlauf gilt es, im Abschluss härter zu werden und kontrollierter zu spielen. Wenn wir das schaffen, können wir die Teams aus der unteren Tabellenhälfte schlagen.“

Michael Rappe

Ergebnisse

Tabelle

Beitragsbild: Laurien Lummer (hier gegen Ulm) versenkte fünf Distanzwürfe. Foto: Florian Rammrath