Am viertletzten Spieltag der Basketball-Regionalliga der Männer erwartet den USC Heidelberg II am Sonntag um 16.30 Uhr eine sehr anspruchsvolle Auswärtsaufgabe bei KKK Haiterbach. Die Halle in Haiterbach gilt für jede Mannschaft als schwieriger Spielort. Dort herrscht in der Regel eine sehr hitzige Atmosphäre mit einem lautstarken und klar parteiischen Publikum, was dem Spiel eine zusätzliche emotionale Komponente verleiht.
Das letzte Aufeinandertreffen ist noch gut in Erinnerung. In dieser Partie konnte der USC trotz eines Rückstands von 24 Punkten im dritten Viertel noch zurückkommen und das Spiel gewinnen. Solche Spiele bleiben im Gedächtnis, daher ist davon auszugehen, dass Haiterbach hoch motiviert sein wird, um sich für diese Niederlage zu revanchieren und vor heimischem Publikum ein anderes Ergebnis zu erzielen.
Ihr Spiel konzentriert sich stark auf zwei sehr konstante Leistungsträger. Herdie Lawrence, der amerikanische Guard, ist ein Spieler mit klarer Qualität für ein höheres Liganiveau. Er kann das Tempo kontrollieren und auf verschiedene Weise scoren. Daneben spielt Angelos Avramidis eine wichtige Rolle. Er gehört zu den konstantesten Dreipunkteschützen der Liga und übt mit seinem Wurf permanent Druck auf die gegnerische Verteidigung aus.
Darüber hinaus ist Haiterbach für eine sehr physische und aggressive Verteidigung bekannt. Sie spielen häufig mit Pressing über das gesamte Feld und versuchen, mit hoher Intensität und körperlichem Spiel den Rhythmus des Gegners zu stören. Gegen diese Art von Verteidigung sind Ruhe, Struktur und Ballkontrolle entscheidend.
Trainer Stefan Gagic: „Für uns ist die Ausgangslage klar: Wir müssen mit maximaler Konzentration und Disziplin in dieses Spiel gehen. In einer solchen Umgebung gibt es wenig Raum für Fehler. Wenn wir bestehen wollen, müssen wir von der ersten Minute an auf der Höhe sein, das Tempo kontrollieren und unseren Spielplan konsequent umsetzen.“
Michael Rappe
Beitragsbild: Trainer Stefan Gagic und sein Team bereiten sich auf einen heißen Tanz in Haiterbach vor. Foto: Stefan Weindl